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Thema: Kyrien III - Der zweite Tag

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Auron war wirklich ein Vollpflocken. Er hatte seine Jacke oben im Zimmer vergessen und war gerade auf dem Weg nach draußen, wollte aber nicht mehr hoch, weil er die Bibliothek genauer unter die Lupe nehmen wollte. Zuvor hatte er sich noch über den pinguinhagel Gedanken gemacht, der ihn jetzt aber nicht weiter beschäftigte. Die mysteriöse Bibliothek war da weitaus interessanter. "Verdammt, ist das kalt........", entfuhr ihm, als er aus dem Haus ging, direkt an ein paar anderen vorbei, die die Anwesentür soeben mit einem Dietrich geöffnet hatten. Er bewegte sich in Windeseile zur Bibliothek. Seltsamerweise war die Tür offen und leicht angelehnt. "Wollen die etwa aus dem Haus hier eine Gefrierkühltruhe machen, oder was?", schnaubte er wütend und knallte die Tür zu. "Schon viel besser.", meinte er. Drin angekommen fand er nahe eines Bücherregals einen seltsamen Schlüssel. "Wofür der wohl gut ist?", grübelte Auron. "Sicher für einen abgesperrten Raum mit exkusiven Büchern, wage ich zu behaupten. Den für den Schuppen hier wird ja wohl weranders haben." Mit diesen Worten hebte er den Schlüssel auf und steckte ihn ein.

    Geändert von Kael (19.12.2010 um 12:14 Uhr) Grund: Der Schlüssel gehörte zum Anwesen, nicht zur Bibliothek.......mea culpa!

  2. #2
    Lin hörte Schritte. Sie hatte genug Zeit gehabt alleine die erste Abteilung zu überprüfen, aber leider fand sie keinen Hinweis über Astarah. Vielleicht halfen ihr die Anderen, die nun eintrafen, bei der Suche.
    "Gut das ihr eingetroffen seit. Ich bin aus dem Fenster gesprungen und zur Bibliothek gegangen. Diese Ecke dort habe ich bereits durchgelesen und es war nichts über Astarah zu finden. Könntet ihr mir helfen den Rest zu untersuchen? Vielleicht gibt es hier ja auch einen geheimen Schacht, den sie erstellt hat..."
    "Mr. Holmes? Verstehen Sie mein Verhalten nicht falsch. Ich wollte vor Ihnen hier sein, weil ich mich viel besser konzentrieren kann wenn es ruhig ist."

    Geändert von Xia (19.12.2010 um 12:15 Uhr)

  3. #3
    Mittlerweile war auch Holmes in der Bibliothek angekommen, was sich jedoch nicht gerade als leicht erwies, da der Weg teilweise ganz schön rutschig war und er mehrere Male beinahe auf den Boden gekracht wäre.
    Kurz nach ihrer Ankunft waren sie dann auf Lin gestoßen, deren Neugier sie vor allen andern hergeschlagen zu haben schien. In ihrem Alter war solch ein Verhalten nicht weiter verwunderlich. Plötzlich horchte er aber verwirrt auf.
    "Ein geheimer Schacht? Wozu soll sie einen geheimen Schacht brauchen? Und wohin sollte der führen? Habe ich irgendwas verpasst?"

  4. #4
    Eine riesige Bibliothek erstreckte sich vor den Augen Richards. Zwar hatte er vor vielen Jahren eine eigene besessen, die um ein vielfaches größer war, als die hiesige, aber dennoch war es für einen so abgelegenen Ort, eine wirklich große gewesen. Man konnte überall in den Regalen und auch auf dem Boden und den Tischen die verschiedensten Bücher entdecken, in den unterschiedlichsten Farben, Größen und von den unterschiedlichsten Autoren. Sowohl Literatur aus Zeiten des Mittelalter, als auch neuzeitliche Lektüre. Hier gab es fast alles, was eine gute Bibliothek haben musste, doch warum ausgerechnet an so einem unwirtlichem Ort? Darauf hatte Richard keine Antwort, aber wen interessierte das schon?

    Etwas weiter in der Ecke war eine Treppe zu sehen, eine, die in den ersten Stock des Gebäudes führen musste, dorthin, wo er vor einiger Zeit noch das brennende Licht gesehen hatte. Während also Holmes noch mit dem Mädchen sprach, entschloss Richard sich, sein Glück dort oben zu suchen, vielleicht gab es dort oben ja noch sehr viel mehr, als nur irgendwelche Bücher. Als er sich der Treppe näherte, bemerkte er zugleich, dass der Weg nach oben im Dunkeln lag, aus diesem Grund schnappte er sich zugleich eine alte Taschenlampe, die auf einem benachbartem Tisch lag und die zwar nur einen schwachen Schein warf, aber zumindest genug Licht spendete, damit man sehen konnte, wo man hin trat.

    Das heraufsteigen der Treppe zog mit jedem Schritt ein Knarksen der Dielen mit sich, wäre Richard in einer anderen Situation gewesen, dann wär er direkt wieder umgekehrt, doch dieses Mal war anders. Oben angekommen, stand er in einem düsteren Raum, der Schein der Taschenlampe verriet ihm jedoch, dass auch hier mindestens genauso viele Bücher heum lagen, wie im Stockwerk unter ihnen. Doch etwas war an diesem Raum anders, mal von der Beleuchtung abgesehen. Richard stapfte eine Weile durch die Dunkelheit, hier lagen keinerlei Bücher auf dem Boden, wie es unten war, alle Bücher waren fein säuberlich in ihre Regale einsortiert. Während er so weiter lief, stieß Richard mit einem Mal gegen etwas hartes, was auf dem Boden lag, bzw. nachdem er den Schmerz verdrängt und daraufhin dieses Etwas vorsichtig abgetastet hatte, stand, denn es handelte sich hierbei tatsächlich um eine Truhe, eine verschlossene, natürlich.

    Richard tat das, was er in solchen Situationen immer tat, er zog seinen Dietrich, suchte die Schlüsselöffnung und begann langsam und vorsichtig den Mechanismus zu öffnen.Es war eine schwierige Sicherung, weshalb Richard mehrere Minuten drehen musste, um die Truhe zu ensperren, doch als sie sich endlich öffnete, atmete er auf und begann zugleich, die schwächer werdende Taschenlampe in der linken Hand, das, was dort in der Truhe lag zu untersuchen. "Briefe, viele Briefe...", was auch immer das zu bedeuten hatte, auf jeden Fall lagen dort jede Menge Briefe, bei genauerem Hinsehen, konnte man auf ihnen ein Siegel mit einem großen "A" erkennen, das konnte nur eines bedeuten...

    Richard verstaute die Briefe und sah sich dort oben noch ein wenig länger um, schließlich kam er u jenem Fenster, welches er heute morgen aus der Ferne entdeckt hatte, nur dass der Raum, in dem er sich befand, nun, nicht wie heute morgen, in völliger Dunkelheit befand. "Irgendjemand ist noch hier, das ist sicher!" Mit diesen Worten sah er sich einige der Bücher in dem Regal an, zog ein paar davon heraus und begann darin zu blättern. Darunter fand er auch eine Art Tagebuch, ebenfalls mit einem "A" gekennzeichnet, doch als er es aufschlug, kamen nur leere Seiten zum Vorschein, was war da nur los?

    Daraufhin hörte Richard, wie aus weiter Ferne ein metallernes Geräusch erklang, doch konnte er seinen Ursprung nicht ausmachen, was zum Teil daran lag, dass draußen ein heftiger Wind eingesetzt hatte. So beschloss er, wieder nach unten zu gehen, schließlich wollte er nicht plötzlich komplett im Dunkeln dastehen, denn die Taschenlampe gab bereits fast den Geist auf. Also verließ Richard das Stockwerk und gelange über die Treppe wieder ins Erdgeschoss, wo noch immer die anderen die Bücher durchsuchten.

  5. #5
    Auch Otto war rübergegangen und blätterte in einem alten Buch.

    Astarah, du Hexe der Ewigkeit, du Hexe der Macht. Versiegelt sei dein Tunnel mit einem Wort der Macht. Bade im Blut der Menschen. Esse Kinder, töte Unnützte, schände Jungfrauen., las er und legte das Buch zur Seite. Scheinbar gab es in diesem öden Schinken keinerlei nützliche Infos.

    Dann fand er etwas interessantes. Ein Kochbuch! Genau das was er gesucht hatte.
    "Mjam, Hühnerkeule süßsauer ... Geht bestimmt auch mit Pinguinkeule."

  6. #6
    "Astarah kann diese Welt so verändern, wie sie es will. Sie spielt mit uns nur. Deshalb wäre es in der Tat möglich, dass sie auch einen Schacht erstellt hat. Können Sie mir soweit folgen?"
    Lin sprach davon, als wäre es total normal. Vorher schien sie noch gar nichts über Astarah zu wissen. Woher hatte sie diese Informationen? Von den Büchern wohl kaum, da das junge Mädchen selber sagte sie hätte nichts über Astarah herausgefunden.

  7. #7
    "Klar könnte sie alles mögliche in der Welt verändern wenn sie eine Hexe wäre, aber dieser Gedanke ist doch absurd! Es gibt sicherlich für alles eine logische Erklärung! Aber ich weiß trotzdem noch nicht warum sie irgendeinen Schacht erschaffen sollte. Höchstens damit wir reinfallen und an einer Falle zugrundegehen oder so."
    Derweil durchwühlte Holmes die Regale, aber etwas wirklich nützliches konnte er dabei nicht zutage fördern. Bei einem Buch verharrte er jedoch, denn er konnte ziehen so fest er nur wollte, aber es bewegte sich keinen Zentimeter von der Stelle.
    "Was ist denn das für ein Buch?"
    Daraufhin schnappte er sich die umliegenden Bücher und warf sie auf den Boden um sich diesem genauer widmen zu können. An sich wirkte es ganz normal, wenn da nicht die Platte am andere Ende gewesen wäre, die mit dem Buch verschmolzen zu sein schien. Seine Taschenlampe anschaltend stützte er sich am Buch ab um die Platte genauer in Augenschein nehmen zu können, doch in diesem Moment gab das Buch nach und mit ihm begann die gesamte Wand sich zu drehen und gab einen Geheimgang frei.

  8. #8
    Lin nahm die Taschenlampe von dem Mann und lief damit in den Geheimgang.
    "Sie sollten besser anfangen an Hexen zu glauben, wir haben es hier nämlich mit einer von vielen zu tun. Glauben Sie ein Mensch könnte all dies schaffen?"
    Ohne auf eine Antwort zu warten drehte sie sich zu den Anderen.
    "Heute Abend werde ich euch alles genau erklären."

  9. #9
    Derek musste anfangen zu lachen. Er war der Gruppe gefolgt ohne ein Wort zu sagen. Wirklich weiter gekommen war er mit seinem Buch nicht. Zu viel war passiert als das er sich auf seine Story konzentrieren konnte.
    "Sieht so aus als hätten sie Konkurenz bekommen Mr.Holmes..."
    Derek wollte schon anfangen zu klatschen doch das wäre zu dramatisch gewesen.
    "Ich denke jedoch nicht das es für einen Menschen unmöglich ist all diese Dinge zu vollbringen. Pinguine regnen lassen ist kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Es ist zwar brutal und unmenschlich doch wenn
    man genau darüber nachdenkt ist es nicht wirklich schwierig. Man braucht nur ein paar Wilderer, ein Flugzeug und schon kann man das ganze Haus in Pinguinblut ertränken...Zweitens ist auch ein solcher Geheimgan keine Kunst mehr.
    Sie vergessen nämlich, dass die Verblichene steinreich war...und einen solchen Geheimgang einbauen ist da keine Schwierigkeit..."

    Er versuchte erneut zu grinsen doch diesmal schaffte er das nicht wirklich.
    "Trotzdem...auch wenn ich es erklären kann...Ich denke ebenfalls das eine Hexe hier umgeht...Eine Hexe die jeden einzelnen von uns tod sehen will..."

  10. #10
    Otto lachte laut.

    "Ein paar Wilderer? Draußen liegen schätzungsweise ein paar TAUSEND tote Pinguine. viele von ihnen ohne Kopf. Und selbst wenn sie durch einen Menschen gestorben sein sollten, bei dem Wetter kann nun wirklich keine Maschine hier umherfliegen!"

  11. #11
    "Seht Ihr? Alle, die mir glauben, können mir in den Geheimgang folgen. Es sei denn ihr habt zu viel Angst vor der Wahrheit."
    Mit diesen Worten lief sie hinein....

  12. #12
    "Also ich bleibe nicht alleine hier oben. Das Kochbuch nehme ich aber mit."

    Er überlegte kurz. "Zumindest dürfte nun klar sein, wenns eine echte Hexe ist, wieso es hier Kartenspielende Eisbären und singende Pinguine gibt ... Denn normal sind solche Tiere ganz und gar nicht."

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