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Thema: Studium an einer Hochschule in England!

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  1. #1
    @La Cipolla:
    Das ich in England studieren möchte, wenn ich es dann so weit schaffe ) hat eigentlich einen hauptgrund. Ich kann in Deutschland nicht mit der Fachhochschulreife in Wirtschaft an einer Hochschule studieren. In England schon. Und dann gibts noch kleinere gründe, die aber eher weniger mit dem Studium zu tun haben

    Klar das es sehr teuer wird, ist mir bewusst. Das heißt ich sollte jetzt schon einmal anfangen, zu sparen.
    Ein Stipendium zu bekommen ist wphl dann, für jemanden wie mich, ein Ding der unmöglichkeit. Es sei denn es gibt spezielel voraussetzungen die ich erfüllen würde. Was ich aber nicht wirklich glaube.

    Angenommen zu werden, wenn es soweit ist, denke ich wird nicht so schwer, da man als deutscher Schüler in England quasi mit Kusshand aufgenommen wird, aufgrund unseres guten Schulsystems (ja es ist gut, auch wenn es teilweis enicht so erscheinen mag).

    @Moyaccercchi:
    Naja informieren wollte ich mich hauptsächlich erstmal, ob ich überhaupt eine Chance habe, da mein Ziel ja doch seehr weit hergeholt ist. Und England sollte es schon sein. Glaube kaum das meine Chancen besser in Kanada wären xD Und auf die Bewerbungsfrist achte ich dann im jeden Fall. Selbst wenn ich nach beednigung der Ausbildung und Fachhochschule noch ein jahr warten müsste. Würde ich hinbekommen

  2. #2
    Zitat Zitat
    Angenommen zu werden, wenn es soweit ist, denke ich wird nicht so schwer, da man als deutscher Schüler in England quasi mit Kusshand aufgenommen wird, aufgrund unseres guten Schulsystems (ja es ist gut, auch wenn es teilweis enicht so erscheinen mag).
    Allen voran hat England besagt bestialische Gebühren und dementsprechend weniger Probleme mit zu wenigen Studienplätzen.

    Stipendium würde ich mal nicht abschreiben. Es gibt unglaublich viele Stellen, die sowas vergeben, und sie gehen weiß Gott nicht nur an hochbegabte und christliche Heilige, auch wenn es von außen manchmal so aussieht. Ist natürlich mit Aufwand verbunden.

    Letztendlich solltest du dir die Regelungen für Auslandsbafög anschauen, das ist vom normalen Bafög abgekoppelt, übernimmt so einiges und ist vergleichsweise wenig Bürokratie.

  3. #3
    Gerade gemerkt, die Hochschulen die ich da oben angegeben habe, sind die "elite" xD Mehr oder weniger.

    @La Cipolla:Ja, wenn dann werde ich mich an der Westküste umschauen.
    Die sind nicht sooooo gut wie die meisten anderen, dementsprechend aber auch lange nicht zu teuer und großztügiger mit Stipendien.
    Aber sie sind nicht schlecht. Ich denke, es ist nicht verkehrt sich zu informieren. Und wenn ich nächstes Jahr im Sommer gut mit der Fachhochschule mitkomme (neben der Ausbildung) dann werde ich mich definitiv bewerben. Aber Anforderungen fürs Studieren, damit kann man nicht früh genug anfangen sich darüber klar zu werden bzw. informieren.

    Noch eine Frage. Wenn du in Liverpool warst, muss dein englisch doch ziemlich gut gewesen sein schon, oder? Weil Scouse(?)ja nicht gerade leicht zu verstehen ist, zumindestens für einen deutschen der durchschnittlich gut Englisch spricht

    Ein weiterer Grund für die Westküste, die sprechen da einen dialekt der leichter zu verstehen ist, für Menschen mit meinen kenntnissen

    Edit: Und ich weiß, die Idee ist sehr weit hergeholt nach der Ausbildng und der Fachhochschulreife (die ich ja auch erst bestehen muss) in england zu studieren, aber es ist ein Traum, könnte man sagen, den ich habe. Und ich denke, wenn ich das wirklich will, kann ich das auch schaffen. Oder nicht?

  4. #4
    Ist Liverpool nicht Westküste..? xD (*verwirrt*)

    Zitat Zitat
    Noch eine Frage. Wenn du in Liverpool warst, muss dein englisch doch ziemlich gut gewesen sein schon, oder? Weil Scouse(?)ja nicht gerade leicht zu verstehen ist, zumindestens für einen deutschen der durchschnittlich gut Englisch spricht
    Naja, wenn du's nicht kannst, lernst du es. An Akzente gewöhnt man sich immer erschreckend schnell (selbst an Scouse), zumal ich durch meinen Studiengang noch sehr viel irische Aussprache und Betonung dazwischen geballert bekommen habe.
    Im Ernst: Klar, Studium im Ausland braucht solide Kenntnisse (und meistens auch einen Sprachtest wie TOEFL oder IELTS - such mal im Forum danach, wir haben irgendwo einen Thread). ABER dort hat man dann auch die Möglichkeit, sich enorm zu verbessern. Was allerdings ein ebenso solides Maß an sozialer Offenheit erfordert. Und letzteres ist absolut (!) nicht (!) zu (!) unterschätzen (!)... ! Akzente und so sind nur ein Hindernis, wenn die Sprache wirklich solide ist (und dabei ist das Hörverstehen im Ausland am wichtigsten), klappt das.

    Ich sage es nur der Vollständigkeit halber, kann gut sein, dass es dir schon klar ist: Stipendium gibt es nicht nur von Unis/FHs. Auch öffentliche Institutionen, Religionen, Firmen und was nicht alles werfen fröhlich mit Geld um sich. Ich sage nicht, dass man da leicht rankommt (Leistungen wären gut, Aufwand und umfangreiches Informieren ist ein Muss), aber es gibt viele verschiedene Quellen.

  5. #5
    Stimmt Liverpool ist an der Westküste xD

    Aber die fällt, wegen Scouse, auch wnen man das schnell lernen mag, weg. Zumal die Hochschule da, mir nicht wirklich empfholen wurde. Aber du kannst es sicher besser beurteilen

    Und ja, weiß das es Stipendien von anderen Institutionen etc. gibt. Wäre aber ja schon schön, wenn man das dann von der entsprechenden Hochshcule bekommen würde. Und was voraussetzungen angeht, für stipendien, wo du gerade Leistungen erwähnt hast. Ich denke das würde sich schon gut machen, wenn ich die Ausbildung beendet habe und fachchoschulreife habe. Denn dann steht im Lebenslauf: Hauptschule, Realschule, Berufsausbildung zum Bürokaufmann und Fachhochschulreife. Und wenn mich das nicht einen Schritt nach vorne bringen sollte, dann weiß ich auch nicht mehr

    Aber ich werde mich mal informieren. Danke auch für deine Tipps

  6. #6
    In London gibt es ziemlich zentral gelegen eine Fachhochschule namens Hammersmith College, die wir letztes Jahr im Rahmen einer Studienfahrt besucht haben. War ganz cool da, und soweit ich mich erinnern kann, war die auch nicht soo teuer (Aber trotzdem recht renomiert) und hey, nur drei Tube-Stationen bis Big Ben (), vielleicht ist die was für dich.

    Verdammt, jetzt hab ich auch Lust auf sowas bekommen. xD

    EDIT: Da haste.

    Geändert von Mio-Raem (06.04.2011 um 23:19 Uhr)

  7. #7
    Dabke für den Tipp, allerdings werde ich NICHT in London an eine Hochshcule gehen wollen. Aus dem einfachen Grund, dass die Wohnungen in London oder die Zimmer dort viel zu teuer sind. Außerdem musst du die Zimmer während der Semesterferien räumen. London ist so teuer, wenn du dort arbeitest und lebst bekommst du sogar extra Geld, damit du dir das Leben da leisten kannst.

    Also wird das garantiert nichts. Trotzdem danke

  8. #8
    Zitat Zitat von Reding
    Oxford University, Cambridge University, London School of Economics and Politics, Cass Business School, Warwick Business School, University of St. Andrews
    Da hast du dir ja die absoluten Elite-Unis rausgesucht Ich weiß nicht, ob du dich mit den Bewerbungskriterien auseinander gesetzt hast, aber tendenziell würde ich sagen, dass du mit dieser Liste vielleicht etwas zu hoch zielst, vor allem mit einem FH-Abschluss...
    Wegen "mit Kusshand angenommen werden, wegen des guten deutschen Schulssystems": Ist nicht ganz so einfach. Was du durch den guten Ruf unseres Schulssystems gewinnst, verlierst du wieder durch die "Kompatibilitätsprobleme" mit den Abschlüssen. Im Klartext - für deutsche Bewerber gelten effektiv strengere Kriterien, weil die Engländer unser Benotungssystem zu unserem Nachteil umrechnen. Zum Beispiel könnte eine gute englische Uni von einem englischen Bewerber ein AAAB verlangen (also aus 4 "A-Levels" mindestens 3 Einser). Von einem Deutschen könnte die gleiche Uni einen Abi-Schnitt von 1.2/1.3 verlangen, was in der Praxis viel schwerer ist als ein AAAB.
    Bei einem FH-Abschluss kommt erschwerend hinzu, dass (auch wenn englische Unis so viel Wert auf ausländische Studenten legen) die Admissions-Leute dort ziemlich wenig Ahnung von ausländischen Abschlüssen haben. Und wenn sie nicht genau wissen, was sie sich unter einer FH überhaut vorzustellen haben, denken sie sich "WTF?" und du hast schonmal einen Malus bei der Bewerbung

    Außerdem kann ich bestätigen, dass Lebenshaltungskosten, nicht nur in London, sondern überall im UK im Vergleich zum deutschen Durchschnitt extrem hoch sind. Das gilt wiederrum in besonderem Maße für Prestige-Unis, wie die die du genannt hast. Unis wie Cambridge, Oxford und St.Andrews oder Warwick liegen nämlich in irgendwelchen Kleinstädten, wo auf dem freien Wohnungsmarkt kaum was zu holen ist. Daher ist man auf Studentenwohnheime angewiesen, die völlig überteuert sind. Dazu kommen die bald drastisch erhöhten Studiengebühren von demnächst bis zu 10000€ im Jahr(!)

  9. #9
    Olman:
    Ja die oben genannten Schulen sind die Elite, habe ich aber selbst auchs chon erwähnt gehabt bzw. will an denen gar nicht studieren, weil viel zu teuer und so. Und ja klar, du hast recht England ist nicht billig zu leben, aber wenn man die meisten Städte in England vergleicht, ist London die teuerste. Ein normaler sterblicher, wie ich so gerne sage, hat es mehr als schwer da zu leben.

    Ja mag sehr gut sein, dass e snicht leicht ist aufgenommen zu werden, aber versuchen werde ich es trotzem.
    Abgesehen davon muss ich erst meine Ausbildung und die fachhochschulreife beenden. Und nebenbei gibt es noch viele andere Dinge die mich "unter druck" setzen bzw. die geklärt werden müssen.

    Step after Step

    Aber vielen dank für deine Informationen, die helfen wirklich gut.
    Dennoch werde ich diesen "Traum" verfolgen. Und wenn ich dafür arbeite dann kann ich es vielleicht sogar schaffen.
    Natürlich ist es weit hergeholt, aber das sollt emich nicht davon abhalten es zu versuchen oder?

  10. #10
    Nur mal so: Du sagst die ganze Zeit, deine Eliteunis seien „zu teuer“. Nun habe ich selbst noch nicht in England studiert, doch zumindest meine englischen Freunde berichtigen mich immer, wenn ich sowas sage: In England sind (so gut wie fast) alle Unis gleichteuer, die verlottertste Hinterwälderuni kostet genauso viel wie ein Studium in Oxford oder Cambridge (also, nur die Studienkosten selbst, natürlich muss man dann auch die Unterschiede in den Wohnungspreisen berücksichtigen).

    Und ja, du solltest dich auf keinen Fall davon abhalten lassen, deine Träume zu verfolgen. Man möchte hier nur darauf hinweisen, dass es wirklich nicht einfach sein wird - aber möglich allemal.

    Oh, und mach dir keine Gedanken wegen der Sprache. Die kommt wirklich von selbst, wenn du tagtäglich damit zu tun hast und vielleicht auch nicht immer nur zu Hause rumsitzt, sondern ein paar Freunde findest. =)

    Geändert von Moyaccercchi (07.04.2011 um 19:12 Uhr)

  11. #11
    Zitat Zitat von Reding Beitrag anzeigen
    @La Cipolla:
    Das ich in England studieren möchte, wenn ich es dann so weit schaffe ) hat eigentlich einen hauptgrund. Ich kann in Deutschland nicht mit der Fachhochschulreife in Wirtschaft an einer Hochschule studieren. In England schon.
    Einer meiner Kommilitonen studiert mit mir VWL hier in Deutschland und hat die Fachhochschulreife.

  12. #12
    Hallo! Studien in England kostet viel Geld. hast du die Vorbereitung dafuer?

  13. #13
    Ohne dich demotivieren zu wollen, muss ich dir sagen, dass die Aufnahme in Oxbridge oder LSE sehr schwierig ist. Für Oxford etwa brauchst du ein Abitur mit 1,0-1,5 und durchgängig 13-15 Punkte in den Fächern. Und das ist nur die Voraussetzung dafür, dass deine Bewerbung berücksichtigt wird. Zusätzlich schauen sie sich genau an, was du gemacht hast und laden die besten zu persönlichen Gesprächen ein. Mit einer Fachhochschulreife wird eine Bewerbung bei den meisten Unis dieses Kalibers schwierig.

    Ich würde dir folgendes empfehlen:

    Fachabi machen -> sehr guten Schnitt schaffen
    An einer deutschen Uni den Bachelor machen -> du kommst 3 Jahre günstig weg und kannst dich ans Studentenleben gut gewöhnen
    An einer britischen Uni den Master machen -> mit einem guten bis sehr guten deutschen Bachelor sowie einen Motivationsschreiben und Toefl Test hat deine Bewerbung gute Chancen auf Erfolg und 1 oder 2 Jahre Masterstudium sind finanziell noch gut zu stemmen.

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