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Thema: Harry Potter 7

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Im Sommer 2011.
    Einen Cliffhanger gibt's übrigens nicht, obgleich man natürlich merkt, dass eine Geschichte zweigeteilt wurde. Aber haben sie ganz fair gemacht.

  2. #2
    Hab das, glaube ich, schon beim letzten Potter-Film gesagt, aber ich sag's einfach nochmal: Die Filme sind nichts mehr Besonderes, der Streifen war wie immer. Teil 3 hab ich noch abgefeiert, jetzt geht man einfach nur noch rein, weil zu irgendeinem Zeitpunkt irgendjemand danach fragt...

    Meine persönlichen Höhepunkte waren Bill Nighy und Rhys Ifans, sonst war's eher ein durchwachsener Kinobesuch.

    Aber hey, CGI-Emma war nackich!

  3. #3
    Ich persönlich finds ja immer noch doof, dass sie das Finale geteilt haben. Es sind sieben Bücher, dann sollten es irgendwie auch sieben Filme sein, selbst wenn in Deathly Hallows noch so viel passieren mag, wie eine Freundin von mir meinte (habe das Buch nicht gelesen). Wenn es um was anderes ginge, würde mich das nicht so sehr kümmern, aber hier ist der einzige wesentliche Grund für die Zweiteilung definitiv die Rolle, die die HP-Filmreihe für Warner Bros. spielt. Ist halt zu lukrativ, in regelmäßigen Abständen ne knappe Milliarde einzuspielen, und da kein gleichwertiger Ersatz gefunden wurde, zögert das Studio es so lange wie nur irgend möglich heraus. Ob es nun inhaltlich sinnvoll erscheinen mag oder nicht, mir kann niemand erzählen, dass sie daraus nicht auch einen Film hätten machen können, der dann meinetwegen ne Stunde länger geht als die anderen (hätte nen 3-Stunden-Finale durchaus angemessen gefunden).

    Naa, wie auch immer, werd ihn mir natürlich auch noch ansehen. Dauert aber, gehe erst in zwei Wochen oder so rein.

  4. #4
    Naja, wenns wirklich um den Inhalt ginge, der in den Filmen rübergebracht wird, hätte man die letzten drei Filme auch in einen packen können.

  5. #5
    War gestern Abend drin. Die "tolle" Kinoatmosphäre im komplett ausverkauften Saal mit Popcorn-Surround-Sound (der später durch ein Dauerhusten und -niesen abgelöst wurde) trug zwar nicht gerade zum optimalen Filmgenuss bei, aber sei's drum.

    Die Heiligtümer des Todes: Teil 1 gefiel mir wesentlich besser als die anderen beiden Yates-Teile (5 und 6), weil die ruhigere Erzählweise, die teilweise wieder an die ersten drei Filme erinnert, dem Film deutlich zu Gute kam. Endlich wurde mal nicht von Szene zu Szene gehetzt, und darüber hinaus waren auch die Schlüsselszenen mit der nötigen Geduld inszeniert, was zuletzt beim vierten Teil (also prä-Yates) der Fall gewesen war.
    Schön war auch, dass sich der Film recht nahe am Buch orientiert, was ja zum Beispiel beim sechsten Teil überhaupt nicht der Fall war. Alles in allem auf jeden Fall eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Teilen. Insgesamt ist Die Heiligtümer des Todes: Teil 1 zwar nicht so gut wie Der Gefangene von Askaban, aber (für mich) in etwa auf einer Stufe mit Der Feuerkelch, gehört also zu den drei besten Harry-Potter-Filmen bisher.

    Auf den zweiten Teil von Part 7 bin ich auf jeden Fall sehr gespannt. Wenn sie beim Battle of Hogwarts nicht auf eine Wackelkamera gesetzt haben (wie sie in einer Action-Szene von 7.1 leider zu sehen war), sollte er seinen Vorgänger aufgrund des Potenzials der Vorlage noch einmal übertreffen. So großartig wie Der Gefangene von Askaban wird er zwar vermutlich auch dann nicht sein, aber das hatte ich, Yates sei Dank, auch nie erwartet.

  6. #6
    Zitat Zitat von CT Beitrag anzeigen
    So großartig wie Der Gefangene von Askaban wird er zwar vermutlich auch dann nicht sein, aber das hatte ich, Yates sei Dank, auch nie erwartet.
    Interessant. Von den ersten drei Filmen findet alle Welt 1 und 2 großartig, 3 dagegen eher meh, und jetzt kommen du und Phoenix daher und fanden ihn den bisher besten Film der Reihe... genau wie ich. Mit all den anderen Filmen konnte ich überhaupt nichts anfangen, aber Teil 3 hat sich auf die wichtigen Dinge konzentriert, hat eine gute Atmosphäre rübergebracht und aus dem Buch (welches ich damals vergleichsweise langweilig fand) das Maximum rausgeholt.
    Naja, das nur so am Rande.

    Hab gestern "7.1" gesehen, und mir hat er sehr gut gefallen, zu großen Teilen. Die Probleme der letzten Potter-Filme sind immer noch vorhanden... die meisten Charaktere sind eindimensional, interessante Szenen (in denen tatsächliche Eigenschaften der Charaktere besser dargestellt werden könnten) werden übersprungen oder nur beiläufig erwähnt. Dass bisher nahezu nichts von der Dumbledore-Hintergrundgeschichte kam, fand ich hier besonders enttäuschend, weil das für mich einen großen (und unerwarteten) Reiz des Buches ausmachte - auch die Bücher zeichneten sich eher durch flache Charaktere aus, bis Teil 7 daher kam und so ziemlich jeden Charakter mit einer gehörigen Portion Motivation/Dramatik/Hintergrundgeschichte versah, allen voran eben Dumbledore.
    Was ich aber gut fand, wurde von CT eigentlich schon erwähnt - für viele Szenen wurde sich die nötige Zeit gelassen, was definitv der Zweiteilung des 7. Bandes zuzuschreiben ist. Das Verlorensein der drei Hauptcharaktere und ihre Abschottung von der Welt, immer auf der Flucht mit ihrem kleinen Zelt, das kommt sehr gut rüber. Wenn sie über verlassene Trailerparks und unter verlassenen Autobahnbrücken umherwandern, entwickelt sich eine tolle Endzeitstimmung ("I am Legend"/"The Walking Dead"), die den Einfluss Voldemorts besser beschreibt als Banden von Magiepunks ("Mad Max") oder das totalitäre Zaubereiministerium ("Brazil"). (Ja, für mich hat der Film sehr viel zitiert.)
    Die Suche Voldemorts nach dem Elderstab wurde in kurzen Szenen gezeigt, die meiner Meinung nach länger hätten sein können (allein die Grindelwald-Szenen, alt und jung, hätten wegen der Wichtigkeit dieses Charakters stärker ausgearbeitet werden können). Dennoch wurden sie gut platziert und es ergab sich ein stimmiges Gesamtbild.

    Über die Erzählung der drei Brüder und der Heiligtümer des Todes bin ich mir noch unschlüssig. Hat mich sehr an "Howl" erinnert, und da hat mir der Stil nicht gefallen. Ich glaube, auch hier sind mir die Zeichnungen einfach zu modern. Interessanter wäre z.B. eine kurze S/W-Stummfilmeinlage im Stil von Fritz Langs Faust gewesen.

  7. #7
    Jeder, der die dritte Verfilmung nicht am besten findet, ist ein dummes Kind. Es ist nicht nur die reifeste Verfilmung, die technisch und stilistisch beste, es ist auch die künstlerisch ansprechendste. Da sieht man halt, dass man auch aus einem Harry Potter Film einen richtig starken Film machen kann mit den richtigen Leuten (Alfonso Cuaron in diesem Fall). Naja.

    Die Zweiteilung im 7. Teil tut der Geschichte definitiv gut. Man hat bei Teil 4-6 ja gesehen, was dabei rauskommt, wenn man versucht, die Geschichten so umzusetzen, wie sie in den Büchern geschrieben wurden: Die Bücher haben viel Zeit mit der Psychologisierung ihrer Figuren verbracht, die Filme mehr Zeit mit den Actioneinlagen und sind dann über die Psychologisierung entweder drübergerannt oder sie wurden ganz weggelassen, was letztlich dazu führt, dass die Filme hauptsächlich eindimensionalen Gefühlsmatsch lieferten.
    Teil 7 macht das meiner Meinung nach aber auch nur unwesentlich besser.

  8. #8
    Also Teil 6 fand ich eigentlich ziemlich gut, vor allem gemessen mit den vorherigen wirklich stumpfsinnigen Auswürfen.
    Freu mich fast ein bisschen drauf, Teil 7 zu sehen.

  9. #9
    Wir waren gestern drin und ich fand ihn erschreckend langatmig und langweilig, wenn ich ehrlich sein soll.
    War mehr so ein Appetithappen für 7.2, finde ich...

  10. #10
    Im Gegensatz zu Teil 6 (den fand ich wirklich schlecht. Nicht als Film, nein. Aber als Umsetzung... hoppla, übrigens, ich bin der Halbblutprinz. Meh!) fand ich 7.1 überraschend gut umgesetzt. Besonders die (faschistische) Stimmung im Ministry of Magic fand ich gut, die hatte mich im Buch schon gruseln lassen.
    Und wie die Geschichte der Deathly Hallows erzählt wurde, fand ich echt klasse. oO
    Doch, bin dieses Mal mit einem echt gutem Gefühl aus dem Kino gekommen.

    Wobei die Szene, wo ich am meisten Angst habe, dass sie versaut wird, auch erst im nächsten Teil kommt.

  11. #11
    warum machen due den Cut bei dem Finalen Kampf? da is das Buch doch schon fast vorbei...
    ich hab den FIlm nicht gesehn, aber ich befürchte, dass schon wieder einiges gestaucht wurde bei der Suche nach den Horkruxen

  12. #12

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Zitat Zitat von Keaton Beitrag anzeigen
    warum machen due den Cut bei dem Finalen Kampf? da is das Buch doch schon fast vorbei...

  13. #13
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Wir waren gestern drin und ich fand ihn erschreckend langatmig und langweilig, wenn ich ehrlich sein soll.
    War mehr so ein Appetithappen für 7.2, finde ich...
    Ging mir auch so.
    Hab extra alle Bücher noch gelesen um wenigstens beim letzten Film das Buch vor dem Film gelesen zu haben und dann kam es wie es kommen mußte: Der Film kam mir mies vor.
    Die öden Szenen aus dme Buch wurden im Film in die Länge gezogen und tolle Szenen (Kapitel 1 beim Primeminister, auch die vielen Passagen mit Creature usw.) wurden wegrationalisiert. Alles sehr mager und ich hoffe innigst dass 7.2 etwas retten kann.
    Einzig das Märchen war schön erzählt (auch wenn mir bei Luna's Vater etwas der Wahn verloren gegangen ist.

  14. #14
    Bevor ich 10-12 Euro für einen halben Film bezahle, muss schon einiges passieren. Abgesehen davon dass ich nicht unbedingt ein Freund von Harry Potter bin (wenn schon Harry Potter, dann nur in "Troll", thank you very much), find ich es ne Frechheit, den VOLLEN TICKETPREIS FÜR EINEN HALBEN FILM ZU BEZAHLEN! Ein halber Film! Die ersten zwei Akte! Die Kacke dampft erst im zweiten Teil der irgendwann nächstes Jahr kommt! Und ihr bezahlt alle den doppelten Preis dafür!

    Was für ein Scheiß! Vor allem, weil derselbe Dreck auch mit dem letzten (GOTT SEI DANK!) Twilight-Film gemacht wird. Ich lass mich doch nicht veralbern, ernsthaft. Deswegen werde ich 'nen großen Bogen um die siebten Potter-Film-Hälften machen.

    Und sagt mir nicht: "DER FILM IST HALT LANG!". Nun: Das waren die "Herr der Ringe"-Filme auch, und zwischendrin gab es dann halt die sogenannte "Intermission". Wie weit ist das Publikum eigentlich degeneriert, dass man uns nichtmal eine Aufmerksamkeitsspanne von mehr als zwei Stunden zutraut und stattdessen einen kompletten Film in zwei Filme aufteilt, um damit dann auch noch mehr Kohle zu machen als mit EINEM FILM! Ich drehe durch wenn ich drüber nachdenke! Stellt euch vor, "Transformers 2", dieses knapp dreistündige Stück Ziegenscheiße, wäre IN ZWEI FILME GETEILT WORDEN! Fazit ist: "Harry Potter 7" traut seinen Zuschauern weniger zu als "Transformers 2". Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.

    Und viel Spaß beim Zuviel-Geld-Ausgeben.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (21.11.2010 um 13:33 Uhr)

  15. #15
    Naja, da muss sich jeder die Frage stellen: Gehe ich ins Kino, um zwei Stunden unterhalten zu werden oder will ich ne abgeschlossene Geschichte sehen?

  16. #16

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von steel Beitrag anzeigen
    Und sagt mir nicht: "DER FILM IST HALT LANG!". Nun: Das waren die "Herr der Ringe"-Filme auch, und zwischendrin gab es dann halt die sogenannte "Intermission".
    Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber das kann ich nicht ganz unkommentiert lassen. Der erste Teil von 7 dauert 2 Stunden, 26 Minuten. Da ist auch sicher eine Pause dazwischen. Nun kann man eigentlich davon ausgehen, dass der zweite Teil ebenfalls über zwei Stunden lang sein wird, womit wir auf jeden Fall bei 4,5-5 Stunden für diesen einen Film landen. Ich würde mich jedenfalls keine 5 Stunden ins Kino hocken.

  17. #17
    Zitat Zitat von steel Beitrag anzeigen
    Und sagt mir nicht: "DER FILM IST HALT LANG!". Nun: Das waren die "Herr der Ringe"-Filme auch, und zwischendrin gab es dann halt die sogenannte "Intermission".
    Knuckles hat bezüglich der Länge schon alles gesagt, aber ich finde auch, dass diese Mentalität "Es ist ein Buch, also sollte es auch ein Film sein" ziemlich idiotisch ist. Man kann auch den Herr der Ringe als eine Story, unnötigerweise auf drei Bücher gedehnt, sehen. Und die Alternative zu zwei 7.-Teil-Filmen wäre eben nicht ein Film, der doppelt so lang ist, sondern ein Film, der genau dieselbe Länge wie nur einer der Teile hat, und die ganzen "langweiligen" Szenen eben rausgeschnitten hat.

    Ich meine, zu denken dass sie einen 5-Stunden-Film durchbringen würden, ist einfach unrealistisch. Und ich wurde von diesem vollständigen halben Film besser unterhalten als von den zusammengekürzten ganzen Filmen der Bücher 4, 5 und 6; deswegen sehe ich das als positive Entwicklung und nicht als Skandal. (Die lange Wartezeit zum 2. Teil hingegen ist ziemlich nervig.)

  18. #18
    Zitat Zitat von Marc Beitrag anzeigen
    Jeder, der die dritte Verfilmung nicht am besten findet, ist ein dummes Kind. Es ist nicht nur die reifeste Verfilmung, die technisch und stilistisch beste, es ist auch die künstlerisch ansprechendste. Da sieht man halt, dass man auch aus einem Harry Potter Film einen richtig starken Film machen kann mit den richtigen Leuten (Alfonso Cuaron in diesem Fall). Naja.
    Volle Zustimmung!

    War gestern abend auch in HP 7.1 und fand ihn ganz gut, ich habe die Bücher nicht gelesen, aber man merkte irgendwie trotzdem die ganze Zeit, dass es eigentlich nur die Vorbereitung auf´s große Finale sein soll.
    Mir macht das absolut nichts aus, von mir aus hätten sie jeden Film zweiteilen können, um ein bisschen mehr Hintergrundwissen zu vermitteln und es näher an den Büchern zu halten.

  19. #19
    Hm... als jemand, der nach Buch 4 die Lektüre von Harry Potter eingestellt hat, hat mich Teil 7.1 gestern Abend sehr unterhalten.
    Ich habe zu keiner Sekunde im Kino gedacht "Man, dafür gebe ich Geld aus" - ein wirklich gut gemachter Film.
    Die Stelle, an der sie den Break gesetzt haben, ist an sich ähnlich wie schon bei Teil 5 oder 6 und damit an sich ganz in Ordnung (auch wenn ich im Anschluss gleich Teil 7.2 sehen wollte xD).

    Kurz: ich bin zufrieden ^^

  20. #20
    Habe ihn am Donnerstag auch endlich gesehen. Ich weiß nicht, fühle mich in meinen Befürchtungen bestätigt. Schlecht fand ichs nicht, das war auch nicht zu erwarten. Aber irgendwie "passte" der Film nicht so richtig. Das Tempo war komplett anders als in den vorherigen Teilen, im Detail ging mir vieles zu schnell (gerade die ständigen plötzlichen Ortswechsel ... erinnerten irgendwie an "Jumper"), andererseits haben sie sich mehr Zeit für Charaktermomente genommen. Insgesamt war es mir trotzdem zu langgezogen. Das war das Vorgeplänkel zum Finale. Ja super. Als wären nicht schon die Jahre 5 und 6 genau das gleiche gewesen! Mir kommt es eher unpassend vor, dass sie ausgerechnet jetzt so kurz vor Schluss das Tempo rausnehmen und die Handlung auf zwei Filme verteilen. Hätten sie hierbei ein paar imho langweilige Sachen weggelassen und dafür noch ne zusätzliche halbe Stunde drangehangen, hätte es bestimmt gereicht, um die Geschichte würdig zu Ende zu erzählen. Bin wie gesagt sehr gespannt, was uns dann in 7.2 erwarten wird. Hoffentlich keine fünf aneinandergereihten Enden wie in "Die Rückkehr des Königs", bitte. Gerade jetzt zum Ende hätte ich den Bombast erwartet, für die Entwicklung der Charaktere hatten die davor schon sechs Filme Zeit. Die haben sie zwar häufig nicht genutzt, aber es jetzt in die letzten Minuten zu quetschen macht es auch nicht besser find ich.

    Bei allen anderen Teilen von Harry Potter (erst ab dem vierten im Kino gesehen) hatte ich danach ein deutlich erfüllteres, zufriedeneres Gefühl als diesmal. Sonst lief ja auch immer alles auf einen Höhepunkt am Ende zu, den es diesmal natürlich überhaupt nicht gab, da das erst in 7.2 kommt. Stattdessen plätscherte es so vor sich hin.
    Was mir außerdem nicht so gut gefallen hat, allerdings nicht nur hier sondern schon in mehreren der Vorgänger, war die Farbgebung. Man kann es auch echt übertreiben, ein Bild im Nachhinein dunkelblau zu machen. Meine Güte, dann sollen sie von vornherein mit ner vernünftigen, aufwändigen Belichtungstechnik filmen! Und dunkle Szenen an dunklen Orten spielen lassen, die auch ohne Digital-Zeugs dunkel aussehen. Die Momente, wo man das Anwesen der Malfoys von Aussen gesehen hat, kamen mir regelrecht billig vor. Bei ner guten Produktion schickt man für sowas Location-Scouts durch die Welt und dreht vor einem realen Gebäude, an dem nicht mehr viel gewerkelt werden muss. Auch der Grabstein von Dumbledore kam mir seltsam computeranimiert vor >_>
    Ein ganz wichtiger Punkt, der mich hier wahrscheinlich mehr gestört hat als jemals zuvor bei den Filmen, war, dass man diverse Dinge nicht kapieren kann, ohne die Bücher gelesen zu haben. So viel wird als bekannt vorausgesetzt, so viele neue Orte und Figuren eingeführt, dass man kaum hinterher kommt. Sicher wurden die in den vorherigen Büchern mal erwähnt oder hatten bereits ihre Auftritte, aber eben nicht in den Filmen. Hinterher musste ich die Leute mit denen ich im Kino war ausfragen, was es denn nun mit diesem und jenem auf sich hatte. Sehr schade. Die Verantwortlichen hätten die Reihe von Anfang an auf drei Stunden pro Film auslegen sollen, inklusive dem letzten. Dann wäre es nämlich genau hingekommen und es hätte genug Zeit gegeben, um ein bisschen näher auf die vielen Nebenhandlungen einzugehen.

    Naja. Aber wie gesagt, unterhaltsam war es dennoch. Einfach schön zu sehen, wie diese Filmfiguren zusammen mit ihren Schauspielern spätestens jetzt erwachsen (und in einigen Fällen ziemlich heiß *hust*) geworden sind. Auch gut herübergebracht wurde die faschistoide Propaganda des Ministeriums, und wie es keinen wirklich sicheren Ort für das bekannte Trio gibt. Mein persönliches Highlight war natürlich das animierte Segment über die Legende von den Heiligtümern des Todes. Wunderbar ästhetisch!

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