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Jetzt bin ich etwas angepisst, da mir oft versprochen wurde, dass die beiden was machen und dass da auch was kommt von ihnen, aber es kommt einfach nichts. Da ich mit dem Vortrag anfange, kann ich niemanden etwas nachplaudern, sondern nur wegnehmen. Das heißt also, dass wenn sich unsere Themengebiete überschneiden, ich besser dastehe, als die anderen beiden. Dementsprechend laufe ich ihnen nicht hinterher. Ich bin bei Facebook und MSN oft online, meine E-Mail haben sie auch. Wenn sie sich nicht melden, sind die selber schuld.
Ach, ja, das kenne ich. Mathe-Referat in der 9. Klasse über die Fibonacci-Folge. Nachdem ich meinem "Partner" X mal hinterhergerannt bin, hab ich mir dann gedacht, ich komme persönlich bei ihm als Überraschungsgast vorbei und informier mich über seinen Anteil des Referats, weil er nichts machen wollte. Ich bin zwar auch relativ faul bei solchen Sachen, aber man muss es ja irgendwann machen. Also habe ich seinen Anteil mitgemacht und hab es ihn dann am Tag des Referats vorlesen lassen. Ist zwar ärgerlich, aber was will man machen........

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Das ist aber der Punkt, wo ich sage: Ich hab keine Lust mehr auf Gruppenvorträge.
Dieses ständige Hinterhergerenne, die Verantwortung und das Überprüfen und gemeinsame Abchecken geht mir tierisch auf die Nerven. Seit 7 Jahren mache ich die Erfahrung mit den Gruppenvorträgen und immer gab es was zu nörgeln. Sei es nun vor oder nach dem Vortrag.

Also, viel geschrieben, aber das ist meine gesamte Erfahrung, die ich mit Gruppenvorträgen gemacht habe. Wie sieht es bei euch aus? Lief bei euch immer alles glatt oder habt ihr auch viele negative Erfahrungen damit machen können?
Ich wage zu behaupten, es geht gar nicht ohne Nörgelei. Man muss sich ja bloß mal in der Welt umsehen. Eine Bekannte von mir nörgelt immer über die "Gruppenarbeit" bei ihr im Büro, dass einige eben nur tratschen und ihrer Arbeit in der "Gruppe" eben nicht nachgehen.
Um auf die letzte Frage zurückzukommen: Gruppenvorträge und -arbeiten liefen immer bei mir nach dem Motto "team" ab - "toll, ein anderer macht's". Meistens endete es darin, dass einer alles gemacht hat.

Btw, wo wir schon mal dabei sind: Im Gymnasium gibt es in der Oberstufe (=Q11 & Q12) eine nette Projektorientierte Arbeit namens "P-Seminar". Gewichtung ungefähr 1/6 des Gesamtabiturs, also nicht ganz unwichtig. Während einige schon ihre Präsentationen hatten, gurken wir noch in der Planung unserer Alchemistenshow herum, weil die Planung in Prinzip auf 4 schultern hockt - auf meiner unter anderem.