Zitat Zitat von robx Beitrag anzeigen
Die Washington Post hat auch ein paar interessante Grafiken.
http://www.washingtonpost.com/wp-srv...smic-activity/
Was ich besonders interessant bzw. erschreckend finde ist Bild 7: die Arbeiter in Tschernobyl, die insgesamt mehr als 6000 mSv an Strahlung abbekommen haben, sind innerhalb eines Monats gestorben. Wenn die Werte in Fukushima jetzt tatsächlich gestiegen sind oder noch steigen, ist der ein oder andere Heldentod da wohl auch nicht mehr zu verhindern.
Die Washington Post ist ganz gut. Im Vergleich zu unseren deutschen Nachrichten hier. Seit heute morgen schmeißen die mit Sievert-Werten nur so um sich, ohne offensichtlich den blassesten Schimmer davon zu haben, was ein Sievert überhaupt ist.
Zu den Toten wegen 6000mSv von Tschernobyl: Die 400-500mSv pro Stunde (der höchste glaubwürdige Wert den ich bislang gelesen habe) sind nur direkt zwichen den beiden betroffenen Reaktoren(-gebäuden) aufgetreten, also da wo die Strahlung am konzentriertesten ist. Das heißt, um die tödlichen 6000mSv an Strahlungsbelastung zu erreichen, müsste ein Kraftwerksarbeiter um die 12 Stunden (ohne Schutzkleidung) zwischen den beiden Reaktoren herumlaufen. Ich will nicht anzweifeln, dass die Leute, die da arbeiten, bedenkliche Mengen an Strahlung abbekommen haben, aber schon zu schließen, dass es Todesopfer geben wird, ist noch etwas voreilig.

Edit: Steht praktisch genauso in Ice's Artikel, hab ich gerade erst gelesen. Also ja.