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Thema: Krisensitzung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Der Anblick des Tores war furchteinflößend und faszinierend zugleich. Es wirkte fast organisch, gänzlich anders als alles, was Erynn bisher gesehen hatte. Das seltsame Flackern an der Stelle, wo sich Nirn und die Totenlande berührten, schlug sie schier in seinen Bann. Unfaßbar. So schön und so tödlich... ganz gleich, wie gefährlich es sein mag, jetzt will ich wirklich wissen, wie die Welt dahinter aussieht.
    Forscherdrang? Die Elfin war tatsächlich von sich selbst überrascht. Sollte es nicht eigentlich eher Arranges’ Metier sein, sich auf zweifelhaften überweltlichen Blödsinn einzulassen?

    Eine Berührung am Arm holte sie in die Realität zurück. Der Beschwörer stieß eine leise Warnung aus. Erynn folgte seinem Blick, konnte aber nichts sehen. So, wie er den Kopf drehte, schien das Ziel sich zu bewegen. Einige Herzschläge vergingen, ohne daß die Kriegerin hätte sagen können, was eigentlich vor sich ging. Wer auch immer noch hier rumschlich, mußte einen Zauber an sich haben, der ihn unsichtbar werden ließ. Vielleicht einer der Kundschafter aus Cheydinhal. Oder ein Dremora. Wie in Zeitlupe legte sie die Hand an ihr Schwert und spannte sich, bereit, beim ersten Anzeichen von Ärger loszuspringen.
    Arranges starrt noch immer auf einen bestimmten Punkt mitten in der Luft; im Gegensatz zu ihr schien er genau zu wissen, wo sich der Unbekannte befand. Oder veräppelt er mich nur? Das wäre jetzt der denkbar schlechteste Zeitpunkt für schrägen Magierhumor.
    Bevor sie den Gedanken weiterspinnen konnte, zeigte der Beschwörer -sie vermied das Wort ‚Nekromant’ noch immer, wo sie nur konnte- auf den Stamm einer alten Eiche. „Hinter dem Baum“, flüsterte er ihr zu. Erynn nickte und zog leise die Klinge. Dann deutete sie stumm nach rechts. Ihr Begleiter verstand und setzte sich in Bewegung. Sie selbst schlug einen Bogen nach links, um so den Unbekannten in die Zange zu nehmen. Das brachte sie näher an das Tor heran, doch dort regte sich weiter nichts. Mit einer raschen Bewegung glitt sie um den Stamm herum, das Schwert vorgestreckt. Es kam kurz unter dem Brustbein einer anderen Dunkelelfe zu liegen. Einer Dunkelelfe, die ihr nur zu bekannt vorkam.
    „Dreveni?“ entfuhr es ihr. „Was bei den Göttern tut Ihr hier? Habt Ihr immer noch nicht genug?“

  2. #2
    Der Nachteil an ihrem Sichtschutz war, dass sie die beiden jetzt ebenfalls nicht mehr sehen konnte, so dass sie sich auf ihr Gehör verlassen musste. Tatsächlich hörte sie leise Schritte links von dem Baum. Sie hatte ebenfalls ihr Schwert gezogen, rechnete aber überhaupt nicht damit, dass die andere Dunkelelfe sich ihr von Rechts nähern würde. So war sie reichlich überrascht, als sie plötzlich deren Schwertspitze auf ihrem Bauch spürte, fing sich aber gleich wieder.
    Sie ließ das Schwert fallen und sah der Dunmer ins Gesicht: "Nehmt ihr euch da nicht etwas zu wichtig, wenn ihr annehmt, ich wäre euch bis zu diesem Tor gefolgt?" Jetzt fand sie auch zum ersten mal Gelegenheit, die Andere genauer zu mustern. Sie war etwas kleiner als Dreveni und schien ein paar Jahre jünger zu sein. Was man unter der Lederrüstung von ihrer Figur erkennen konnte, machte einen eher drahtigen Eindruck. "Ich hätte ebenfalls nicht damit gerechnet, ausgerechnet euch - und ihn da - hier zu sehen." Dabei hatte sie mit dem Kinn Richtung Arranges genickt, der etwas hinter ihr stehen musste. "Ich habe auch nicht vor euch zu töten, sonst hätte ich mich nicht hier versteckt und gewartet." Nachdem sie der Dunmer noch kurz in die roten Augen geblickt hatte, fügte sie noch an: "Ich bin hier, weil ich mit eigenen Augen sehen wollte, was Cheydinhal demnächst in Schutt und Asche legt, da anscheinend die Stadtwache oder die Legion nichts gegen diese Tore ausrichten können."
    Dreveni konnte zwar genauso arrogant wie überheblich sein, aber sie war nicht dumm und wusste, wann man mit anderen zusammenarbeiten sollte. Sie hoffte immer noch, dass die beiden aus einem bestimmten Grund hier waren, und sie eventuell sogar wussten, wie man diesem Tor beikam. Bei ihrem letzten Satz hatte sich auch der leicht spöttische Ton aus ihrer Stimme verloren, wenn auch ihr Gesichtsausdruck noch genauso kalt war.

  3. #3
    Arranges war sich dessen bewusst, dass er einfach nicht schleichen konnte oder sich sonst irgendwie wirklich leise fortbewegen. Für was auch... ich bin weder feige, noch ein Dieb... Trotz des Zaubers versucht er dennoch so leise wie möglich an den Baum heranzukommen. Er hatte mittlerweile ebenfalls das Schwert gezogen, aber bevor er tatäschlich etwas tun konnte, war Erynn schon um den Baum herum. Eine Sekunde später wusste er auch schon, wer da vor dem Tor herumgeschlichen war. Dreveni... die will es ja anscheinend ganz genau wissen... Arranges trat um den Baum herum, als er hörte, wie ihr Schwert zu Boden fiel, blieb aber am Rande ihres Blickfelds stehen und hörte ihr zunächst zu.

    'Lächerlich, natürlich seid ihr uns gefolgt, um jetzt aber nicht länger dem Auftrag nachzugehen, der im Übrigen gefälscht war, sondern um persönliche Rache daran zu nehmen, dass ich euch da einfach an einen Baum gefesselt habe wie einen ausgesetzten Hund... zugegeben, beeindruckend, dass ihr im Sumpf nicht verfault seid...' Der Spott und die Verachtung waren kaum zu überhören. 'Außerdem, was soll das heißen, was Cheydinhal hier bald in Schutt und Asche legen wird? Das hier ist nicht Kvatch, das Tor ist um einiges kleiner und mal davon abgesehen, habt ihr auch nur einen Skamp hier irgendwo herumwuseln sehen? Also was wollt ihr hier wirklich?' Er schaute einen Moment auf das Schwert am Boden. 'Was wird das?' Er tat mit einer Hand eine fordernde Geste. 'Macht ersteinmal alle eure Waffen sichtbar, bevor ihr mir antwortet... das Stilett, ist noch ganz?' Bei der Frage grinste er sie nur an, er kannte genug Menschen, die für ihre Waffen ihre eigene Mutter verkaufen würden... Dreveni schätzte er ähnlich ein, waren dolchartige Mordwerkzeuge doch ihre ständigen Begleiter.

  4. #4
    Die Arroganz dieses Weibsbildes kotzte Erynn einfach nur an. Ja, richtig. Alle Welt haut ab vor diesem Tor, und du wolltest nur mal schauen, was hier so los ist. Ich glaube dir aufs Wort... Sie verstärkte den Druck der Schwertspitze ein wenig. Glaub ja nicht, daß ich dich noch einmal davonkommen lasse. Das letzte Mal war schon ein gewaltiger Fehler, aber das passiert mir nicht nochmal, du alte Ziege.
    Sie war froh, als Arranges sich einschaltete und ihre Gedanken aussprach. So konnte sie sich darauf beschränken, die Andere in Schach zu halten. Ist auch besser so. Der Kerl kann zwar kein bißchen schleichen, aber dafür umso besser poltern... Die Kriegerin war dennoch überrascht, als der Kaiserliche erwähnte, daß der Mordauftrag gefälscht war, sie machte jedoch nicht den Fehler, Dreveni auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen.
    Als der Kaiserliche verlangte, daß die Mörderin ihre anderen Waffen ablegen sollte, hob Erynn ihre Klinge in einer fließenden Bewegung und setzte sie ihrer Artgenossin an die Kehle. Jetzt bin ich ja mal gespannt, wie stark deine Nerven wirklich sind.

  5. #5
    Zuhören ist nicht so deine Stärke, oder?, dachte sie sich bei Arranges Worten, was sie hier wirklich wolle. Außerdem hast du dir die Antwort ja gerade selber gegeben, natürlich bin ich nur hinter dir her, wie sich ja alles nur um dich dreht. Ob der Mordauftrag nun echt oder gefälscht war, interessierte sie, wenn überhaupt, auch nur am Rande. Als der Kaiserliche fertig war, und noch nach ihren Waffen gefragt hatte, hatte Dreveni sich gerade eine passende Erwiderung überlegt, als plötzlich das Schwert der Dunmer an ihrer Kehle war.
    Das einzig wirklich unangenehme an dieser Situation für Dreveni war, dass sie sich langsam daran zu gewöhnen schien, es kam in letzter Zeit wirklich gehäuft vor. Mit einem schwer zu deutendem Blick sah sie die Dunkelelfe an, während sie versuchte, abzuschätzen, wie viel wirklich hinter dieser stummen Drohung stand. War sie wirklich in der Lage jemanden zu töten, der gerade relativ wehrlos war und - wenigstens dieses Mal - nicht angegriffen hatte? Dreveni konnte es in diesem Moment wirklich nicht sagen, und so streckte sie nur die Arme leicht zur Seite, als sie zu Arranges sagte: "Keine von denen ihr nicht schon wisst." Den Bogen und den Dolch trug sie immerhin sichtbar, und das Stilett war an ihrem linken Arm unter dem Ärmel der Tunika. "Ich würde es euch ja gerne selbst geben, aber ich fürchte eure Freundin durchbohrt mich bei der ersten Bewegung. Und falls es euer Ego beruhigt: Ja, ich nehme es euch persönlich. Und trotzdem bin ich euch nicht gefolgt, wie ihr seht ist das auch nicht unbedingt nötig gewesen, Mephalas Wege sind manchmal seltsam. Und ob das Tor Cheydinhal in Schutt und Asche legt oder nicht, hier bei der Stadt kann es nicht bleiben. Ich bin hier, weil ich vermutlich auf eine Eingebung gehofft habe, wie man dieses Ding schließen kann. Und jetzt frage ich mich, was macht ein Magier, ein Beschwörer in der Nähe eines Obliviontores? " Während diesen, an Arranges gerichteten Worten hatte sie weiterhin die Dunkelelfe angesehen und sich tatsächlich so gut wie nicht bewegt. Auch wenn ihre Worte etwas flapsig waren, klang ihrer Stimme ernster, als sie es wollte.

  6. #6
    Erynn und jemanden umbringen... Arranges musste sich arg zurückhalten um nicht in schallendes Gelächter auszubrechen, als Dreveni ihre Bedenken über die Klinge an ihrem Hals äußerte. Der Kaiserliche schaute sie einen Moment prüfend an. Sie schien wohl doch irgendwie die Wahrheit zu sagen. Arranges griff nach ihrem linken Handgelenk und zog den Ärmel zurück. Das Stilett war dort, wo er es nach ihrem ersten Zusammentreffen in Erinnerung hatte. Er ließ den Arm wieder los. 'Ihr seid also tatsächlich nicht wegen mir hier, auch wenn ich euch das noch nicht ganz glaube... Die Antwort auf eure Frage, was ich hier mache, werdet ihr euch wohl irgendwie selbst zusammenreimen müssen, von mir werdet ihr sie nicht bekommen... Viel interessanter wäre, was euch dazu bewegt, dass ihr euch Gedanken darüber macht, wie man dieses Tor vor Cheydinhal loswird... Als ob es euch tatsächlich interessieren würde, ob den Daedra jetzt noch eine Stadt zum Opfer fällt oder nicht...' Er blickte kurz zu Erynn. Dreveni ist schnell und gut, wenn sie auch nur eine Chance bekommt, wird sie diese nutzen... Und nur wegen der Schwäche dieser Kriegerin werd ich der Meuchlerin sicher nicht in die Klinge laufen... 'Erynn... wollt ihr nicht irgendiwe nochmals euer Flötenspiel üben oder euch schluchzend hinter einem Baum verstecken, bis ich hier fertig bin?' Er Griff vor sich in die Luft und hielt plötzlich aus dem Nichts einen daedrischen Dolch in der Hand. 'Ich rate euch mich mit eurer Antwort nicht anzulügen... leider habe ich kein Seil dabei, das lang genug wäre um euch wieder an einen Baum zu binden, aber ich bin mir sicher, dass das Stilett euch genau so gut am Stamm hält, wenn man es nur tief genug hineintreibt...'

  7. #7
    Irgendwie gelang es Erynn, keine Miene zu verziehen, als Arranges sie fortschickte. Sie trat ein paar Schritte zurück, hielt das Schwert aber in Angriffsposition, nur für den Fall, daß die andere Dunkelelfin jetzt durchdrehte. Sie stellte sich so hin, daß sie Dreveni weiterhin fixieren konnte, allerdings auch das Tor im Auge hatte. Wenn ich mich jetzt verkrieche, kann ich mir das noch wochenlang anhören... keine Ahnung, was schlimmer ist.
    Sie blieb, wo sie war und bemühte sich um einen beiläufigen Gesichtsausdruck. Tu uns beiden einen Gefallen, Dreveni, und hör endlich damit auf, Unsinn zu erzählen.

  8. #8
    Du tust es schon wieder..., mehr fiel ihr nicht zu Arranges Worten ein. Als er dann allerdings auch Erynn, so hieß die Dunkelelfe, die ihn begleitete, mit wenig freundlichen Worten bedachte, musste sie ein Grinsen unterdrücken. Absolut unprofessionell.
    Immerhin nahm Erynn die Klinge von ihrem Hals, so konnte sie sich zu Arranges drehen: "Ihr wollt die Wahrheit? Ihr erkennt sie ja nicht einmal, wenn sie vor euch steht. Nachdem ihr offensichtlich nur das als Wahrheit zählt, was in euer anscheinend beschränktes Weltbild passt, fürchte ich, kann ich euch nicht mit eurer Wahrheit dienen. Aber vielleicht solltet ihr nur einmal kurz überlegen, warum jemanden daran gelegen sein könnte, dass in einer bestimmten Stadt wieder Ruhe einkehrt. Ein paar wenige gute Gründe gibt es durchaus" Eigentlich wollte sie das ja nicht verraten, aber etwas anderes blieb ihr wohl im Moment nicht übrig. Sie sah den Kaiserlichen lauernd an: "Außerdem solltet ihr damit aufhören, so schnell zu denken ihr würdet die Motive anderer durchschauen, das wird früher oder später euer Verderben sein. Und was das betrifft, warum ihr hier seid, da gibt es auch nicht viele Optionen. Entweder ihr wohnt hier, ihr wollt irgendetwas aus dem Tor, euch mit den Daedra verbünden", wobei sie einen Blick auf den beschworenen Dolch in seiner Hand warf, "Oder das Tor schließen. Reine Neugier unterstelle ich euch jetzt einfach mal nicht." Dabei hatte sie den Kaiserlichen genau beobachtet, in der Hoffnung an seinem Gesicht zu erkennen, ob eine ihrer Vermutungen zutraf.

  9. #9
    Arranges zeigte sich erst unbeeindruckt, aber als die Elfin mutmaßte, dass er hier wohnte und das der Grund dafür sein könnte, dass er zum Tor gekommen war, ging ein Ruck durch seine Gesicht. Seine Augen blickten für eine Skeunde nicht mehr so hart und abweisend. Für den Bruchteil einer Lidschlags taten sie sich zu Abgründen ohne Boden auf. Aber er hatte sich auch fast im selben Moment wieder gefangen. Jetzt verstand er auch, was Dreveni wohl meinte. 'So, ihr habt hier also euer Zuhause und gar noch ein paar Personen, die euch nahestehen? So ein Assassine ist mir auch noch nicht untergekommen...' Er sah sich kurz nach Erynn um. 'Nun, ich will das Tor weder schließen, noch habe ich hier...' Er stockte einen Moment. 'Ich wohne auch nicht hier... es ist also auch für mich eher Zufall, dass ich hier auftauche. In der Tat habe ich vor, durch das Tor zu gehen... und nein, ich will mich nicht mit den Daedra verbrüdern... wozu sich mit ihnen verbünden, wenn man sie kontrollieren kann...' Und wie zur Demonstration ließ er den Dolch verpuffen. 'Ich habe nicht vor herauszufinden, wie sich das Tor schließen lässt.' Ich weiss es längst... 'Aber ich will etwas haben, was sich da drin befindet...' Er deutete auf das Obliviontor.

  10. #10
    Erynn war so knapp davor, sich mit der Hand an die Stirn zu schlagen. Ihr Begleiter, der sich für so unglaublich abgebrüht hielt, ließ sich tatsächlich von der Auftragsmörderin aus dem Konzept bringen. Zuerst brach er kurz den Blickkontakt, um sich zu ihr umzudrehen, ließ sich dann dazu hinreißen, auf Drevenis Fragen einzugehen und ließ zu guter Letzt auch noch die Waffe verschwinden, mit der er sie in Schach hielt.
    Die Kriegerin machte rasch drei Schritte zur Seite, um freie Sicht auf die Assassinin zu haben, packte dabei das Schwert mit beiden Händen und hob es auf Schulterhöhe, um im es im Zweifelsfall zu einem schnellen Stich vorstoßen zu können.
    Meine Fresse, und ich dachte, ich sei unerfahren. Dreveni hat ganz recht: Eines Tages wird seine Arroganz ihn umbringen...

  11. #11
    Dir scheinen überhaupt noch nicht viele Assassinen untergekommen zu sein, sonst würdest du hier aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr stehen. Allerdings schien es ihn aus der Fassung gebracht zu haben, als sie erwähnte, er könnte auch in Cheydinhal wohnen. Natürlich wäre ihr das nicht entgangen, aber vielleicht war es auch schon etwas länger her.
    Er sah kurz zu Erynn, und ließ dann den Dolch verschwinden. Diese stand mit erhobenem Schwert ein paar Schritte von ihr entfernt, und hatte bis jetzt kein Wort mehr gesprochen. Etwa weil ihr der Kaiserliche so über den Mund gefahren war? Im Moment sah sie keine Möglichkeit das zu nutzen, allerdings hätte sie Arranges in diesem Moment gehabt, wenn es auch das letzte gewesen wäre, was sie jemals tun würde. Sie traute es sich durchaus zu, den Dolch zu ziehen und ihn Arranges in Herz zu rammen noch bevor die Dunmer mit dem Schwert bei ihr war. Ihr erster Stich würde einfach ins Leere gehen.

    Sie verdrängte den Gedanken und antwortete: "Personen die mir nahestehen? So etwas gibt es nicht, dazu ist deren Leben viel zu vergänglich. Aber ich bin hier aufgewachsen." Natürlich gab es Mordan, Und Feryn... Nein!, aber er hielt sich nicht mehr in der Gegend auf. Sie hoffte auch, dass es dem Kaiserlichen zu denken geben würde, dass sie hier aufgewachsen war. Konnte sie es schon nicht verschweigen, konnte es ihr immerhin von Vorteil sein. "Ihr scheint euch mit diesen Toren auszukennen. Sicher wisst ihr auch, ob es eine Möglichkeit gibt, diese zu schließen." Jedenfalls wusste sie jetzt, dass es möglich war, die Tore zu betreten und anscheinend auch wieder zu verlassen.

  12. #12
    Durchaus... In Arranges kam ein Gedanke auf, der ihm mit jeder verstreichenden Sekunde mehr erfreute. Die Ebenen Oblivions sind praktisch unbekannt und bis auf die der Zitternden Insel wohl absolut tödlich... was wenn ich dort drin nicht nur die Kriegerin loswerden könnte, sondern auch Dreveni? Nicht nur, dass ich eine plausible Erklärung hätte, warum mein Schüler plötzlich verschwunden ist. Nein, es ist sogar noch viel besser, ich muss nicht mehr ständig im Hinterkopf daran denken, dass dieses Dunmerweib mir irgendwann wieder auf die Pelle rückt und mich abstechen will... unabhängig davon, ob sie es überhaupt schaffen würde... 'Tatsächlich weiss ich, dass es die Möglichkeit gibt das Tor wieder zu schließen... aber es würde euch nur wenig helfen, wenn ich es euch sagen würde, denn ihr könntet euch allein gar nicht so weit in den Welten Mehrunes Dagons bewegen, ohne nach zwei Schritten vom nächsten Dremora zerfetzt zu werden...'

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