Zum Teil ja, zum Teil nein. Selbst sehr schlechte Grafik kann, nur "schlecht genug" programmiert, auf der Ps3/x360 zu Problemen führen.
Ein Beispiel: Hyperdimension Neptunia, Niesche wie sonst was, billigste Dungeonbaukasten, dazu sehen die auch bei weitem nicht so gut aus. Trotzdem: Ganze Bereiche der Dungeons erscheinen erst, wenn man "nah" genug ist, und man muss schon ziemlich nah sein, eh die Grafik mal auftaucht. Dazu, wenn man dann irgendwann 20 "Pullen" (so Items, die nach jedem Kampf droppen) recht nah beisammen hat, fängts auch noch an schön zu laggen. Bei manchen, größeren, Dungeons tuts das auch schon eher..
Selbst wenn wir annehmen, dass das nun das absolut schlechteste Beispiel in Sachen "Flaschenhals" und Optimierung ist, was ich nicht einmal glaube, heißt das im Prinzip für fast alle Spiele: Extrakosten.
Ich würde dir aber trotzdem generell zustimmen, dass mehr Power eher nicht so viel bringt. Die ärgsten Einschnitte für Optimierung haben wirklich die großen, die es sich eh leisten können. Bei so jemanden wie den Neptunia Devs ist das was ganz anderes. Mit mehr Power säh das ganze auch nicht VIEL besser aus.
Die Frage ist aber auch: Wird es jemals irgendwie besser aussehen? Wollen relativ kleine Entwickler überhaupt so "große 3D Projekte" stemmen? Wären bessere "Entwicklungstools" für 3D-Animation vllt von Nöten? (Damit Tri-Ace keine Puppen nutzen muss) Die momentane Gen ist nicht ausgenutzt. Absolut nicht. Bei der Ps2 hat man gemerkt, dass viele Devs das Ding ausnutzen konnten. Ja selbst Tri-Ace hat ordentlich was aus dem Ding rausgeholt. (VP2 sieht verdammt gut aus) Oder Media Vision mit Wild Arms 5, ne Reihe mit generell kleinem Budget. Und das sind Rpg's, welche ja eh nochmal mehr Probleme haben, in Sachen Grafik. (Man sehe sich nur mal Bioware an. Erfolgreich, jo. Aber grafisch darf man trotzdem nix erwarten. Und kaum große Gebiete zum erkunden hats auch. Und verbuggt wie sonst was. Bioware ist echt verdammt komisch^^)






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