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Thema: Amy Winehouse ist tot

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von toho Beitrag anzeigen
    edit:
    Noch ne Kleinigkeit. Wenn sie tatsächlich klinisch Depressiv war (wie ich meine, irgendwo gelesen zu haben), dann ist das natürlich auch nochmal ein absolut nicht zu unterschätzender Faktor. Da kann ich auch aus direkter Erfahrung sprechen. Die Zurechnungsfähigkeit ist bei so einer Erkrankung stark beeinträchtigt.
    Sie litt zudem wohl auch an einer Essstörung. Kontrollsucht gegen Kontrollverlust über das eigene Leben. In einigen Medien hat man vermutet, dass sie wohl den Kampf gegen den eigenen Körper verloren hat.

    Geändert von Mordechaj (25.07.2011 um 20:09 Uhr)

  2. #2
    @thickstone

    Ich schreibe nicht umsonst noch nach dem Satz mit dem Umfeld.
    Zitat Zitat von Princess Aiu
    Und nicht jeder ist stark genug, sich davon zu distanzieren und sich selbst da wieder rauszuholen
    Selbsverständlich hätte sie eine Chance gehabt sich da wieder rauszuholen, nur ist jeder Charakter anders. Es gibt sehr viele Menschen, denen es letztendlich gelungen ist von den Drogen wegzukommen und ihr Leben in den Griff zu bekommen. Dagegen gibt es aber auch sehr viele, denen das nicht gelungen ist und die daran zerbrochen sind. Letztendlich ist es für niemanden leicht, der so abhängig ist. Da muss man schon sehr gute Hilfe in Anspruch nehmen und sehr viel Selbstdisziplin aufbringen. Amy Winehouse hat sicher erkannt, dass sie Hilfe braucht, nur hat bei ihr ein kleiner Entzug nicht gereicht. Das braucht viele Jahre weit weg von allem und nicht immer wieder dazwischen auf der Bühne stehen. Sie selbst war oft sehr unzufrieden mit ihren Auftritten, also mit denen, die eigentlich gut waren. Eine mit sich kritische Person, die anscheinend mit vielen Dingen nicht im Reinen war. Alles ist immer leichter gesagt als getan.

  3. #3
    Zitat Zitat von Princess Aiu Beitrag anzeigen
    Es ist traurig, dass die vielen Menschen, die sie um sich hatte ihr nicht helfen konnten. Noch nicht einmal ihre Familie.
    Wenn keine Einsicht und keinen Willen da ist, kann die Familie noch so viel helfen, wie sie wollen. Sie werden es nicht schaffen.
    Schon mal versucht, einen Kettenraucher das Rauchen abzugewöhnen? Viel Spaß.

    Die Schritte, um Clean zu werden, muss der Abhängige selbst machen. Die Menschen um den Abhängigen können ihn dabei nur unterstützen.
    Es ist, wie eine wacklige Brücke. Wenn die Decke einbricht, können die Stützen noch so stabil sein. Sie wird dennoch einbrechen.
    Also muss der Abhängige selbst dafür sorgen, dass die Decke stabil bleibt und diese Kraft hatte Amy nicht.

    Ich weiß auch nicht, welche Lieder von ihr so toll waren. Die Lieder, die ich bis jetzt von ihr gehört habe, fand ich persönlich alle schlecht, aber das ist wohl wieder Geschmackssache.

    Ich finds immer wieder lustig, dass hier immer eine Grundsatzdiskussion ausbricht. Als Fan hätte man sich vielleicht auch mal überlegen sollen, ob es nicht besser gewesen wäre, ihre CDs nicht zu kaufen und auch nicht zu einem Konzert zu gehen. Mir fallen da ihre letzten Worte von ihrem letzten(?) Konzert ein: "Ihr wisst doch, dass ich scheiße singe!". Und genau das wusste jeder. Also warum hingehen, dafür Geld bezahlen und sie auszubuhen. Ich sage einfach mal ganz dreist, dass die Fans auch eine gewisse Schuld tragen. Ein Konzert, was wegen mangels Besucher abgesagt werden muss, gibt nicht so viel Gesprächsstoff, als wenn die Künstlerin besoffen auf der Bühne steht und nach wenigen Minuten wegen Buh-Rufe das Konzert hinschmeißt. Damit wird keiner Person geholfen. Im Gegenteil. Aber hauptsache, die Hit-Machine funktioniert.

  4. #4
    Tja, well... drugs kill. Surprise, surprise.

    Ich fand ihre Musik nie gut, mochte ihre Stimme nie, die Persönlichkeit die sie nach außen getragen hat sowieso nicht.

    Es tut mir leid für die Familie die sie zurücklässt und es ist immer eine Schande, wenn jemand schon so jung stirbt, aber... sie hätte sichs ja echt denken können. Ma lieber nich Nooo Noooo Noooo zur Rehab gesagt....

  5. #5
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Wenn keine Einsicht und keinen Willen da ist, kann die Familie noch so viel helfen, wie sie wollen. Sie werden es nicht schaffen.
    Das ist schon wahr, aber was sagt das denn über den Menschen aus?

  6. #6
    Zitat Zitat von Mordechaj Beitrag anzeigen
    Das ist schon wahr, aber was sagt das denn über den Menschen aus?
    Gar nichts. Wieso sollte es?

  7. #7
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Gar nichts. Wieso sollte es?
    Finde ich schon.

    Wenn laut dir keine Einsicht vorhanden sei, ihr Verhalten so dermaßen extrem und vom Konsum geprägt ist und sie sich trotz allem dagegen sträubt, dann beweist das nur ihre extreme Abhängigkeit. Finde ich persönlich furchtbar, eine Sucht ist imo das Schlimmste, was man sich selbst antun kann.

  8. #8
    Was ich geschrieben habe, bezog sich allgemein auf Abhängige (ich habe bewusst das Wort "Abhängige" benutzt und nicht "Amy Winehouse"), aber das ist ja in diesem Forum normal, dass gerne einzelne Sätze aus dem Kontext gerissen werden.

  9. #9
    Ich mochte ihre Stimme und ihre Songs sehr gerne und finde es sehr traurig, dass sie so früh gestorben ist. Vor allem, wenn man Aufnahmen von ihr am Anfang ihrer Karriere sieht und im Vergleich dazu ihre jüngsten Auftritte. Da sieht man, was Drogen mit einem Menschen machen können. Wie gesagt, sehr traurig.

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