-
Held
Skarin streift den Rothwardone nur mit einem finsteren Blick, da er gerade nicht wirklich für Späße offen ist. Sich eine Bemerkung verkneifend schaut er in den Gang aus dem die Ratten gekommen sind, kann jedoch nichts als Dunkelheit erkennen. Während der Dunmer die beiden Frauen nach dem Weg fragt macht der Nord ein paar Schritte vorwärts ins Schwarze um aus dem Licht hinauszutreten, sodass sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnen können. Irgendwas wird die Ratten wohl aufgescheucht haben, wenn wir Glück haben, war es Jolkin, wenn nicht, einer dieser Riesengoblins, aber das Risiko werde ich eingehen müssen. Ohne auf eine Anwort von Myria oder Teleri zu warten geht er los, das Schwert, zwar gesenkt, aber immer noch in festen Griff und bereit sich bei einem plötzlich Angriff aus dem Nichts zur wehr zu setzen. "Auf gehts, der Rothwardone hat Hummeln im Hintern, wir sollten ihm einen Gefallen tun und endlich weitergehen", antwortet Skarin dann doch noch auf Raigs Bemerkung.
-
Fossil
Du bist so ein arroganter Sack, Rothwardon... wenn dich die Goblins nicht zerfetzen, tu ich das selbst... "Ihr habt uns hier runtergelockt, also solltet Ihr auch wissen, was zu tun ist, oder? Spart Euch Eure dummen Sprüche und verlegt Euch besser auf klare Ansagen", giftet Teleri den Vampirjäger an, um ihn gleich darauf zu ignorieren und sich an Raven zu wenden: "Ich war tatsächlich hier unten, aber hier sieht alles gleich aus. Ich könnte Euch beim besten Willen nicht sagen, ob ich an dieser Stelle der Kanäle schon zuvor gewesen bin." Etwas hilflos zuckt sie die Achseln, enttäuscht über sich selber. Sonst ist die doch so stolz auf ihre Beobachtungsgabe, aber gerade jetzt, wo sie diese brauchen würde, versagt sie ihr den Dienst.
Dann dreht sie sich fort und folgt Skarin. Sein Plan, dorthin zu gehen von wo die Ratten gekommen waren, erscheint ihr als der beste Ausgangspunkt, den die Gruppe gerade hat.
-
Drachentöter
Myria fährt der Schreck duch alle Glieder, als plötzlich die Ratten den Gang entlang laufen. Kaum hat sie sich wieder gefangen, hört sie auch schon die Bemerkung von Raig. "Ich hoffe eure Klappe ist immer noch so groß wenn wir diesen Viechern gegenüber stehen.", sagt sie leise und mehr zu sich selbst, bis ihr bewusst wird, dass sie gerade laut gesprochen hat. Ob er sie gehört hat ist ihr egal, soll er doch wissen was sie von ihm hält. Den Bogen immer noch mit der Hand fest umklammert folgt sie vorsichtig Skarin. Es ist vermutlich egal wo wir anfangen, Jolkin kann überall sein...
-
General
Die Reaktionen der Gruppe fallen doch recht eindeutig aus. Nicht gerade das beste Verhältnis, aber was will man machen? Immerhin geht es jetzt weiter. Raven folgt langsam den anderen 3, den Dolch immernoch fest umschlossen. Also kennt sich niemand in diesem Loch hier unten aus. Na großartig, fehlt nur noch ein Platzregen der den Wasserstand im Kanal ansteigen lässt...
Langsam gewöhnen sich seine Augen an die Dunkelheit, nachdem er endlich aus dem Lichtkreis des Eingangs getreten ist. Bin mal gespannt wer oder was uns als nächstes über den Weg läuft...
-
Veteran
Verdammt, verdammt, verdammt! Ich habs doch gewusst! Kaum bin ich in diesem schrecklichen Gebäude, bekomme ich Probleme! Ghor lächelt den Kaiserlichen nervös zu. "Ha, das ist nur ein Missverständnis, weiter nichts. Meine gute Freundin Adira ist nur erschrocken, weil mir meine Phiole aus der Hand gerutscht ist, nicht wahr Adira? Sei so gut und nimm die Flasche weg von meinem Gesicht, bevor sie explodiert."
Er schiebt die Flasche beiseite und legt sie zurück auf den Tisch. Der Nord versucht, die wütende Alchemistin zu beruhigen.
"Adira, meine Liebe, ich habe die Tränke deiner Freundin doch nicht geklaut. Wie kommst du denn darauf? Nein, nein, ich habe gestern ein paar Streifzüge durch die Gegend um Vivec und Pelagiad gemacht. Da bin ich auf Ratten gestoßen, die einen Kadaver belagerten. Nachdem ich sie vertrieben habe, sah ich, dass bei dem Leichnam, Atakosh möge den Armen bei sich aufnehmen, eine Tasche voller Tränke und Lebensmittel war. Die Nahrung war ungenießbar, nicht zuletzt wegen der gierigen Ratten, aber die Tränke waren noch unversehrt. Und da dachte ich mir, ich besuche dich, Adira, weil du dich doch so gut damit auskennst, nicht wahr?"
Ghor wendet sich wieder dem Mann in der roten Robe zu: "Ihr seht, es gibt überhaupt keinen Grund zur Aufregung. Aber wie ich Euch gerade sehe: Wo habt Ihr diesen Mantel her? Ihr tragt doch mit Sicherheit darunter eine Rüstung, oder? Heutzutage ist es ja so gefährlich, da wäre es fast Selbstmord, keine zu tragen. Ach, was rede ich da, Ihr seid doch sicherlich Magier, nicht wahr? Jemand wie Ihr braucht doch keine Rüstung. Nur ein paar Handzeichen und schon gehen die Viecher in Flammen auf. Ha, jaja, ich bewundere Männer von Eurem Kaliber."
Ghor zwingt sich erneut zu einem Lächeln und verlässt den Nebenraum. Einmal noch bleibt er stehen, dreht sich um und ruft Ajira zu: "Ich hole mir die Tränke dann morgen ab, ja?" Eilig will er wieder die Gilde verlassen. Meine Güte, das war knapp. Hoffentlich glauben sie mir meine kleine Geschichte.
-
ᵵ Ghost Rider ᵵ
---Ghor---
Mit skeptischen Blick mustern die Khajit und der Kaiserliche den Nord während seiner äußerst nervös klingenden Erklärung, Überzeugungskraft sieht wohl anders aus, jedoch sind die beiden viel zu überrascht vom Redeschwall des Barbaren als dass sie ihn jetzt auf seinem Rückzug aufhalten könnten, schließlich lässt er auch die Phiolen zurück, welche mit großer Sicherheit genau daher stammen, von wo Ajira vermutet. Auf die Ankündigung, die Tränke morgen wieder abholen zu wollen, ruft der Kaiserliche dem "flüchtenden" Ghor ein "Davon würde ich abraten..." mit drohenden Tonfall hinterher, aber ob dieser es überhaupt noch gehört hat, weiß der Magier nicht. Stattdessen wendet er sich der Katze zu, welche traurig die Fläschchen auf dem Tresen umherschiebt. "Unglaublich, wie dreist man sein kann...".
Ghor: Wortgewandheit +1
---Teleri, Myria, Skarin & Raven---
Die Stimmung in der Gruppe ist relativ eindeutig, aber der Rothwardon lässt die Reaktionen, Anfeindungen und dummen Sprüche unkommentiert, was würde das schon nützen? VonRunterlocken konnte hier schließlich keine Rede sein, sicher, er hatte zwar ein Angebot gemacht, aber die Gruppe hatte es nicht angenommen, sondern war letztendlich aus eigenen Antrieb aufgrund dieses monströsen Nords hier heruntergekommen; Fazit war also, dass lediglich der Dunmer auf ihn zu hören hatte wenn er die Entlohnung haben wollte, der Rest konnte mehr oder weniger alles machen was sie wollten. Wir folgen ihnen einfach, schaden kann es nicht. Skarin geht voran, dahinter auf relativ gleicher Höhe Teleri und Myria. Stumm bedeutet der Vampirjäger Raven, voran zu gehen und sich hinter Teleri einzureihen; er selbst würde das Schlusslicht bilden und die Situation hinter ihnen im Auge behalten. Er ist sich bewusst, dass dies eine mindestens so gefährliche Position war wie die an der Spitze der Gruppe, aber im Moment ist Raig das egal, denn irgendwer musste hier laufen.
Kurze Zeit später erreicht der kleine Trupp die umgefallenen Kisten; Spuren von Leben außer hier und da Überbleibsel von toten Ratten waren nicht zu sehen, dafür wird der Geruch, typisch für eine Kanalisation, immer strenger, und auch der Weg glitschiger. In der Dunkelheit waren nicht viele Details auszumachen, nur der Gang breitete sich finster und beängsigend still in beide Richtungen aus, und man sah dass der Zugang zur Kanalisation verschwunden war, obwohl man doch erst wenige Schritte getan hatte. Raig fällt dies als ganz hinten Laufender zuerst auf, und verwirrt blickt er sich um. Wie konnte das sein? Seine Hand bewegt sich langsam zu seiner Waffe, aber was er mit dem Schwert anstellen wollte, das wusste er nicht. Vorsicht ist besser als Nachsicht. "Ich will ja nicht unken, aber...ist noch jemanden aufgefallen, dass der Eingang verschwunden ist?", durchbricht der Rothwardon flüsternd die drückend schwere Stille, welche wie Sirup den Kanal erfüllt und das Denken schwer macht.
-
Drachentöter
Myria läuft leise und vorsichtig hinter Skarin her, einmal damit sie in der stinkenden Dreckbrühe nicht ausrutscht, zum Anderen dass sie nicht doch noch die Goblins durch den Lärm anlockt. Viel kann sie ohnehin in dem Dämmerlicht nicht sehen, was noch erschwerend hinzukommt. Eingang verschwunden? Sicher... Obwohl sich Myria nur schwer vorstellen kann, was der Rothwardone damit sagen will und es mehr für einen schlechten Scherz hält, dreht sie sich doch um, um zu sehen was er meint. Tatsächlich ist es so finster, dass von dem Loch durch dass sie gestiegen sind nichts mehr zu sehen ist. "Vielleicht hat jemand den Kanal wieder abgedeckt.", sagt sie leise. Etwas unheimlich ist ihr die Sache zwar, aber so aussergewöhnlich kommt ihr die Dunkelheit auf der anderen Seite hier unten auch nicht vor. Hoffentlich würden sie den Deckel von innen wieder anheben können oder einen anderen Ausgang finden.
-
Fossil
Teleri, die neben Myria durch die stinkenden Gänge schleicht, fährt auf Raigs leise Worte erschrocken herum, nur um die Bestätigung zu finden: Der Eingang ist weg; jemand draußen auf der Straße muß die Falltür geschlossen haben. Sie braucht einen Moment, um einen Anflug von Panik niederzukämpfen Ich bin schon wieder gefangen hier unten. Das darf doch nicht wahr sein!
Dann atmet sie trotz des widerwärtigen Miefs einmal tief durch. "Was hätten wir auch erwarten können", murmelt sie an niemand bestimmten gerichtet und mehr, um sich selbst zu beruhigen, "etwa daß die ach so mutige Stadtwache uns unterstützen würde? Nicht in Balmora jedenfalls, aber wir wußten vorher, daß diese Kerle hier nur ihre Knochenrüstungen spazierentragen..." Die Alchemistin schert ein paar Schritte aus der improvisierten Formation aus und geht vor einer toten Ratte in die Hocke, die am Rand der Abwasserrinne liegt und mit blicklosen Augen in die Ewigkeit starrt. Sie legt eine Hand auf das feuchte Fell um zu fühlen, ob der Körper des Nagers darunter noch warm ist.
[ooc: Irgendwas Auffälliges an dem Kadaver?]
-
Veteran
Hastig steigt er Nord die Treppe herauf, zurück ins Eingangszimmer. Er fühlt noch die Blicke der Magierschaft im Rücken, und seine Nackenhaare sträuben sich. Meine Güte, das war ja knapp! Fast hätten mich diese Quacksalber da unten gelyncht. Ich kann von Glück reden, dass sie so dumm waren, auf meine Geschichte hereinzufallen. Leider hab ich jetzt die Phiolen verloren. Die hätten mir gutes Geld einbringen können. Guarkacke! Jetzt muss ich wohl oder übel ohne magische Verstärkung gegen die Untoten kämpfen!
Als Ghor an der Empfangsdame vorbeikommt, die ihn schon beim Betreten der Gilde aufgehalten hatte, sieht er sie so verächtlich an, wie er kann. Mit einem lauten Knall schließt er die breite Holztür hinter sich zu, als er die Gilde verlässt und sich wieder auf der Straße Balmoras wiederfindet. Kurz zögert er und denkt über sein weiteres Vorgehen nach, dann nimmt er seinen Reisebeutel in die Hände und öffnet ihn. Kurz prüft er seine Habseligkeiten auf Vollständigkeit und nimmt dann einen alten, etwas dreckigen Lappen heraus. Ghor schultert den Beutel wieder. Während er Richtung Stadttor geht, nimmt er seine Axt hervor und poliert sie mit dem Lappen.
-
ᵵ Ghost Rider ᵵ
---Ghor---
Auf dem Weg zum Stadttor nimmt niemand Notiz von dem Nord, und auch am Stadttor selber ist nur eine einzelne, jung aussehende Wache zugegen, welche Ghor argwöhnisch mustert, ihn jedoch nicht aufhält.
[ooc: Ich nehme an, dass Ghor das Stadttor Richtung Caldera meint weil das am Nächsten ist; wenn's nicht so ist, dann bitte melden]
---Teleri, Myria, Skarin & Raven---
Raig nimmt die Aussagen der beiden Frauen zur Kenntnis, erwidert aber nichts, denn ihm kommt das Ganze nicht so vor, als ob die Dunkelheit durch das Abdecken der Öffnung entstanden ist; wie sollte die Stadtwache das auch so schnell bewerkstelligen, der Nord hatte ganze Arbeit geleistet, einen rausgerissenen Kanaldeckel konnte man doch nicht einfach wieder drauflegen als wäre nichts gewesen. Argwöhnisch blickt sich der Rothwardon um, sieht aber nur Dunkelheit und Schwärze; ja, sogar die Gruppe, welche direkt vor ihm stand, wird langsam aber sicher unscharf, wie als würde jegliches Licht aus der Umgebung weichen oder als würde sein Augenlicht nachlassen. Angestrengt fasst sich der Vampirjäger an die Schläfe, schüttelt den Kopf, schliesst die Augen und öffnet sie wieder, aber seine Sicht wird nicht besser, im Gegenteil. Ein dumpfes Gefühl breitet sich in ihm aus, welches auch sein Gehör beeinträchtigt, denn als er ein "Irgendwas stimmt hier nicht" in die Gruppe wirft, klingt dies in seinen Ohren wie gedämpft und er muss sich an der Kanalwand abstützen um nicht umzufallen.
Dem Rest der Gruppe geht es nicht anders, wobei sich die Reaktionen schon etwas unterscheiden.
Skarin und Raven reagieren heftiger auf die immer dichter werdende Dunkelheit und leiden unter Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, langsam aufkommende Blindheit und Hörverlust.
Teleri und Myria spüren, kurz bevor Erstere ihre Hand an die Ratte gelegt hat, eine magische Präsenz in der sie umgebenden Dunkelheit, aber das ist nur von kurzer Dauer, denn sogleich befällt auch sie ein leichtes Taubheitsgefühl und eine Blindheit, welche jedoch nicht so stark ausgeprägt ist wie bei den anderen. Auch die Kopfschmerzen sind zunächst nur wenig zu spüren und machen sich durch ein leichtes Pochen gegen die Schädeldecke bemerkbar.
Skarin & Raven: Blindheit 60%, Gleichgewichtsstörungen, Taubheit 60%
Teleri & Myria: Blindheit 40%, Taubheit 40%
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln