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Thema: Krisensitzung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Arranges schwanden langsam aber sicher die Sinne, angesichts des Pfeils der ihm seitlich im Unterleib steckte und durch den er vergleichsweise recht viel Blut verlor.

    Endlich reagierte die Dunkelelfe. Aber statt sich in irgendeiner Form irgendwie hilfsbereit zu zeigen, hockte sie, nachdem sie ihre Fesseln losgeworden war, vor ihm auf dem Boden und schwieg ihn an. Verfluchtes Blutauge! Na los, hilf mir endlich! Arranges Atem ging nur noch pfeifend, aber von einer Ohnmacht war er im Moment genau so weit weg, wie vom Vollbesitz seiner Sinne und Kräfte. 'Wärd ihr wohl so nett und würdet mir ein wenig zur Hand gehen... vielleicht ist es euch nicht aufgefallen, aber ich hänge hier etwas ungünstig und kann so nur schwerlich reiten...' Zwar war seine Stimme dünn, aber trotzdem hatte sie einen recht ungeduldigen und etwas herrischen Unterton.

  2. #2
    Erynn erhob sich schwankend, stand aber bald darauf wieder sicher auf den Füßen. Da hängst du, und glaubst noch immer, mich herumkommandieren zu können. Interessant. Mein lieber Arranges, ich habe noch ganz andere Dinge von dir gelernt als nur, wie man auf Magie zugreift... Ihr Gesicht war bar jeder Regung, als sie den Nekromanten ansah.
    "Wie schnell sich die Dinge doch manchmal ändern, Beschwörer. Warum sollte ich Euch helfen?"

    Ich bring sie um! ... Ja... sobald ich hier nicht mehr an diesem Baum klebe, bring ich sie einfach um! Erst blickte er sie finster an, doch nur einen Herzschlag später versteinerte sich sein Gesicht ähnlich dem ihren, obwohl er das Leid seiner Lage nicht ganz verbergen konnte. 'Ja... und sie ändern sich gleich nochmal so schnell, wenn ihr mir nicht helft... nun macht schon!' Den harten Ton, den er gern gehabt hätte, gelang dem Kaiserlichen nichtmal im Ansatz.

    Du solltest dir schnell eine bessere Argumentation überlegen, sonst verblutest du hier doch noch. Die Augen der Dunkelelfin wurden kalt, als schließlich eine Hemmschwelle nicht nur brach, sondern regelrecht pulverisiert wurde. Wollen wir doch mal sehen, wie hart du wirklich bist. Mit der einen Hand griff sie nach dem Pfeil in seinem Bein und bog ihn langsam nach oben. "Falsche Antwort."

    Arranges jaulte auf, als Erynn sich an dem Pfeil, welcher sein Bein durchschlagen hatte, zu schaffen machte. 'Verdammt! Hört schon auf!' Presste er hervor. Sie hielt inne. 'Ihr könntet mich hier nicht hängen lassen... ein warmer Fleischklumpen pocht in eurer Brust, wie also wollt ihr mich einfach hier zurücklassen können?!'

    "Vielleicht ja ebenso, wie Ihr mich meinem Schicksal überlassen wollt", sagte sie mit einem süffisanten Lächeln. Die Elfin ließ den Pfeil zurückschnellen. "Was habt Ihr denn, Arranges? Nachdem Ihr Euch so viel Mühe gegeben habt, mir die harte Realität klarzumachen..." Sie griff wieder nach dem Geschoß, bewegte es jedoch noch nicht. "Neuer Versuch. Warum sollte ich Euch von diesem Baum befreien?"

    Er keuchte, als der Pfeil zurückschwang und sein Fleisch herumzerrte. Schwer atmend blickte er sie erst einige Herzsschläge lang an, ehe er antwortete: 'Ich...' Er brach ab und forschte einen Moment in ihrem Gesicht. 'Ihr... sollt mir helfen, weil... ich euch darum bitte...' Sagte er keuchend, aber in gewisser Weise ehrlich.

    Sie schüttelte den Kopf. So leicht ziehst du dich nicht aus der Affäre... Erynn kam sich irgendwie erbärmlich und feige vor, so wie sie die Situation ausnutzte, aber sie spielte um ihr Leben. Außerdem zahle ich nur zurück, was ich zuvor erhalten habe. "Das reicht mir nicht", antwortete sie emotionslos und packte den Pfeilschaft fester.

    Das kann sie nicht machen...?! Dachte Arranges nur erstaunt und leicht wütend. 'Ja was wollt ihr denn?!' Fragte er leicht gereizt.

    "Ist das so schwer zu verstehen, Beschwörer? Ihr seid doch sonst nicht so blöd. Ihr habt mich da in eine Sache hineingezogen, erinnert ihr Euch?" Die Stimme der Elfin troff jetzt vor Gift. "Dummerweise habt ihr dabei 'vergessen' ein paar Informationen weiterzugeben..." sie ruckte an dem Pfeil "...von denen ich gerne gewußt hätte, denn so, wie sich die Geschehnisse jetzt darstellen, bin ich in einer äußerst unangenehmen Lage. Wie bequem für Euch."
    Sie warf einen abschätzenden Blick auf seine Wunden. "Was könnte ich wohl wollen? Denkt schneller, Arranges. Eure Zeit wird knapp."

    Er biss sich auf die Unterlippe, als sie den Pfeil wieder bewegte. 'Verflucht nochmal... ich kann euch da nicht einfach wieder rausboxen... und ja, es tut mir leid, dass ich euch ein paar Kleinigkeiten nicht gesagt habe... Jetzt... bitte, holt mich endlich hier runter!' Ein verzweifelter Unterton hatte sich in seine Stimme geschlichen und Arranges merkte, wie ihm langsam aber sicher die Knie weich wurden, der Blutverlust machte sich bemerkbar.

    "Es tut Euch leid, tatsächlich? Nun, das ist ein guter Anfang..." sagte sie sinnend. Dann sprach sie mit fester Stimme weiter: "Die Abmachung hat sich geändert. Ihr werdet mir beibringen, was ich wissen muß, um in der Gathering zu überleben. Ihr werdet mein Lehrer sein. Oder Ihr werdet hier sterben."

    Mal sehen wie lange es mir leid tut... Aber Arranges hatte in diesem Moment keine Wahl, er musste zusagen. Ich kann nicht einfach sterben! 'Nun... es scheint, als habe ich kaum eine andere Wahl... gut, ich werde mein Möglichstes tun, euch zu lehren...' Oder zu Gehacktem verarbeiten, sobald sich die Gelegenheit bietet... Keuchend blickte er sie an. Für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen. Er blinzelte und sein Blick klärte sich wieder. 'Also... helft mir bitte.' Dann umfing ihn gnädige Bewusstlosigkeit. Mit einem Ruck gaben seine Beine nach. Die Pfeile knarzten und knirschten, als plötzlich das gesamte Gewicht des Kaiserlichen auf den drei dicken Stahlstiften lastete...

    Erynn fing den Nekromanten auf, als er stürzte. Mit Hilfe des Silberschwertes hebelte sie die Pfeilspitzen aus dem Baumstamm, dann schleifte sie den schlaffen Körper ein Stück davon weg zum Feuer und pfiff nach den Pferden. Falchion trabte heran, den Fuchs im Schlepptau. Wenigstens ihr beide versteht euch gut, dachte sie und legte Arranges auf die Seite. Aus der Satteltasche ihres Pferdes holte sie eine Zange, in denen des Kaiserlichen fand sie einen Heiltrank und Verbandszeug.
    So langsam bekomme ich wirklich Übung darin, überlegte sie säuerlich, während sie die Pfeilspitzen abkniff. Zuerst zog sie die Geschosse aus Arm und Körper, dann wuchtete sie das Kettenhemd über seinen Kopf und zog das Leibhemd aus. Die Wunde in seinen Eingeweiden sah böse aus, und sie verlor keine Zeit, als sie rasch einen Großteil des Heiltranks in den Schußkanal rinnen ließ. "Es ist wirklich um einiges einfacher, wenn du nicht bei Bewußtsein bist", murmelte sie, während sie einen Verband anlegte. "Das werd ich mir für die Zukunft merken."
    Die Einschüsse an Arm und Bein waren weniger dramatisch, wie sie feststellte. Nachdem sie beides versorgt hatte, legte sie ihm seinen Umhang und eine weitere Decke über, warf mehr Holz auf das Lagerfeuer und setzte sich im Schneidersitz neben den Beschwörer. Seine Züge wirkten friedlich, entspannt, und wenn man ihn so sah, war kaum zu glauben wie entsetzlich er sein konnte. Nach einer Weile regte er sich, und sie streckte die Hand aus, strich ihm vorsichtig durch das wirre Haar. Er schien einigermaßen klar im Kopf zu sein. "Ich wünschte, das alles wäre nicht nötig gewesen", sagte sie leise. "Aber Ihr habt mir keine Wahl gelassen."

  3. #3
    Arranges bekam nichts mehr mit, andernfalls hätte er das reinste Theater veranstaltet. Die Ohnmacht hielt ihn fest im Griff und entließ ihn erst nach einer ganzen Weile wieder. Als er wieder zu sich fand, lag er mehr oder weniger bequem auf dem Rücken. Ein dumpfes, aber nicht arg schmerzendes Pochen erinnerte ihn direkt wieder an die Wunden, die die Pfeile geschlagen hatten. Er bewegte den Kopf leicht, ließ die Augen aber noch geschlossen. Eine vorsichtige Berührung am Kopf ließ ihn erschaudern. Komischerweise fühlte er sich seltsam wohl, was er sich im Moment allerdings nicht erklären konnte, er genoss ganz selbstverständlich die Berührung am Kopf, woher sie kam, war ihm ersteinmal völlig egal... bis ihn Erynns Stimme erreichte...

    Was zum Teufel?!

    Er riss die Augen auf und schaute der Dunmer ins Gesicht. Verwirrd blickte er an sich herunter. Wie? Ich hänge nicht mehr am Baum?! Aber... Arranges drehte den Kopf weg, als hätte Erynn ihn mit ihrer Berührung plötzlich verbrannt. Grundlos gehetzt bewegte er die Arme zu beiden Seiten seines Körpers und wollte sich hochstemmen. Pfeifend entwich die Luft aus seinen Lungen und er sank japsend zurück. Diese von den Göttern verdammten Schützen! Mit der gesunden Hand fuhr er unter der Decke an die Stelle, wo es just in diesem Moment wieder höllisch zu brennen begann. Er ertastete einen dicken Verband. Zögernd wandte er den Kopf und blickte wieder fragend zu Erynn auf.

  4. #4
    Die Elfin ließ ihre Hand langsam sinken. „Es ist alles in Ordnung, Arranges“, antwortete sie beruhigend auf seine unausgesprochene Frage. „Ich habe Eure Wunden versorgt, Ihr werdet schon bald nichts mehr davon spüren... Verdammter Sturkopf, laßt die Finger davon!“ schalt sie ihn, als er erneut nach den Binden tastete. „Ruht Euch aus. Vor Morgen früh werdet Ihr ohnehin nicht reiten können.“
    Es würde ein langer Tag werden. Erynn griff nach den Resten der Pfeile und prüfte, welche Teile sie davon noch würde verwenden können. Danach legte sie ihre Rüstung und Waffen wieder an und sattelte die Pferde ab. Sie haßte es, untätig rumzusitzen, aber es gab sonst nichts mehr zu tun. Das Kinn auf die Knie gestützt hockte sie sich wieder ans Feuer und hoffte darauf, daß der Tag bald vorbeigehen möge.
    Sie war noch immer verstört von ihrer eigenen Kaltblütigkeit, bezweifelte jedoch auch ernsthaft, daß es einen anderen Weg gegeben hätte, ihren Willen durchzudrücken. Ich werde mich schon daran gewöhnen, früher oder später. In dieser Gesellschaft wohl eher früher...

  5. #5
    Nachdem Arranges wohl verstanden hatte, dass Erynn ihn sowieso nicht aufstehen lassen würde, er nicht auf seine Magie zurückgreifen konnte um diesen Umstand zu ändern und die Macht, die er in der Nacht zuvor auf die Elfe gewirkt hatte sich ebenfalls dünn gemacht hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als zu ruhen. Er döste für eine Weile ein...

    Als er erwachte war die Sonne gerade im Begriff hinter dem Horizont zu verschwinden und tauchte den Himmel zum Abschied in sattes Purpur. Der Kaiserliche fühlte sich schon um einiges besser, lediglich das dumpfe Pochen im Unterleib erinnerte ihn daran, warum er hier liegen musste. Er legte die Arme wieder seitlich an den Körper und testete, ob er sich ein wenig aufrichten konnte. Mit ein wenig Vorsicht und vor allem langsam schaffte es Arranges, sich in eine sitzende Position zu bringen. Suchend blickte er sich nach Erynn um, die nur einen Schritt weiter am Lagerfeuer saß. Ihre Blicke trafen sich, aber für den Moment schwiegen sie sich nur an. Der Kaiserliche forschte in ihren roten Augen. 'Erynn? Es... es tut mir leid,' begann er, 'bitte verzeiht, was ich euch angetan habe... und... danke für die Versorgung meiner Wunden.' Ehrlich, aber abgehackt, so, als würde er sich schwer tun dies zu sagen, kamen die Worte aus seinem Mund.
    Geändert von weuze (28.02.2011 um 14:34 Uhr)

  6. #6
    Es wurde Abend, bis Arranges sich wieder regte. Seine versöhnlichen Worte überraschten sie, so schwer sie ihm offensichtlich fielen. Schön und gut. Aber kann ich dem trauen? Ich wünschte es ehrlich, aber den Beweis dafür wirst du erst noch antreten müssen.
    Für eine Weile ließ Erynn stumm den Blick auf seinem Gesicht ruhen. In seinen Augen lag keine Falschheit.
    „Ist schon gut“, antwortete sie schließlich. „Mir auch. Aber versucht nie wieder, mich zu hintergehen.“ Eine Zeitlang starrte sie schweigend in die Flammen. „Wenn es möglich ist, würde ich lieber nicht in Skingrad Station machen. Im Moment will ich dort niemanden sehen.“ Sprach sie schließlich weiter. „Es ist auf einmal alles so seltsam geworden... laßt uns lieber direkt bis Anvil durchreiten. Seit dem Angriff auf Kvatch hat die Kavallerie ihre Präsenz auf dem Weg verstärkt, daher glaube ich nicht, daß wir unterwegs größere Probleme zu befürchten haben, jedenfalls nicht, so lange wir auf der Straße bleiben.“

  7. #7

    Colovia -> Anvil

    Versuchen werd ichs... Eigentlich war es Arranges Plan gewesen, dass sie durch Skingrad kommen würden, damit er sein Tränkesortiment aufstocken konnte. Ach was solls... Arranges warf Erynn noch einmal einen undeutbaren Blick zu, dann legte er sich wieder hin und schaute in den Himmel. Ich werde es wohl halten wie bei Nienna... die Unterzeichnung schlichtweg blockieren... Mit einem weiteren Blick auf Erynn schlief der Kaiserliche schließlich ein.

    Am nächsten Tag erwachte Arranges erst, als die Sonne sich längst ganz über den Rand der Welt geschoben hatte und die goldene Flut vom Sonnenaufgang sich bereits wieder im Rückzug befand. Entspannt und ausgeruht stemmte er sich hoch. Erynn hatte die ganze Nacht durch gewacht wie es schien. Der Magier fühlt sich gut erholt, der Schmerz im Unterleib hatte fast komplett nachgelassen. Mit einem zufriedenen Seufzer erhob sich Arranges. 'Wollt ihr euch vielleicht noch ein wenig hinlegen bevor wir aufbrechen?' Fragte er die Dunmer freundlich. Sie verneinte und obwohl Arranges nicht ganz überzeugt war, ging er nicht weiter darauf ein.

    Wenig später hatten sie das Lager abgebrochen und waren durch die weiten Felder Colovias unterwegs. Erst, als die verbrannten Hänge und die dunklen Ruinen von Kvatch steil vor ihnen aus der Landschaft aufragten, lenkten sie ihre Pferde nach Süden auf die Straße zurück. Die Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle. Das Wetter war sogar so gut, dass sie beschlossen die Nacht durchzureiten. Am nächsten Morgen tauchten die ersten Sonnenstrahlen die Welt in ein blasses Licht, als Anvil endlich unter ihnen an der Küste auftauchte, zu der das Land jetzt rasch abfiel.

    'Ich kenne jemanden in Anvil... wenn es euch nichts ausmacht, würde ich dort gern Quartier beziehen und mir die Septime für ein Gasthaus sparen, ihr könnt euch meinetwegen gern ein Bett in der Kämpfergilde nehmen wenn ihr wollt...' Wie auch sonst hätten die Worte jetzt vielleicht den Eindruck vermittelt, dass Arranges sich insgeheim wünschen würde, dass er Erynn für einige Stunden nicht sehen würde müssen, aber er sprach seine Worte dieses Mal eher seinen ehrlichen Gedanken entsprechend: Er dachte dabei an Erynn, die sich, so seine Überlegung, in den Gildenhallen vielleicht wohler fühlen würde.

  8. #8

    Anvil

    Erynn war mehr als einverstanden, und so vereinbarten sie, sich am fogenden Tag an den Stallungen wiederzutreffen. Sie lenkte ihre Schritte in Richtung der Krigergilde, während Arranges irgendetwas von ‚Hafen’ murmelte und verschwand.

    Todmüde betrat die Elfin das Gildenhaus. Daß sie seit zwei Nächten nicht mehr richtig geschlafen hatte, machte sich bemerkbar. Doch zunächst mußte sie sich noch um einige Dinge kümmern. Sie ging in das Büro des Gildenleiters im oberen Stock und informierte ihn über ihre Ankunft. Der Rothwardon musterte sie kurz. „Ihr kommt aus Skingrad?“ „Ja.“ „Könntet Ihr ein wenig Zeit erübrigen? Als Ausbildungszentrum sind wir hier ziemlich ausgelastet, und manche Dinge bleiben einfach liegen.“ Erynn überlegte fieberhaft. Nein, nicht wirklich. Ich will einfach nur pennen, was Anständiges zu essen wäre schön und wenn ihr zufällig noch ein paar Lederbeinschienen im Fundus hättet... seit ich mich mit zwei anderen Verrückten durch ein Obliviontor geschnetzelt habe, sind meine etwas angesengt – übrigens beabsichtige ich, genau dasselbe noch einmal zu tun, und das möglichst bald, denn ich hatte nicht den Eindruck, daß der Nekromantenhaufen, der mich indirekt dazu verdonnert hat, besonders geduldig ist...
    „Worum geht es?“ fragte sie, wobei es ihr nicht gelang, die Erschöpfung aus ihrer Stimme zu verbannen. Ihr Gegenüber warf ihr einen prüfenden Blick zu. „Der Schmied und Rüstungsbauer hier in Anvil hat Probleme mit seinem Nachschub. Seit Beginn der Krise wagen sich die Jäger nicht mehr allzu weit raus, und so langsam gehen dem Mann die Felle und Häute aus. Er hat uns gebeten, ihm unter die Arme zu greifen. Könnt Ihr jagen?“
    Erynn war drauf und dran, die Frage zu verneinen, fürchtete jedoch, daß Ah-Malz sie in die Mangel nehmen würde, sollte er jemals durch einen dummen Zufall von ihrer Flunkerei erfahren. „Ja, kann ich. Was genau braucht der Schmied?“ „Bärenfelle hauptsächlich.“ Na großartig. „Ihr müßt nicht sofort losgehen“, fuhr der Rothwardon fort. „Ihr seht müde aus, und außerdem halb verhungert. Rastet für heute hier, und macht Euch dann Morgen an die Arbeit.“
    Die Elfin nickte dankbar. „Gut, einverstanden. Ich brauche noch den offiziellen Auftrag. Hab keine Lust, irgendeinem paragraphenreitenden kaiserlichen Waldhüter erklären zu müssen, warum er mich nicht wegen Wilderei in den Kerker werfen sollte.“ Der Gildenleiter kramte in seinem Schreibtisch nach dem Papier mit dem offiziellen Siegel und reichte es ihr. Sie verabschiedete sich und ging die Treppe wieder herunter. Im Gemeinschaftsraum fragte sie eine Söldnerin nach dem Weg zum Schlafsaal und nahm sich trotz ihrer Müdigkeit die Zeit, ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Die Andere war ebenfalls eine Dunmer – aus Khuul, wie sich herausstellte. Nicht weit entfernt von ihrem eigenen Geburtsort.

    Nachdem sie ein freies Bett gefunden hatte, schälte sie sich aus ihrer Rüstung und ließ sich auf das Lager sinken. Bären jagen. Genau das hat mir zu meinem Glück noch gefehlt. Ich freu mich jetzt schon darauf, das dem Beschwörer erklären zu dürfen...
    Am Abend stand sie noch einmal auf, um die Ausrüstung auf Vordermann zu bringen, zu baden und etwas zu essen. Für eine Weile hörte sie den Gesprächen der anderen Krieger zu, sagte selbst aber nicht viel. Hier in Anvil schienen die Geschäfte hervorragend zu laufen, das Problem lag eher bei mangelndem Nachwuchs als bei fehlender Arbeit. Fragt sich bloß, wie lange noch. Vielleicht schlage ich Ah-Malz bei passender Gelegenheit vor, einige unserer Leute hierher auszuleihen, solange es an der Goldküste noch genug zu tun gibt.

    Im Gemeinschaftsraum ging es noch hoch her, als Erynn beschloß, wieder schlafen zu gehen. Der nächste Tag würde früh genug beginnen, und wenn es Arranges gelungen war, an brauchbare Informationen betreffend des Standortes eines Tores zu kommen, würde er wohl auch sehr lang werden. Zuerst das Tor, entschied sie schließlich. Danach alles weitere...
    Geändert von Glannaragh (28.02.2011 um 21:38 Uhr)

  9. #9

    Anvil -> Goldküste

    Arranges machte sich auf zum Hafen, zu dem etwas kleineren Haus, das sich im Gegensatz zu den anderen Bauten nicht an die Kais drängte. Er klopfte und schon nach wenigen Augenblicken öffnete sich die Tür. 'Arranges...!' Mit wie immer, wenn sie ihn sah, leuchtenden Augen, stand Nienna vor ihm und kaum dass Arranges sich versah, hing sie auch schon an ihm. 'Seit dem letzten Besuch ist doch noch gar nicht so viel Zeit vergangen? Was machst du schon wieder hier?' Fragte sie mit gespieltem Ernst. 'Nun...'
    'Achwas, komm doch erstmal rein...' Ohne ihn ausreden zu lassen, ergriff sie seine Hand und zog ihn ins Haus. Nach ein wenig hin und her saßen sie bald an dem kleinen Tischchen. 'Also, was treibt dich schon wieder zu mir? ... Suchst du etwa ein wenig Zuneigung?' Mit einem schelmischen Grinsen blickte sie auf den Schnitt in seiner Wange. 'Als ob ich das nötig hätte... obwohl tatsächlich eine andere an diesem Kratzer schuld ist...'
    'Du lässt dich neuerdings von Frauen so zurichten?'
    'Ja... und nein...'
    'Arranges...' sie grinste ihn verschmitzt an, 'bist du etwa schon wieder in weiblicher Begleitung unterwegs?'
    'Ja, aber jetzt sogar ganz offiziell...'
    'Du hast eine Schülerin?'
    'Nein, sie spielt nur die Schülerin für mich...'
    'Du fängst also schon wieder an, die Gathering an der Nase herumzuführen? Aus dem letzten Mal hast du wohl gar nichts gelernt oder?' Fragte die Nord deutlich besorgt.
    'Nein, ich werde das Ganze ein wenig geschickter anstellen, nicht wie damals, als alles ein wenig aus den Fugen geriet und ich plötzlich für alles verantwortlich war...'
    'Hoffentlich hast du das auch reiflich überlegt...'

    Kurze Zeit später lag Arranges schnarchend auf einem einfachen Lager. Der Nekromant erwachte recht früh, aber trotzdem war Nienna schon längst wach und hockte unten in dem kleinen Wohnraum. Der Kaiserliche kam zu ihr herunter und während er begann sich seine Rüstung anzulegen, überlegte er, wie er am besten an Informationen kommen könnte, was das Obliviontor anging. Er schnallte sich gerade die Armschienen an, als Nienna aufblickte und ihn fragte: 'Arranges, was hat es mit dem Siegelstein auf sich?' Der Kaiserliche erstarrte mitten in der Bewegung und blickte zu der Nord. 'Äh was?!' Nienna griff in ihre Tunika und zog eine faustgroße, nachtschwarze Kugel hervor. 'Was es mit diesem Siegelstein auf sich hat, den du bei dir getragen hast?'
    'Warum wühlst du in meinen Sachen?'
    'Weil etwas nicht stimmt mit dir...' Arranges ging auf sie zu und nahm ihr den Sigelstein ab. Kurz darauf war die Kugel auch schon wieder unter seinem Umhang in irgendeinem Beutel an seinem Gürtel verschwunden.
    'Es stimmt also, was ich erfahren habe?'
    'Was?' Fragte Arranges.
    'Na dass die Gathering intern zerfällt... und jetzt hat man dich dazu abgestellt, Siegelsteine zu beschaffen, weil man damit versuchen will, die Abtrünnigen zu vernichten...'
    Arranges nickte nur stumm. Nienna seufzte. 'An der Küste nördlich von Beldaburo hat sich vor einigen Tagen ein Tor aufgetan...'
    'Aber...'
    'Ich weiss, dass ich dich sowieso nicht davon abhalten könnte, aber bitte tu mir den Gefallen und pass auf dich auf.'
    Arranges nickte nur wieder stumm, dann verließ er das Haus und machte sich auf den Weg zu den Stallungen.

    Als er aus dem gerade eben geöffneten Stadttor kam, sah Arranges, dass Erynn bereits zugegen war. 'Guten Morgen Erynn...' Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. 'Ich weiss den Standort des Tors... irgendwo an der Küste nördlich der Ruine Beldaburo...'

    Der Tag war nicht mehr ganz so freundlich wie der vorangegangene. Dichte Wolkenbänder drängten vom Meer her auf das Land zu, als sie aufsaßen und den Weg nach Norden an der Küste entlang antraten.

  10. #10

    Goldküste

    Erynn hatte bereits aufgesattelt, als Arranges erschien. Er wirkte gelöst und guter Dinge; es schien ihnen beiden gutgetan zu haben, für ein paar Stunden den jeweils anderen nicht sehen zu müssen. Sie kraulte Falchions Kopf, während sie darauf wartete, daß der Kaiserliche seinen Fuchs abmarschbereit machte. Als sie ihre Pferde schließlich aus dem Gatter des Paddocks lenkten, lehnte sich die Elfin im Sattel zurück und kramte eine Karte aus ihrem Gepäck. „Beldaburo... klingt ayleidisch.“ Sie brauchte einen Moment, um den gesuchten Ort zu finden. „’In der Nähe von Anvil’ war wirklich eine recht großzügige Umschreibung Eures Informanten. Das ist ein ganzes Stück nach Norden, noch dazu bei schwierigem Gelände.“
    Sie ließ die Karte wieder verschwinden und zog ihre Kapuze über den Kopf, als sie die Stadtmauern hinter sich ließen. Der Wind wehte unangenehm kühl vom Meer her, roch nach Salz und Regen. Sie hielten sich so dicht an der Küste wie möglich. Das Land war hügelig und fiel zum Wasser hin zum Teil steil ab, so daß sie die Pferde nicht zu einem schnellen Tempo treiben konnten. Erynn kannte sich hier nicht aus. Sie wußte, daß weiter im Landesinneren eine leichte Bewaldung vorherrschte, mit einigem an Geröll dazwischen, aber der Goldküste selbst war sie noch nie so weit gefolgt, wie sie es jetzt vorhatten. Sie gab Falchion mehr Zügel und und überließ es ihm größtenteils selbst, sich seinen Weg zu suchen. Wenigstens besteht bei dem Gelände abseits der Küste die Möglichkeit, daß sich dort Bären aufhalten. Mit ein wenig Glück brauche ich gar nicht so viel Zeit, die Felle zu beschaffen, sinnierte sie. Aber konzentrieren wir uns zuerst auf das Tor. Wenn wir da nicht wieder rauskommen, ist alles andere ohnehin Makulatur.

    Die Elfin nahm sich Zeit, ihre Umgebung genauer zu betrachten. Es hätte schön sein können hier, auch wenn sie das Grasland der Westebene und die schattigen Wälder um den Rumaresee herum bevorzugte. Jetzt allerdings hatte das Wolkenband, das sich über dem Meer zusammengeballt hatte, die Küste erreicht und verdunkelte den Himmel. Es würde bald anfangen zu regnen. Mit ihrem Blick folgte sie einem Schwarm Möwen, die sich gegen den Wind stemmten und hin und wieder herabstießen, wenn sie etwas Interessantes entdeckt hatten. Sie drehte sich im Sattel um. Noch immer konnte man die Mauern der Hafenstadt sehen; es würde mal wieder ein langer, nasser Tag werden, bis sie ihr Ziel endlich erreicht hatten.
    Ich hoffe nur, daß diesesmal alles gut geht. Erynn hatte längst entschieden, dem Kaiserlichen diesesmal die Führung zu überlassen wenn sie das Tor betraten und sich auf ihre schnelle Reaktionsgabe zu verlassen, sobald es brenzlig wurde. Spätestens auf halber Strecke zum Siegelturm, so schätzte sie, würde ihm die Hitze ohnehin so sehr zu schaffen machen, daß die Hauptlast der Kämpfe auf ihren Schultern lasten würde.

  11. #11
    Arranges hatte die Wolken beobachtet, wie sie näher kamen und jetzt, da der Tag schon gut zur Hälfte vorüber war, über ihnen hingen und die Welt in ein einheitliches Grau tauchten. Ich bin ja gespannt, ob wir das Tor noch erreichen, bevor hier der Sturm losbricht... Arranges war sich nicht ganz sicher, was ihm weniger gefallen würde. Hier im kalten Nass zu sitzen, während einem der scharfe Meereswind um die Ohren pfiff, oder in Dagons Hölle herumzustolpern, wo einem die Hitze fast die Haut von den Knochen brannte. Ich folge wohl am besten dem Ruf meines Herzens... also, auf zum Jerallgebirge... Arranges grinste bei diesem Gedanken und warf einen Seitenblick auf Erynn. Schließlich war sie es mit vielen anderen zusammen, die ihn als meistens herzlos und eher kaltblütig bezeichneten...

    Während langsam aber sicher die Mauern Anvils hinter ihnen verschwanden, begann ein recht zugiger Wind von der See her über die Küste zu fegen. Klasse, jetzt noch Regen... Und wie zur Bestätigung spürte der Kaiserliche einen kalten, nassen Klecks auf der Wange. Verfluchte Götter! Der Regen nahm rasch zu und schon wenige Minuten später stapften die Pferde mit hängenden Köpfen durch einen dichten Nieselregen, der vor keiner Kleidung Halt zu machen schien. Arranges hatte seinen Umhang eng um den Körper geschlungen und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, aber nichteinmal das dichte Filz konnte den Regen wirklich fernhalten. Er spürte, wie an ein paar Stellen das Wasser durch den Stoff drang und dann durch das Kettenhemd sickerte. Ich werde mich zwingen müssen dieses Wetter zu genießen... bald sind wir wieder in dieser ewigen Lavagrube... Sie waren so noch ein paar Stunden unterwegs, bis es allmählich dunkel wurde. Von dem Tor war weit und breit keine Spur.

    'Erynn... wir sollten rasten... weiter durch den Regen zu gehen, hat keinen Sinn, wir sterben vorher an einer Erkältung, ehe wir das Tor gefunden haben...' Er störte sich zwar nicht an der nassen Kälte, obgleich es unangenehm war. Aber bei diesen grauen Schleiern würden sie jetzt, da es Nacht wurde, noch viel weniger zum Tor finden. Es war ohnehin schon schwer genug irgendetwas in der Ferne zu erkennen.

    Sie ritten noch eine Weile weiter, bis das spärliche Tageslicht fast ganz erloschen war, dann hielten sie nach einem halbwegs trockenen Lagerplatz Ausschau. Eng an einen der großen Findlinge gekauert, wurden sie fündig. Die Pferde standen unter zwei nahen, kleinen Bäumen, während Arranges und Erynn sich einen kleinen Wetterschutz an dem Felsen errichteten. Die Plane war zwar alles andere als wasserdicht, aber wenigstens würde sie den gröbsten Regen abhalten. Arranges hatte ein paar dicke Treibholzprügel und einen halbvermoderten, zerbröckelnden Baumstamm gefunden. Das Holz war zwar nass, aber nicht so von Feuchtigkeit durchtränkt, wie im schwarzen Forst vor einiger Zeit. Mit ein wenig Mühe und Flucherei bekam der Nekromant ein kleines Feuerchen in Gang. 'Versucht zu schlafen, ich werde Wache halten...'

  12. #12
    Sie waren längst völlig durchnäßt, als sie schließlich das Lager aufschlugen, und Erynn fror bereits wieder elendig. Mit teilnahmslosem Blick schaute sie in die mickrigen Flammen, die um das feuchte Holz leckten und versuchte schließlich, eine davon auf die Hand zu nehmen. Sie holte sich zweimal viel zu warme Finger, bis es ihr schließlich gelang, sie auf ihrer Handfläche tanzen zu lassen. Zur Vorsicht streckte sie den Arm unter der Plane hervor, bevor sie ausprobierte, das Flämmchen mit ihrer eigenen Magie zu nähren, was, wie sich herausstellte, keine dumme Idee war. Erschrocken zuckte sie zusammen, als aus dem zahmen Flackern eine Stichflamme wurde, die gut und gerne eine Elle in die Höhe schoß und verpuffte, als ihr die Verbindung zur Magie entglitt. „Verdammter Mist...“
    Auf Arranges’ Worte hin drehte sie sich zu ihm um, legte den Kopf schief und sah ihn an. „Warum müßt Ihr immer den ganz harten Kerl raushängen lassen, Beschwörer? Mir ist ohnehin viel zu kalt zum Schlafen, und im Gegensatz zu Euch habe ich nicht vor ein paar Tagen so getan, als sei ich eine Zielscheibe. Ruht Ihr Euch ein wenig aus, und ich wecke Euch dann zur halben Nacht.“
    Während sie sprach, nahm sie ein weiteres kleines Flämmchen aus dem Feuer und legte die Hände wir eine Schale darum, so daß es ihr die Finger wärmte. Irgendwie war die Sache mit der Magie doch... praktisch. Wer hätte das gedacht? Vielleicht lohnt es sich ja doch, mehr darüber zu wissen. Allein die Vorstellung, Zauberei und Stahl miteinander zu verbinden... Erynn schüttelte den Kopf. Der Aufwand dafür wäre wohl enorm, und ihr graute es, als sie sich vorstellte, stundenlang in einer staubigen Bibliothek über ebenso staubigen Büchern zu hocken, die zur Hälfte Wörter enthielten, die sie erst nachschlagen müßte. Nene. Davor werde ich mich drücken, so lange ich noch kann. Allein beim Gedanken daran bekomme ich Rückenschmerzen...
    „Arranges? Wenn die Magie ohnehin die ganze Natur durchdringt, warum muß man sie dann mühsam aus Büchern lernen? Warum ist eine durchschnittliche Person normalerweise davon abgeschnitten? Warum kann man sie nicht selbstverständlich nutzen, wie die Luft zu Atmen? Warum... schon gut. Beantwortet mir einfach die erste Frage.“

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