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Thema: Krisensitzung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erynn schreckte hoch, als sie das Gebrüll eines Bären vernahm. Von einem Moment auf den anderen war sie hellwach und sprang auf die Füße – gerade rechtzeitig um zu sehen, wie das massige Vieh von einem ihr nur zu bekannten Zauber getroffen wurde und den Kaiserlichen unter sich begrub. Für einen Moment stand sie fassungslos, fing sich aber schnell wieder. Sie stürzte zurück unter die Plane und löste das Seil vom Sattel des Rotfuchses. Hätte nicht gedacht, daß ich mal froh darüber sein würde, daß Arranges dieses Ding mit sich schleppt...
    Die Elfin hastete zu den Pferden. Falchion war, wie befürchtet, starr vor Schreck und zu nichts zu gebrauchen. Kurzerhand legte sie das Seil dem Fuchs um und ließ die Schlinge dabei so weit, daß die Hauptlast später auf seiner Brust statt auf seinem Hals liegen würde. Dann packte sie das Tier kurzerhand beim Schopf und führte es näher an den Bären heran. Es schnaubte nervös, war aber abgebrüht genug, um ihr zu folgen. Erynn band das andere Ende des Seils um den Hals des verhinderten Angreifers und eilte dann zu dem Roten zurück.
    „Zieh an“, schrie sie dem Tier entgegen und versetzte ihm einen leichten Schlag auf die Flanke. „Los, beweg dich!“

    Das Pferd verlor letztendlich die Nerven, als es feststellte, daß das Raubtier an ihm hing, verdrehte die Augen, bis fast nur noch das Weiße darin zu sehen war und stemmte sich mit Macht in das improvisierte Geschirr. Es wirbelte Grasbüschel auf, faßte schließlich Tritt und zog das Biest von dem Beschwörer herunter. Allein, stehenbleiben würde es in dieser Situation nicht mehr. Erynn ließ den Fuchs laufen, zog ihr Schwert und kappte das Seil. Es zersprang mit einem Knall, und der Fuchs stürmte zurück zu Falchion, dabei mehrmals ungezielt nach hinten auskeilend. Schnaubend, mit zitternden Flanken blieb er schließlich stehen und bedachte die Kriegerin mit einem eindeutig anklagenden Blick.
    Zufrieden, daß er sich nicht in den Resten des Seils verheddert hatte, wandte die Elfin sich wieder dem Bären zu. Ein älteres Männchen, aber glücklicherweise nicht allzu groß. Sie sprang auf seinen Rücken, setzte ihm die Spitze ihres Schwertes zwischen die Schulterblätter und trieb die Klinge weit in den Leib des Raubtiers. Es bäumte sich noch einmal eine Handbreit hoch auf, sogar gegen den Zauber, und lag dann still. Eine erstaunlich breite Palette an Flüchen lag Erynn auf der Zunge, aber sie schluckte sie alle herunter. Es war keine besonders geschickte Art, ihrer Sorge um den Magier Ausdruck zu verleihen. „Bist du in Ordnung?“ fragte sie stattdessen, als sie sich neben ihn kniete.

  2. #2
    Arranges hatte schon fest damit gerechnet, dass Erynn sich einfach aus dem Staub gemacht hätte und er hier unwürdig unter den Massen dieses idiotischen Bärs abkratzen würde, anstatt von dem Tier zerfetzt zu werden. Er sah keine Möglichkeit, sich von allein zu befreien, den Zauber zu lösen würde ebenfalls seinen Tod bedeuten. Um so erleichterter war er, als das drückende Gewicht endlich nachließ. Japsend und hustend sog er die Luft in seine Lungen. Aber schon nach zwei tiefen Atemzügen ließ er auch das bleiben, da sein Brustbein und allgemein der komplette Brustkorb mit den Lungen zusammen arg gequetscht worden war und ihm jetzt Schmerzen beim Atmen bescherte.

    Erynn kam von der Seite in sein Blickfeld. Sehe ich so aus, als wäre bei mir alles in Ordnung? Ja sicher doch, ich bin nur gerade eben von einem Bär plattgewalzt worden, aber sonst geht es mir hervorragend... mir ist schon klar, dass der Bär von deinen spitzen Knochen ganz automatisch wieder heruntergesprungen wäre... würde ich auch machen... aber sonst, danke der Nachfrage... 'Nein, bei mir ist nicht alles in Ordnung verdammt...!' Immernoch japsend und um Atem ringend, setzte er sich auf. Einen Augenblick später wuchtete er sich hustend und keuchend auf die Beine, während er allerdings mit einem Arm seinen Brustkorb umschlungen hielt. Wütend blickte er sich nach dem Bären um, als sein Blick auf das Tier viel, hob er die andere Hand, welche sogleich von einer in den Augen schmerzenden, grellen Flammenkugel eingehüllt wurde. Er fletschte die Zähne wie ein tollwütiger Wolf und sein Atem beschleunigte sich für einen Augenblick... Dann aber verpuffte der Zauber in seiner Hand wieder und sein Gesicht, ebenso wie sein Atem wurden entspannter.

    'Da, jetzt hast du deinen ersten Bären... da können wir die anderen drei grade auch noch erlegen...' Sagte er nur noch ein wenig außer Atem und ließ sich ohne den Arm um seine Brust sinken zu lassen, an einem der Baumstämme auf den Boden gleiten.

  3. #3
    Ja, hervorragend. Das Vieh liegt mitten im Lager, du bist schon wieder kaputt und nicht zuletzt beobachten uns vermutlich irgendwelche finsteren Gestalten... außerdem, was heißt ‚wir’? Willst du nochmal den Köder spielen? Gar keine blöde Idee, eigentlich.
    Sie seufzte schicksalsergeben, befreite den Fuchs von dem Seil und holte dann Sattel und Zaum ihres Wallachs. Ob es Falchion nun paßte oder nicht, er würde das Biest wegschleppen müssen. Er wird sich gefälligst daran gewöhnen. Wozu hab ich mir sonst ein Arbeitspferd zugelegt?
    Nach einigem Gehampel hatte das Pferd anscheinend begriffen, daß der Bär es nicht mehr anspringen würde. Sie schleifte den Kadaver ein gutes Stück weg vom Lager, bis in die Nähe des Findlings, den sie am Tag zuvor ausfindig gemacht hatte und begann, dem Tier das Fell abzuziehen. Es war schweißtreibend, und die allgegenwärtigen Fliegen taten ihr Übriges um sie daran zu erinnern, warum sie sich dazu entschieden hatte, nicht den Beruf ihres Vaters zu übernehmen. Nach einer Weile hatte sie die Decke jedoch herunter und sich selbst nicht allzu sehr eingesaut. Erynn nahm auch die Krallen mit. Irgendwer bezahlte immer für solchen Tand.
    Sie entschied, den Wallach zurückzubringen und bei der Gelegenheit auch gleich nach Arranges zu sehen. Vermutlich würde er zetern und sie für diese ganze Sache verantwortlich machen, aber das, so wußte sie mittlerweile, war ein sicheres Anzeichen dafür, daß er den Kopf noch nicht unter dem Arm trug. Vielleicht sollte ich doch irgendwann eine Familie gründen. Wenn ich den Kerl aushalte, sollten trotzige Kinder kein Problem darstellen...
    Am Lager angekommen, breitete sie das Fell aus und warf dem Magier einen Blick zu. Er lehnte noch immer zusammengesunken an dem Baum, sah aber nicht unbedingt schlechter aus als noch vor einer Stunde. Erynn holte ihren Bogen und machte sich bereit, zu dem Findling zurückzukehren. „Brauchst du irgendwas?“ fragte sie, bevor sie sich wieder auf den Weg machte.

  4. #4
    Ich weiss, was ich nicht brauche... und das ist dein... gruslige Fürsorge! 'Na los, mach dich dünne, bevor ich mir überlege mitzukommen...' Sagte Arranges mit gespielter Bosheit und winkte schwach mit einem Arm.

    Die Zeit, die Erynn auf der Jagd war, verbrachte Arranges damit, Feuerholz zusammen zu suchen, das Zelt neu zu errichten und sich seine Rüstung wieder anzulegen. Erstaunt stellte er fest, dass diese normalerweise recht einfachen Tätigkeiten recht lange dauerten. Er konnte zwar die Arme über den Kopf heben, aber alle paar Minuten musste er einige Augenblicke erst wieder durchatmen. Verfluchter Bär... wehe, das hat sich nicht gelohnt, dann liegt Erynn bald in schönstes Rot gehüllt neben dem felllosen Bärenkadaver... und ich habe etwas, das ich Meisterin Marie bei der nächsten Gelegenheit als kleine Wiedergutmachung schenken könnte... ja, ich glaube die Haut einer Dunmer nennt sie bis jetzt noch nicht ihr Eigen... Die restliche Zeit langweilte Arranges sich und wartete, auch wenn er sich das nicht eingestand, auf die Rückkehr Erynns. Er achtete sorgfältig auf irgendwelche Anzeichen, die auf einen Botschafter hindeuten könnten, aber es war praktisch unmöglich einen zu spüren oder zu erblicken, wenn sie das nicht ebenfalls wollten. Er gab es schnell auf, es würde zu nichts führen...

    Als die Dämmerung einsetzte, entfachte der Magier wieder das Feuer. Es war ein relativ großes Feuer und nachdem die Sonne ihre letzten Strahlen über den Rand der Erde schickte, sah er die dunkle Silhoutte der Kriegerin auf das Lager zukommen.

  5. #5
    Erynn ignorierte sein Gegifte und verschwand nach Norden. Zickig wie eine Prinzessin! Der Gedankengang führte dazu, daß sie sich den Beschwörer unwillkürlich in einem pastellfarbenen Rüschenkleid vorstellte, und das hob ihre Laune für den Rest des Tages beträchtlich.
    An ihrem Felsen angekommen, stellte sie sich auf eine längere Wartezeit ein. Der Tag war längst zu weit fortgeschritten, als daß sie glaubte, daß noch viele Bären unterwegs sein würden. Sie wurde jedoch positiv überrascht, als das kleine Tier vom Vortag wieder auftauchte und sich dem Kadaver näherte. Er schnüffelte mißtrauisch, kam dann zögerlich heran, als erwarte es, daß von irgendwoher ein Konkurrent auftauchen könnte. Erynn legte einen Pfeil auf die Sehne. Der Räuber nagte vorsichtig an dem Fleisch, und nach einigen Minuten befand er sich in einem guten Winkel zu der Elfin. Sie zog die Sehne zurück, löste und griff bereits nach dem nächsten Pfeil. Ihr Beute strauchelte, kam wieder hoch und wandte sich ihr zu. Sie erhob sich und setzte den nächsten Pfeil in das aufgerissene Maul des Tieres, als es sich auf die Hinterbeine stellte. Es schwankte, fiel und lag reglos. Schlimmer als Wildschweine...
    Erynn häutete auch dieses Tier und sah sich dabei immer wieder um. Jetzt, da sie ihr Pferd nicht dabei hatte, mußte sie doppelt aufpassen, nicht von einem anderen Raubtier überrascht zu werden. Vielleicht hätte ich den Beschwörer doch mitnehmen sollen, überlegte sie müßig, während sie sich mit dem Fell wieder auf den Findling verzog. Ein Zauber wie jener, den er vorhin geworfen hat, würde einiges an Mühe sparen.
    Lange Zeit geschah nichts, außer daß sie sich langweilte und die Fliegen sie nervten. Sie beobachtete einen einzelnen Wolf, der einen großen Bissen ihres Köders wegschleppte und hoffte im Stillen, daß er nicht noch ein Rudel in der Nähe hatte. Erst, als die Sonne schon tief stand, hatte Kynareth ein Einsehen. Dieser Bär war weit größer als die beiden anderen, und sie wurde ziemlich nervös, nachdem ihr erster Schuß nicht richtig saß und das Raubtier blindwütig versuchte, den Findling zu erklimmen, auf dem sie hockte. Diesesmal wurde sie gestört, während sie ihrer Beute das Fell abzog. Sie machte sich gar nicht die Mühe, sich nach dem knurrenden Geräusch umzusehen, und flüchtete auf höheres Terrain. Es war ein älteres Tier, dessen Pelz sich schon an mehreren Stellen grau färbte.

    Zu Tode erschöpft, aber durchaus zufrieden kehrte sie schließlich mit den drei Fellen zum Lager zurück. In nächster Zeit, so schätzte sie, würden sie wohl vor ungebetenen Besuchen diverser Raubtiere verschont bleiben. Die praktischerweise schon ausgepackten Kadaver nur ein Stück entfernt sollten ein leichter zu erlangendes Abendessen darstellen.
    Erynn breitete die Felle aus und machte sich über ein Stück harten Käse her. Sie hatte tatsächlich den ganzen Tag noch nichts gegessen. Manchmal vergaß sie das eben einfach.

    „Meinetwegen können wir los“, sagte sie zwischen zwei Bissen. „Ich habe alles zusammen, was ich brauche.“ Es sei denn, du hättest plötzlich einen bedenklichen Anfall von Vernunft und würdest es vorziehen, dich noch eine Nacht lang auszuruhen. Aber nein, ich weiß... fliegende Schlammkrabben und so...

  6. #6
    Arranges war fast ein bisschen beeindruckt, als er sah, dass Erynn tatsächlich nochmal drei Felle holen konnte. Ihre Worte hingegen nahm er mit gemischten Gefühlen wahr. Naja, an erster Stelle steht nun, die Abtrünnigen nicht wissen zu lassen, was ich genau zu tun habe... sie scheinen es noch nicht zu wissen, sonst hätte der Botschafter mir gestern die Siegelsteine einfach abgenommen... es wäre mehr als verwirrend, wenn wir jetzt wieder nach Anvil reiten und schlicht die Felle zur Gilde bringen würden... 'Gut, dann brechen wir direkt auf...' Recht schnell hatten sie das Lager abgebrochen und als Sekunda und Masser von Osten her am Firmament erschienen, ritten sie los.

    Es dauerte eine ganze Weile, bis sie die Straße wieder erreichten und als sie den Hang zur Hafenstadt hinunterritten, war beinahe die halbe Nacht vorrüber. Am Tor gab es keine weiteren Probleme. Die Tatsache, dass sie die Felle dabei hatten und sich so mehr oder weniger als Jäger ausgeben konnten, gab dem Wächter genug Grund, sie nicht aufzuhalten. Arranges war sichtlich erschöpft und sein Atem pfeifte kaum hörbar, als er sich auf dem Platz von der Dunmer verabschiedete. 'Ich werde mir ein Zimmer nehmen... gute Nacht...' Damit drehte er sich um und schlurfte davon.

    Bei einer der Tavernen angekommen, musste er erst den Wirt herausklopfen, welcher nicht wirklich erfreut darüber war, sein Geld aber trotzdem annahm und ihm ein Zimmer überließ.

  7. #7

    Anvil

    Sie erreichten Anvil in finsterster Nacht. Erynn tappte zum Gildenhaus und begab sich direkt in den Schlafsaal, ließ Felle und Ausrüstung einfach neben einem freien Bett fallen und legte sich hin. Trotz ihrer Erschöpfung schlief sie unruhig, träumte seltsame, verworrene Dinge, an die sie sich am nächsten Morgen nur noch unzusammenhängend erinnern konnte. Daedra kamen darin vor, und Zombies. Was eines mit dem anderen zu tun hatte, konnte sie jedoch beim besten Willen nicht mehr sagen.
    Als die Elfin schließlich erwachte, waren alle anderen Söldner längst auf den Beinen, und sie sah sich einen Moment lang desorientiert um, bis ihr wie der einfiel, wo sie sich befand. Abgrundtief seufzend schwang sie die Beine über die Bettkante und stützte den Kopf in die Hände. Sie haßte es, aufstehen zu müssen, und überhaupt – bequem schlafen ging anders. Nachdem sie die Nackenwirbel ein paarmal vernehmlich hatte krachen lassen, ging es ihr etwas besser. Warum nur bin ich so furchtbar müde? Ist ja nicht so, daß ich mich gestern übermäßig hätte anstrengen müssen... Unzufrieden betrachtete sie ihr Spiegelbild im Wasser einer Waschschüssel. Tatsächlich, ihre Augen lagen tief in den Höhlen und brannten in einem intensiven Rot, als trüge sie selbst etwas von den Feuern Oblivions in sich. Die beiden Narben auf ihrer Wange zeichneten sich schneeweiß und deutlich gegen die umgebende graue Haut ab. Sie wirkte wie ein abgehalfterter Veteran.

    Erynn raffte sich auf und sagte dem Gildenleiter bescheid, daß sie die Felle hatte. „Was hat Euch so lange aufgehalten?“ fragte er nur. „Ich war schon drauf und dran, den Auftrag jemand anderem zu geben.“ Erynn nuschelte etwas von Banditen nördlich der Stadt und nahm den Tadel ansonsten stoisch hin. Sie war nur froh, ihre Aufgabe endlich erfüllt und den Kopf frei für dringlichere Probleme zu haben. Die Bezahlung fiel entsprechend mau aus, aber auch das kümmerte sie nicht weiter. Sie nahm sich gerade noch die Zeit für einen Becher Tee und ging dann los, um ihre Rüstung anzulegen. Hunger hatte sie keinen. Eigentlich hatte sie fast gar keinen Hunger mehr in letzter Zeit. Vielleicht werde ich krank. Oder irre. Eigentlich will ich nur noch zurück in die Totenlande. Ich wünschte wirklich, ich könnte ein Teil davon sein... Ja, ich werde irre. Ohne Zweifel.

    Bald darauf stand sie wieder auf dem großen Platz von Anvil. Sie hielt sich nicht lange auf, sondern ging direkt zu den Ställen. Sie wollte sich Zeit nehmen, Falchion ausgiebig zu striegeln und dem Tier allgemein etwas von der Aufmerksamkeit schenken, die es in letzter Zeit praktisch nicht bekommen hatte. Und dann zurück nach Skingrad. Ich werde mich da mindestens einen Abend lang in Mogs Taverne setzen, mich von der Ork vollquatschen lassen und mir dabei gnadenlos die Kante geben – Ja, das klingt wie ein guter Plan.

  8. #8
    Der Kaiserliche erwachte früh am Morgen und fühlte sich fast gut erholt. Erst als sein Blick auf seine mittlerweile wirklich desolate Ausrüstung fiel, verzog sich sein Gesicht kurz. Und wieder kann ich keinen ordentlichen Ersatz kaufen, weil es hier in Anvil nur diesen unfähigen Dunmerschmied gibt... Lustlos erhob er sich und saß für eine Weile nachdenklich auf der Bettkante. Arranges zog lustlos die Rüstung an. Wobei er bei den Armschienen eine ganze Weile rumhantierte, bis er sie schließlich frustriert in eine Ecke des Zimmers schleuderte. Dem nächsten Skamp, dem ich begegne, reisse ich einfach eigenhändig den Kopf ab... weil ichs kann! Die Armschienen waren mindestens zur Hälfte eine Einzelanfertigung der Nord in Skingrad und hatten dem Kaiserlichen sehr lange, sehr gute Dienste erwiesen. Aber einem ordentlichen Feuerball hatte das schon sichtlich gealterte Leder nichts entgegen zu setzen. Er zog seine Stiefel an und betrachtete die Reperaturarbeiten der Kriegerin. Das Leder war fast einwandfrei zusammengenäht worden und die Flickarbeiten wellten nichteinmal. Trotzdem werde ich mir neue kaufen... Dasselbe dachte er, als er seine Beinschienen betrachtete. Nach einem weiteren Moment zog er die Beinschienen wieder aus und einen Lidschlag später landeten sie in der gleichen Ecke wie die Armschienen... Soll sich der Wirt ne Weste draus basteln... Damit ging Arranges.

    Er machte sich direkt auf den Weg zum Schmied und besorgte sich dort neue Lederbeinschienen, sowie Armschienen und neue Lederstiefel. Das Stahlschwert tauschte er mit einem kleinen Zusatz an Septimen gegen ein relativ ordentlich gefertigtes Silberschwert. So, habe ich dann alles... Tränke werde ich in Skingrad bei Falanu kaufen... Zufrieden ging er hinaus auf den Platz, nur um festzustellen, dass die neuen Armschienen abartig starr waren, kratzten und irgendwie grob gearbeitet. Na ganz toll... ich muss dringend zu der Nord... Und ich brauche einen neuen Umhang! Dachte er, als das zerschlissene Stück Stoff vom Wind in sein Blickfeld geweht wurde.

    Ärgerlich an den Armschienen herumzerrend und -fingernd ging er zum Haupttor hinaus. Vor dem Tor fiel ihm ein, dass er vielleicht nach Erynn sehen sollte und war gerade im Begriff, wieder umzudrehen, als ihm sein Rotfuchs in den Sinn kam. Er überlegte einen Moment, drehte sich dann aber wieder um und ging weiter zu den Stallungen, während er leise vor sich hin fluchte und an den für ihn mit jeder Minute noch unbequemer und kantiger wirkenden Rüstungsteilen herumnestelte...
    Geändert von weuze (22.03.2011 um 20:25 Uhr)

  9. #9

    Anvil => Goldstraße

    Erynn schleppte sich durch das Stadttor zum Paddock des Mietstalls. Arranges war schon zugegen. Natürlich. Als ob es zu viel verlangt wäre, einen Moment Ruhe vor dir zu haben... Ihre Laune war wirklich mies an diesem Tag, und es nervte sie, daß sie noch nicht einmal genau sagen konnte woran das liegen mochte. Sie rang sich ein lustloses „Guten Morgen“ ab, schielte mit einem Auge nach dem Sonnenstand und zuckte dann die Achseln. „Oder so...“
    Sie schnappte sich einen Striegel und begann, das Fell ihres Braunen damit zu bearbeiten, kontrollierte danach Beine und Hufe. Da Falchion barfuß lief, waren sie nicht wirklich lang geworden in der langen Zeit, in der sie keine Gelegenheit gefunden hatte, sich wirklich darum zu kümmern. Dennoch würde sie sich in Skingrad jemanden suchen, der das überschüssige Horn ausschneiden konnte.
    Endlich zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Bemühungen, ging sie in die Hütte neben dem Paddock und bezahlte die Pferdewirtin, danach sattelte sie auf. Irgendwie bekam sie heute nur die Hälfte mit von allem, was um sie herum vorging, und freute sich schon jetzt auf den Moment, in dem sie sich endlich wieder schlafen legen könnte. Irgendwo. Selbst ein Felsen war den Betten in der hiesigen Gilde vorzuziehen.
    „Weißt du schon, wer Informationen über einen weiteren Standort eines Tores haben könnte“, fragte sie den Beschwörer, nachdem sie bereits eine Weile auf der Goldstraße unterwegs waren. „Vielleicht jemand anderes als dieser schleimige Molch?“ setzte sie ohne große Hoffnung hinzu.
    Erynn brannte förmlich darauf, wieder in die Totenlande zurückzukehren. Andererseits wünschte sie sich, den Besuch dort so lange wie möglich hinauszuzögern. Es würde vielleicht das letzte Mal sein, daß sie eine Gelegenheit bekam, diese seltsame Welt zu betreten. Außerdem würden sie dann wohl die Meister aufsuchen müssen, um die Siegelsteine abzuliefern – was vermutlich zugleich die Gelegenheit für die Gathering wäre, ihr Schicksal zu besiegeln. Verdammter Mist...

  10. #10
    'Nunja... es gibt durchaus andere Informanten, das Problem ist nur, dass ich die weitaus weniger gut kenne als den Argonier...' Arranges grinste. 'Er mag dich eben Erynn...' Ein kurzer Seitenblick zu der Dunmer verriet Arranges, dass sie nicht wirklich darüber lachen konnte. 'Aber du kannst auch gern in der Stadt warten, während ich ihn im Hafen suche...' Fügte er hinzu und das Grinsen verschwand.

    Sie waren an der Abzweigung nach Kvatch längst vorrüber und es war auch schon dunkel, als sie sich entschieden, zu rasten. Arranges übernahm selbstverständlich die Wache. Sein Torso hatte sich relativ gut beruhigt, was die Quetschung und die Schmerzen anging. Er machte Feuer. Ein Zelt war nicht nötig, die Nacht war klar und die Sterne funkelten vom Himmel. Er beobachtete hin und wieder die Elfe. Sie sah aus, als würde sie seit Jahren nichts anderes tun, als in der Wildnis herumzustolpern. Das Gesicht war nicht eingefallen, aber doch ein wenig sehr schmahl geworden. Sie hatte sich sehr verändert und das in nur so kurzer Zeit... seit sie eben mit ihm unterwegs war. Er versuchte das Bild zu reproduzieren, als sie sich in der Taverne der beiden Orkschwestern vor einer halben Ewigkeit so schien es ihm jetzt, einfach an seinen Tisch setzte. Eine eher junge, ein wenig hagere, aber keinesfalls unansehnliche Dunmer. Ihr Gesicht war auch damals schon relativ schmahl gewesen, aber nicht so... dazu kamen jetzt noch die zwei unpassend wirkenden Narben auf ihrer Wange.

    Fast tat es Arranges ein wenig leid und er wandte den Blick ab. Er starrte in die Flammen, stocherte mit einem Stock in der Gluht herum oder blickte in den Himmel. Plötzlich jedoch ließ ihn ein Geräusch aufhorchen. Es war nicht wirklich laut, aber auch schwer zu überhören in der Stille der Nacht. Da, da war es wieder. Es hörte sich an, als würde jemand etwas sehr Schweres über den von Laub bedeckten Boden schleifen, aber immer mit kurzen Pausen dazwischen. Arranges strengte sich an und in seinem Kopf arbeitete es. Und dann war das Geräusch plötzlich weg. Hmm... vielleicht nur ein Berglöwe, der seine Beute wegschleppt... Der Nekromant gab schon nichts mehr darauf, als etwas laut hinter ihm im Unterholz krachte, als würden ganze Bäume umgeknickt werden. Arranges fuhr herum, während er aufstand und schon automatisch sein Schwert zog. Massige Schritte erfüllten jetzt die Nacht. Schritte, die schnell auf ihn zukamen und plötzlich sah er einen Oger aus dem dichten Gebüsch hervorstürmen, in einer Pranke einen gut zwei Meter langen Baumstamm schwingend, der so dick war wie Arranges Wade. Arranges formte blitzschnell einen mächtigen Feuerball und schickte ihn dem Monster entgegen... er schaute nicht schlecht, als der schwerfällige Oger sich während er lief, flink unter dem magischen Geschoss hindurchduckte. Das gab dem Riese Zeit genug. Er war mit nochmals zwei langen Sätzen heran, mit einem Prankenhieb wischte er den Magier bei seite. Zum Glück hatte er nicht in der Absicht ausgeholt, den Nekromanten wirklich ernsthaft zu verletzten, sonst hätte Arranges das wohl nicht mehr ganz lebend überstanden. So segelte er lediglich ein paar Meter durch die Luft und blieb erstmal benommen liegen, bevor er sich einige Momente später wieder mühsam hochstemmte.

    Der Oger hingegen starrte einige Herzschläge lang nur wie gebannt in die Flammen des Feuers, dann drehte er den Kopf zur Seite und suchte wohl nach dem Kaiserlichen, den er nur nicht sehen konnte, da der Beschwörer außerhalb des Lichkreises im Dunkeln lag. Der Blick der Bestie ging in die andere Richtung und fiel auf Erynn. Ein kehliges Knurren entrang sich seinen Lungen und er hob drohend seine primitive Waffe...

  11. #11

    Colovia

    Nachdem sie sich für die Nacht einen Platz etwas abseits der Straße gesucht hatten, ließ die Elfin sich einfach fallen und überließ es Arranges, Holz zusammenzusuchen und ein Feuer zu entzünden. Träge sah sie zu, wie er die Zweige allein mit einer eleganten Geste in Brand setzte. Morgen sieht alles wieder ganz anders aus. Ich hab einfach bloß einen schlechten Tag erwischt. Schlafen... nur schlafen. Hinter halbgeschlossenen Lidern beobachtete sie die tanzenden Flammen, bis sie langsam wegdämmerte. Die Flammen blieben. Wieder führten ihre Träume sie in Mehrunes Dagons Reich, jenen Ort, an dem sie sich auf so seltsame Weise zuhause fühlte. Im Schlaf konnte sie dort sein, ohne daß seine Gefahren sie berührten.

    Nur langsam drangen die Geräusche aus der wachen Welt an ihre Ohren, vermischten sich mit dem Traumbild, bis der Schleier endlich zerriß. Alarmiert, wenngleich noch etwas verwirrt setzte sie sich auf und versuchte zu ergründen, was vor sich ging. Der Krach, wie sie zu ihrem Entsetzen feststellte, stammte nicht von einem Daedroth, sondern von einer sehr viel häßlicheren und beunruhigend realen Kreatur. Sie sah noch, wie der Zauber ihres Begleiters sein Ziel verfehlte, dann wischte der Oger ihn mit einer fast nachlässigen Bewegung fort. Erynn war längst aufgesprungen und zog ihr Schwert. Das Geräusch machte das Ungeheuer auf sie aufmerksam. Es wandte sich ihr zu, während sie ihm geduckt gegenüberstand, bereit, sich blitzschnell aus der Reichweite des Stamms einer jungen Weide zu bringen, die das Biest als Keule verwendete. Die schiere Masse des Angreifers täuschte über seine Flinkheit hinweg und Erynn entging nur knapp einem Schwinger mit der kruden Waffe. Sie duckte sich, stieß mit dem Schwert vor. Immerhin: Das erste Blut ging an sie. Der Oger brüllte, mehr vor Zorn als vor Schmerz, und sprang zurück. Seine kleinen, arglistigen Augen funkelten sie an. Geifer troff ihm aus dem Maul, das sich zu einem abstoßenden, bösartigen Grinsen verzog. Dann griff er wieder an. Erynn ließ sich fallen und rollte sich ab. Die Keule fegte nur eine Handbreit über sie hinweg. Sie mußte irgendwie hinter das Biest kommen, um Achilles- oder Kniesehnen durchtrennen zu können. Wenn es ihr nicht gelang, das Vieh zu Fall zu bringen, war sie geliefert. Die Elfin täuschte eine Bewegung an, stieß sich dann in die gegenüberliegende Richtung ab und zog ihre Klinge im Sprung über die armdicken Oberschenkelmuskeln des Monsters. Ein Prankenhieb stoppte ihren Lauf und schleuderte sie mehrere Meter zurück. Sie kam auf die Füße und sah sich hastig nach Arranges um. Ein Fehler, den sie bitter bereuen sollte.

    Erynn spürte mehr als daß sie sah, wie die Waffe des Ogers heransauste. Reflexartig hob sie die Linke, um den Hieb abzuwehren. Die Keule schlug ein, und sie fühlte, wie mehrere Knochen in Hand und Arm brachen, als seien sie trockenes Geäst. Wieder wurde sie fortgeschleudert, war diesesmal viel zu benommen, um den Flug kontrollieren zu können. Sie landete unglücklich und fiel auf die Seite, als das rechte Fußgelenk mit einem feuchten Knacken nachgab.
    Der Schmerz überstieg alle ihr bekannten Ausmaße, und sie schrie in Qual und Zorn. Als ihr Blick sich wieder klärte, sah sie den Oger auf sich zukommen. Langsam. Siegessicher.
    Die Magie kam von selbst zu ihr, als rasende Pein sie in eine Art Trance versetzte. Ohne nachzudenken schleuderte sie dem Monster die Kräfte entgegen. Ihr letzter Gedanke galt Arranges und der Hoffnung, daß es dem Beschwörer gelingen möge, den Angreifer auszuschalten, dann schwanden ihr die Sinne.
    Geändert von Glannaragh (22.03.2011 um 23:58 Uhr)

  12. #12
    Arranges schüttelte den Kopf, als er endlich wieder arg schwankend auf die Beine kam und durch die Grauschleier in seinem Blickfeld sah, wie Erynn durch die Luft flog. Der Oger kam langsam auf die am Boden liegende Elfe zu. So haben wir aber nicht gewettet! Arranges, sowieso schon wütend, weil der Oger sich auf Erynn statt auf ihn stürzte und ihn außerdem noch einfach so weggefegt hatte, war jetzt richtig zornig. Er wollte gerade zu einem Zauber ansetzen, als von Erynn ein magischer Impuls ausging und für einen Sekundenbruchteil die Luft selbst zu zerreissen schien. Aus Reflex riss Arranges die Arme vor sein Gesicht, aber die erwartete, heftige Explosion blieb aus. Es war schlicht nur unkonzentriert geballte Magie, nichts, was man irgendwie hätte als Zauber werten können. Der Oger zeigte sich ebenfalls recht unbeeindruckt davon und hatte den Prügel mit beiden Händen gepackt und hielt ihn jetzt bereit zum Schlag, über seinem kleinen Kopf.

    Arranges setzte die ersten Worte leise an, wurde aber im Lauf der Formel immer lauter, bis er die letzten beiden Worte nur noch schrie und mit Schwung beide Arme nach vorn riss. Ein mächtiger, gleißender Feuerstrahl blitzte für die Dauer einer Sekunde auf. Das Monster bog den Rücken nach vorn durch und brüllte seinen Schmerz in die Nach hinaus. Arranges konnte gerade noch ausweichen, als der Oger herumfuhr und aus dem Schwung der Drehung heraus, ihm seine Waffe als absolut tödliches Geschoss entgegenschickte. Doch Arranges war dieses Mal schneller, als der Oger. Noch während die Bestie ihm Sabber entgegenbrüllte, war der Kaiserliche mit einem beschworenen Cleymore heran und zog die Klinge quer über den Unterleib des Monsters. Das Brüllen nahm von einer Sekunde auf die andere einen unnatürlich hohen Ton an, während aus der Wunde Darmschlingen und Blut unaufhaltsam herausdrängten. Der Nekromant tauchte unter einem letzten Prankenhieb hindurch und versenkte dann das Schwert im Hals des Monsters. Dumpf schlug der massige Leib auf dem Boden auf. Arranges stand noch einige Augenblicke schwer atmend über dem Koloss um sicherzugehen, dass er nicht nochmals aufstand.

    'Erynn!' Keuchte er, als er sich schließlich neben der bewusstlosen Kriegerin auf die Knie sinken ließ. Ihr rechtes Fußgelenk war unnatürlich verdreht, genauso wie der gesamte linke Unterarm und die Hand. Verflucht, ich bin doch kein Heiler... und warum zum Henker habe ich in Anvil nicht einfach Tränke gekauft?! Der Kaiserliche besah sich die Verletzungen und kam zu dem Schluss, dass das Fußgelenk jedenfalls schlimmer aussah, als es war. Er hatte zwar ausgekugelte Gelenke eher selten gesehen, wusste aber schon allein wegen seiner Kenntnisse vom humanoiden Skelett, wie sie aussahen und im Normalfall funktionierten. Er zog Erynn jedoch ersteinmal zum Feuer hin, der widerliche Oger lag glücklicherweise einige Meter weiter. Vorsichtig nahm Arranges der Dunmer den Stiefel ab und war beinahe erleichtert, dass er nicht das Knirschen von gesplitterten Knochen vernahm. Er tastete um das Gelenk herum und musste erst nochmals überlegen, bevor er beherzt zupackte und die Gelenkskapsel mit einem saftigen Schnappen wieder in ihre angestammte Position beförderte. Bleibt nur zu hoffen, dass weder Sehnen, noch Bänder gerissen sind... Die Hand bereitete dem Kaiserlichen eindeutig mehr Sorgen. Als er den Arm vorsichtig anhob, war recht schnell klar, dass der Unterarm gebrochen war. Eine Schiene... Arranges überlegte kurz, zerrte sich dann seine eigene linke Armschiene herunter und war mit einem Mal sehr froh über deren starre Machart. Er bearbeitete sie noch ein wenig mit seinem Gebrauchsmesser und schob zur besseren Stabilisation einen halbwegs geraden und fingerdicken Ast ein, bevor er die Schnallen schloss. Jetzt kam der weitaus schwierigere Teil. Die Hand war weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick schön anzusehen. Im Grunde war zumindest die äußere Handpartie nur noch Brei. Die Haut war ein wenig aufgeplatzt. Arranges hatte keine Heiltränke und auch keine brauchbare Idee, wie er da etwas machen konnte. Er beschloss, die Hand lediglich sehr locker zu bandagieren und mit Wasser aus ihren Schleuchen ein wenig zu kühlen. Das nächste Mal kauf ich einfach Heiltränke!

    Er bettete die Elfe sorgfältig auf die Decken, die sie dabei hatten und wartete, bis sie wieder zu sich kommen würde...

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