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Held
Skarin ignoriert die Aufregung hinter ihm und versucht sich voll und ganz auf das was vor ihm liegt zu konzentrieren. Dabei fällt ihm der Verlust seiner Sehstärke erst auf, als er sich nach seinen Kameraden umdreht, um sicher zu gehen, dass sie ihm auch noch folgen, und nicht einfach stehen geblieben sind. Ihm wurde schwindelig und die Schemen seiner Begleiter fingen an mit der Dunkelheit zu verschmelzen.
"Wo seid ihr?", fragt er und macht einen Schritt nach vorne, wobei er beinahe einfach umgekippt wäre. Seine Stimme klang gedämpft.
"Was zum ...", er klatscht sich aufs Ohr und schüttelt den Kopf, doch alle Geräusche scheinen zu verstummen.
Verzweifelt wirbelt er herum. Niemand zu sehen, niemand scheint mehr da zu sein. Krampfhaft versucht er auf den Beinen zu bleiben. So schlimm hatte er sich das letzte Mal nach einem maßlos übertriebenen Trinkabend mit Jolkin gefühlt. Jolkin, genau, er musste bei Sinnen bleiben um ihn zu finden. Er darf jetzt unter keinen Umständen einfach zusammenklappen. Die Zähne zusammenbeißend wankt er weiter in die Dunkelheit, wobei er versucht seine Waffe aufrecht zu halten, damit er nicht einfach überrumpelt werden konnte, was ihm eher schlecht als recht gelingt.
Geändert von Streicher (27.01.2012 um 18:50 Uhr)
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