Was das Erstellen von Zaubern angeht schließe ich mich Diomedes 100%ig an. Genauso ging es mir auch immer. Ich brauche auch nicht unbedingt die genaue prozentuale Wahrscheinlicheit zu wissen, dass mein Zauber funktioniert oder nicht, oder auf den Fuß genauen Wirkungsradius. Das "entmystifiziert" und reduziert die Magie gewissermaßen auf Mathematik.
Deswegen habe ich bislang das Zauber-bastel-Feature auch kaum genutzt. Höchstens für ganz spezifische Zwecke, wie "Öffnen", wo man halt nicht drum rum kommt, einen Weg finden zu müssen, wie man ein 80er-Schloss aufkriegt.

Für Skyrim würde es mir schon reichen, wenn diese "Berechnungen" hintergründig, also in der Spielmechanik, stattfinden und sich nicht in Zahlen in meinem Zaubermenu oder Reglern äußern. Indem ich es einfach intuitiv und visuell merke, dass (z.B.) mein Feuerball-Zauber mit zunehmendem Level und Perks/Fähigkeits-Stufen stärker wird - zum Beispiel weil die Explosion heller + größer wird, oder ich sehe, dass ein Feuerball reicht um einen Untoten zu killen, während ich vor 5 Leveln noch 2 brauchte.

Ich kann zwar auch nachvollziehen, dass es das Potenzial gibt, dass das Gameplay für reine Magier dadurch eintöniger wird, denn zugegeben - ein Fundus von 80 Zaubern, die ja alles abedecken müssen, was vorher in die Fertigkeiten Mystik, Zerstörung, Veränderung, etc. aufgeteilt war, klingt etwas knapp bemessen. D.h. es dürfte grob überschlagen etwa 20 verschiedene Kampfzauber geben (jeweils in einer normalen und eine "power"-Version). Gegenüber der Vielfalt an Waffen (inkl. verzauberte und selbstschmiedebare Waffen), die dem Krieger-Spieler zur Auswahlstehen ist das tatsächlich etwas dürftig.
Aber eventuell haben die Entwickler ja noch etwas in der Hinterhand, um das noch schmackhafter zu machen (vllt im Zusammernahng mit dem Perk-System, wer weiß...)