Ergebnis 1 bis 20 von 154

Thema: Kyrien III - Die Ankunft

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Takamoto Kyrien drehte sich um, als er eine weibliche Stimme hörte. Es zwar eine Frau. Also wurde doch eine weibliche Erbin gerufen worden. Sie machte für Takamoto jedoch nicht den Eindruck, als kenne sie die Familie Kyrien gut.
    Mit einem langen Zug rauchte er die Zigarette auf und warf den Rest in den Schnee. Dann begang er sich ihr zu nähern:"Schön auch eine Dame hier zu sehen!" Er zog aus seiner linken Hosentasche die leere Zigarettenschachtel:"Ich kann ihn leider keine Zigarette anbieten..." ...und im gleichem Atemzug .... "Mein Name ist Takamoto Kyrien und Sie sind?"

  2. #2
    "Alistair........Holmes, also? Verstehe.", gab Auron von sich. "Mein Name ist Auron Anderswer. Ich weiß eigentlich nicht recht, wieso ich eigentlich hierher eingeladen wurde, zumal meine beiden älteren Bründer auf dieselbe Weise irgendwohin ins Nirgendwo verschleppt wurde und nie mehr zurückkamen. Nicht, dass ich sie vermissen würde, aber ein bisschen unbehaglich ist mir hierbei schon." Er senkte seinen Kopf und nahm das Zeug von Alistair. "Was ist das denn überhaupt?", fragte er Alistair. Doch ohne auf eine Antwort zu warten, trank er das Zeug, weil es schön warm war. Es schmeckte wahnsinnig bitter. "Üärggggs! Was zum Geier ist das?", fragte er Alistair noch einmal.

  3. #3
    Als Auron sein Gesicht verzerrte fing Alistair an zu lachen.
    "Hahahahaha. So ein Gesicht macht jeder der mein Spezialgebräu probiert. Ich kann ihnen aber nicht wirklich sagen was das eigentlich ist, denn ich kippe dafür einfach alle möglichen Drinks aus meiner Bar zusammen. Von daher sollte man es damit nicht übertreiben, sonst haut es einen im wahrsten Sinne des Wortes aus den Latschen."
    Und damit nahm er eine Spitzhacke von Otto entgegen und übergab sie an Auron.
    "Und nun zeigen sie was sie drauf haben! Dann haben sie zumindest etwas zu tun bis sich die restlichen Gäste eingefunden haben und wir endlich losgehen können."

  4. #4
    Zwei Männer holten eine ziemlich alte Sänfte aus dem Luftschiff. Sie befand sich die ganze Zeit dort drin. Eine Person schien aber nicht in der Sänfte zu sein, da sie nicht so aussahen als hätten sie Probleme das Gewicht zu tragen. Oder ... es handelte sich dabei um ein Kind.
    *Ich hätte nie gedacht das Reisen so langweilig sein kann.*
    Im Inneren war ein schmächtiges Mädchen. Obwohl sie die momentane Situation langweilig empfand, saß sie still. Normalerweise las dieses Mädchen Bücher wenn ihr langweilig wurde, aber in diesem Fall hatte sie schon alle 25 Bücher, die sie mitgenommen hatte, während dem Flug durchgelesen.

  5. #5
    "Das sagen Sie mir JETZT?", beschwerte sich Auron, den es fast durch die Wirkung des Gesöffs aus dem 7. Himmel holte. Aber er konnte noch durchaus laufen. "Ich dachte eigentlich, das wäre ein Tee oder etwas in der Art gewesen!" Auron war etwas genervt von Alistair. Wieso musste er ihm auch etwas Alkoholisches geben? Er nahm Alistairs Spitzhacke und ging zu einer Stelle nahe des Wracks. "Verdammt, ich kann das Ding doch kaum hochheben! Wieso immer ich?", fluchte er, wäherend er auf das Eis eindreschte. Nach einer Weile hatte er es aber doch geschafft. Allerdings war er völlig außer Atem. "So, bitte. Die Mulde steht." Er reichte Alistair wieder die Spitzhacke. "Nun müssen wir wohl irgendwoher noch ein Holzkreuz auftreiben....."

    Geändert von Kael (29.11.2010 um 19:45 Uhr) Grund: Ein "k" zuviel! xD

  6. #6
    Irgendwie schien heute nicht Richards Tag zu sein. Zuerst stürzt das Luftschiff ab und er muss sich durch all den entstandenen Schutt kämpfen und dann gibt es in dem kompletten Ding nicht einen wertvollen Gegenstand! Frustriert trat er mit voller Kraft gegen den nächstbesten Balken, allerdings tat ihm das schnell leid, vor allem, als durch die Vibration die Decke stark ins Schwanken kam und er sich nur mit Glück vor der zusammenbrechenden Decke retten konnte. "Pffffff...das war knapp. Beinahe hätte es mich erwischt...Oh, hey, ein Ausgang!!!", vor Richard hatte sich eine Öffnung aufgetan, durch die er in die weißstrahlende Welt trat.

    Draußen angekommen, erblickte er zugleich die bunte Truppe, die sich weiter vorne aufhielt. Als er sich näherte, konnte er die Leute erkennen, welche er bereits bei betreten des Schiffs gesehen hatte, doch nicht nur das: scheinbar waren es doch mehr gewesen. Er rannte so schnell er konnte, zog seinen Mantel aus. "Werte Dame, es scheint mir, als würdet ihr diesen hier eher gebrauchen als ich." damit drückte er der Frau seinen Mantel in die Arme. "Oh verzeiht, ich vergas mich vorzustellen. Man nennt mich den edlen Richard von Falkenberg, den Helden der frommen Weiblichkeit. Aber sagt, welchen wunderschönen Namen tragt ihr, meine Liebe?"

  7. #7
    Derek hielt sich eher im Hintergrund. Er mochte es die Menschen um ihn herum einfach nur zu beobachten. Meistens waren sie Inspirationsquellen für Charaktere in seinen Geschichten.
    Doch ab und zu musste er ja auch einmal das Wort erheben.
    "Ah ein Gentleman der es liebt zu frieren. Wenn sie wegen der Kälte zurück bleiben dann werde ich meinen Mantel nicht mit ihnen Teilen. Mein Name ist übrigens Derek Lomorden...Ich bin angehender Schriftsteller..."
    schob sie die Hände in die Taschen seiner Jacke, doch wirklich besser fühlte er sich dadurch nicht. Wenn er doch nur Handschuhe eingepackt hätte...

  8. #8
    Alistair verstand nicht wirklich warum dieser Auron sich beschwerte. Er hatte immerhin ohne nachzufragen das Getränk entgegengenommen und runtergekippt.
    Plötzlich ertönte ein Knall aus der Richtung des Luftschiffs und Alistair sah zuerst eine Rauchwolke aufsteigen und wurde Sekunden später vom Teil eines Holzbalkens nach hinten geschleuert. Zum Glück stand Watson hinter ihm und federte seinen Sturz ab.
    "Ah, danke werter Watson. Wenn sie nicht gewesen wären hätte ich mir vielleicht noch was gebrochen."
    Das Watson sich selbst etwas gebrochen haben konnte ging ihm gar nicht erst durch den Sinn, denn der Holzbalken erschien ihm wie ein Zeichen einer höheren Macht und kurz darauf hatte er diesen in zwei Teile geteilt und mit einer Schnur zusammengebunden.
    "Seht an, da haben wir unser Kreuz!"
    Grinsend rammte er es über der Grube in den Boden.

  9. #9
    Pater Lucian war mit dem Grab zufrieden, sogar mehr als zufrieden, denn das war das Beste, was man in dieser trostlosen Eiswüste errichten konnte. Sofort öffnete er seine Bibel und sprach noch eine schnelle Grabrede, was einige resigniert hinnahmen, auch wenn der ein oder andere murmelte "Und das alles für ein zerquetschtes Federvieh".
    All das war Pater Domini egal, denn selbst so ein kleines Tier hatte es verdient, einen Platz in Gottes Reich zu bekommen, vor allem deswegen, weil dieser arme Uhu noch nicht einmal etwas für seinen Tod konnte.
    Als er streng in die Richtung von Otto sah, schaute dieser woanders hin und pfeifte unschuldfig vor sich hin, als wüsste er schon, was dem Pater durch den Kopf ging.

    "So, da dies nun erledigt ist, sollten wir uns vielleicht noch einmal alle vorstellen, während der Reise hatten wohl einige nicht die Gelegenheit dazu. Ich bin Pater Lucien Domini, es freut mich, Sie alle kennenzulernen."

  10. #10
    Kaum war Kirsty bei den Männern angekommen, begrüßte sie auch schon ein Herr mittleren Alters, welcher sich als Takamoto Kyrien vorstellte. Kirsty erschauderte ein wenig bei dem Namen. Noch nie hatte sie einen Kyrien getroffen. "Freut mich Sie kennenzulernen. Ich bin Kirsty, Kirsty Anna Kyrien. Endlich treffe ich einmal Verwandte meines Vaters. Schade nur, dass es solch ein trauriger Anlass sein muss."

    Während Sie sich mit Takamoto unterhielt, konnte sie beobachten wie ein Herr, welcher sich als Alistair Holmes vorstellte, einen schmächtigen Jungen dazu nötigte, mit einer Spitzhacke ein Loch in den Boden zu schlagen. Zuerst verstand sie den Sinn dahinter nicht, doch dann sah sie, wie ein toter Vogel, vermutlich eine Eule oder ein Uhu, in dieses Loch gelegt wurde. Kirsty wusste nicht genau, was geschehen war, doch wollte sie das Begräbnis nicht stören und lauschte daher den Worten des Paters, der wohl zufällig bei dieser Reise anwesend war.

    Unbemerkt von Kirsty hatte sich während des Begräbnisses ein Kerl an sie rangeschlichen und ihr seinen Mantel in die Arme gelegt. Verduzt starrte sie ihn an, als sich dieser bei ihr, mit sehr hochgestochenen und schleimigen Worten als Richard von Falkenberg vorstellte. "Hallo, ich bin Kirsty." antwortete sie ihm knapp. Dabei hielt sie immer noch seinen Mantel in den Händen und wusste nicht recht was sie damit anfangen sollte.

  11. #11
    "Kirsty? Das ist ein wunderschöner Name, passend zu einer wunderschönen Frau." mit diesen Worten wollte er ihr in den Mantel helfen, auch wenn sie scheinbar gar keine Anstalten machte, dies zu tun. Danach zog Richard einen anderen, etwas älteren Mantel aus seiner Tasche und zog ihn an. "Wenn man in die Antarktis fliegt, muss man auf alles gefasst sein. Was führt eine so wunderschöne Damen an so einen trostlosen Ort? Es gibt auf der Welt viel bessere Plätze, wenn ihr wollt, könnte ich euch einige zeigen, sobald wir das hier hinter uns gebracht haben"

    Richard war so darin vertieft, dass er nichtmal mitbekam, dass ihn jemand angesprochen hatte.

  12. #12
    Ächzend erhob Watson sich wieder. Dank Holmes hatte er schon soviel durchmachen müssen, dass ihm der kleine Zusammenstoß nicht weiter kümmerte. Er wünschte nur die Gruppe würde sich endlich in Bewegung setzen.
    "ohahrc cooananaowowh huwhc ohahrcoranahoaac ahwh rhwoohworrhuwhrr cwoaoufwowh, coowhcao worcwwrcahworcwowh ohahrc whoooaac!"

    "Da muss ich Watson zustimmen. Nachdem wir den Uhu nun begraben haben sollten wir uns langsam in Bewegung setzen. Wir können uns immer noch miteinander bekannt machen sobald wir wieder im Warmen sind."
    Alistair hoffte jedenfalls, dass dieser Otto sie an einen warmen Ort bringen würde. In der Einladung standen leider keinerlei Details.
    Plötzlich fiel sein Blick jedoch auf die Sänfte, die etwas abseits der Gruppe von ein paar starken Männern getragen wurde. In diesem Fall konnte er seine Neugier nicht weiter zügeln, schritt schurstracks auf sie zu und zog einer der Vorgänge beiseite.
    "Wen haben wir denn hier?"

  13. #13
    Der seltsame Typ er ohne Mantel versuchte mit der Frau vor ihm zu flirten nahm keinerlei notiz von Derek.
    "Na klasse...ein Weiberheld für den Männer nicht existieren..." Derek schlurft zu dem Loch das
    der Jugendliche mit den geröteten Wangen ausgehoben hatte. Der Pater war mit einigen Worten Gottes im Mund noch bei seiner Predigt.
    "Ich will ja nichts sagen aber sollten wir das Loch nicht wieder zu machen? Wir wollen ja nicht das der kleine Kerl noch erfiert."
    Wieder keine Reaktion von den umstehenden Menschen. Sie alle schienen gerade in einem Gespräch vertieft zu sein. Derek seufzte kurz und begann die Erde die
    noch auf einem Haufen nebendran lag wieder über den Uhu zu kippen. Nachdem er mit seiner Arbeit fertig war zog er einen Stift aus einer Hosentasche
    und beugte sich vor das Holzkreuz.
    "Ich schreib noch was nettes drauf."
    Mit krakeliger Schrift kritzelte er noch einen netten Spruch auf das Kreuz.

    Hier ruht ein Uhu der in Ausübung seiner Pflicht von uns gegangen ist. R.I.P.

    Er verstaute den Stift wieder in seiner Tasche und blickte in die Runde.
    "So fertig"
    Zufireden gesellte er sich zu den anderen Menschen und hörte ihren Gesprächen zu, darauf hoffend das der Dicke sie bald in ein warmes Haus bringen würde.

  14. #14
    "Fein.", meinte Auron. "Der Pater hat gut gesprochen." Er dachte über dieses komische Vieh nach und sah das Grab an. Der arme Uhu. Einen solchen Tod zu sterben, war sicherlich nicht schön. Er grübelte ein wenig und senkt den Kopf. Mit einem Schlag fiel es ihm wieder ein. "Wollen wir nicht vielleicht mal, jetzt, wo hier mehr oder weniger alles erledigt ist, mal aufbrechen? Sonst schlagen wir hier noch Wurzeln. Nicht dass das in dieser Eisöde irgendwie möglich wäre, aber dennoch......" Dann stutzte er. Schlechter vorschlag. Sie waren ja irgendwo im Nirgendwo gelandet. Und um sie herum war nur Eis. Wie sollte man denn da den Weg finden? ""Verzeihung für diesen müden Vorschlag.....", sagte er betrübt. "Wer mich im Übrigen noch nicht kennt, ich bin Auron Anderswer.", murmelte Auron.

  15. #15
    Otto verneigte sich vor dem Grab und ging dann kurz zum Luftschiff. Oder vielmehr das was mal eines wahr.
    "Ui!", rief er laut.
    "Hier ist ein Koffer voller Handschuhe und eine Flasche Wodka. Also Wärme von außen und innen."
    Nur eines wunderte Otto. Auf dem Koffer war der Name, Begriff oder was auch immer "Astarah" aufgenäht. Otto wusste aber das keine Astarah dabei war also riss der an kleinen Anhänger ab und warf ihn in den Schnee.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •