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Thema: Schildstadt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erynn fügte sich schließlich in die Ruhepause, die ihre Verletzungen ihr und dem Rest der kleinen Gruppe aufzwangen. Unter anderen Umständen hätte die Elfin wohl schlicht akzeptiert, daß sie für eine Weile außer Gefecht sein würde, aber in letzter Zeit schien ihr Weg nur noch aus ärgerlichen Unterbrechungen zu bestehen. Es ist fast, als wollte irgendwas oder irgendwer nicht, daß wir diese Echse schnappen. Aber ich will ihn haben und sei es nur, um irgendwann wieder ein normales Leben führen zu können...
    Sie hielt inne. Ein normales Leben, jedenfalls in dem Sinne von normal, wie es war bevor sie auf Arranges getroffen war, würde sie nie wieder haben. Dafür war zu viel geschehen, Erynn hatte zu viel gesehen, erlebt und verstanden, um in den Zustand naiver und oft genug auch leicht dümmlicher Unschuld zurückzukönnen oder zu –wollen, in dem sie vor einigen Mondläufen noch durch die Welt gegangen war.
    Kurz überlegte sie, ob sie die Entwicklung bereute, kam aber ziemlich schnell zu dem Schluß, daß dem nicht so war – schließlich kam es ihrer natürlichen Neugierde sehr zupaß, daß sie die Gelegenheit bekommen hatte, während der letzten Monate durch halb Tamriel zu toben. Ich habe Daedra bekämpft, eine Schlacht befehligt und erfolgreich das Hauptquartier eines Feindes infiltriert... wie viele Leute aus der Gilde können das schon von sich behaupten? Zwar wird niemand von denen etwas über diese Dinge erfahren, aber es genügt, daß ich es weiß, oder? Ich könnte mit diesem Wissen ganz neue und ganz andere Dinge tun als bisher...
    Erynn stellte fest, daß sie bisher noch gar nicht die Gelegenheit gefunden hatte über all das nachzudenken, aber jetzt, da sie es endlich tat, wurden ihr mit einem Schlag bewußt, daß sie eigentlich, wenn man es genauer betrachtete, zu einer sehr fähigen Kämpferin herangereift war, die sich und ihr Können vor niemandem zu verstecken brauchte. Das heißt, wenn du nicht gerade völlig ahnungslos in ein fremdes Lager hereintrampelst, weil du in der Gegend herumgeträumt hast statt aufzupassen, meldete sich eine kleine, gehässige Stimme im Kopf der Kriegerin. Die andere Hälfte von Erynn ärgerte sich maßlos, weil ihr keine passende Erwiderung einfiel. Außerdem langweilte sie sich jetzt wirklich, nachdem ihr Tatendrang durch die Gedankenspiele aufs neue befeuert worden war und sich energisch Gehör zu verschaffen suchte, indem er deutlich anmerkte wie unbequem es doch war, auf dem bloßen Boden herumzuliegen.
    Die Elfin seufzte, entschied sich letztendlich aber dazu, weiterhin das vernünftige Mitglied des kleinen Haufens zu sein und noch keine Experimente hinsichtlich ihrer eigenen Belastbarkeit anzustellen. Mittlerweile merkte sie, wie der Heiltrank seine Wirkung tat. Sie müßte nur noch ein bißchen warten, und sobald sie sich wieder auf einem Guar halten konnte, würde es keine lästigen Unterbrechungen mehr geben, schwor die Dunmer sich. Sie mußte nur die Fährte wiederfinden, und dann würden sie die Eidechse schon aus ihrem Bau treiben...
    Geändert von Glannaragh (26.12.2011 um 16:38 Uhr)

  2. #2
    Die Genesung der Dunkelelfe machte während der folgenden beiden Tage deutliche Fortschritte und am dritten Tag war sie bereits wieder so weit, dass sie aufstehen konnte. Arranges war allerdings so lange noch skeptisch, bis die Mer ihn schließlich doch noch davon überzeugen konnte, dass sie sich selbst im Sattel zu halten vermochte. Der Magier war zwar noch der Meinung, dass es vielleicht besser wäre, wenn sie entweder hinter Dreveni oder ihm sitzen würde, aber auch ihm war diese ganze Jagd und vor allem die Warterei schlussendlich doch langsam aber sicher zuwider, sodass er es nicht darauf ankommen ließ, mit Erynn stundenlang darüber zu streiten und sie stattdessen gewähren ließ. Sie hatten das Lager rasch abgebrochen.

    Die hatten auch die letzten Ausläufer der Aschewüste bald hinter sich gelassen, die Amur war nur mehr als sehr schmaler, dunkler Streifen am Horizont über den weiten, von sanften Hügeln gewellten Landschaften die sie jetzt umgaben, zu erkennen. So weit das Auge reichte, sah man beinahe ausschließlich saftiges Grünland aus dem vereinzelt Baumgruppen hervorstießen, deren Kronen nach der kargen Staubwüste fast ein wenig überladen von Blättern und Früchten wirkten. Lediglich im Westen erhob sich hinter einer dunklen Aufwerfung ein so gewaltiger einzelner Berg, dass er es vermochte, mit seinem Schatten größte Teile der Ländereien östlich seiner Flanken ins Dunkel zu tauchen, wenn die Sonne hinter ihm versank, die Welt ringsherum aber noch im letzten Abendgruß erhellte. Hin und wieder entluden sich breitere Wolkenbänder, die von den leichten Briesen aus der Richtung über das Innere Meer getrieben wurden, in der die Zafirbelbucht mehr zu erahnen, als zu sehen war, in sanften Regenschauern. Allein dieses Land jenseits der kaiserlichen Imperialisierung im Westen und jenseits der Ascheländer, schien die Strapazen wert gewesen zu sein. Aber Arranges musste sich dann doch immer wieder konzentrieren und zusammenreissen um nicht im Anblick von am Wegesrand wachsenden Blumen zu versinken.
    Vvardenfell war so andersartig, bizarr und vielseitig. Mehr und mehr drängten sich vereinzelte Erinnerungen an die Zitternden Inseln in seine Gedanken.

    Sie waren mittlerweile gut und gerne 6 Tage unterwegs, als sich endlich wieder Silhouetten am Horizont im Norden abzeichneten. Lediglich zur Erahnung taugten Umrisse, die sie bis jetzt weitab ihrer Route gesehen hatten, eine davon hatte Arranges als eine Festung der alten Chimer erkannt... oder glaubte zumindest, dass der Schatten des dunklen Gemäuers der Abbildung in einem Buch über die Ahnen der Dunmer sehr ähnlich gewesen war. Was sie jetzt allerdings vor sich hatten, waren eindeutig wieder höhere Hügel. Auf einer Anhöhe, die man vielleicht schon als kleinen Berg beziechnen hätte können, thronte eindeutig der hochgreifende Umriss einer kaiserlichen Festung, allerdings mischten sich unter die geometrisch korrekten Formen der Türme aus Stein und Mörtel noch andere, sehr gewagte spitze und kugelartige Gebilde. Ein Pilzturm? Arranges hatte von diesen sehr seltsamen Behausungen schon gehört, aber eben auch nur dass es sie gab, diese Häuser in Pilzen. So klein die Festung am äußersten Rande ihres Sichtfeldes auch wirkte, so neugierig konzentrierte sich der Nekromant auf sie. Er grübelte darüber nach, was er noch alles von diesen Türmen wissen mochte, als ihm plötzlich auffiel, was genau daran nicht stimmte. Aus dem Dunst, der schon seit Beginn des Tages über dem Norden des Landes hing und Regen ankündigte, schälten sich jetzt deutliche Rauchsäulen, die der Schätzung des Kaiserlichen nach gar nicht so weit von der Festung weg waren. Großartig... ich hoffe, das sind nur irgendwelche Ritenfeuer, die Dunmer dort entzündet haben. Er sprach die Säulen allerdings nicht an, die beiden Elfen würden sie bereits selbst entdeckt haben. Vor einem Tag hatten sie eine mehr oder wenig gut befestigte Straße gekreuzt, der sie dann schließlich nach Norden gefolgt waren. Aber als auch weder Dreveni, noch Erynn etwas zu den Rauchschwaden sagten, ritten sie in stummem Einvernehmen auf der Straße weiter.

    Es zeigte sich, als der Abend bereits dämmerte, dass Arranges sich leicht verschätzt hatte, die Erhebungen waren deutlich näher, als er dachte, die weiten Ländereien um sie herum hatten über die Entfernung arg getäuscht. Während die Festung, die Hügel und leider auch der Rauch, sehr viel schneller näherkamen, schlug ihnen zudem auch noch sehr bald ein Geruch von schwelendem Fleisch und Holz entgegen. Allerdings war alles zusammen noch so weit weg, dass man noch immer kaum etwas Genaueres erkennen konnte.

    Regen setzte ein und ließ die letzten Strahlen der Sonne am Himmel verwischen, während der Geruch von Rauch immer deutlicher wurde, Die Straße schlang sich vor den Wandernden um einen Hügel und plötzlich tauchte eine Laterne vor der Gruppe aus der Dunkelheit auf. Arranges, wie auch die beiden Mer brachten die Guare im Affekt zum Stehen. Brummend stemmten sich die Reitechsen in den matschigen Boden und lockerten dann wieder das Gebissstück, indem sie mit dem Kiefer darauf herummahlten - komischerweise zeigten sie in diesem Augenblick kein Anzeichen davon, dass sie irgendwo Gefahr wahrnahmen. 'Ich würde das nicht tun, wenn ich euch wäre!' Erklang die tiefe und rauhe Stimme eines älteren Dunmers, als alle drei beinahe gleichzeitig zu den Waffen griffen. Die Laterne wurde etwas höher gehalten und zum Vorschein kam eine sehr uniformell wirkende Knochenrüstung, wie sie die drei auch schon in Balfall gesehen hatten. Die roten Augen eines Dunmers blitzten in dem vom Regen schlierigen Schein der Glaslaterne auf. Noch einige Herzschläge lang hielt Arranges seine Worte in seinem Mund und den Schwertgriff in seiner Hand, bevor er seine Finger doch lockerte. 'Wenn ihr kein Wegelagerer seid, so gebt die Straße frei, wir haben es recht eilig.' Sagte der Kaiserliche bestimmt aber nicht aggressiv.
    'Wohin? In den Tod?'
    'In den Tod?'
    'Ja, in den Tod,' gab der Dunmer zurück, 'ihr stammt nicht von hier?'
    'Nein.'
    'Dann könnt ihr das auch schlecht wissen. Die Daedra belagern Tel Vos, wo ihr zwangsläufig hingelangen werden würdet, folgtet ihr dem Verlauf dieser Straße noch zwei Tage nach Norden.' Arranges stutzte. Das... glaub ich jetzt nicht!
    'Ich nehme an, der Hafen Vos ist ebenso betroffen?'
    'Allerdings... aber von Hafen kann kaum noch die Rede sein, zumindest wenn man davon ausgeht, dass in einem solchen Schiffe regelmäßig ankern. Meister Aryon Telvanni paktiert mit den Ahemmusa an der Küste zum Geistermeer um von dort aus Flüchtlingsschiffe nach Dagon Fel verkehren können zu lassen.'
    Verdammte Scheisse! 'Wir müssen nach Tel Vos!'
    Der Soldat schüttelte den Kopf. 'Tut mir leid, aber die Weideländer ab hier sind auf geheiß des Kaiserreichs zivile Sperrzone bis zur Küste.'
    'Gut, wir sind auch keine einfachen Zivilisten.'
    'In der Tat, einfach vielleicht nicht, aber Soldaten oder Würdenträger seid ihr dennoch nicht. Natürlich kann und werde ich euch nicht daran hindern, der Straße weiter zu folgen, ich bin lediglich dazu da, Unwissende nicht in ihren Tod laufen zu lassen... wenngleich ich das bei machen gerne mal getan hätte...'
    'Dann gebt den Weg frei.' Forderte Arranges wiederholt. Der Dunmer trat zur Seite. 'Nur noch ein Wort der Warnung: Spätestens mit dem Morgengrauen werdet ihr den Belagerungsring erreicht haben. Ich weiss, dass sich außerhalb des Ringes im Westen und Süden Truppen der Legion und einige wenige verstreute Kampfmagier der Telvanni stationiert haben um verirrte Reisende, die nicht auf den offiziellen Straßen unterwegs sind, abzufangen. Ich habe keine Ahnung, wie sie mit ihnen verfahren, aber in aller Regel werden sie mit Eskorten zur Küste gebracht.' Ganz klasse! Im Geiste schüttelte Arranges den Kopf. 'Noch eine Frage, bevor wir dieses Riskio auf uns nehmen. Kam hier unlängst ein Argonier durch?'
    Der Soldat hob nur die Schultern. 'Zumindest auf dieser Straße in den letzten zehn Tagen nicht, ich weiss aber, dass sie bei der Legion erst vor einigen Tagen eine Gruppe Argonier frisch rekrutiert haben. Ehemalige Sklaven, die sich eine erneute Versklavung ersparen wollten und sich deswegen dem kaiserlichen Drachenbanner angeschlossen haben.'

    Arranges nickte nur und drückte dann seinem Guar die Stiefel in die Flanken. Gut, dann müssen wir zum Lager der Legion. Mit ein bisschen Glück ist oder war Gumora unter diesen Argonieren... Diese Erkenntnis dürfte mit Sicherheit auch bei den beiden Dunkelelfen aufgekommen sein.
    Geändert von weuze (27.12.2011 um 01:52 Uhr)

  3. #3

    Lager der Legion; südwestlich von Tel Vos

    '... Nein, es tut mir leid, aber für Reisende sind die nördlichen Regionen der Weideländer gesperrt. Mit dem Morgengrauen werden wir eine weitere Eskorte nach Norden vorbei an den Daedra zur Küste schicken, ihr werdet den Soldaten zum Lager der Aschländer folgen.'

    Ein etwas schmächtiger Jüngling, vielleicht gerade 20, in einem viel zu weiten Kettenpanzer, den er kaum auszufüllen vermochte und einer flachen Sturmhaube auf dem Kopf, hatte sich der kleinen Gruppe mit einer Fackel in der Hand vor dem Tor des Legionslagers entgegengestellt und beharrte nun auf seine Order, jeden Reisenden, der sich nicht als Telvannimagier oder Legionär ausweisen konnte, zurück zuweisen.

    'Und ich kann euch auch genauso wenig irgendetwas über unsere Rekruten sagen, weder wer das ist, noch was für Befehle sie haben oder hatten, wenn ihr jetzt bitte von den Guaren absteigen würdet?'
    ...
    'Verdammt nein! Ich kann euch nicht einfach so durch das Lager spazieren lassen, mit den Guaren schoneinmal gar nicht, was würde es euch überhaupt nützen?'
    'Nun, eventuell könnten wir der Legion behilflich sein.'
    'Wie das? ... Nein, die Tore und die Belagerung sind Angelegenheiten des Kaiserreichs und der Telvanni.'
    'Sofern wir Auskunft darüber bekommen könnten, wie die taktischen Pläne der Legion aussehen, könnten wir möglicherweise bei der Schließung der Tore helfen.'
    'Als ob, hört zu, die Lage hier ist auch so bereits aussichtslos genug, ihr habt ja keine Vorstellung von der Situation dort.' Der Rekrut deutete mit dem Daumen über die Schulter in die Richtung, in der man bei Tageslicht die Rauchsäulen und die Umrisse der Toren sehen konnte.
    'Ich habe die Belagerung von Cheydinhal miterlebt-'
    'Das ist mir völlig egal, ich habe meine Anweisungen! Und ich-'
    'Vor allem hat weder Haus Telvanni, noch das Kaiserreich so viele Truppen übrig, als dass wir jeden Freiwilligen einfach abwimmeln könnten oder sollten!' Schaltete sich eine dritte Stimme mit Nachdruck ein und brachte damit sowohl Arranges, als auch den Legionär gleichermaßen zum Schweigen. Eine Gestalt löste sich aus dem Schatten der Baracke neben dem Tor zum Lager. Als die Person in den Schein der Fackel trat, konnte man unter der schweren Rüstung, wie sie nur die Phalanx oder höhergestellten Legati trugen, die zierlichen Kurven einer Frau erkennen. Die Gestalt legte dem Legionär eine Hand auf die Schulter. 'Wenn diese Herrschaften sich freiwillig dazu bereiterklären, uns zu helfen, so würde ich sagen, ist es doch in diesem Fall besser, drei Fremde zu opfern, als drei Legionäre.' Bitte was?! Das wird immer besser hier... 'Nun...'
    'Nun? Ihr dürft euch abmelden, euer Dienst ist für heute zu ende.' Sagte die Frau mit blecherner Stimme unter dem Vollhelm, und griff nach der Fackel. Der Legionär nickte und salutierte einmal, bevor er sich in die Dunkelheit der frühen Morgenstunden zwischen den Zeltreihen des Lagers davonmachte.

    'Ihr wollt euch also auch der Legion anschließen?' Fragte die Frau sich wieder den drei Reisenden zuwendend.
    'Nein, eigentlich wollen wir nur eine Auskunft haben.'
    'Oh... die da wäre?'
    'Man sagte uns, dass sich vor einigen Tagen hier eine Gruppe Argonier eingefunden hat, die vom Kaiserreich rekrutiert wurde. Ich brauche die Namen.'
    'Hm, ihr könnt euch vermutlich vorstellen, dass ich euch ebenfalls nicht sagen kann, was ihr zu wissen verlangt. Aber ich kann euch zumindest sagen, dass euch selbst die Liste nichts bringen würde. Gestern gab es einen Versuch, die Belagerung von außen zu durchbrechen. Die Argonier waren bei diesem Angriff dabei. Leider hat sich die Legion wie schon öfter während dieser Krise, ein bisschen verschätzt und wir trafen auf eine absolute Übermacht der Daedra, was zur Folge hatte, dass ein großer Teil unserer Leute gefangen genommen wurde oder nach Tel Vos hinauf geflüchtet ist, wo sie jetzt gleichermaßen feststecken, seit die Daedra vor wenigen Tagen den Ring auch im Norden zwischen Ahemmusa und der Festung größtenteils geschlossen haben.'
    'Gut, dann könnte man uns auch einfach passieren lassen, sind die Argonier nicht hier, sind wir nicht auf die Legion angewiesen.'
    'Ob ihr es glaubt oder nicht, aber das seid ihr, denn ab hier geht es für Fremde schlicht nicht weiter, wir dürfen Zivilisten nicht näher, als bis hier laufen lassen, alles jenseits des Lagers ist nur noch verbrannte Erde.'
    Arranges seufzte deutlich genervt. 'Uns bleibt also kaum etwas anderes, als uns der Legion anzuschließen, wenn wir etwas über die Argonier in Erfahrung bringen wollen?'
    Die Frau nickte. 'Aber ihr sagtet zuvor, dass ihr bereits eine Belagerung durch die Daedra erlebt habt?'
    'Ja.'
    'Dann gibt es eventuell eine Möglichkeit, die ich euch bieten kann... denn mit Verlaub, die Legion würde ich nur dann in Erwägung ziehen, wäre ich so verzweifelt, wie diese Echsen es waren.'
    Arranges stutzte, was von der Frau wohl nicht unbemerkt blieb, ihre Augen blitzten im Schein der Fackel kurz auf hinter dem Visier. 'Aber das besprechen wir wohl besser im Trockenen. Stellt eure Guare dort hinten ab und folgt mir dann...'

    Wenig später luden der Kaiserliche und die beiden Dunmer ihre Satteltaschen in einer ungewöhnlich geräumigen und relativ sauberen Baracke ab. Die Frau schloss die Tür hinter sich, steckte die Fackel in eine schmiedeeiserne Halterung ein einem von zwei groben Pfeilern, die das dichte Strohdach stützten und gebot den dreien dann, an einem leicht schiefen, aber sonst stabilen Tisch Platz zu nehmen. Sie selbst hatte bis jetzt noch den Helm getragen, den sie jetzt allerdings abnahm. Feuerrotes, lang gewelltes Haar flutete mit einem Mal die gepanzerten Schultern der wie Arranges etwas erstaunt feststellte, erstaunlich jungen Kaiserlichen. Dunkelgrüne Augen, die vielleicht nur 4 oder 5 Jahre weniger vorbeiziehen sahen, als die des Kaiserlichen, blickten aus einem ebenmäßigen Gesicht mit feinen Kanten, welche eine freundliche Art, die so insgesamt nicht ganz zu ihrer Haltung passen mochte, vermittelten. Sowas findet man also bei der Legion, wenn man nicht innerhalb der Grenzen Cyrodiils sucht... interessant. Fragend wurde sie von allen drei gleichermaßen angesehen. 'Ich mache es recht kurz, da man mich sonst draussen auf meinem Posten möglicherweise vermissen würde. Ich bin nur dem Titel nach Legat und gehöre nur auf dem Papier der Legion an. Ich überwache hier eigentlich nur das Treiben der Kaiserlichen für das Haus Telvanni. Für Meister Aryon um genau zu sein. Wenn es euch tatsächlich so wichtig ist, diese Argonier, ehemalige Sklaven, in die Hände zu bekommen, so könnte ich bei der kaiserlichen Heerführung eventuell etwas drehen, damit ihr den wenigen Verbänden der Telvanni zugeteilt werdet.'
    'Und das würde uns außer der selben Verpflichtung nur in einer anderen Armee, was genau bringen?'
    Die Telvanni schüttelte den Kopf. 'Bei uns hättet ihr keine Verpflichtungen in dem Sinn, ihr würdet daraus nur einen Vorteil ziehen, nämlich, dass ihr ungehindert im Lager euch bewegen könntet und ihr wärt in zwei Tagen oder so lange der Nachschub der Kaiserlichen eben noch brauchen wird, bei dem nächsten Ausfall dabei und hättet so die Chance, nach den Argonieren Ausschau zu halten... spätestens eben dann, wenn wir das Tor geschlossen haben, könnt ihr unter den Toten nach ihnen suchen oder mir wahlweise nach Tel Vos folgen, wo sich ebenfalls noch einige von ihnen aufhalten.'
    'Gut, aber wie genau wird unsere Zugehörigkeit bei den Telvanni dann toleriert oder begründet?'
    'Ganz einfach, ihr habt bereits eine Belagerung erlebt und habt damit schon deutlich mehr gesehen und erlebt als gut zwei Drittel hier im Lager, darüber hinaus seid ihr hinter ehemaligen Sklaven her. Aus politdiplomatischen Gründen kann das Haus Telvanni diesen Abschaum nicht selbst verfolgen und da käme es gerade recht, wenn das jemand täte, der deswegen nicht schon im Vorfeld unter der Beobachtung des Kaiserreichs, welches die Sklaverei eigentlich verbietet, stand... Überlegt euch mein Angebot gut, ich werde in ein paar Stunden zurück sein, bis dahin überlasse ich euch meine Unterkunft hier.' Damit setzte sie ohne ein weiteres Wort den Helm wieder auf und trat nach draussen.

  4. #4
    Erynn überließ Arranges das Reden, als sie auf die Straßensprerre der Legion trafen. Was zunächst wirkte wie wenig zielführendes, bockiges Genörgel zwischen dem Wachposten und dem Beschwörer, hatte ihnen schlußendlich einen warmen und trockenen Platz in dieser Barracke hier eingebracht. Erynn sah sich in dem praktisch gehaltenen Raum um. Also wären wir dann für eine Weile Söldner für dieses Fürstenhaus... Telvanni. Der Dunkelelfe sollte es recht sein, war das doch ohnehin die Arbeit, mit der sie als Gildenkriegerin üblicherweise ihr Brot verdiente. Trotzdem: Das ging jetzt alles ziemlich schnell. Ich frage mich, ob diese Frau wirklich etwas für uns tun kann. Sie wirkte auf den ersten Blick recht kompetent, aber vielleicht habe ich mich auch von ihrem Rüstzeug blenden lassen. Daß sie drei Fremden, die sie nicht einmal beim Namen kennt ohne weiteres auf die Nase bindet, daß ihre Ausstaffierung eigentlich nur eine Luftnummer ist, scheint mir nicht besonders professionell...

    Erynn fragte sich, ob sie diesen Punkt ihren Gefährten gegenüber ansprechen sollte, überlegte es sich dann jedoch wieder anders. Im Endeffekt konnte es ihnen allen egal sein, was dieser Verbindungsoffizier konnte oder nicht, sie hatte sie in das Lager gebracht und ihnen eine Beteiligung an der kommenden Schlacht in Aussicht gestellt und damit die Möglichkeit, mit der Gruppe Argonier in Kontakt zu kommen, die ihnen hoffentlich und endlich ein paar brauchbare Informationen liefern würden.
    Ich darf die Totenlande noch einmal betreten, schoß es der Dunmer ganz plötzlich durch den Kopf. Eigentlich hätte sie beunruhigt sein sollen angesichts dieser Perspektive, aber sie fühlte sich nicht ängstlich. Ein bißchen nervös vielleicht, aber die Aussicht, diese fremde und faszinierende Ebene noch ein weiteres Mal sehen zu dürfen, wischte ihre Bedenken beiseite - nun, jedenfalls so weit es sie selbst betraf. Arranges und Dreveni sind sich selbst während eines Kampfes nicht grün. Jedenfalls war das bei dem Tor vor Cheydinhal eine verflucht gefährliche Kiste, weil partout der eine nicht auf den anderen hören wollte. Wie soll das erst werden, wenn auch noch ein Haufen Legionssoldaten dabei ist, die meisten vermutlich völlig grün hinter den Ohren?
    Sie schüttelte all diese Grübeleien endlich ab und rang sich zu einer Entscheidung durch: "Ich denke, das Angebot dieser Frau ist das beste, was wir bekommen werden. Ich bin dafür, es anzunehmen."

  5. #5
    "Das stinkt doch von hier bis mindestens nach Cheydinhal.", meldete sich Dreveni zu Wort, als die Kaiserliche gegangen war. "Entweder ist sie selten dämlich, uns einfach so ihre Doppelrolle auf die Nase zu binden, vor allem vor einem Kaiserlichen, oder sie wartet nur darauf, dass sie uns irgendwie ans Messer liefern kann." Das Argument mit den Sklaven und den Telvanni mochte zwar stimmen, Dreveni kannte sich dafür einfach zu wenig aus hier, aber das ganze war ihr trotzdem mehr als suspekt. Das Obliviontor reizte sie zwar ebenfalls, auch wenn sie das letzte Mal noch zu deutlich in Erinnerung hatte, aber sie traute der Kaiserlichen trotzdem nicht über den Weg. "Ich fürchte nur dass wir keine andere Wahl haben, mit den Guars kommen wir nie ungesehen an dem Lager vorbei." Mit Arranges vermutlich auch nicht, dachte sie sich, sprach es aber dann doch nicht aus.

  6. #6
    Tatsächlich ist es etwas sehr seltsam, dass diese Telvanni uns so direkt ihre Doppelrolle mitteilt... und dann anscheinend auch noch mit der Gewissheit, uns vertrauen zu können. Entweder sie ist sehr von ihrer Position überzeugt... oder alternativ von unserer augenscheinlichen Naivität. Oder aber sie führt etwas ganz anderes im Schilde. Wir werden es wohl oder übel darauf ankommen lassen müssen, die Chance, diese Argonier in die Hände zu bekommen ist einfach zu gut. Zudem ist es unsere einzige Spur... wiedereinmal. Er blickte kurz zur Seite, wo Dreveni saß. Wir haben kaum eine Wahl. Arranges dachte noch einen Augenblick nach und plötzlich wurde ihm bewusst, was das eigentlich für eine schier einmalige Gelegenheit war sehr einfach an einen Siegelstein der Daedra zu kommen. Wenn wir uns dazu bereiterklären, uns außerhalb der Schlacht in eines der Tore zu schleichen und es zu schließen, während die Dämonen draußen in Kämpfe verwickelt sind, könnte ich so eine... Quelle reinster Macht in meinen Besitz bringen! Für die kurze Dauer eines Lidschlages trat ein Funkeln in seine Augen, das dort schon lange nicht mehr in diesem Ausmaß auftrat. 'Ich würde sagen, dass wir tatsächlich kaum eine Wahl haben und ganz ehrlich, wenn ich wählen müsste zwischen einem streng organisierten Verein, wie es die Legion ist und einem Fürstenhaus, das uns eine Teilhabe an der Schlacht nur deswegen anbietet, weil wir zufällig hinter einem Pack Eidechsen her sind, das denen abhanden gekommen ist, so würde ich sagen, wäre es vielleicht doch besser, der Telvanni zu trauen... zumindes können wir ja anbieten, das Tor zu schließen, wie sie zuvor sagte wäre es wahrscheinlich eh im Interesse aller, eher Fremde, als die eigenen Leute dort hinein zuschicken. Und außerdem-'

    Weiter kam der Magier gar nicht, denn die Tür zu der Barracke wurde so plötzlich aufgestoßen, dass sowohl er, wie auch Dreveni und Erynn gleichermaßen im Reflex aufsprangen. Die Telvanni trat mit einem großen Schritt in den Raum. Hinter ihr drängte direkt ein etwas größerer Mann herein, der eine sehr seltsame Rüstung trug, die entfernt an den Panzer von Landdreugh erinnerte - zumindest von der Färbung her. Die Hand am Griff ihres schwertes, stand die Kaiserliche sonst etwas zu entspannt da, während der andere die Tür ins Schloss schob. Zum Henker, was wird das?! 'So, dann stimmt es also doch...' Sie funkelte die drei an. 'Äh... stimmt was?' Fragte Arranges mehr als sprachlos und ziemlich verduzt.
    'Euer Ruf eilt euch voraus, Kaiserlicher... oder sollte ich besser Held von Cheydinhal sagen?'
    'HÄ?! Wer soll hier ein Held von Cheydinhal sein?'
    'Bescheidenheit ist zwar eine feine Sache, aber jetzt in diesem Moment völlig fehl am Platze.' Jetzt legte auch der fremdartig gerüstete Mann seine Hand auf ein Breitschwert an seinem Gürtel. Arranges zog eine Augenbraue hoch. 'Ich weiss nicht wovon ihr redet, Legat.'
    'Oh... wisst ihr nicht? Vor einigen Wochen erreichte uns hier die Nachricht von einem Held in strahlender Rüstung,' sie deutete auf seinen Mithrilpanzer, 'der das Obliviontor bei Cheydinhal im Alleingang geschlossen haben soll, seltsam, dass ihr gerade noch davon gesprochen habt oder es zumindest indirekt gesagt habt, dass ihr wisst, wie man die Tore schließt und zuvor noch zu mir sagtet, dass ihr bei der Belagerung von Chydinhal zugegen wart... Ein paar Zufälle zu viel, meint ihr nicht auch?' Arranges versuchte die Haltung zu wahren, auch wenn man ihm ansah, dass er seine ausdruckslose Miene so gut es ging, aufrecht zu erhalten versuchte. 'Ich weiss noch nicht, woher man so genau wissen will, dass es sich bei diesem Helden um mich handeln soll, aber selbst wenn ich wüsste, wie man die Tore schließen kann, was würde an dieser Tatsache euer Auftreten in diesem Moment rechtfertigen?'
    'Ganz einfach, das Haus Telvanni verfügt momentan neben dem Kult der Mythischen Morgenröte als einziges über das Wissen darum, wie die Tore zu schließen sind. Wir handeln ziemlich gut damit im Moment. Leider könnten wir das nicht mehr, wenn sich das Wissen außerhalb unserer Kontrolle verbreiten würde. Ihr versteht?'
    'Ich verstehe ziemlich gut, dennoch versichere ich euch, dass ich mit diesem... Helden oder was auch immer, nichts zu tun habe oder hatte.' Arranges Hände begannen zunächt einmal nur leicht, aber deutlich zu glühen.
    'Ich würde das nicht tun, ihr wärd drei gegen ein ganzes Lager.' Sagte die Telvanni ruhig auf seine Reaktion hin...

  7. #7
    Dreveni hatte mit wachsendem Entsetzen die Szene verfolgt. Das war ja gründlich nach hinten los gegangen, aber wer hätte auch damit rechnen können? Sie beschloss, alles auf eine Karte zu setzen, und so zumindest etwas Zeit zu schinden, bis ihnen etwas besseres eingefallen war. Sie sah die Kaiserliche abschätzend an, und sagte mit aller Ruhe der Welt in ihrer Stimme: "Da sind eure Informationen aber etwas verfälscht worden auf dem Weg hier her. Zufällig war ich auch zugegen, und zufällig hat mich genau dieser Held in einer strahlenden EBENERZ-Rüstung davor bewahrt, von ein paar Dremora zu Brei geschlagen zu werden. Das habe ich ein paar Tage später einer Stadtwache erzählt, von woher ihr eure Informationen vermutlich bezieht. Und ich kann euch versichern, dieser Held war mit Sicherheit nicht dieser drittklassige Magier hier." Sie sah die Kaiserliche nach wie vor an. Wären die beiden jetzt nicht in Rüstung und hätte sie ein paar Wurfmesser wären sie tot noch bevor sie einen Laut von sich gegeben hätten und ohne dass es jemand merken würde.

  8. #8
    Erynn war aufgesprungen wie der Rest ihrer kleinen Gruppe auch, als die rothaarige Kaiserliche, diesesmal mit Verstärkung, völlig unerwartet wieder in den Raum platzte. Du kleine Schlange, dachte sie nur auf deren Rede hin. Sie wußte nicht, was sie sagen oder tun sollte, war froh, daß Dreveni fast geistesgegenwärtig in die Bresche sprang und es mit einer vernünftigen Argumentation versuchte.
    Der Kriegerin kam das alles nur unlogisch und seltsam vor. Man hört doch schon seit Monaten vereinzelt Gerüchte, daß das ein- oder andere Tor geschlossen wurde. Vielleicht noch nie vor einer größeren Stadt, aber dieser Dagonkult und die Telvanni sind neben uns dreien garantiert nicht die Einzigen, die wissen wie das geht. Davon abgesehen müßte auch diese Frau wissen, daß ihr Haus auf verlorenem Posten steht, wenn sie dieses Wissen für sich behalten... ebenso wie ganz Tamriel. Und ich bin mir sicher, daß das auch den Anführern des Fürstenhauses klar ist. So unvernünftig kann doch niemand sein!
    Erynns Respekt für die Frau fiel ins Bodenlose. Sie glaubte nicht, daß diese tatsächlich für ihr Haus sprach, sondern viel eher eigene Ziele verfolgte. Ich wäre nicht überrascht, wenn sie gerade versucht, uns für ihre eigenen Zwecke einzuspannen. Sie will uns in die Tore vorschicken und bei ihren Herren den Ruhm dafür ernten oder irgend etwas in der Art. Alles andere ergibt keinen Sinn...
    Sie hoffte, daß das Weib auf Drevenis kleine Geschichte anspringen würde, wenngleich ihnen auch das im besten Falle Zeit erkaufen würde. Hätten sie im Grasland erstmal ein Tor erfolgreich geschlossen, wäre ohnehin klar, daß sie dazu fähig waren..

  9. #9
    Die Frau richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Dunmer. Man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie die Worte Drevenis abschätzte, ehe sie dann zu einer Antwort ansetzte: 'Nun, wie ein drittklassicker Magier erscheint er mir nun wirklich nicht. Jedenfalls kenne ich nur relativ wenige, die ihre Magie so zu beherrschen wissen und sie nicht einfach nur impulsiv herausschleudern.' Was für bemitleidenswerte Geschöpfe hier auf Vvardenfell, lächerlich an Geist und Können. 'Allerdings sehe auch ich den Unterschied zwischen Ebenerz und Mithril.' Ihre Haltung entspannte sich ein kleinwenig. Sie hob die freie Hand und sogleich lockerte auch der andere seine Hand um den Schwertgriff. 'Vielleicht seid ihr nicht dieser Held von Cheydinhal. Aber dennoch waren eure Worte unmissverständlich. Ihr habt Wissen über die Tore, welches deutlich über die Gerüchte und den Aberglauben des gemeinen Volkes hinausgeht. Dazu beherrscht ihr Magie. Ich kann euch nicht einfach so gehen lassen. Ihr seid so gesehen auch ziemlich interessant für... Haus Telvanni.'
    'Interessant ist nur die Tatsache, wie schnell ihr eure Meinung wechselt.' Der Zauber um seine Hände verblasste wieder. 'Aber sagt, was habt ihr hier wirklich zu schaffen? Zuerst gewährt ihr uns Zutritt ins Lager, eröffnet uns dann eine etwas komisch anmutende Geschichte darüber, dass ihr hier für die Telvanni spioniert und droht uns dann hinterher indirekt und bezichtigt mich wegen etwas, für das ich wenn überhaupt, nur passiv etwas kann, lenkt aber dann sehr schnell ein, nachdem euch wohl selbst klar wird, dass eure Informationsbeschaffung von Stadtwachen abhängig gemacht wurde, die sogar Taschenspielertricks für hohe Zauberkunst halten würden...' Das gerade noch sehr elegante und selbstsichere Gesicht der Kaiserlichen wirkte zusehends leicht zerknirscht. 'Gut... ich bin hier tatsächlich im Dienste des Fürstenhauses unterwegs, allerdings lange nicht so verdeckt, wie ich anfangs sagte. Zumindest die Heerführung hier weiss bescheid um meine Rolle. Haus Telvanni steht nicht unbedingt sehr hoch in der Gunst des Reichs, da einige dunmerische Querköpfe nicht einsehen, sich an die Gesetze zu halten. Die Spannung hier im Lager ist daher offensichtlich hoch zwischen den Kampfmagiern der Telvan und den Legionären. Ich sorge unter anderem dafür, dass sich das Wissen um die Tore nicht zu sehr verbreitet, um Schauermärchen und komischen Gerüchten vorzubeugen die die Moral sonst senken könnten. Und ich fange Reisende und Söldner, die sich als erfahren im Umgang mit den Daedra und den Toren und bestenfalls mit der Magie zeigen, ab um sie für die Streitkräfte des Fürstenhauses zu rekrutieren. Oder vielmehr für Tel Vos, die anderen Städte haben ihre eigenen Schlachten zu schlagen und lange würde uns das Reich nicht helfen können.'
    'Ihr erstarkt also unter der schützenden Hand des Reichs und der Rat um Ocato oder vielmehr die Verwaltung Morrowinds in Gramfeste weiss nichts davon?'
    'Also...' Die Augen der anderen weiteten sich kurz, als sie sich klar darüber wurde dass sie dem Kaiserlichen gerade mehr verraten hatte, als er eigentlich einmal wissen wollte. 'Schön, dass wir das geklärt haben. Seid ihr nun bereit nach meinen Interessen zu verhandeln oder muss ich euch erst noch beweisen, dass das Lager nach euren Worten erstens nicht hinter euch steht und eure Waffengewalt genauso unterlegen ist, wie es eure Redekunst gerade von sich bewiesen hat?'

    Ein Wink der Kaiserlichen bewegte den Mann hinter ihr dazu, die Barracke zu verlassen. 'Ich glaube, wir hatten einen etwas holprigen Anfang...' Was für eine Amateurin. Dachte Arranges, musste im Geiste aber gleichzeitig amüsiert grinsen. 'In der Tat. Also wann sagtet ihr, würden die Kaiserlichen einen weiteren Ausfall wagen?'
    'Sobald der Nachschieb angekommen ist.'
    'Gut, da ihr ja mit der Führung des Lagers vertraut seid, könnt ihr dort sicherlich regeln, dass wir wegen den bereits schonmal erwähnten Argonieren dabei sein werden.'
    Die Kaiserliche fuhr sich, ihren Frust unterdrückend durch das rote Haar, nickte aber dann kapitulierend, verließ den Raum aber nicht ohne einen letzten Versuch der beidseitigen Schadensbegrenzung: 'Ich würde es dennoch begrüßen, wenn ihr meine Unterkunft hier weiterhin auch als die eure betrachten würdet.'

    Damit drehte sie sich zum Gehen um. Aber nett anzusehen ist sie. Bemerkte Arranges in Gedanken, während er ihr einen letzten Blick hinterherwarf, als sie die Tür hinter sich ins Schloss zog. Interessante Augen... Telvanni... vielleicht kann sie ja besser zaubern, als reden...

  10. #10
    Erynn ließ den Schwertgriff los und sich selbst wieder auf den Boden der Barracke fallen. Sie atmete gezwungen langsam aus, als sie sich gegen die Wand lehnte und die Unterarme auf die angewinkelten Knie stützte. „Was sollte das denn?“, fragte sie in die Runde und zerrte an ihrem Schwertgurt herum, um die sperrige Waffe in eine etwas bequemere Position zu rücken. „Sagt, was ihr wollt, aber ich habe von Vvardenfell langsam aber sicher die Schnauze voll. Hier laufen nur komische Gestalten herum...“ sie schnaubte. „Wahrscheinlich hab ich Glück gehabt, daß meine Familie sich früh genug von diesem sheogorathbesessenen Staubfelsen verdrückt hat“, fügte sie leise knurrend hinzu.
    Erynn brauchte noch ein paar Atemzüge, während derer sie mit finsterem Blick auf dem Boden unmittelbar vor sich starrte und still vor sich hinschäumte angesichts dieser dummen und dreisten Frau, dann hob sie den Kopf wieder und sah Arranges und Dreveni nacheinander an. Der Kaiserliche wirkte schon wieder abwesend und irgendwie in Gedanken versunken. „Dieses Weib ist dumm und intrigant gleichzeitig. Da kommt noch was nach", sagte sie leise.

  11. #11
    [Dreveni]
    Dreveni hatte die Kaiserliche nur mit unbewegtem Gesicht und verschränkten Armen von oben herab angesehen. Als sie schließlich das Barracke verlassen hatte, kam ihr Erynn zuvor. "Genau meine Meinung", sagte sie deshalb nur als Antwort, "Wir sollten sie so schnell und unauffällig wie möglich los werden. Die Frau ist so unfähig, wer weiß was sie als nächstes vermasselt."

    [Arranges]
    In der Tat... Allerdings auch nicht unfähiger, als Dreveni und Erynn zusammen, wenn man von Intelligenz im Bezug auf Erynn und von Diskretion im Bezug auf Dreveni ausgeht, braucht weder die eine, noch die andere großartig mitreden. Der Kaiserliche drehte sich zu den beiden Dunmern um und fixierte dabei Dreveni. 'Was zum Henker habt ihr euch eigentlich dabei gedacht, dieses Gerücht zu streuen?!' Dann blickte er zu Erynn. 'Wir sind hier auch nicht zum Spaß und ich kann nunmal leider keine Gedanken lesen und deswegen auch nicht ahnen, über was für einen bescheidenen Geist diese Kaiserliche verfügt. Aber sie ist im Augenblick nunmal die einzig unkomplizierte Möglichkeit, etwas über die Argonier herauszufinden und vielleicht auf eine neue Spur von Gumora zu stoßen!' Und eine Gelegenheit, an einen Siegelstein zu kommen...

    [Erynn]
    "Ach?" Erynn hielt Arranges' Blick stand, machte jedoch keine Anstalten, sich von ihrem Platz an der Barrackenwand zu erheben. "Du bist doch sonst so schnell darin festzustellen, wie blöd alle um dich herum sind." Dann winkte sie ab. "Mir ist auch klar, daß wir diese Frau brauchen, aber das ist nur ein Grund, erst recht wachsam zu bleiben."

    [Dreveni]
    "Was ich mir dabei gedacht habe?", wiederholte Dreveni die Frage des Beschwörers. "Dass mit Sicherheit niemand denkt, ich hätte mit diesem Tor groß etwas zu tun gehabt. Und es funktioniert, wie ihr seht, oder nicht?" Weiter äusserte sie sich nicht, ihrer Meinung nach hatte ihnen die Kaiserliche schon genug geholfen auf der Suche nach Gumora, sollte sich die erste Gelegenheit bieten dass ein Pfeil oder ein Schwerthieb von ihr daneben ging und ausversehen die Kaiserliche traf, würde Dreveni nicht zögern.

    [Arranges]
    Sie war aber ein bisschen zu offensichtlich zu bescheuert. Aber einen wirklichen Reim konnte sich Arranges dann doch nicht darauf bilden. 'Ich habe auch mit keinem Wort erwähnt, dass sie in irgendeiner Art und Weise intelligent ist... es reicht, wenn sie manipulierbar ist und das zumindest scheint sie zu sein.' Antwortete er Erynn bestimmt. 'Schön, dass ihr kein Problem damit habt, aber ich höre dieses Gerücht jetzt nicht zum ersten Mal... Gumora selbst hat mich nämlich ebenfalls darauf angesprochen vor seinem Verrat. Ich bin ja mal gespannt, ob wir ihn jetzt noch finden, im Gegensatz zu dem dümmlichen Gerede derer, die es nicht besser wissen, besitzt Gumora die Fähigkeit zu Denken und, so fern er hier war, hat er unzweifelhaft von diesem Gerücht irgendwie Wind bekommen, wenn ich an die Kaiserliche denke, der diese Information zugetragen wurde.' Sagte er mit einem Anflug von Ärger in der Stimme an Dreveni gewandt.

    [Erynn]
    "Hört auf, euch gegenseitig anzukeifen", sagte Erynn, der es so langsam wirklich reichte. "Arranges, kein Mensch oder Mer könnte sich dich in einem Ebenerzkürass vorstellen - höchstens, wie du unter dem Gewicht zusammenbrichst... den wandelnden Prunkrüstungsständer hat es jedenfalls überzeugt." Sofort darauf hätte sich die Kriegerin am liebsten auf die Zunge gebissen. Es würde die Situation wohl kaum entspannen, wenn sie jetzt auch noch mitstichelte. Sie verfiel wieder in Schweigen und fuhr fort, den Fußboden einer genauen Musterung zu unterziehen. Hoffentlich sind sich die beiden bald einig. Wir könnten diese Pause weit besser nutzen als mit kleinlichem Gezänk über Dinge, die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen.

    [Dreveni]
    Dreveni hatte nicht die geringste Lust, mit Arranges weiter über irgendetwas zu diskutieren, das sie in die Welt gesetzt hatte, und eine dumme Kaiserliche einfach falsch verstanden hatte. Bei Erynns Worten zu Arranges und der Rüstung konnte sie sich doch ein boshaftes Grinsen in seine Richtung nicht verkneifen. "Ich habe nicht vor zu keifen.", sagte sie schließlich an Erynn gewandt, und ließ sich auf einem der niedrigen Schlaflager in der Baracke nieder. Dort fing sie an, ihr Gepäck grob zu sortieren und besah schließlich ihre Pfeile auf abgesplitterte Teile oder verbogene Spitzen. Bei einzelnen war die Befiederung schon ziemlich zerupft durch den Transport, die sie jetzt wieder sorgfältig glatt strich.

    [Arranges]
    Ein scharfer Blick traf Erynn, ehe sie wieder auf den Fußboden vor sich starrte. 'Gut, dann kannst du dich ja selbst aus dem nächsten Sumpfloch oder in unserem Falle eben Obliviontor, schleppen. Deine nicht vorhandene Form spielt dir da ja gewichtstechnisch schön in die Hände.' Gab er trocken zur Antwort. Dann rückte er seine Montur kurz zurecht und verließ die Barracke. Wegen zwei Stunden brauch ich mich jetzt auch nicht mehr hinzlegen. Dachte er, als er draussen in den Himmel blickte und das Grau am östlichen Rand der Erde mehr erahnte, als es sehen zu konnte, während ihm das regennasse Haar in kurzen Strähnen in die Stirn fiel. Und wenn ich dabei für kurz auf diese beiden Weiber verzichten kann um mir das Lager anzusehen, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe...

    [Erynn]
    Erynn registrierte, wie Arranges aus der Hütte rauschte. "Laßt ihn", murmelte sie mit einem Schulterzucken an Dreveni gewandt. "Er wird jetzt eine Weile draußen rumrennen und Dampf ablassen, sich in dem Regen vermutlich eine Erkältung einfangen und in ein paar Stunden wiederkommen und so tun, als sei nichts gewesen. Übergeht es einfach - ich tue das mittlerweile auch, und es macht mein Leben um vieles leichter." Dann tat sie es der Assassinin gleich und begann, ihre Waffen zu überprüfen. Ein paar Pfeile sahen recht zerrupft aus; sie mußte während der Konfrontation mit den Aschländern irgendwie darauf gefallen sein. Der Lederkürass war erst recht hin - die Kriegerin legte das Rüstungsteil ab und machte sich daran, den Schnitt im Schulterteil auszubessern. Ich brauche wirklich eine neue Rüstung. In diesem verkratzten Teil sehe ich aus wie der letzte Straßenräuber...

  12. #12

    Kaiserliches Lager, südwestlich von Tel Vos

    Arranges nahm einen tiefen Zug von der frischen und nassen Nachtluft, ehe er den Blick über die dunklen Silhoutten der großen Rekrutenzelte des Lagers schweifen ließ. Ihre Barracke stand direkt am Eingang zum Lager und war über einige grobe Balken mit einem niedrigen Turm verbunden, der über das Tor hinausragte und so neben der Palisade noch ein wenig gestützt wurde. Das Lager war unüberschaubar groß, aber Richtung Norden konnte Arranges erkennen, wie die Zeltreihen langsam anstiegen und auf einer niedrigen Anhöhe eine weitere Barracke einfassten. Das werden wohl die Unterkünfte der Generäle und Offiziere sein... Der Nekromant wollte gerade den ersten Schritt tun, um sich im Lager umzusehen, als er mitten in der Bewegung inne hielt und den Kopf auf die Seite drehte, aus welcher er angesprochen wurde. Die Stimme war die der Kaiserlichen: 'Was wollt ihr denn hier draussen im Regen?'
    'Nun, ich wollte mir das Lager ansehen und mir ein grobes Bild über die Zahl der Männer machen, die in wenigen Tagen abgeschlachtet werden, wie Schweine.'
    'Ihr glaubt nicht, dass wir die Tore schließen können?'
    'Naja, ich habe gesehen, wie Horden von Daedra über eigentlich recht fähige Soldaten herfielen. Ich selbst bin ein wenig in der Magie bewandert, wie ihr vielleicht mitbekommen haben dürftet und bin mir deshalb der Natur dieser Bestien gewahr. Man kann sie nicht einfach töten, wie sterbliche Wesen.'
    'Nein, das ist mir nicht entgangen. Ich beherrsche als eine aus dem Hause Telvanni ebenfalls die höhere Zerstörungsmagie und beherrsche auch einige etwas eigentümliche Beschwörungen.' Ach... sieh an. Höhere Zerstörungsmagie und Beschwörung der exotischen Sorte. Im Verstand dumm wie Brot, aber durchaus fähig... mal sehen, wie viel sie bereit ist, preis zu geben.
    'Sagt, was versteht ihr denn unter höherer Zerstörungsmagie? Oder eigentümlichen Beschwörungen? Ich bin leider kein Meister der Magie, aber ich lerne so viel und wann immer ich kann.' Sagte Arranges und schickte ein Lächeln hinterher, das nur halb zu sehen war im Schein einer Laterne am Tor. Aber es schien wohl zu genügen. Die schmalen, aber zartroten und schwungvollen Lippen der Kaiserlichen teilten sich ebenfalls zu einem offenen Lächeln. 'Vielleicht wollt ihr das ja als Entschädigung dafür werten, dass mir vorin so ein Missgeschick mit den mir zugetragenen Informationen passiert ist.' Arranges zog eine Augenbraue hoch. 'Ich hoffe eure Zauber sind nicht zu schwer, wenn ich sie erlernen kann, will ich euch verzeihen.' Sagte er mit halbem Ernst. 'Gut... nun, wie soll ich das erklären? Sicherlich sind euch die drei Elemente Blitz, Frost und Feuer bekannt. Einige Magier wie ich verstehen es allerdings noch zusätzlich, sich die Pestilenz und den Zerfall, die uns hier überall und immer auf Nirn umgeben, zu Nutze zu machen. Sie können beides durch Magie ballen und auf ihre Gegner schleudern. Umgangssprachlich, aber irrtümlich als Gift beziechnet. Allerdings zehren Zauber dieser Art sehr an den Reserven des Magiers der sie spricht.' Das nenne ich doch mal wahrhafte Macht. In Arranges Geist breitete sich arger Ehrgeiz und ein Verlangen nach dieser Art der Zerstörung aus. 'Ist es schwer, derlei Zauber zu wirken?'
    'Nun, das kommt darauf an, wie begabt ihr tatsächlich seid?'
    'Ich beherrsche hauptsächlich das Feuer, aber auch lange nicht perfekt. Aber erzählt doch noch etwas von der Beschwörungsmagie.'
    'Gut... ich weiss nicht, wie ihr zur Nekromantie steht, aber auf Vvardenfell sind die Dunmer sehr traditionell und auf eine solche Weise mit ihren Ahnen verbunden. Dunmer rufen Jaja, das weiss ich doch alles... komm zum Punkt, Mädchen! sie zum Schutz vor jenen, die ihrem Volk schaden wollen. Vielleicht habt ihr die Bezeichnung Knochenläufer schon einmal gehört?' Wenn das mal nicht mein Glückstag ist! Innerlich tat Arranges gleich mehrere Luftsprünge. 'Ich meine diesen Namen schon einmal gehört zu haben, aber ich bin mir nicht sicher, mit Nekromantie habe ich nicht wirklich etwas zu schaffen.'
    'Die Knochenläufer, vor allem die großen, sind sehr mächtige Untote. Sie beherrschen starke Flüche und sind stärker als jeder Zombie oder Geist. Auch Skeletten stehen sie in nichts nach.' Das wird immer besser. 'Könntet ihr mir eventuell ein paar dieser Zauber zeigen... beherrscht ihr auch noch andere Beschwörungen?'
    'Ja tatsächlich, ich weiss nicht, in wie weit der Rest Tamriels mit dem Erscheinungsbild eines Flederschattens vertraut ist, aber hier sind sie zwar selten, aber dennoch hin und wieder in den Weiten der Weideländer und dem Aschland anzutreffen. Seltener kann man sie auch in Sheogorath sehen. Starke Kreaturen und wertvolle Verbündete, wenn auch weniger elegant als Dremoras in mancher Hinsicht. Ich will euch gerne an meinem Wissen teilhaben lassen, aber nicht hier und nicht jetzt. Ich suche euch in meiner Barracke auf, sobald meine Schicht hier zu Ende ist.'
    'Gut, aber sagt, wie ist überhaupt euer Name?'
    'Joltexa. Und der eurige?'
    'Arranges.' Damit drehte er sich um und ging auf eine ausgetrampelte Lagerstraße zwischen den Zeltreihen zu. '319 Legionäre sind es im Übrigen ohne die Heerführung.' Rief ihm die Kaiserliche nach.

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