Das gehört imo auch dazu. Ich habe mir eben ein paar Gedanken dazu gemacht und unter anderem mal wieder meine Bücher gewälzt.Zitat
In einem Buch fand ich zu dem Begriff des "Ich-Empfindens" die Definition "Die Fähigkeit eigene Gedanken zu erfassen". Tja, was sagt uns das jetzt? Bedeutet es, dass Kinder erst mit ca. drei Jahren denken können? Nein, das gewiss nicht. Ich würde das eher wiefolgt auslegen (und um bei dem Thema zu bleiben):
Wir haben festgestellt, dass sich Gedanken, Ideen und Überzeugungen aus bereits bestehenden Tatsachen manifestieren (die Flasche! *zu Pyrus schiel*). In der Verhaltensforschung wird so etwas "Prägung" genannt. Ein neugeborenes Kind kann noch nicht sonderlich viel geprägt worden sein. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum ersten kann das Kind im Mutterleib kaum etwas von seiner Umwelt mitbekommen (nur minimal, es gibt ja auch Mutterleibs-Musiktherapien) und zum zweiten müssen sich die synaptischen Verbindungen nach der Geburt erst noch weiterentwickeln. Das braucht seine Zeit, weswegen es auch ca. 2-3 Jahre dauert, bis das Kind seine Umwelt bewusst wahrnehmen kann und sich von ihr prägen lassen kann.
Und da wir ja schon festgestellt hatten, dass sich das "Ich" aus verschiedenen umweltlichen Einflüssen aufbaut und formt, kann ein Kind erst ab einem gewissen körperlichen Reifungsprozess ein "Ich", bzw. ein "Ich-Empfinden" entwickeln.

Kontrollzentrum



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). In der Verhaltensforschung wird so etwas "Prägung" genannt. Ein neugeborenes Kind kann noch nicht sonderlich viel geprägt worden sein. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum ersten kann das Kind im Mutterleib kaum etwas von seiner Umwelt mitbekommen (nur minimal, es gibt ja auch Mutterleibs-Musiktherapien) und zum zweiten müssen sich die synaptischen Verbindungen nach der Geburt erst noch weiterentwickeln. Das braucht seine Zeit, weswegen es auch ca. 2-3 Jahre dauert, bis das Kind seine Umwelt bewusst wahrnehmen kann und sich von ihr prägen lassen kann.
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