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Original geschrieben von Gogeta-X
Ich weiß was du meinst, aber bei FF X ists doch gut gemacht, imho. Yu Yevon wird ja die ganze Zeit erwähnt und man weiß auch, dass es eigentlich der letzzte Boss sein muss, auch wenn man ihn vorher nie zu Gesicht bekommen hat. Das find ich wiederrum gut.
dann glaube ich aber nicht, dass du weißt, was ich meine. vor allem in FFX fand ich das extrem schlimm. yu yevon wird die ganze zeit erwähnt? wahrscheinlich hast du da falsche erinnerungen oder FFX zu lange nicht mehr gezockt ^^ im ernst. es kommt zwar yevon als religion vor, und vielleicht haben sie auch mal "preiset yevon"-wasweißich gesagt, aber dann dachte man sich nichts dabei. in FFX haben sie es imho total in den sand gesetzt mit den bösewichten. das spiel weiß einfach nicht, was es will. es hat sin, aber das war nur das riesenmonster und als solches kann es keine fiesen sprüche klopfen. dann gab es seymour, aber das war eine lusche, die nie genug mit der story zu tun hatte und viel zu selten vorkam. die idee von yu yevon gefällt mir, aber imho wurde es ganz falsch herübergebracht. die meiste zeit über erfährt man im spiel nichts über diese person und fast durchweg hat sie keinerlei bedeutung. dann irgendwann, fast kurz vor dem ende heißt es plötzlich, er sei der große übeltäter und hockt die ganze zeit in sin. toll dachte ich, und wozu habe ich nun zig mal gegen so eine bescheuerte seymour mutation gekämpft? dabei sah das yu teil auch noch so scheiße aus und war kein richtiger gegner.
ich brauche etwas konstantes als gegenspieler. keine halben sachen. sowohl sephiroth als auch kefka hatten vergleichsweise sehr viel screentime, haben allerlei gemeinheiten verbrochen (wobei es mir darauf nicht ankommt) und hatten eine menge mit der story zu tun. man hatte zeit, sich an diese charaktere zu gewöhnen, genau, wie man seine eigene party kennenlernt. ich möchte den letzten boss spätestens ab der mitte des spiels zu gesicht bekommen, während davor oft von ihm die rede war, und ab diesem zeitpunkt bitteschön dauerhaft on screen. mir ist es gar nicht so wichtig, dass man ihn jetzt hasst, ich hätte auch nichts dagegen, wenn es eigentlich ein netter kerl hätte sein können, der durch tragische ereignisse zu einem bösen wurde und im tiefsten innern im grunde gut ist. ich will nur etwas, das sich im verlauf der handlung immer weiter aufbaut und am ende, im letzten bosskampf, seinen höhepunkt hat und damit alles abgeschlossen wird.
in FFX war das definitiv nicht der fall. ich fand die story insgesamt zwar schon sehr gut, wegen vieler frischer ideen, aber das mit den bösewichten haben sie nicht im geringsten nach meinem geschmack gelöst ...
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ich wusste ja, dass du den Smile liebst, aber irgendwie schaut der so "lustlos" *g* Benutz lieber den Hier ^_~ Das schaut gleich viel netter aus. *lol*
nee, da mag ich meinen irgendwie lieber. dafür könntest du mir aber mal sagen, wie man den macht, der so genervt wegschaut ^^
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Original geschrieben von Reeve
FF V: Miese Story, miese Charaktere, mieser Sound (Das einzige FF, was mich rund um gelangweilt hat.
höhö ... du hast FF3 also tatsächlich noch nicht gespielt ^^
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FF IX: Eikos Ich-bin-erwachsen-Getue und Zidanes Ich-bin-der-Held-Getue.
dito! wobei ich zidane ja noch ertragen konnte, aber ich HASSE keinen charakter mehr als EIKO. wirklich, hätte man sie irgendwie löschen können, wäre FF9 imho ein besseres spiel.
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FF X: Weder Sin noch Seymour waren als Bösewicht geeignet.
nochmal dito. wobei yu yevon erst recht nicht geeignet war ...
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Was haben die meisten hier eigentlich gegen die Story von FF IX? Ich lese das zwar oft im Forum, doch ich hätte jetzt auch mal gern klare Argumente. Ist es zu langweilig? Passen die Charas nicht in die Story? Nennt mir mal eure Gründe. Ich will euch jetzt hier nicht drängen, die Story von FF IX zu mögen, doch für einen wie mich, der sie mag, wäre es interessant, mal die Meinungen der anderen zu lesen.
dazu komme ich im detail, wenn ich den RPGH zum spiel veröffentliche. ich fand die story zwar ganz gut, aber sie hatte imho so einige nervende macken. vieles davon kam mir so konstruiert und deus ex machina mäßig vor, jedenfalls das, was eigentlich die überraschenden plotwendungen hätten sein sollen. für mich war da zu wenig "ich war in vietnam"-stuff, zu wenige mysterien aus der vergangenheit, wie man es vor allem in FF7 und 8 sehen konnte. wobei ich damit noch gut leben konnte. mich hat genervt, dass die klischeehaften charaktere so austauschbar gewirkt haben. natürlich, sie mögen in die spielwelt passen, aber haben viel zu wenig mit der backgroundstory des spiels zu tun. höchstens zidane und eventuell noch vivi, die anderen werden vorgestellt, abgehandelt und für die weitere handlung komplett vergessen. ich meine, versuch mal, einen cloud oder eine aeris aus einem FF7 zu extrahieren. das geht überhaupt nicht, da sie fest mit der story in verbindung stehen und ohne sie das spiel nicht funktioniert. kann man so etwas auch von steiner oder freia behaupten? ich denke nicht.

was ich nicht verstehen kann ist, was alle gegen quina haben. das war der erste funcharakter in einem RPG, der meine vorstellung von humor getroffen hat. es gab ein paar so aberwitzige szenen mit dem viech ... ich kann heute noch darüber lachen außerdem, und man mag es kaum glauben, hat er/sie auch nicht weniger mit der story zu tun wie ein mahagon & co.