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Thema: Ist das Imperium wirklich böse?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Ah, das letzte mal, als ich nachgesehen habe, galten noch nur die Filme und die von George Lucas' Firma produzierten Sachen als Kanon.
    Das heißt... die Ewoks-Filme sind demnach Kanon, und "Palast der Dunklen Sonnen" nicht? Das ist aber eine Regelung, mit der ich mich so gar nicht anfreunden kann.
    Einerseits heißt es, dass Lucas erst alles persönlich absegnet, bevor es ins Expanded Universe aufgenommen wird (keine Ahnung, ob das wirklich stimmt), andererseits stimmt es natürlich, dass Lucas sofort auf bereits existierende Bücher scheißen würde, wenn er sich entschließen sollte, Episode VII bis IX zu machen. Aber grundsätzlich ist das Universum groß genug, finde ich, um als Fan selbst seinen Kanon zu finden. Force Unleashed ist für mich persönlich passiert, weil es mich interessiert, der ganze Kram mit den Kindern von Han und Leia nicht.

    Zitat Zitat von Olman Beitrag anzeigen
    Wahr, aber es sind schon einige ziemlich fähige, etablierte Sci-Fi-Autoren dabei, vor allem Timothy Zahns Romane sind schon lesenswert.
    Die Ausnahme, die die Regel bestätigt...
    Klang vielleicht härter, als ich es meinte: Solange die Geschichte interessant ist und die Charaktere mich interessieren, muss sie nicht mal sonderlich gut geschrieben sein. Wenn ich ein Buch aufschlage, auf dessen Cover sich zwei Außerirdische mit Lichtschwertern die Köpfe einschlagen, erwarte ich ja auch keinen Fänger im Roggen. Unterhaltung ist immer noch das wichtigste.

  2. #2
    Ich denke, das Imperium ist halt wie eine übliche weltliche Kolonioalmacht, "böse" wäre vielleicht das falsche Wort - arrogant und ignorant sind sie aber bestimmt.
    Zitat Zitat
    Die interessantere Frage wäre, ob die Jedi gut sind (eine Sekte mit verquerer Ideologie die Kindersoldaten ausbildet und extrem traditionalistisch und ziviliationsfeindlich ist ... Hmmmm ...)
    Die interessante Frage ist imho, ob die Sith böse sind. (Läuft aber auf Ähnliches hinaus.) Die nicht-Kanon-Sachen haben ja einiges in die Richtung getan (denke speziell an Kotor), und ich finde eigentlich auch die Idee recht cool, dass beide nur verschiedene Ansichten haben, dass die Emotion bei den Sith eben nicht nur Hass ist (sondern auch Liebe und Mitgefühl), und dass der Verzicht bei den Jedi nicht nur Selbstlosigkeit ist (sondern auch Dogma und Selbstgefälligkeit). Aber der George hat sich das nicht so gedacht, er ist offensichtlich ein versteinerter Anhänger der Vernunft - und dementsprechend bleibt Star Wars Schwarz-Weiß.

    Geändert von La Cipolla (12.12.2010 um 22:07 Uhr)

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