*hiermit mein Einstieg zu diesem Thema*Zitat
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Wie dieses Zitat schon anführt, kann das eigene "Ich" befinden nur von einem selbst ausgehen...
(obwohl es afaik auch sicher Leute gibt, denen ihr "Ich" befinden eingeredet worden ist, jedoch haben eben diese für mich noch nicht zu sich selbst gefunden..)
Mal weit ausholen... Wenn mich jemand fragt, ob ich zu mir selbst gefunden habe, würde ich zweifellos sagen ja...
Nun, worauf ist dies zurückzuführen? Auf Situatiunsprägungen welche mich subjektiv beeinflußt haben worauf ich ein starkes Selbstbewusstsein entwickelte? Oder an mangelner Vorstellungskraft dass ICH etwas sein könnte, von dem ich noch nichts weiß?
Gewissermaßen endet dies in einem Paradoxum..
Meiner Meinung nach kann man nur durch äußere Einflüße zu sich selbst finden, bzw. geben äußere Beeinflußungen erst den Impuls, einem selbst zu finden, oder bzw. lösen eben diese "gewissen" äußeren Beeinflußungen erst das eigene "Ich" Befinden aus, bzw wird mein "Ich" erst aus diesen Situationen geboren...
(Entschuldigung für die vielen [bzw.], jedoch komme ich hier nicht ohne sie aus.)
Doch welche Situationen prägen solch eine "Ich" aus? Es sind Situationen des Erkennens, nicht der Ablenkung (wie es das halbe Leben ist), Situationen, in denen man wirklich auf sich allein gestellt ist, Situationen, in denen man nach "mehr", eben nach "sich" sucht, nach etwas, woran man sich in größter Verzweiflung klammern kann, etwas, woraus man Kraft schöpfen kann, etwas, dass der Angst mindestens ebenbürtig ist...
Doch nun, wenn dieser Prozess des "Ich" Befindens seinen Anfang genommen hat, glaube ich trotzdem nicht, dass dieser je zu einem Ende kommt...
Vielleicht, weil das menschliche Denken zu komplex ist, vielleicht weil unsere Vorstellung bzw. Offenheit nicht genügt, vielleicht weil es sogar unserem Gehirn gar nicht möglich ist, sich selbst zu erkennen bzw. zu erkennen, wie es denkt...
(Und wenn mir jetzt noch einmal jemand mit "Reflextionen der Umwelt, wiedergespiegelt durch bio-chem. Impulse im Gehirn" unsere Handeln erklären will, dann sage ich verdammt noch einmal definitiv NEIN dazu)![]()
Meine Gedanken entstehen aus einer unendlichen Ballette verschiedenster verknüpfter Denkprozesse in meinem Gehirn, welche ich mit MEINEM WILLEN beeinflußen kann und tue, sei es nun bewusst oder unterbewusst, jedoch auf gar keinen Fall, weil dies selbst eine Reaktion auf meine Gedanken ist..Zitat
Insofern wäre noch zu sagen, dass sich das "Ich" Befinden bei jeden Menschen individuell entwickeln muss, wobei ich bezweifle, dass es auch nur einen Menschen gibt, der nur die vollkommene Reaktion auf die Aktion seiner Umwelt ist..

Kontrollzentrum




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