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Thema: Schildstadt

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  1. #29
    Auf ihrem Zimmer studierte sie noch ein wenig die Karte, diese hier war wesentlich genauer als ihre alte. Auf ihrem weiteren Weg lag nicht viel, stellte sie fest. Ein paar Punkte waren eingezeichnet mit seltsamen Namen, nur war nicht ersichtlich was genau das war, Dreveni vermutete dass es sich um Festungen handeln würde. Sie bezweifelte langsam ernsthaft, dass sie Gumora finden würden, aber solange sie bezahlt durch Morrowind reisen konnte, war ihr das egal. Kurz fiel ihr noch einmal das seltsame Gefühl ein, dass sie am Nachmittag überkommen hatte, aber wer sollte sie hier schon beobachten? Schließlich stand sie auf, vergewisserte sich, dass die Tür verschlossen war, kämmte sich die Haare und legte sich ins Bett, nachdem sie die Kerzen gelöscht hatte. Nachdem ihre Sachen gerade gewaschen und somit vermutlich sauberer als das Bett waren, behielt sie sie gleich an. Außerdem war sie gerade von dem Sujamma das sie vorhin zum Abendessen getrunken hatte ziemlich müde.

    Was genau sie geweckt hatte, konnte sie später nicht sagen, ihr war jedenfalls auf einmal, als wäre sie nicht allein in ihrem Zimmer. Kaum wollte sie sich aufsetzen, bekam sie einen Schlag auf den Hinterkopf als hätte sie ein Pferd getreten. Mehr als das merkte sie auch nicht mehr, weder dass sie in die Bettdecke eingewickelt wurde, noch dass einer der beiden Dunmer die sie Mittags in der Taverne gehört hatten, über die Schulter warf und durch den Schankraum nach draußen trug. Es war mitten in der Nacht und keine Gäste mehr anwesend. Nur der Wirt harrte aus um auf die Taverne aufzupassen, verdrückte sich aber mit abweisendem Gesicht in ein Hinterzimmer, als die beiden Dunmer mit Dreveni die Schänke verließen.

    Das nächste was sie wieder wahrnahm, wahren stechende Kopfschmerzen. Zuerst war sie überhaupt nicht fähig, einen klaren Gedanken zu fassen, sie merkte nur, dass irgendetwas - abgesehen von den abartigen Kopfschmerzen - nicht stimmte. Ihre Glieder schienen irgendwie steif zu sein, Noch immer nicht richtig da, begann sie vorsichtig, sich zu bewegen. Wenigstens wollte sie das versuchen, allerdings kam sie nicht weit, da wurde ihr schon ein Schwall eiskaltes Wasser ins Gesicht geschüttet. Vor Schreck schnappte sie nach Luft, wobei sie nicht wenig davon einatmete. Auch wenn sie bei dem folgenden Hustenanfall meinte, ihr Kopf würde gleich platzen, war sie jetzt immerhin wieder ganz da. Als das Wasser wieder aus ihrer Lunge war, wurde sie sich auch über ihre Lage klar. Irgendwer musste sie an einen Stuhl gefesselt haben, da sie sich in einer aufrechten Position befand. Vorsichtig versuchte sie die Augen zu öffnen, allerdings blendete sie das Licht, so dass ihr die Tränen in die Augen schossen. Jetzt dämmerte ihr auch, dass sie anscheinend niedergeschlagen worden war. Inzwischen konnte sie auch leise Stimmen ausmachen, sie wusste nur nicht, welche Sprache das war. Dunmeri? Sie nahm gerade einen neuen Anlauf dazu, die Augen zu öffnen, da schob sich ein Schatten vor sie. sie blinzelte und sah das Gesicht eines Dunmer vor sich. Für ihre Umgebung hatte sie gerade keinen Sinn, sie musste sich schon alle Mühe geben, ihren Blick auf den Mann vor ihr zu fokussieren, sein Gesicht verschwamm immer wieder vor ihren Augen. Allerdings war sie sich fast sicher, dass sie sich nicht im freien befand.

    "Er hatte recht.", hörte sie den Dunmer sagen. Sie brauchte ein paar Sekunden, bis der Sinn der Worte zu ihr durchdrang und sich aus den drei Worten ein Satz in ihrem Kopf formte, sie hatte wirklich ganz schön eins über bekommen, auch wenn sie keine Ahnung hatte, was er ihr damit sagen wollte. Langsam fügte sich auch das Ganze zu einem Bild in ihrem Kopf. Aber das kann doch nicht sein... Aber wieso sollte sie sonst jemand mitten in Vvardenfell entführen? Der Mann schien ihre Verwirrung zu bemerkten, denn er fragte: "Dreveni, nicht wahr?"
    "Bitte? Ich kenne keine Dre..", brachte sie schwach hervor, da hatte der andere schon ausgeholt und ihr mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Sie hatte mit dem Schlag absolut nicht gerechnet und sich dabei ziemlich auf die Lippe gebissen, so dass ihr das Blut in einem dünnen Faden den Mundwinkel entlang lief. Danach entfernte sich der Mann von ihr und verließ das Zimmer in dem sie sich befand durch einen kleinen Durchgang.
    Das erste Mal seit sie wieder zu sich gekommen war, fand sie jetzt Gelegenheit sich über ihre Situation klar zu werden. Auch wenn sie sich immer noch nicht wusste, was die von ihr wollten oder wer sie überhaupt waren. Morag Tong, wer sonst? Sie wusste nur immer noch nicht, wie sie sie gefunden hatten oder warum sie überhaupt hinter ihr her waren. Hektisch sah sie sich in dem Raum um, in dem sie gefangen war. Sie war allein, die Stimmen kamen wohl von weiter weg. Der Raum war ungewöhnlich, nichts dass ihr im Ansatz bekannt vor kam. Weder der Boden aus Metall, die Wände oder die seltsamen Lichtquellen, die aus leuchtenden Röhren an den Wänden bestanden.
    Sie zerrte probeweise an ihren Fesseln, allerdings gaben diese nicht im geringsten nach. Verfluchte scheiße. Mit beinahe betäubender Klarheit erfasste sie jetzt ihre Situation komplett. Sie war verloren, die Chancen auf eine Flucht waren gleich Null. In diesem Moment kam auch der Mann wieder zurück, in Begleitung eines zweiten Dunmers, der jetzt vor ihr in die Hocke ging. Sie betrachtete ihn, wusste aber nicht so ganz, was das sollte - bis es ihr wie Schuppen von den Augen fiel. Der Mann war Mittags neben ihr in der Taverne in Molag Mar gesessen. Sie hatte nun wirklich Übung darin, sich Gesichter, auch beiläufig und unbewusst, zu merken. Der Mann, der ihr ins Gesicht geschlagen hatte, schien das zu registrieren, denn er schickte den anderen Dunkelelfen mit einem Nicken wieder weg.
    Danach zog er sich einen Stuhl heran, der außerhalb ihres Blickfeldes gestanden haben musste, setzte sich vor sie und sagte: "So, Dreveni", wobei er ihren Namen betonte, "Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass der Name Dreveni zusammen mit dem Namen Feryn fällt, und praktisch im gleichen Satz noch die Morag Tong? Ganz zu schweigen von einem wichtigen Brief?" Er hatte das ganz ruhig gesagt, doch Dreveni war der kalte Unterton in seiner Stimme nicht entgangen. Während er sprach, hatte sie auch Zeit, ihn genauer zu betrachten. Er war groß und drahtig gebaut, was man unter der leichten Rüstung aus einem ihr unbekannten Leder so erkennen konnte. Sein Gesicht war markant und wirkte wettergegerbt, die Augen lagen tief in den Höhlen, trotzdem konnte man den stechenden Blick sehen, sie waren von intensivem Rot. Weißes Haar bildete einen seltsamen Kontrast und fiel ihm in die Stirn. "Und was könnte dieser Feryn wohl geschäftlich mit dieser Dreveni zu tun haben?", überlegte er laut weiter, während er Dreveni lauernd beobachtete.
    "Was wollt ihr von mir?"
    Der andere schwieg, zog ein kleines, überraschend sauber wirkendes Tuch aus der Tasche und wischte ihr das Blut aus dem Mundwinkel. "Außerdem solltet ihr wissen, dass er mir euch beschrieben hat. Das ist zwar schon ein paar Jahre her, aber er hat nicht übertrieben. Gewiss, schwarzhaarige, hübsche Dunmer gibt es viele, ihr habt wirklich einen üblen Fehler begangen gestern, Assassinin."
    Dreveni schwirrte der Kopf. Was bei Mephala war das gestern bloß für ein Tag gewesen? Das konnte doch nur ein ganz kranker Albtraum sein.
    Sie atmete kurz mit geschlossenen Augen tief durch, und wiederholte ihre Frage: "Was wollt ihr von mir?" Als sie die Augen wieder öffnete, hatte Dunmer auf einmal einen längeren, einseitig geschliffenen Dolch in der Hand, den er sinnend betrachtete. "Stellt euch nicht dumm.", erwiderte er beiläufig, den Blick noch immer der Klinge zugewandt. "Ich will wissen, wo er ist!" Den letzten Satz hatte er unvermittelt laut gesprochen, so dass Dreveni unwillkürlich zusammen zuckte. Sein Blick ruhte jetzt wieder auf ihr, und um seinen Mund spielte ein leicht sadistisches Lächeln, wenigstens kam es Dreveni so vor. Was sollte sie ihm sagen? Sie wusste nicht, wie ihr gegenüber zu Feryn gestanden hatte, was er hören wollte. "Ich habe keine Ahnung.", brauchte sie schließlich hervor, und kaum hatte sie es ausgesprochen, bekam sie schon wieder einen heftigen Schlag ins Gesicht. "Lüge!", sagte der andere nur, dann rückte er seinen Stuhl noch ein Stück nähre zu Dreveni. Plötzlich sah sie den Dolch auf sich zukommen und schloss aus Reflex die Augen. Sie meinte schon die Klinge in ihrem Herz zu spüren, da fühlte sie das kühle Metall an ihrem Gesicht. Hektisch riss sie die Augen wieder auf. Sie hatte von sich selbst immer behauptet, durch nichts so schnell zu erschüttern zu sein, aber in diesem Moment kam auch sie langsam an ihre Grenzen. Sie war komplett wehrlos, gefesselt und konnte sich ausmalen, dass es für sie nur eine Ende bei der ganzen Sache geben konnte. Sie versuchte sich zu beruhigen, da sie merkte, dass sie gleich anfangen würde zu zittern, und diese Blöße konnte sie sich jetzt nicht leisten. "Es wäre wirklich schade...", hörte sie den Dunmer sagen, während er mit der stumpfen Seite der Klinge die Konturen ihrer Wange entlangfuhr. "Im Gesicht sind viele Nerven, wenn ich davon einen erwische... Das gibt so unschön asymmetrische Gesichtszüge..."
    Als ob ihr mich überhaupt gehen lassen würdet., dachte sie verzweifelt. "In dem Brief stand etwas von Cyrodiil, mehr weiß ich nicht. Ich war schon vor Jahren fertig mit ihm." Der Dunmer stoppte die Bewegungen des Dolches in ihrem Gesicht, und sagte: "Es wird doch. Auch wenn ich glaube ihr wisst nicht nur wo er ist, sondern habt ihn auch getroffen. Ich hatte schon damit recht, dass er sich an euch wenden würde. Ich kenne ihn, wir waren wie Brüder, falls ihr damit etwas anfangen könnt." Bei den Höllen Oblivions, wo bin ich da nur hinein geraten. Sie hoffte gerade nur noch, dass das ganze schnell vorbei sein würde, an Arranges oder Erynn dachte sie gerade nicht mehr.
    "Aber ich bekomme schon noch aus euch heraus, wo er sich genau aufhält. Viel interessanter ist die Frage: Wo sind die Dokumente?"
    "Welche Dokumente??", fragte sie fast verzweifelt. Davon hatte sie nun wirklich keine Ahnung. Aber ihr dämmerte langsam dass es vielleicht nicht so verkehrt gewesen war, nichts von Feryns Tod zu erzählen, der andere schien auch noch eine Rechnung mit ihm offen zu haben. Weiter kam sie in ihren Überlegungen nicht, denn mit einer schnellen Bewegung verschwand der Dolch aus ihrem Gesicht und der Dunmer zog die geschliffene Seite genüsslich über ihren Arm, von der Schulter bis seitlich über den Ellenbogen. Nicht so fest, dass sie gleich verbluten würde, aber sie musste ordentlich die Zähne zusammenbeißen um das Gesicht nicht zu verziehen. Die Klinge war scharf, so dass sie mühelos durch den Stoff ihres Kleides drang und sie den Schnitt nicht direkt merkte, dafür begann es kurz darauf fies zu brennen. "Ich halte nichts von Lügen, ich dachte das sei klar geworden..."
    Geändert von Andromeda (14.02.2012 um 22:47 Uhr)

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