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Thema: Wie stärkt Ihr eure Motivation?

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  1. #1
    Richtig Motivation zum Makern finde ich eigentlich nur an Spielen, die nur maximal 2 Wochen Entwicklungszeit benötigen. An PaH SNU beispielsweise war ich nur 16 Tage gesessen und das war für den Umfang des Spiels (halbe Stunde + Spielzeit) recht wenig. Anders verhält es sich bei Spielen, die Monate oder gar Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nehmen. Ok, würde ich da mit der selben Motivation heran gehen, würde es dort auch schneller gehen, aber das funktioniert leider nicht so gut. Ich sehe dann immer ein Ziel vor Augen, das ich leider nicht in absehbarer Zeit erreichen kann und das alleine schon demotiviert. Solche Spiele mache ich ab und zu mal auf, wenn ich denke, dass ich grade eigentlich mal Zeit fürs Makern habe und sonst nichts besseres zu tun habe. Anfangs habe ich dann nicht wirklich Motivation, aber sobald sich die Arbeitsumgebung des Makers dann öffnet, sieht es irgendwie anders aus. Es kann sein, dass ich wirklich nur 5 Minuten dran herumfummele, können aber durchaus schonmal Stunde werden. Joa, bei größeren Spielen wie Existenz muss ich mich wirklich meist erst zum Öffnen des Makers überwinden, bis evt. der Funke für eine kurze Weile überspringt. Aber ich denke mal, es liegt auch daran, dass ich von vorneherein weiß, dass sich meine Bemühungen NIE in der Art auszahlen werden, wie bei beliebteren User. Das sind keine Vermutungen, sondern jahrelange Erfahrungen, die mir immerwieder sauer auf den Magen (und natürlich auch auf die Motivation) schlagen.

    Geändert von DarkNanaki (30.10.2010 um 12:22 Uhr)

  2. #2
    Simpel:

    Gar nicht. Mein aktuelles Projekt ist mehr ne Testwiese für Features und Kampfmechaniken. Ich bau ein Stück dran wenn ich grad Bock drauf hab, wenns mich inspiriert das hinzuzufügen, was mir grad im Kopf rum schwirrt. Die meisten Tage mach ich gar nichts daran, und ich versuch mich auch nicht zu zwingen, ab und an denk ich mir "yes, das ist es, das setz ich jetzt um" und dann bin ich bis nachts um vier beschäftigt.

  3. #3
    Ich bin immer motiviert an meinen Projekten. Manche "Flauten" lassen sich in der Regel aber durch Gespräche mit Freunden/Bekannten/Helfern/Fans etc. über das Projekt und ihr Feedback dazu schnell wieder glatt bügeln.
    Allerdings konzentriere ich mich nur auf ein Projekt gleichzeitig und stecke da alle Energie hinein. kA, wie das aussehen würde, hätte ich mehrere gleichzeitig laufen.
    Es dauert zwar lange, mein Projekt zu vollenden, aber ich weiß zumindest, dass es sich vollends lohnen wird. ^^

    MfG Sorata

  4. #4
    Wie Daen vom Clan schon ähnlich sagte, ist für mich die größte Motivation Teamarbeit. Wenn man mit jemandem zusammenarbeitet, der genauso begeistert vom Projekt ist, wie man selber, treibt man sich quasi gegenseitig an.

  5. #5
    jo also ich würd auch sagen Teamarbeit und einfach Freude an dem was man macht. Wenn man sich net mit seinen Projekt identifiziert, dann wird meistens nichts draus.
    Die richtige Musik oder der richtige Skype Partner nebenbei und dann wirds meist sowieso sehr spät, weil die Zeit dann schneller vergeht wie es einem vorkommt.
    Grundsätzlich sollte man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn man kein Ziel hat, das man unbedingt erreichen will ist es auch sehr schwer Motivation aufzubringen.

    Ein guter Film oder das richtige Spiel für Zwischendurch hält die Motivation bei mir nebenbei auch noch hoch. Ich kann nur sagen, dass ich sehr sehr viele Filme angeschaut habe, seit ich mit dem Makern begonnen habe.

  6. #6
    Um in meinem Projekt Fortschritte verzeichnen zu können schreibe ich ersteinmal eine Liste mit allen Punkten welche ich innerhalb einer gewissen Zeitspanne entwickeln möchte.
    Da ich nicht sehr viel Zeit dafür habe an dem Projekt zu arbeiten verbringe ich oftmals Tage und sogar Wochen ohne eine Minute aktiv für das Projekt aufbringen zu können. Diese Zeitspannen nutze ich sehr intensiv um in jeder freien Minute darüber nach zu denken wie ich die Punkte auf er Liste erledigen will. Ich stecke sehr viel Planung hinein bevor ich damit beginne etwas zu realisieren.
    Wenn es dann soweit ist und ich an einem freien Tag dann 2 - 3 Stunden Zeit dafür finde stecke ich nicht nur voller Ideen und Planung sondern auch Motivation um voriges in die Tat um zu setzen.
    Innerhalb kurzer Zeit schaffe ich dadurch eine Menge Arbeit. Schreibe anschließend eine neue Liste und beginne wieder damit eine Lange Zeit Gedanken zu machen.
    Diese Vorgehensweise ist natürlich dadurch bedingt, dass ich nicht sehr viel Freizeit in meine Hobbys investieren kann, allerdings hilft dies gut gegen Demotivation da ich nicht lange Phasen ideenlos vor dem Maker verbringe sondern immer nur in kurzen Intervallen arbeite.

    Nebenbei muss man sich einfach im klaren sein welche Bereiche der Spieleentwicklung einem am meisten liegen. Ich persönlich weis genau, dass es mir eine unmenge an Spaß bereitet Systeme und Snippets für das Projekt zu programmieren oder Dialoge zu schreiben.
    Dungeonplanung und alle grafischen Angelegenheiten liegen mir so wenig, dass ich bei Arbeiten in diesen Bereichen sehr schnell die Motivation verliere. Darum ist es so wichtig ein Team zu finden in welchem jeder einen Bereich sehr gut abdecken kann.

  7. #7
    Motivation stärken?
    Zeitdruck, das gibt bei mir am ehesten ein Motivationsplus, Zeitdruck und klare kleine Ziele, dann kann ich auch schonmal fünf, sechs Stunden durcharbeiten, wenn sonst nichts ansteht. Oder ich was mappen muss.
    Allerdings bräuchte ich dafür erstmal Zeitdruck.
    Ich könnte jemanden gebrauchen, der mich jede Woche anpiekst, ob ich dies oder jenes schon erledigt habe. x"D

    Ansonsten - Fernsehen. Ich hab' immer meine Schmierzettel parat, da lassen sich viele tolle Ideen haben, die ja möglichst schnell umgesetzt werden wollen.
    Und wenn ich mich überhaupt dazu überwinde, den Maker zu öffnen, geschweigedenn daran denke, such' ich auch nach Fehlern, überarbeite Dialoge und dann fühlt die Motivation sich manchmal auch ein wenig kräftiger als zuvor.

    Motivationsvernichter sind bei mir übrigens To-Do-Listen. Ich fertige sie dennoch an, weil ich sonst wichtige Dinge vergesse, aber zu oft darf ich sie mir nicht ansehen, sonst will ich wieder alles auf einmal machen und bin deprimiert, weil mir keine weiteren zwei Armpaare wachsen, um alles auf einen Schlag erledigen zu können.

  8. #8
    Meine Motivation stärke ich meist eher zufällig durch das anschauen von Bildern, Filmen und Musik (ich denke mir dann sowas wie: "DAS könnte ich doch auch mit einbauen!") oder durch das Pixeln von Sachen. Und wenn ich dann mal am Makern bin, kann ich diese Motivation nur aufrecht erhalten wenn ich mit meinem Headset nebenbei Musik höre und mich von der Außenwelt abkapsle, was solange klappt, wie der Akku durchhält xD

    Dagegen empfinde ich Teamarbeit und Zeitdruck als Todbringer für meine Motivation, sowas kann ich garnicht leiden (hat man gut an "Colors" gesehen, was schon wesentlich früher hätte fertig sein sollen; und ich bin ein Einzelgänger, ich hasse es Ideen zu beschneiden/verwerfen, nur weil es den Teamleuten nicht passt). Wenn es mal nicht geht, dann geht es eben nicht.

  9. #9
    Ich tu gar nichts um mich zu motivieren. Entweder ich bins, oder ich bins nicht. Es ist halt ein Hobby, und ich widme mich ihm nur dann, wenn ich auch Lust darauf habe.

  10. #10
    Jeden Tag ein Actimel.

    Äh bei mir merkt mans denke ich recht leicht wies mit der Motivation steht so mit 9 Jahren am Makern und kein Spiel rausgebracht. Deadlines würden wohl tatsächlich helfen, aber die hats auch außerhalb des Hobbies, da brauch ich die nicht auch noch im Hobby. Ich glaub, wahrscheinlicher isses, dass ich mir irgendwann ein Spiel mit C++ bastle oder so, von daher... (von 16²-Tiles trenn ich mich aber nicht so schnell, das wär mehr so ein "Makern ohne unnötige Beschränkungen")
    Andererseits hat mein aktuelles Makerprojekt schon ein paar hundert Maps.

  11. #11
    Motivationsquelle Nummer eins: Andere Leute. Vor allem Menschen die am Projekt beteiligt sind und mit Begeisterung anstecken, aber auch Leute die mir einfach sagen das sie das mögen was ich tue. Oder nichtmal das, sondern wenn ich nur einen imaginären Spieler vor Augen habe der die Szene spielt die ich grade baue und Spaß dran hat.

    Ansonsten motivieren mich To-Do-Listen ungemein. Eine Aufgabe wegstreichen zu können, grade wenns eine unliebsame war die aber getan werden muss um wieder zu spaßigen Sachen zu kommen ist ein wunderbar belohnendes Gefühl, und bei Listen wo viel weggestrichen wurde kann man sehen das man was geschafft hat, auch wenn es im Projekt nicht unmittelbar zu sehen ist. Und das ist ein weiterer Motivator: sich die getane Arbeit anzuschauen und zu sehen das man schon ein gutes Stück geschafft hat.

  12. #12
    Ich stärke/erhalte meine Motivation, indem ich meine Ansprüche auf mein Spiel nicht ZU hoch schraube. Ich verzichte auf ein eigenes KS (wäre eh nicht sonderlich gut) und 100 % selbstgemachte Grafiken (Augenkrebsgefahr). Da ich auch gerade meine 2 Lieblingsfabelwesen aufblühen lassen möchte in meinem Spiel (Werwölfe und Drachen), kann ich zusehens besser arbeiten. Und sich ständig was einfallen zu lassen, wie ich was verwende (zum Beispiel habe ich auf Verwandlung beim Werwolf verzichtet um die wölfischen Sinne ins Gameplay einzubringen).
    Deviantart ist dann auch noch so eine kleine Sache, da einige Bilder mich doch recht anspornen. Aber am wichtigsten ist es andere Spiele zu spielen, die von der Community (also euch) stammen, damit ich mir sage, ich will ebenfalls was erschaffen.

  13. #13

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    Ich hab ne gute Titelmusik,die mir immer wieder hilft^^
    Hab ich iwo im Netz gefunden und ist eine abgewandelte Version von Opening1 ausm RTP

  14. #14
    Aktuelle Motivationsquelle: Cherrys Ankündigung des SuperUberAweseome-2k3 dank dem ich endlich die großen verbliebenen Schwachstellen killen kann. Hurray for cherrys!

  15. #15
    Zitat Zitat von ~F to the Lo~ Beitrag anzeigen
    Ich bekomme eigentlich immer einen Schub wenn ich komerzielle RPG´s spiele. Dann fallen mir entweder Dinge ein die ich in meinem Spiel besser gemacht habe und habe danach wieder Motivation daran weiter zu arbeiten oder finde gute Ideen die sich auch in mein Spiel gut integrieren lassen würden. Worauf dann wieder ein Motivationsschub kommt. Ob das dann lange anhält kommt immer drauf an =)
    Dito
    Und der größte Motivationskiller ist bei mir immer die Techink, ich hab schon viele Projekte mit eigenem KS und Menü angefangen, die jetzt auf der Festplatte verstauben, weil ich keinen Bock hab weiter zumachen

  16. #16
    Wenn ich keine Motivation für den Maker habe, versuche ich auch nicht irgendwie künstlich welche zu "schaffen". Wieso auch? Makern ist ein Hobby, genau wie z.B. bowlen. Wenn man darauf keine Lust hat, zwingt man sich ja dafür schließlich auch nicht, oder?

  17. #17

    Users Awaiting Email Confirmation

    @ topic

    Also ich selbst schwärme mir selbst mein eigenes Spiel vor, soll heißen ich stell mir vor wie es aubläuft wie es aussieht etc.
    Am meisten Motivation bekomm ich aber immer wenn ich nebenher meine Storyline schreibe, da bekomm ich immer gewaltig viele Ideen für
    meine EIGENE Geschichte und hab dann auch schon was woran ich mich halten kann,

    und ich freue mich immer schon übelst darauf endlich meine EIGENE geschichte zu Spielen :-)

    GreeZ

  18. #18
    Irgendwas um hier meine Motivation zu stärken, habe ich nicht wirklich. Zumindest gibt es nichts, wo ich sagen kann "Wenn ich DAS mache, bin ich wieder topmotiviert!". Aber wenn ich prinzipiell Bock auf's Makern habe (nur nicht auf die ganzen einzelnen Aufgaben, die so anstehen XD), dann hilft's schon den Maker einfach zu öffnen und sich dann doch selbst ma' bisschen anzutreiben. Im Notfall mach' ich einfach mal wieder einen Testlauf, wenn ich danach dann die ganzen kleinen Fehlerchen oder Sachen, die mir noch so aufgefallen sind, ausbessere, kann ich plötzlich auch ganz normal am Spiel weiterarbeiten.
    Im Übrigen ist es auch immer motivierender je weniger Arbeit man noch vor sich hat.

  19. #19
    Ne Zeitlang hatte ich ewig keine lust aufs Makern. Das heißt: Irgendwie schon. Dann hab ich den Maker gestartet, und gleich wieder geschlossen. Woran das liegt? Keine Ahnung. Lebenskriese? ;
    Hat auf jeden Fall anscheinend nichts geholfen.

    Motivationsflaute bekomme ich aber dadurch, das mir Ressourcen fehlen. Grafiken. Und die würde ich am liebsten selber Pixeln. Das erspart mir das Suchen und nicht Finden. Aber ich hab dadurch viel zu tun. Au Backe.
    Mittlerweile habe ich mich an Platzhalter gewagt... Aber ob ich nicht am Ende einen auszuwechseln vergesse? (*habe nur eine Platzhaltergrafik... Die RTP-Wolke)

    Meine Motivationsquelle...
    Für meine aktuelle Motivation war der 48h Contest schuld, der mich ein Spiel machen lies, welches ich tatsächlich fertig gebracht habe, (was mich sowieso Stolz wie Bolle macht - Ich hab was Zuende gebracht! Leider ein Sonderfall bei mir).

    Ansonsten halte ich sie in der Höhe, indem ich irgendetwas Pixle (Meistens Innenobjekte: Sehr gerne Holzböden oder sowas) oder meine Charaktere zeichne.
    Und ich spiele das Spiel, soweit wie es ist. Das find ich nämlich hin und wieder toll und motivierend. Wichtig für diesen Punkt ist halt, was spielbares zu haben und nicht einen Scripter der zu Faul für das Kampfsystem ist.

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