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Thema: Wikileaks, "Geheimdienst des Volkes"?

  1. #161
    Zitat Zitat von Wetako Beitrag anzeigen
    Er muss ja auch nicht vor Gericht auftauchen. Das ist ja das Lustige an der Sache.
    O_o ... ?

  2. #162
    Danke, dass du mich ein wenig zurückpfeifst
    Eh, gerade nochmal nachgeschaut, finde da aber keine vernünftige Quelle zu - kann dementsprechend irgendein Kommentar gewesen sein, der zu sehr hängen geblieben ist. Hat da jemand etwas Neutrales zu?
    Afair wird er allerdings nicht vor Gericht verlangt und eine Anklage besteht ebenfalls nicht. Dafür wird normalerweise niemand durch die Welt getourt.

    Geändert von WeTa (29.06.2012 um 19:04 Uhr)

  3. #163
    Ich hab keine Quelle (um das vernünftigerweise vorwegzunehmen ), aber die ganze Sache ist von dem, was ich mtigekriegt habe, unglaublich zwielichtig. Ich hab wenig Zweifel daran, dass Assange genügend Scheiße gebaut hat, um vor einem Gericht zu landen, sei es jetzt Vergewaltigung oder nicht, aber man merkt auch überdeutlich, dass ihm einige Leute gern eine reindrücken wollen, Gesetz hin oder her. Ich glaube nicht, dass er (zumindest auf offiziellen Wegen) um sein Leben fürchten muss -- ganz viel von seiner Fraktion geht da deutlichst in Richtung Verschwörungstheorie -- und den Märtyrer und Opfermensch, der er gerade gern wäre, sehe ich da definitiv auch nicht, aber ja, so wirklich rechtens sind die Schritte seiner Gegner auch nicht.

    Dazu kommt, dass ich ECHT nicht weiß, welchen Infos man trauen kann. Wikileaks ist ja ein sowas von reißerischer Haufen, und dass Assange gerade der große Buh-Mann ist, macht die Einschätzung der großen Medien auch nicht einfacher. Zumal ich das Gefühl habe, dass außer ihm selbst kaum jemand so richtig weiß, was da los ist. Und er ist imho definitiv größenwahnsinnig und ein wenig paranoid, was die Sachen noch auf den Gipfel treibt. Ich befürchte fast, alle Beteiligten können mich mal.

  4. #164
    Zitat Zitat
    Briten wollen Ausreise des Wikileaks-Gründers nach Ecuador verhindern

    Ecuador gewährt Julian Assange Asyl – doch der Kampf um seine Ausreise aus Großbritannien nach Südamerika ist für den Wikileaks-Gründer noch längst nicht gewonnen. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wird zu einer Dringlichkeitssitzung in Washington zusammenkommen, um den Fall Julian Assange zu diskutieren.

    Das diplomatische Tauziehen um Julian Assange erreicht eine neue Dimension: Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat wegen des diplomatischen Streits zwischen Großbritannien und Ecuador um Wikileaks-Gründer Julian Assange eine Dringlichkeitssitzung anberaumt. Das Treffen werde am Donnerstag um 16.30 Uhr Ortszeit (22.30 Uhr MESZ) am OAS-Sitz in Washington stattfinden, hieß es in einer Erklärung der Organisation. Zu dem Bündnis gehören rund 30 Staaten des amerikanischen Kontinents.

    Nach dem Asyl-Angebot Ecuadors, dass Assange selbst als „signifikanten Sieg“ würdigte, sitzt der 41-Jährige zunächst einmal weiter in der Ecuadorianischen Botschaft in London fest, wo er bereits seit acht Wochen ausharrt. Assange solle vor Verfolgungsrisiken vor allem in den USA geschützt werden, sagte Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño in der Hauptstadt Quito.

    Großbritannien werde Assange aber kein freies Geleit gewähren, sagte Außenminister William Hague in London. Das Land sei verpflichtet, den in Schweden wegen Sexualdelikten mit EU-weitem Haftbefehl gesuchten Assange nach Skandinavien auszuliefern. Über die Asyl-Entscheidung in Quito sei man „enttäuscht“. Die schwedische Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht zu der Entscheidung. Ein Sprecher des schwedischen Außenministeriums warf Ecuador offen vor, die Strafverfolgung zu behindern.

    Die Briten drohten am Donnerstagmorgen sogar, sie könnten auf der Grundlage eines Gesetzes von 1987 auch in die Botschaft Ecuadors eindringen und Assange dort festnehmen. Am Nachmittag ruderte das Außenministerium dann aber zurück. Man hoffe auf eine Verhandlungslösung, um seinen Verpflichtungen aus dem Auslieferungsgesetz nachzukommen. Außenminister Hague selbst räumte ein, die Verhandlungen um Assange könnten sich „noch eine beachtliche Zeit“ hinziehen. Es gebe keine Absicht, die Botschaft zu stürmen.

    [...]

    Quelle
    Wenn er die Filmrechte an seiner Geschichte verkauft, dürfte er wohl finanziell ausgesorgt haben...

    Geändert von Liferipper (17.08.2012 um 13:42 Uhr)

  5. #165

  6. #166
    Ich gehe eig. davon aus, dass schon als diese Meldung rausging er nicht mehr in der Botschaft festsaß. Mehr als Ausweiskontrollen werden die da an der Tür nicht machen, und da kann mir keiner Erzählen, dass sie es nicht schaffen würden, ihn *rauszuschmuggeln*... von da nach Dover->Frankreich mit privatem Kahn rüberfahren, und über Osteuropa nach Equador fliegen.

  7. #167

  8. #168
    Zitat Zitat
    Wikileaks-Gründer Assange in London festgenommen

    Wikileaks-Gründer Julian Assange ist nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden. Das teilte die Londoner Polizei am Donnerstag mit. Demnach hat die Festnahme in der Botschaft stattgefunden. Die Metropolitan Police sei aufgrund des Haftbefehls in die Vertretung eingeladen worden. "Er ist in einer Polizeistation in der Londoner Innenstadt in Gewahrsam", heißt es in einer Stellungnahme. Der 47-Jährige werde "so bald wie möglich" einem Gericht vorgeführt.

    Möglich wurde die Festnahme offenbar durch die Änderung von Assanges Aufenthaltsstatus in der Botschaft: Kürzlich hatte ihm Ecuador das diplomatische Asyl entzogen.

    Wikileaks reagierte auf die Festnahme auf Twitter. Neben einem Aufruf, für den Festgenommenen Geld zu spenden, postete die Organisation ein Schwarz-Weiß-Foto und eine Stellungnahme. Darin heißt es unter anderem: "Mächtige Akteure, einschließlich der CIA, versuchen ihn auf raffinierte Weise zu entmenschlichen, zu delegitimieren und einzusperren."

    Assanges Probleme im Botschaftsasyl wurden zuletzt immer mehr
    Assange hatte sich im Juni 2012 in die Botschaft in London geflüchtet, um seiner Festnahme und Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen. Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen zwar später ein, doch Assange fürchtet eine Strafverfolgung in den USA. Dort droht ihm wegen der Veröffentlichung brisanter Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak ein Verfahren wegen Geheimnisverrats und womöglich lebenslange Haft. Auch die britischen Behörden erklärten, ihn festnehmen zu wollen, weil er durch die Flucht in die Botschaft Kautionsauflagen verletzt habe.

    Assange hatte zuletzt immer mehr Probleme in seinem Botschaftsasyl. So wurde in einem Verhaltensprotokoll unter anderem sein Kontakt mit der Außenwelt geregelt. Er wurde etwa angemahnt, keine politischen Äußerungen abzugeben und sein Badezimmer sauber zu halten. In zwei Briefen, die Wikileaks am Montag veröffentlichte, ermahnte der Botschafter Assange, weil der "verstörend laut" Radio gehört und mit einer Lampe eine Überwachungskamera geblendet habe.

    Assange hatte einmal angekündigt, sein Exil aufzugeben und freiwillig in die USA zu gehen, falls Whistleblowerin Chelsea Manning freikomme. Sie gilt als eine Quelle für einige der bekanntesten frühen Wikileaks-Enthüllungen. Als Manning nach der vorherigen Begnadigung durch den damaligen US-Präsidenten Barack Obama im Mai 2017 das Gefängnis verließ, feierte Assange dies zwar als Sieg - er blieb aber in der Botschaft.

    Quelle
    Man darf gespannt sein, ob und (insofern ja) wie die USA jetzt tätig werden. Eine einfache Gefängnisstrafe dürfte jedenfalls wohl Assanges geringste Sorge sein, nachdem er schon die vergangenen 7 Jahre in einer Zelle verbracht hat...

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