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Kämpfer
Resonance of Fate

Stets von den meisten stiefmütterlich behandelt und im Schatten anderer Blockbuster-Titel verschwunden ist das neuste Rollenspiel aus dem Hause tri-Ace und SquareEnix Sega.
Das Spiel bietet ein post-apokalyptisches Szenario im Steampunk-Style, wo die Menschen in einem riesigen Turm namens Basel leben, um den Gefahren der nun verseuchten Außenwelt nicht ausgesetzt zu werden.
Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Vashyron, Zephyr und Leanne, die gemeinsam Aufträge für die Reichen erfüllen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nach und nach werden zwar ihre miteinander verknüpften Hintergrundgeschichten beleuchtet, aber einen roten Faden im eigentlichen Storyablauf wird man hier mühelos nicht finden, was leider an der suboptimalen Storypräsentation liegt.
Dafür sind die Interaktionen zwischen den Charakteren göttlich und sorgen für unterhaltsame Momente. Das lässt erstaunlicherweise die Absistenz eines roten Fadens schnell vergessen.
Aber wenn tri-ace etwas wirklich gut kann, dann ist es eines, innovatives Gameplay!
Und auch RoF braucht sich mit seinem fetzigen Kampfsystem nicht vor anderen tri-Ace Spielen verstecken. Denn die akrobatischen Action-Einlagen und taktische Schusswechsel sehen im Kampf nicht nur elegant aus, sondern machen auch richtig viel Spaß. Wer braucht schon Schwerter und Magie? RoF kommt auch mit Pistolen, MGs und Handgranaten aus, auch wenn man im Laufe des Spiels andere Waffentypen vermisst, wie z.B. ein Bazooka o.ä.. *g*
Nichtsdestotrotz kann man stundenlang Spaß an diesem Spiel haben, verstärkt durch die Möglichkeit, das Aussehen des Charakters durch Kostümwechsel individuell zu gestalten und die Waffen umbauen zu können.
Lob an tri-Ace, die neue Wege in der recht konservativen JRPG-Genre gewagt und somit für frischen Wind gesorgt haben!
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