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  1. #29

    Valusberge => Oblivionebene

    Bisher hatte Erynn die Berge nicht gemocht, weil es ab einer gewissen Höhe dort immer irgendwie kalt war. Mittlerweile haßte sie diese übertriebenen Anhäufungen von Gestein einfach für die Tatsache, daß sie existierten. Mehrmals verlor sie unterwegs fast den Halt, nicht nur, weil der Fels schlüpfrig vor Nässe war, sondern auch, weil ihr in ihrer Linken tatsächlich einiges an Stärke fehlte. Normalerweise nahm sie das kaum mehr wahr, aber hier, wo sie jedes bißchen Kraft brauchte, das in ihren Fingern steckte, trat die Einschränkung doch recht deutlich zutage.
    Endlich aber lag sie mit zitternden Muskeln am Rande des Felsplateaus und konzentrierte sich für eine Weile darauf, nur zu atmen. Als sie wieder Luft genug dafür hatte, verlieh sie ihrem Unmut durch einige kreative Flüche Ausdruck. „Ich mag den schrägen Humor deines Druidenfreundes immer weniger, Arranges“, setzte sie hinzu. „Diese Tore tun sich an allen möglichen Orten auf. Als ob nicht einer dabeigewesen wäre, der weniger schwer zu erreichen gewesen wäre...“
    Schließlich raffte sie sich auf, löste den Knoten des Seils um ihre Taille und warf dem Beschwörer das lose Ende zu zu. Das Brennen in ihren Armen ließ so langsam nach, so daß sie sich wieder imstande fühlte, sich mit irgendwelchen Kreaturen aus den Oblivionebenen anzulegen.
    Aus der dünnen Rauchfahne, die sie gestern Abend hatten sehen können, war beim Näherkommen eine recht imposante Säule geworden, die erst ein gutes Stück über dem Boden merklich zerfaserte. Sie hatte eine leicht ungesunde Farbe, ein bißchen wie gequetschtes Fleisch. Erynn glaubte außerdem, aus der Richtung ein leises Donnergrollen vernehmen zu können. Es konnte jetzt kaum mehr ein Zweifel bestehen, daß sie tatsächlich ein weiteres Portal zu den Totenlanden gefunden hatten.
    Der Boden, auf dem sie jetzt standen, war von rutschigem Geröll übersäht, aber doch nahezu eben, wie Erynn erleichtert feststellte. Die losen Steine machten ihr nichts aus – es war ein bißchen so, wie sich durch das Unterholz eines Waldes zu bewegen. Ihre Füße fanden fast instinktiv die sicheren, festen Stellen.
    Je mehr sie sich der Stelle näherten, von wo der Qualm aufstieg, um so weniger kalt kam der Dunmer der Wind vor, der hier oben wehte. Zuerst dachte sie es läge daran, daß ihr von der Kletterei und vom Laufen so warm geworden war, aber je weiter sie gingen, um so schwüler und drückender wurde die Luft. Das Grollen war jetzt recht laut zu hören und die Farbe des Himmels änderte sich. Zunächst schien es, als zöge die Abenddämmerung herauf, was zeitlich auch ungefähr hinkommen mochte, aber bald schon wurde die gesamte Umgebung in ein düsteres, rötliches Licht getaucht. Weit über ihnen zuckten einzelne Blitze, und es war finster genug, daß man trotz des erst frühen Abends die Sterne recht deutlich sehen konnte.

    Sie bogen gerade um einen großen Felsblock, als das Tor in Sicht kam. Für Erynn war der Anblick noch immer überwältigend. Breite, elegante Dornen umgaben das eigentliche Portal wie eine martialische Krone. Kein Daedra war im näheren Umkreis zu sehen Allerdings, warum auch? fragte die Elfin sich. Hier gibt es nichts und niemanden, was man im Auge behalten müßte... Außer uns, heißt das. Unwillkürlich warf sie einen kurzen Seitenblick auf ihren Begleiter. Es war nicht zu übersehen, daß Arranges die Hitze schon wieder zu schaffen machte, während sie auf Erynns gequälte Muskeln eher entspannend wirkte. Aber warum, zum Donner, öffnen sie ein Portal hier oben, mitten im Nirgendwo? Was ergibt das für einen Sinn? Sie schob den Gedanken beiseite und konzentrierte sich auf das, was vor ihr lag. Wer konnte schon sagen, welche Gründe Daedra für ihr ihr Tun haben mochten.
    Kaiserlicher und Dunmer sahen sich kurz gegenseitig an, dann traten sie durch die Verwerfung in Mehrunes Dagons Reich. Erynn sparte sich diesesmal die Mahnungen betreffend der Frage, wer denn nun sagte, wo es in der Oblivionebene langging. Es würde ohnehin zu nichts führen, auch wenn sie nach wie vor der Überzeugung war, einfach den besseren Überblick zu haben.
    Die Desorientierung ließ nach, und die Dunmer fand sich auf mittlerweile fast vertraut wirkendem, schlackeartigem Untergrund wieder. Ein schmaler Pfad aus einst geschmolzenem und wieder erstarrtem Gestein schlängelte sich zwischen unzähligen Lavatümpeln hindurch. Harradaranken wuchsen hier und dort, aber sonst konnte sie auf den ersten Blick kein lebendes Wesen entdecken. In ziemlicher Entfernung, verschwommen durch die vor Hitze flirrende Luft, konnte sie drei Türme ausmachen. Die zwei vorderen waren durch eine Brücke in schwindelerregender Höhe verbunden, ähnlich wie im ersten Tor, das sie betreten hatten. Als Dreveni dabei war. Erynn betrachtete das mit Geröllbrocken und Mauerresten übersähte Gelände, das zwischen ihen und den Türmen lag, und wünschte sich für einen Herzschlag lang, die reaktionsschnelle Dunkelelfin bei sich zu haben. Selbst, wenn hier jetzt noch alles ruhig schien, konnte in den nicht einsehbaren Schatten und Winkeln so ziemlich alles lauern...
    Geändert von Glannaragh (30.04.2011 um 21:11 Uhr)

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