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Thema: Skyrim kommt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars5
    Zitat Zitat von Ethrain
    Waffen und Rüstungen nutzen sich nicht mehr ab und müssen desahlb nicht mehr repariert werden...
    Statt ein gute System auszubaun indem man für Reparaturen Materialien braucht oder mittels Schleifstein für kurze zeit mehr Schaden machen kann schmeißen sie das ganz weg.
    Zitat Zitat von Dabby
    das beste ist, dass man offenbar keine eigenen zauber mehr erschaffen kann
    Keine selbsterstellten Zauber? Das ist definitiv der Tod für alle Magier.
    Zitat Zitat von Faegab
    Das hört sich wieder stark nach einer Entscheidung in Richtung Konsolenkiddies an.
    Fast - das Spiel wird von Amerikanern für Amerikaner gemacht... und diese mögen es nun mal Kinderleicht und Intuitiv. Nachdenken tut weh und sowas wie Realismus wollen die ja nichtmal in der wirklichen Welt... aber hey - warum reg ich ich überhaupt auf? Ich kann das Spiel ja nichtmal installieren... danke Bethesda.

  2. #2
    das mit dem unzerstörbaren rüstungen finde ich schade, reparieren hätten sie drin lassen können.
    dass man keine zauber selbst erstellen kann... nun ja für mich reicht die anzahl an zaubern und dragon shouts die es im spiel gibt
    Zitat Zitat von Dabby Beitrag anzeigen
    hi,

    wird unter anderem hier aufgeführt...
    da steht unter anderem, dass kopfgeld lokal begrenzt ist, eine gute neuerung wie ich finde!

  3. #3
    Zitat Zitat
    Fast - das Spiel wird von Amerikanern für Amerikaner gemacht... und diese mögen es nun mal Kinderleicht und Intuitiv. Nachdenken tut weh und sowas wie Realismus wollen die ja nichtmal in der wirklichen Welt...
    bist du dir sicher, dass du alle Amerikaner über einen Kamm scheren willst? das ist jetzt kein Vorwurf, ich habe keine Ahnung inwiefern sich der amerikanische gamer statistisch vom mitteleuropäischen gamer unterscheidet. ich kann mir eher denken, dass das runterbrechen der TES reihe auf ein gewisses Actionlevel eher am finanziellen Potential der Konsolengeneration liegt und weniger daran, dass alle Amis fastfood-gamer sind.

    Zitat Zitat
    Keine selbsterstellten Zauber? Das ist definitiv der Tod für alle Magier.
    es ist jedenfalls der massivste Kritikpunkt, den ich an Skyrim bisher aussprechen kann. Dafür habe ich wirklich null Verständnis und ich wäre überrascht, wenn mir irgendjemand diese Maßnahme plausibel erläutern könnte. ganz große Algengrütze an dieser Stelle.

  4. #4

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars5
    Ich rede nicht von allen - ich rede vom Durchschnitt...
    Ich hab da vor kurzem etwas gelesen - da ging es um Umfragen wie die Spieler das Spiel xy fanden. Ich glaube es war Harry Potter LEGO für die Wii...
    Jedenfalls wurden die Ergebnisse unter anderem auch auf die Kontinente aufgeteilt.
    Während in Europa die Mehrheit alle Rätsel logisch fand und die Schwierigkeit als viel zu einfach einstuften fanden die Mehrheit der Amerikaner die Rätsel unlogisch und den schwierigkeitsgrad zu schwer...
    Ich hab das Spiel gespielt - Rätsel sind so einfach wie man es bei Lego-Spielen erwartet und die Schwierigkeit muss man wirklich suchen...

  5. #5
    Zitat Zitat von Dabby Beitrag anzeigen
    es ist jedenfalls der massivste Kritikpunkt, den ich an Skyrim bisher aussprechen kann. Dafür habe ich wirklich null Verständnis und ich wäre überrascht, wenn mir irgendjemand diese Maßnahme plausibel erläutern könnte. ganz große Algengrütze an dieser Stelle.
    Es könnte sein, dass sie die Zaubererstellung aus Balancing Gründen rausgenommen haben. Wenn man sich nämlich geschickt Zauber erstellt und richtig anwendet, kann man viel zu stark werden.
    Hier gabs mal so einen Thread, Zauberverkettung oderso ähnlich hieß das, glaub ich.

    Ich hab auch schonmal selbst sowas ähnliches mit mehreren Magie festigen Zaubern und Akrobatik festigen Zaubern gemacht. Letzendlich hatte ich dann einen enorm hohen Akrobatik Wert, konnte ein bis zwei mal super hoch springen und dann ist das Spiel gecrasht...
    hätte ich jetzt nicht den Akrobatik Wert gefestigt, sondern z.B. Schwere Rüstung und Klingenkampf, dann wäre man schon enorm stark.

  6. #6
    @Oblixion:
    Wer so etwas weiß und es absichtlich benutzt. verdirbt sich selbst den Spielspass. Bei Morrowind kenn ich auch den Rush aus dem Internet und spiel die HQ trotzdem normal durch...

    So gut Balancieren dass man gar keinen Über-Char mehr schaffen kann ist nur dann möglich, wenn man das Spiel einfach, überschaubar und leicht hält.
    Morrowind war komplex und ging in die Tiefe, dementsprechend gab es auch viele Hintertürchen und Schlupflöcher, beispielsweise der Alchemie-Bug oder der 7-Minuten-Rush. Aber was soll's, wer normal spielt fordert diese Dinge nicht heraus weil er Spass haben will, oder was bringt es mir in ein paar Minuten die HQ geschafft zu haben?
    Oblivion war schon abgeschwächter, aber immer noch komplex genug, dass auch hier mächtige Tricks möglich waren (Zauber erschaffen als Beispiel wieder hier, der Umfang der einen gleichen Rush wie in Morrowind möglich gemacht hätte wurde hier ja schon entfernt).
    Tja, und nun Skyrim. Fertigkeiten/Attribute noch mehr vereinfacht, das Magiesystem ebenfalls starr gestaltet und dann hält selbst noch der lapprigste Stofffetzen ein Leben lang.
    TES VI möcht ich mir an dieser Stelle lieber gar nicht vorstellen, wahrscheinlich ist dann alles fix und man bestimmt nur noch das Aussehen, um dann wie Mario von Level zu Level zu hüpfen, nur um keine "mächtigen" Abweichungen zu haben.

  7. #7
    Zitat Zitat von Oblixion Beitrag anzeigen
    Es könnte sein, dass sie die Zaubererstellung aus Balancing Gründen rausgenommen haben. Wenn man sich nämlich geschickt Zauber erstellt und richtig anwendet, kann man viel zu stark werden.
    Was auch zu den Privilegien von Magier-Charakteren gehörte, dem Aspekt der Vielseitigkeit untergeordnet. Die verschiedenen Zauberkategorien, die Möglichkeit, Zauber für alles mögliche zu nutzen, und letztlich auch die Möglichkeit, OHKOs zu verursachen, waren die Entschädigung für die mäßige Auswahl an Zauberstäben, Roben und die vielen Gegner, bei denen man es mit Magie nicht selten schwerer hatte. Sich Zauber nach Belieben zusammenzustellen, mehr Sorgfalt bei der Entwicklung walten zu lassen und auf diese Weise seinen Charakter ohne tonnenweise Equipment zu optimieren, machte doch erst den Reiz aus, als Magier zu spielen. Mal davon abgesehen, dass die käuflichen Zauber fast immer nutzlos waren.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Why did they remove spell-making?
    Because… The team worked really hard on creating unique spells. The magic system has been completely revamped and MUCH improved. They want us to focus on our immersion into the world of Skyrim. Matt is confident that you will have a great time using magic in this game.
    Quelle:

    http://forums.bethsoft.com/index.php...k-qa-released/

    Zitat Zitat
    revamped and MUCH improved
    Ich bin gespannt inwiefern "verbessert" ... mich stellt es mal absolut gar nicht zufrieden ... wenn einige zauber so unique sind, dann sollen sie eben nicht zur verfügung stehen beim costum spell making, wo ist das problem?

    edit: guter post, Van Tommels, genau so sieht es aus.
    Geändert von Dabby (29.08.2011 um 16:19 Uhr)

  9. #9
    Danke für den Link, Dabby.

    Also, so langsam reichts mit den Verschlimmbesserungen. Rüstungssets mit noch weniger Einzelteilen, keine selbsterstellten Zauber, weniger Differenzierungsmöglichkeiten über Skills - wie sehr wollen sie die Spieler denn noch ans Patschehändchen nehmen? Ich möchte gerne selber denken dürfen .

  10. #10
    Ich glaube, dass ich mal ein Interview mit Todd Howard über das Spellmaking gesehen habe. Und er sagte das einzige, das mir in dem Zusammenhang überhaupt irgendwie als Gegenargument einleuchtet (frei übersetzt):
    "Zauber erstellen nimmt irgendwie die Magie aus der Magie."
    Das finde ich immerhin nachvollziehbar, weil man das Mysterium der Magie auf diese Weise auf das Verschieben von Reglern herunterbricht.
    Allerdings funktioniert TES nun einmal so, schließlich sind auch alle Zauber in Zahlenwerten ausgedrückt. Was ich allerdings gut fand, da es Transparenz schafft. Wenn das also in Skyrim nicht mehr so ist, hat man aus der Herausnahme eines Pluspunktes die Konsequenz gezogen, einen weiteren Pluspunkt entfernen zu müssen. Gut. Weiter so.

  11. #11
    die argonier haben was vom Drachen aus Dragonheart ( dem film^^)

  12. #12
    Zitat Zitat
    Warum gibts eigentlich kein eigenes Skyrim Forum?
    Weil Ranmaru sich mit der Erstellung Zeit lässt ^^

  13. #13
    kleines abgefilmtes Videomaterial, beinhaltet unter anderem Charaktererstellung.


  14. #14
    Also irgendwie wünschte ich mir, es seien nicht ausgerechnet die Charerstellung und Standardfrisuren, die mich stark an Morrowind erinnern. Das Inventar hab ich in dem Video auch gerade eben zum ersten Mal wahrgenommen, und sooo~ schön find ich persönlich es nicht (um nicht zu sagen: "geht gar nicht"). 50 Schleifen geb ich dafür sicher nicht aus, aber ich wage zu wetten, daß es nicht allzu lange dauert bis das Spiel preislich runtergesetzt wird.

  15. #15
    Zitat Zitat von Faegan Beitrag anzeigen
    "Zauber erstellen nimmt irgendwie die Magie aus der Magie."
    Da ist an sich schon was dran. Andererseits nimmt es eine Menge an Freiheit aus dem Spiel heraus, wenn man an eine begrenzte Anzahl an Zaubern gebunden ist, und mit denen dann irgendwie zurechtkommen muss, was sich für ein Spiel einer solchen Größenordnung eigentlich nicht anbietet. Mir käme es ein bisschen doof vor, wenn ich einen Zauber mit Feuer-Effekt vom ersten Dungeon bis zum Ende des Spieles und darüber hinaus benutzen muss. Vielleicht (ha, wers glaubt...) lässt sich auch im Menu einstellen, wie die Zauber gesprochen werden sollen. Dann kann man zwar nicht hunderte (übertrieben) Effekte in einen Zauber packen, aber verfügt wenigstens über die Freiheit, sie flexibler einzusetzen, statt immer den selben Zauber mit selbem Wirkungsgrad bei selben Mana-Kosten auf die Gegner zu schleudern. Bleibt auch zu hoffen, dass das Balancing darunter nicht zu sehr leidet. Sofern Balancing überhaupt was anderes in dem Spiel bedeutet, als nur einen Schwierigkeitsgrad-Regler anzupassen.

    Zitat Zitat von Sadmod
    irgendwie wirkt Skyrim auf mich immer mehr wie ein Mainstream spielchen.
    In einem heute bei Gametrailers aufgetauchten Interview meinte Todd Howard, das Spiel sei recht hardcore (wegen seiner Komplexität). Aber vielleicht haben er und die Spieler auch unterschiedliche Vorstellungen davon, was "hardcore" ausmacht. ^^
    Dass alles auf ein paar einfache Parameter heruntergebrochen wird, so dass auch jeder Depp und experimentierfaule Gelegenheitsspieler alles aus dem Spiel herausholen kann (weil so wenig da ist), kann ich mir nicht vorstellen. Zwar sieht es (zumindest soweit) danach aus, dass in diversen Bereichen das Gameplay etwas abgespeckt hat, aber ich würde davon ausgehen, dass man den vollen Umfang des Ganzen vorab auch nocht nicht so gut abschätzen kann, bzw. manches sich auch erst beim Spielen offenbart.

    EDIT:

    Schaut mal, was ihr da für ein neues Forum bekommt habt! ^^
    Geändert von Diomedes (31.08.2011 um 14:58 Uhr)

  16. #16
    Da wartet man Jahre auf ein Spiel und dann... Steam.
    Ich werds mir dann erst mal nicht holen. Wollts eigentlich am ersten Tag schon kaufen, aber so, ne.
    Vielleicht wenn Steam pleite geht.
    Steam soll ja eigentlich ein Kopierschutz sein, aber bewirkt das Gegenteil, für mich treibt Steam anständige und ehrliche Käufer dazu ins illegale abzurutschen und in die Crackerszene.
    Freiwillig okay, aber so, als Zwang nicht akzeptabel.

  17. #17
    Also dass das erstellen von Zaubern die Magie aus der Magie nehmen würde, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Gerade wenn man sich länger mit Magie beschäftigt isses imo doch nur logisch, wenn man anfängt damit zu experimentieren und sich eigene Sprüche überlegt. Ob das jetzt mit schiebereglern so optimal ist, darüber kann man diskutieren, ich fands jedenfalls relativ gut umgesetzt.
    Ich denke ich werds mir auch wenn überhaupt erst dann kaufen, wenns mal unter 20 euro ist preislich.

  18. #18
    Zitat Zitat von Andromeda Beitrag anzeigen
    Also dass das erstellen von Zaubern die Magie aus der Magie nehmen würde, kann ich so gar nicht nachvollziehen.
    Hm, kann man, wie ich finde, an anderen Genrevertretern eigentlich gut erkennen. Ob es nun Dragon Age, Gothic oder etwas aus dem japanischen Raum ist.
    In anderen Spielen erhält man neue und stärkere Zauber im Fortschreiten des Spielverlaufes. Ob man den Zauber nun in einer entlegenen, von Monstern besetzten Ruine findet oder er auf einem Skill-Baum erst auf Lv. X verfügbar wird ist (ich finde die erste Variante zwar besser, aber egal), man hat einen erkennbaren Fortschritt durch Aneignung oder Finden eines Zaubers erlangt.
    Verglichen damit ist es schon etwas lieblos und öde, wenn man sich bis Mitte des Spieles alle Zauber kauft, und damit dann anstellen kann, was man will. Natürlich kann man bessere Zauber auch nur mit einem besseren Charakter benutzen, aber Erlebnischarakter hat das, nach meinem Empfinden, auch nicht unbedingt. Ob ich meine beschworene Rüstung nun für 20 Sekunden oder für 30 nutzen kann, oder ob ich einen Blitz nun für 5 oder 10 Sekunden wirken lasse, ist nur noch das Herumspielen mit Werten, aber was "magisches" hat das icht mehr. Vielleicht auch nur ein sentimentaler Wert, dem der praktisch denkende Spieler wenig abgewinnen kann, aber dass ein Zauber-Baukasten nicht unbedingt positiv zum Spielerlebnis beiträgt (wohl aber zum Gameplay), kann ich, von meiner Seite aus, bestätigen.

  19. #19
    Okay ich will dann mal hier zum Rundumschlag ausholen:

    Zu der Übersicht mit den Gesichtern fällt mir so einiges ein. Wie bereits erwähnt sind die Khajiit und die Argonier einfach nur geil geworden, dass muss man deutlich sagen. Doch da erschöpft sich das Positive auch schon langsam. Die Menschen sehen für meinen Geschmack wirklich deutlich zu ähnlich aus. Die Differenzierung war ja schon in Oblivion zwischen den Kaiserlichen und den Bretonen manchmal schwierig, aber jetzt wirken sie wirklich alle wie ein und dasselbe.

    Die Dunmer haben mir entschieden zu helle Haut. Das Grau ist irgendwie nicht richtig gut getroffen. Es sieht eher so aus, als hätten die eine leichte Gelbsucht. Schlimm finde ich daher auch die Orks, die sich nur noch durch markantere, aber auch nicht mehr wie gewohnt markante, Kieferpartien von den Dunkelelfen unterscheiden.

    Die Bosmer kommen auch nicht besser weg und haben nur noch entfernte Ähnlichkeit mit den bisherigen Darstellungen der rasse, was eindeutig der Kontinuität schadet und auch komplett dem Bild widerspricht, dass man sich bisher von der knuffigen rasse ausgemalt hatte. Und leider kann ich auch an den Altmern nicht unbedingt ein gutes Haar lassen, die ihre schon an der Haut sichtliche Opposition gegen die Dunmer verloren haben. Der Goldton der Haut, bisher immer sehr charakteristisch, ist nunmehr nur noch zu erahnen. Ein herber Schlag.


    Als nächstes wären die Selbstregenerationsfähigkeiten und das Nicht-Verschleißen der Rüstung. Dadurch nehmen sie dem spiel eindeutig Schwierigkeit und Realismus und wie sehr man sich das auch schön reden möchte, ich kann es nur als weiteren Schritt hin zu möglichst geringem Entwicklungsaufwand, idiotensicherer Spielweise und der Aussicht auf hohe Gewinne sehen.
    In diesem Zusammenhang ist die Abschaffung der Möglichkeit eigene Zauber zu schaffen, die Magie zu individualisieren und die Magie wirklich als eigene WIssenschaft zu betreiben der wirklich schlimmste Schlag ins Gesicht eines jeden Fans der The-Elder-Scrolls. Das ehemalige Herausstellungsmerkmal der Reihe, eine interessante (aber nicht überbordene) Komplexität (die es auch angenehm von anderen Rollenspielen wie Gothic unterschied) wird hier für schnellen, geistig nicht herausfordernden, Spaß über Bord geworfen. Gewiss hat auch Gothic mit vorgefertigtem Magiesystem wirklich gut für einen Magie wirklich alles Nötige bereit gehalten, aber eben weil TES da noch einen Schritt weiter ging, war es in dieser RIchtung immer etwas ganz Besonderes. Außerdem ob die Umsetzung der magie mit Standardzaubern in Anbetracht der Erfahrungen der vorgefertigten Zauber aus den bisherigen Spielen etwas wird, steht auch noch in den Sternen. Fest steht aber, dass ich als Magier nie wieder so individuell spielen werden kann, wie ich es mal konnte (und war nicht eigentlich immer wieder in den Interviews erwähnt worden, dass die Individualität des Spielens wichtig bei der Entwicklung gewesen sei?).

    Skyrim spuckt hier auf seine Wurzeln, die Fans und biedert sich in einer Weise einem Spielertypus, mit leichtem Gemüt und deutlicher Ungeduld beim Spielen, an, die wahrhaftig an eine Pervertierung des Spiels grenzt. Wenn ich so Rückschau auf Morrowind halte, kann ich der Aussage von Tommels nur zustimmen, dass es langsam mehr ein Arcade-Spiel ist, als alles andere. Voller Trauer muss ich erkennen, dass hier eine der großen Reihen wirklich mit Ach und Krach an die Wand gefahren wird. Oblivion war das Menetekel, mit Skyrim haben wir den Dolch in Belsazars Rücken.


    Es ist schön das hier mit der Modding-Gemeinde argumentiert und gerechnet wird, denn in diesen schlimmen Zeiten für ernsthafte Spieler stellen sie zunehmend das letzte Fünkchen Service dar, das noch bleibt. Es bleibt allerdings die Frage warum das überhaupt nötig sein muss. Die Antwort erschöpft sich für mich allein schon in der traurigen Sache, dass der Entwickler es nicht hin bekommt ein vernünftiges Spiel zu entwickeln und schlussendlich die Modder wieder in die Bresche springen sollen, sich aber natürlich das Unternehmen das Spiel, trotz deutlicher Minderleistung, teuer bezahlen lässt, während die mit Herzblut schuftenden Modder nicht einen Pfifferling sehen werden, aber zumindest die Anerkennung ernten können. Doch muss es wirklich sein? Kann ich nicht auch schon ein Grundspiel bekommen, dass mich als Spieler nicht beleidigt?

    Die Qualität von Spielen nimmt generell immer weiter ab/ das Niveau sinkt. Hier an Skyrim ist alles vereint zu beobachten, was dem Spieler in der letzten Zeit wirklich an Dreck auf dem Markt zugemutet wird. Wenn das die Zukunft sein soll, dann ist es aber zumindest kein Fortschritt, sondern die Zukunft stellt sich dann eher als Rückschritt in vergangene Zeiten da, als es ausreichte mit einem stilisierten Mund Kügelchen in einem Labyrinth zu fressen ohne von irgendwelchen Viechern erwischt zu werden. Nur das wir hier eine hübschere Grafik und etwas mehr Story haben, aber der derzeitige Trend geht wirklich in eine Abstumpfung der Spielinhalte.

    In diesem Zusammenhang mag es sein, dass Skyrim durchaus mit einer hübschen Grafik aufwartet und eine passable Story haben wird, aber insgesamt ist das Spiel für mich schon lange nicht mehr als ein Spiel der Elderscrolls-Reihe erkennbar. ICh liebte sie immer für die Freiheit und das komplexe, aber trotzdem leicht zugängliche Skill-System und natürlich die herrliche Lore und diese detailreiche Welt, die sich in Büchern, in wirklich einzigartigen Städten und wunderbaren Charakteren (wo selbst eher nebensächliche NPC's eigene Geschichten zu erzählen hatten). Ich mag wahrscheinlich hier überreagieren, wenn ich den Tod von TES hier an die Wand male, aber die Entwickler haben hier mit Skyrim einen Weg eingeschlagen, an dessen Ende ein Produkt stehen wird, dass sich vollends entfremdet hat und nichts mehr mit der einstigen Innovation gemein hat, die vorallem Morrowind zu einem der Klassiker der Spielegeschichte gemacht hat.

    Allein schon dieses neueste Interview zu den Bugs zeugt davon wie Spielfehler und Ausschlachtung und Pervertierung derartig konsequent schön geredet werden, dass auch langsam die Spieler anfangen zu glauben, dass das natürlich der nächste große Sprung ist.

    Ich werde weiterhin Fan der Lore und der Welt bleiben und auch weiterhin Morrowind und Oblivion spielen. Skyrim werde ich wenn denn nur wegen der Story bei einem Freund zu Gast spielen um dahingehend meine Wissenslücke die Lore betreffend zu schließen. Spaß werde ich somit höchstens an der Story und weniger am Spiel haben. Skyrim ist ansonsten für mich gestorben und sollte diese Tendenz auch für etwaige Nachfolgeteile weiter verfolgt werden, so kann ich für mich sagen: Ruht in Frieden Schriftrollen der Alten. Ich bedaure euer Ende, denn es war ein sinnloser Tod.

    Entsprechend will ich hier noch zuletzt als Fazit für dieses emotionale Statement loswerden: Ihr Leute, die ihr euch selbst mit Steam und der Online-Registrierung abfinden könnt bzw. wollt, könnt ihr ruhigen Gewissens dieses Spiel kaufen, obwohl ihr wisst, dass ihr damit die Zerstörung dieser großen Reihe befördert? Wenn Steam kein Grund ist, dann straft zumindest diese Trivialisierung des Spielsystems ab!
    Geändert von KingPaddy (01.09.2011 um 19:12 Uhr)

  20. #20
    Hast du dich auch bei Oblivion schon so aufgeregt?

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