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Thema: Jetzt schon eine neue Gen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Naja, es war auf jeden Fall schon immer so, dass auch in den megageilen Spielen Sachen wirklich schlecht waren. Bioware ist das beste Beispiel - die Kämpfe waren in ausnahmslos allen 2D-Teilen (Icewind Dale hab ich nicht gespielt) objektiv betrachtet ziemlich lame. Sie haben zwar trotzdem Spaß gemacht, aber von großer Programmierkunst kann da keine Rede sein.
    Bei Bioware weiß ich es wie gesagt nicht. Aber bei vielen j-Rpg's muss ich da doch widersprechen. Final Fantasy 7+8 sind gute Beispiele dafür, dass alle Systeme recht gut funktionierten. Natürlich gibts immer noch welche, die da was nicht von mochten.. aber hey. Die gibts immer. Ab ff X gab es dann aber immer einen Bereich, der vernachlässigt wird. Und das ist nicht nur bei ff der Fall. Letzte Gen gabs aber noch einiges mehr an Spielen, die recht gut beide Spalten abgedeckt haben. ff war da etwas.. eigen. (Aber bei Wild Arms hats z.B. bis zu Teil5 gedauert... und in der jetzigen Gen gibts den Entwickler nicht mehr..)

    Rpg's eignen sich eigentlich am besten für diesen "Vergleich", weil sie, früher zumindest, immer eine Recht große Welt bieten wollten. Adventures/Shooter etc. hatten das Problem nicht so stark. Ich bin niemand der sagen will "Früher war alles besser", aber ein gewisses Einsparen sehe ich doch. Sei es bei westlichen Spielen, oder bei östlichen. Teilweise wird das durch den DLC deutlich. Teilweise einfach schon durch die Spiele selbst. Heute ist es z.B. für Bioware sicher einfacher ihre Spielzeit durch Dialoge zu bekommen. Denn, was sie so an Dungeons bieten, ist in letzter Zeit wirklich unter aller Sau. Dafür ist zumindest das Spielprinzip oftmals nicht schlecht. Wobei das mit Dialoge auch nur geht, weil West-Rpgs immer noch eben nur diese "Dialoge" haben. Das ist wenig Aufwand. Bei Spielen wie ff, die alles in "richtigen" Cutszenen haben wollen, ist der Trend eher andersherum. Hm. Naja. Zeiten ändern sich. Gute Spiele gibts natürlich noch immer. Aber es wurden doch so EINIGE Entwickler durch HD kaputt gemacht. Blockbuster wird es immer geben. Aber eine Spalte tiefer siehts schon weitaus schlimmer aus. Und wenn man sich überlegt, dass Bioware Spiele eigentlich als "Blockbuster" der West-Rpgs gelten, und dann noch überlegt, wie die Grafik, Präsentation etc dort ist, sowie wie viel man da erkunden kann.. naja. Naja. (Von den ganzen bösen Bugs will ich gar nicht erst reden. Die werden ja teilweise nicht einmal gefixt..)

    Geändert von Kiru (11.02.2012 um 19:54 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Und wenn man sich überlegt, dass Bioware Spiele eigentlich als "Blockbuster" der West-Rpgs gelten, und dann noch überlegt, wie die Grafik, Präsentation etc dort ist, sowie wie viel man da erkunden kann.. naja. Naja. (Von den ganzen bösen Bugs will ich gar nicht erst reden. Die werden ja teilweise nicht einmal gefixt..)
    Und wenn man dann noch überlegt das Final Fantasy als "Blockbuster" der JRPGs gelten und sich dann FFXIII ansieht... naja. Naja.

    Du hast aber sicher recht das auch AAA RPGs nicht in allen Aspekten überragend sind. Ich weis nur nicht ob die Entwickler Willens sind die Extrazeit und Kosten aufzuwenden um ihre Schwächen auszubügeln. Ich sehe das bei den West-RPGs immer als Ausprägungen unterschiedlicher Designphilosophien und sie scheinen alle ihre Anhänger zuhaben. Die Frage ist auch wo ist die richtige Balance zwischen den Aspekten liegt. Glaube nicht das man da einen Konsens finden kann.

    Ich persönlich finde das Kampfsystem von Baldurs Gate und Co. übrigens nicht schlecht. Mir hats Spass gemacht und ich hatte die Möglichkeiten mir Taktiken zu überlegen und zu pausieren. Ich würde das auch heute noch dem Kampfsystem aus FFXIII vorziehen.

    Btw. finde ich die Diskussion recht Offtopic.

    Gruß Kayano

  3. #3
    Zitat Zitat
    Natürlich gibts immer noch welche, die da was nicht von mochten.. aber hey. Die gibts immer.
    Das war mein Punkt. Die gibt's jetzt, die gab's auch schon immer. Kannst du dich nicht mehr an die gewaltigen Shitstorms für FFVIII erinnern? (7 war ja fast noch vor dem aktiven Internet.) Ich denke nicht, dass Spiele irgendwie schlechter geworden wären, oder das es früher mehr heilige Kühe gab als heute.

    @Kayano: Ich mochte es auch. Aber ich habe praktisch nach jedem Kampf gerastet (unlogisch?), es gab nen Haufen Zauber, die total sinnlos waren, der Schurke als wichtige Klasse war kampftechnisch dämlich und lahm umgesetzt... usw. Punkt war einfach: Es gab genug, was man an den Spielen bemängeln könnte.

  4. #4
    Da Nintendo Ihre WII U schon dieses Jahr herausbringen soll, denke ich das Microsoft und Sony sehr schnell nachziehen werden. Generell halte ich eine neue Gen noch nicht für nötig, das Maximum der Konsolen wurde auch noch nicht ganz herausgeholt

  5. #5
    Zitat Zitat von ultimatix Beitrag anzeigen
    Generell halte ich eine neue Gen noch nicht für nötig, das Maximum der Konsolen wurde auch noch nicht ganz herausgeholt
    Ich frage mich, wer eigentlich bestimmt, wann das maximum aus einer Konsole rausgeholt wurde?

  6. #6
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, wer eigentlich bestimmt, wann das maximum aus einer Konsole rausgeholt wurde?
    Die Entwickler?

  7. #7
    Zitat Zitat von Evu Beitrag anzeigen
    Naja, das ist ja gerade die Sache... Leute wie Micheal Pachter und auch aus der Industrie sagen selbst, sie bieten spielen momentan standardmäßig für 60$ an, obwohl sie gegeben an den produktionskosten hart kalkuliert bei um den 40$ liegen könnten. Doch für jedes verkaufte spiel wird der weiterverkauf mit eingerechnet, weswegen sie nochmal ~20$ drauf schlagen.
    Nehmen wir mal an, eine technische Möglichkeit um den Verkauf von gebrauchten Spielen zu verhindern wäre Realität. Jetzt. Also tatsächlich so, dass der Gebrauchtmarkt praktisch nicht existent wäre. Glaubst du ernsthaft, 60$-Spiele würden dann nur 40$ kosten?

  8. #8
    Die Marktmechanismen sagen ja.
    Also wenn man Piraterie und andere Effekte ebenfalls außen vor lässt und die Aussage da oben ernst nimmt.

  9. #9
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Die Marktmechanismen sagen ja.
    Also wenn man Piraterie und andere Effekte ebenfalls außen vor lässt und die Aussage da oben ernst nimmt.
    Hmm.. da müsste sich der Markt aber ziemlich einig sein, was er (noch) nicht ist. Außerdem glaube ich auch nicht an 1/3, so groß kann ich mir den Gebrauchtanteil am weltweiten Spielemarkt nicht vorstellen. Wenn alle mitziehen, könnte ich mir vielleicht eine Preissenkung von 10 bis 15% innerhalb ein bis zwei Jahren vorstellen. Aber nicht mehr.

    Ich glaube eher, das wird sich mittel- bis langfristig alles cloudmäßig entwickeln. Eines Tages spielen wir nur noch (wenn wir dann noch mitmachen) von einem Terminal aus. Es werden überhaupt keine stationären Daten mehr nötig sein, weder auf Festplatten, noch auf Datenträgern. Das Spielen wird dann nach Nutzungszeit abgerechnet.

    Microsoft träumt seit Jahren davon, Office-Software nur noch online zur Verfügung zu stellen und nach Nutzungszeit zu verkaufen. Ich habe dazu bereits 2007 ein Seminar besucht, aus beruflichen Gründen. Die Technik ist schon real, es traut sich nur noch keiner damit anzufangen.

    Und das geht natürlich auch mit Spielesoftware. Was die Spieleindustrie derzeit loslässt, sind Testballons. Sie wollen erfahren wie die Reaktionen sind. Ein Publisher allein wird nicht anfangen. Aber wenn sich zwei, drei Große einig sind, kann das ganz schnell gehen. Bei Rockstar lese ich schon länger so was zwischen den Zeilen und Ubisoft und EA stehen auch in der ersten Reihe.

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