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Thema: Krisensitzung

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  1. #29
    Der Ansturm kam gnadenlos. Arranges hatte sich direkt auf die breite Lücke in dem Erdwall zubewegt, die Sperren würden die Skelette ein wenig aufhalten, aber dort konnten sie ungehindert durchlaufen. Erste Dremoras erschienen und warfen sich den Untoten entgegen. Arranges heilt sich mit Beschwörungen zurück, er würde die Lücke hinterher füllen müssen, wenn die Schriftrollen aufgebraucht sein würden. Es waren Skelettwächter, Skelettschergen und zum Teil auch Meister. Ein großes Spektrum an Untoten wurde abgedeckt.

    Der Nekromant kam langsam aber sicher in arge Bedrängnis, immer mehr Gerippe drängten durch die Bresche. Davor stauten sich die Untoten bereits. Er war völlig ausgefüllt davon, seine Klinge zu führen, bedacht richtige Schritte zu machen und im richtigen Moment zuzustoßen, während er mit der freien Hand immer wieder einzelne Gegner mit Zaubern zurück ins Jenseits schickte. Aber er kam aus der Defensive nicht heraus, Schritt für Schritt musste er zurückweichen. Zunehmen kam ihm mehr und mehr die ernüchternde Erkenntnis, das sie so nicht gewinnen konnten. Er brauchte Platz, um auf das Feld vor den Barrikaden gelangen zu können um somit die Schüler, welche sich dort in den hinteren Reihen aufhielten, attackieren zu können. Arranges musste immer weiter zurückweichen. Mittlerweile legten auch gegnerische Armbrustschützen auf die Verteidiger an. Und plötzlich explodierte einer der Brandsätze vor Arranges. Einige der Skelette wurden hinweggefegt, andere standen erst noch für einige Sekunden in Flammen, bevor sie ebenfalls das Zeitliche segneten. Arranges nutzte die Chance. Während des Kampfes bis hierher hatte er aus den Augenwinkeln heraus die Caitiffs beobachtet, die Daedra brauchten mehr Platz um ihre Schlagkraft entfalten zu können. Arranges nahm die kurze Pause von nur wenigen Herzschlägen wahr, um sich auf eine Beschwörung konzentrieren zu können. Glutrot flammte eine Wolke vor der dunklen Kulisse der Nacht auf. Ein Daedroth trat tief knurrend daraus hervor. Knochen barsten, Schwerter und Äxte flogen durch die Luft und immer wieder war das kehlige Brüllen des Monsters zu hören, während sich das Reptil durch die Skelette fräste. Durch diesen plötzlichen Vorstoß ermutigt, flogen jetzt weitere Brandsätze. Überall loderten Flammen auf und erhellten die Nacht. Die Caitiffs hechteten in die Lücken vor und prügelten unter wildem Fauchen auf die Untoten ein. Aber der Gürtel an Skeletten zwischen den Verteidigern und den Schülern war noch zu breit...

    Arranges sprang in die schneise, die das Daedroth in den Reihen der Untoten hinterlassen hatte und schickte einige der Skelette mit Magie zurück ins Reich des Vergessens. Ihre Lage sah jetzt sehr viel besser aus, die Skelette waren zwar zäh, wurden langsam aber sich trotzdem aufgerieben. Befehle hallten aus den Gegnerreihen über das Schlachtfeld... einige Minuten später bemerkte Arranges, dass sich unter die Angreifer zunehmend Zombies und Geister mischten. Was nicht unbedingt schlecht war (aus deren Sicht), es war ein genialer Schachzug der Angreifer. Die Zombies drängten direkt in die vorderste Reihe, während sich die Skelette zurückfallen ließen. Aus den hinteren Reihen wurden die Verteidiger jetzt mit einer Vielzahl an Zaubern eingedeckt. Fontänen aus Dreck schossen dem Himmel entgegen, wenn Feuerbälle rund um das Anwesen herum einschlugen. Schockzauber jagten durch die Nacht. Und überall klagende Schreie, das Scheppern von Waffen und das Zischen von Pfeilen und Zaubern. Der Magier musste sich etwas einfallen lassen, ehe die Schüler oder Erynn dort beim Anwesen von den Geschossen getötet werden würden. Mit Hilfe des Daedroths drängte Arranges immer weiter auf das Feld vor, bis er sich schließlich irgendwann mit einer Handvoll Caitiffs und der Echse umzingelt von verschiedensten Untoten sah. Er versuchte die Kräfte hier um sich herum zu binden, was recht gut funktionierte, wie er zufrieden feststellte, während er weiteren Hieben auswich, aber auch einiges austeilte. Ein lauter Befehl dröhnte über das Schlachtfeld hinweg. Und kurz darauf erbebte die Erde unter massigen Füßen. Gurgelndes Brüllen drang aus dem Wald heraus. Arranges hob den Kopf und blickte sich um, um zu sehen, welche neue Teufelei jetzt auf sie zukam. Ein riesiger Fleischklumpen brach aus dem Wald hervor. Eine massige Gestalt, einem Troll sehr ähnlich, aber mindestens doppelt so groß. Der Nekromant konnte nicht viel erkennen in der Dunkelheit, aber was er sah beantwortete mit einem Mal die Frage, was die Abtrünnigen wohl mit den Leichen gemacht hatten.

    Die Kreatur kam genau auf ihn zu und fegte ungeachtet dessen, ob Freund oder Feind, durch die Reihen beschworener Kreaturen. Mit einem Hieb ungeahnter Kraft, zertrümmerte die Bestie das Haupt des Daedroths, als sie heran war. Auch die Caitiffs folgten dem Daedra wenige Augenblicke später auf ähnliche Wese. Das Monstrum stand nun direkt dem Kaiserlichen gegenüber. Im flackernden Licht der Feuer und dem ersten Hauch von Grau am östlichen Himmel, erkannte Arranges die abstoßende Grimasse, die das Gesicht dieser Bestie bildete. Der Kopf allein musste wohl aus mindestens 5 verschiedenen bestehen. Mit ihren riesigen Pranken versuchte sie nach ihm zu greifen. Der Kaiserliche konnte sich nur noch auf diesen einen Feind konzentrieren. Aber die anderen Untoten ringsherum schenkten ihm keine Beachtung mehr, sie stürmten weiter auf das Anwesen ein. Der Magier jedoch sah sich jetzt einem Feind gegenüber, der ähnlich unbezwingbar - schon allein aufgrund der schieren Masse - schien wie der Torwächter auf den Inseln. Immer wieder flogen die Fäuste heran, Arranges wich immer wieder aus, versuchte nach den Armen zu hacken, aber er kam nichteinmal wirklich in die Reichweite, um den Fleischberg verletzen zu können. Seine Kräfte ließen langsam nach und er hatte Schwierigkeiten damit, noch ordentlich auszuweichen... Er konnte sich auch nicht nach dem Anwesen umsehen, denn dann hätte das Monstrum ihn. Mit einzelnen Zaubern versuchte er seinem Widersacher zu schaden, aber die meisten verpufften einfach und die, die nicht verpufften, zeigten kaum Wirkung. Der Beschwörer war schon am Verzweifeln, als etwas in die Schulter der Kreatur einschlug. Ein nasses Klatschen, gefolgt von einem derben Kreischen. Der Schaft eines Pfeils ragte nur noch einige Fingerbreit aus dem Fleisch hervor. Erynn...! Die Kreatur bäumte sich auf und Arranges nahm das kurze Zeitfenster von nur wenigen Sekunden wahr. Er schleuderte sein Silbeschwert von sich, rief sich ein Cleymore und machte einen Satz nach vorn. Die Klinke aus Daedrastahl verschwand beinahe bis zum Heft im Unterleib des Monsters. Die Zähne fletschend ruckte Arranges am Griff der Waffe und drehte sie dann einmal herum, bevor er sie herauszog. Das hasserfüllte Brüllen der Kreatur hinterließ ein penetrantes Pfeifen in den Ohren des Kaiserlichen. Während eine schwarze, sehr zähe Flüssigkeit aus dem Loch hervorschoss, sackte die Bestie in sich zusammen...

    Ein verzerrter Schrei, der nicht von dieser Welt zu stammen schien gellte über das Schlachtfeld hinweg. Arranges hatte sogleich die Quelle erblickt. Ein zweiter Botschafter war aufgetaucht und wohl nicht ganze erfreut über den Verlust seiner Kreation. 'PIIIILAAAA!!!!' Schmetterte der Botschafter über die Kämpfenden hinweg. Arranges wusste nicht gleich, was jetzt kommen sollte, erst, als aus einigen anderen Ecken plötzlich eine Art Bestätigung zu kommen schien, begriff er. Aus allen Richtungen drangen jetzt kurze, aber laute Rufe über das Feld. 'Pilum... bereit!'
    'Pilum hier...!'
    'PILUM!'
    Aus dem Dunkel des Waldes drangen nun einige Schüler, die sich mit ihrer Rüstung deutlich von den anderen abhoben. Es waren leichte Bänderrüstungen, wie sie auf alten Zeichnungen akavirischer Rüstungen zu sehen waren. Die Helme auffällig mit geschmiedeten Geweihen verziert, während das Gesicht von einer Art Maske verdeckt wurde. 'Tötet den Mentor!' Brüllte der Botschafter aus Leibeskräften. Arranges, der sich schon wieder gegen die Skelette wehren musste und jetzt auch noch allein, hörte diesen Befehl sogar über den Lärm des Kampfes hinweg. Er versuchte sich noch einige Schritte rückwärts zum Anwesen zurück zu bewegen und gleichzeitig nach Angreifern zu suchen, die im Stande waren, diesen Befehl tatsächlich ausführen zu können, als ein Ruck durch seinen Unterleib ging und er ins Straucheln kam. Er schaute an sich herab. Während seine freie Linke wie von selbst zu dem Wurfgeschoss fuhr und sich um den Griff legte. Das Pilum hatte seinen Unterleib durchschlagen und war bis zum Griffstück eingedrungen. Am Rücken des Kaiserlichen hatte sich die Spitze wie geplant leicht verbogen...

    Der Kopf des Kaiserlichen war leer, lediglich ein lautes Rauschen war da. Das Rauschen schwoll an, ohne, dass er hätte sagen können warum. Ein zweites Pilum drang knackend und knirschend leicht schräg von der Seite durch den Torso und zerschlug einige Knochen im Leib des Magiers. Nur einen Lidschlag später fühlte Arranges, wie ihn fast zeitgleich drei Bolzen erreichten. Einer riss den Arm des Kaiserlichen zurück. Das Cleymore wurde ihm aus der Hand geschleudert und löste sich auf. Der zweite Bolzen streifte nur knapp seinen Kopf und hinterließ einen rot sabbernden Schnitt an der Schläfe, während der dritte Bolzen in seinen Oberschenkel eindrang. Arranges stolperte und schwankte. Die Skelette rings herum nahmen keine Notiz mehr von ihm... er hob schwach den Kopf und sah, wie der Botschafter auf ihn zukam. zwischen seinen beiden Händen formte sich eine eisblaue Kugel, aber Arranges war nicht mehr in der Lage zu erfassen, was es war... Die Welt schien sich plötzlich vertikal zu ihm zu drehen, der Botschafter und die Wipfel der Bäume im Hintergrund rutschten nach unten aus seinem Blickfeld, was blieb war der dämmernde Himmel, in den er starrte, ohne zu wissen, was er hier eigentlich tat, er spürte, wie sein Puls immer langsamer wurde. Sein Mund wurde erfüllt vom Geschmack des Blutes und unangenehme Kälte kroch langsam in seinen Körper und machte ihm das Atmen schwer, sodass er schon nach wenigen Augenblicken beschloss einfach damit aufzuhören... oder es einfach irgendwie seinem Unterbewusstsein aufzutragen... nur noch schlafen... schlafen... Das Letzte, was er sah, bevor seine Augen dunkel wurden, war der erste Gruß der Sonne. Ein sattroter Schein, der unter die dunkle Wolkendecke fuhr und die Welt in allgegenwärtigem Glühen aufflammen ließ...
    Geändert von weuze (27.03.2011 um 18:18 Uhr)

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