Also eine Freundin von mir hat mit ihrem Freund Schluss gemacht, weil sie ihn nicht mehr geliebt hat. Die beiden verstehen sich immer noch blendend und sind sehr gute Freunde geblieben, die beide in einer anderen Beziehung sind, über alles reden können und so weiter.
Wenn man jemanden mag, aber sich nicht mehr vorstellen kann, dann ist das so. Natürlich will die eine Seite, dann eine Freundschaft erhalten, aber die andere Seite kann es vielleicht nicht, weil sie sich mehr erhofft hat. Entweder man versucht es oder man lässt es sein, aber eine Freundschaft vorzuschlagen halte ich für nichts schlechtes. Manchmal weiß man auch nicht, was der andere für Gedanken hat. Habe ebenfalls mal jemanden in der Uni kennengelernt, haben uns super verstanden, immer unterhalten über dies und das. Waren super Freunde. Dann hat er mich nach einem Date gefragt und ich musste ihn enttäuschen, da ich in einer Beziehung war. Womöglich hätte ich ihm aber auch so dann sagen müssen, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann als Freundschaft. Er ist auf Abstand gegangen. Das kann jeder für sich entscheiden, aber manchmal entwickelt sich wirklich eine gute Freundschaft, die man nicht aufgeben will. Auf der anderen Seite kann man auch nicht in eine Beziehung gedrängt werden, die man sich nicht vorstellen kann. Dazu gehören immer noch zwei Seiten.
Wie auch immer, ich denke, es hängt immer von der Situation ab, wie eine Beziehung zu Ende gegangen ist oder wie stark die Gefühle sind, die man in einer Freundschaft nicht ertragen könnte oder doch kann.
Mein erste feundin hatte ich mit 6 und meine letzte mit 8 jahren gehabt und habe mit den 6 ex freundinen keinen kontakt gehabt bislang weil ihre aktuellen adressen nicht kenne .![]()
Geändert von Lichtdrache (17.10.2010 um 18:37 Uhr) Grund: Hab fehler nicht gesehn und jetzt ist wieder richtig.
Sig ist in bearbeitung Kommt bald wieder.
Hmm... also mir scheint das Problem von Deutschland schafft sich ab ganz konkret zu sein: Die von Vorschlägen und von realen Details freien Statistiken sind nicht politikfähig (Da Statistik politisch doch primär ein Werkzeug zur Selbstbeweihräucherung ist) und die recht treffenden Analysen von Leute, die tatsächlich mit Migranten interagieren sind es ebenfalls nicht. Es ist zu differenziert für den landläufigen Diskurs, zwischen Arbeitsmigration und Armutsmigration zu unterscheiden und danach noch auf ethnosoziale Unterschiede einzugehen. Notwendig wäre dies aber.
Dann kommt das nächste Problem:
Wie viele Länder würden darauf eingehen? Eigentlich alle Leute, die mit Migranten arbeiten, gehen davon aus, dass man die Probleme nur durch eine Reform zugunsten des Bundes und auf Kosten der Länder angehen kann. Der Ausschnitt hier ist nur Beispielhaft. Andere Schemen gingen davon aus, dass man den Krankenkassabetrug reduzieren könnte, wenn man die Renumerationsschemen der niedergelassenen Ärzte ändert und wiederum detailierter darauf eingeht, wo die Leute herkommen. Die Probleme sind nicht unlösbar, aber die Reformen sind nicht von der Art, wie man sie durchsetzen könnte.
Hmm...also was seine Verwendung der Gausskuve angeht, bin ich zweigeteilt. Der Schluss, dass eine Reduzierung der Intelligenz im Mittel auf der Kurve auch die Zahl der Treffer in den Extremen reduzieren muss ist natürlich korrekt. Das mathematische Modell arbeitet so. Problematisch wird es dort, wo er IMO die recht alten Ansichten von Darwin als Kronzeugen für die Vererbung von Aussehen, Character und Intelligenz herannimmt.
Seine Argumentation ist: "Wenn, a und b dann auch c unter diesem Gesetz", angefangen mit der Vererbung von Opas Nase. Darüber vergisst er, dass Kriminalität nicht genetisch sondern sozial vererbt wird. Kinder Krimineller werden nur dann kriminell, wenn sie wieder in dieselben sozialen Umstände fallen. Nebenbei ist es nicht so, als würden die Armen Schichten gegen Intelligenz selektieren nur weil unter den Reichen sozial gegen Fortpflanzung selektiert wird. Diese Vermischung von Kategorien biologischer und sozialer Selektion sind bedenklich und IMO unterläuft ihm hier derselbe Fehler den er den zu-liberal geprägten vorwirft.
Der Hammer kam ein bischen weiter unten: Der Herr betrachtet die aktuellen Re-Islamisierungstrend als genetisch bedingt.Nigga what?
Was seine Analyse der Armut angeht, diagnostiziert er, dass diese problematischerweise in Deutschland größtenteils nicht existiert. Man kann rein von staatlicher Hilfe so leben, dass genügend Geld für eine anständige Ernährung da wäre und die Ausgaben für Lebensmittel unterscheiden sich zwischen den Einkommensschichten nicht so extrem.
(und hier muss ich persönlich sagen, dass man mit 150 Euro im Monat 2x am Tag warm und abwechslungsreich essen kann. Frühstück geht auch noch rein. Mit dem Regelsatz von 240 bist du mehr als aus dem Schneider.) Das Problem ist die Attitüde unter Sozialhilfeempfängern. Wenn in einem Paar beide nicht kochen können und keiner auch nur daran Interesse hätte, es zu lernen, dann ist das Problem nicht mehr Armut sondern eine verhärtete Unterschichtattitüde. Sarrazin führt die darauf zurück, dass das Bildungssystem und die soziale Bewegung recht erfolgreich die gewillten Vertreter der Unterschicht abgesogen und in die höheren Schichten integriert hat. Was zurück blieb, war ein schwer zu bearbeitender Bodensatz.
Ich springe hier durch die Kapitel und lese das Buch nicht gerade von hinten bis vorne durch, aber bisher und großen und ganzen sind seine Ansätze IMO durchaus Diskussionswürdig und sollten Berücksichtigung finden.
Geändert von Ianus (18.10.2010 um 12:56 Uhr)
Ich hatte sowas wie beim Tequila damals erwartet und bin dementsprechend enttäuscht. :(
A human is a system for converting dust billions of years ago into dust billions of years from now via a roundabout process which involves checking email a lot.
Pig disgusting. Man bringt den Tee zum kochen und kühlt in dann rapide ab indem man Eiswürfel reinschmeißt. Das erhält den Geschmack und kühlt das Getränk.
"Jag lever fortfarande i alla fall!"
Ich weiss nicht, ob ich lachen oder vor Ehrfurcht erstarren soll.
Und um die heutige Quote für skurriles zu erfüllen:
http://michaelkelly.artofeurope.com/karl.htmZitat
Geändert von Icetongue (19.10.2010 um 00:14 Uhr)
Der einzige Tequila, den ich mag, wird von Chow Yun-Fat gespielt und erschießt dutzende von Leuten.
Uh yeah...!
Hab ich schon erwähnt, dass ich heute morgen den Wecker durchs Zimmer geschmissen habe und meine ersten Worte des Tages neben "....mgrbl lass mich schlafen du Sau...!" einfach nur "MAAANN ICH HABE KEINEN BOCK!!" waren?
Und: Ich schreib nachher mal, wie es dazu kam, dass ich mich gestern abend um ein Haar mit ZZ Top geprügelt habe.
Ich habe gerade ein Fertiggericht zubereitet, welches der Beschreibung nach nach Saté-Sauce und Hühnchen schmecken sollte. Vier Minuten in der Mikrowelle… klingt perfekt, wenn man gerade Hunger hat, aber keine Zutaten im Haus. So öffnete ich also den Karton.
Ich war zunächst irritiert davon, dass mich eine geradezu metallisch aussehende Folie anlugte. Zu oft hatte ich schon im Fernsehen bei Mythbusters & Co. mitbekommen, wie metallische Gegenstände in Mikrowellen ein Feuerwerk an Explosionen, Kugelblitzen und Plasma-Bällen herbeirufen. Da das Fernsehen nie lügt, insbesondere was Explosionen angeht, war ich ein wenig verängstigt ob dessen, was passieren könnte. Schließlich hatte ich so etwa noch nie getan!
Doch der Hunger war zu stark. Ich musste es riskieren! So stellte ich die Mikrowelle auf 600 Watt und vier Minuten, schlug die Mikrowellentür zu und hastete hinter dem Kühlschrank in Deckung.
Es waren lange vier Minuten. Zunächst hörte ich nichts außer dem normalen Betriebsgeräusch des Mikrowellenofens. Doch was war das plötzlich? Ein Knistern… Ich schaute kurz hinter dem Kühlschrank hervor, bewusst der Gefahr, dass dort ein riesiger Feuerball nur darauf warten würde, mich zu erfassen. Doch da war nichts?! Aber, was… Oh mein Gott, schon wieder dieses Knistern!! Schnell rollte ich mich wieder zurück in meine Deckung. Ich blickte auf meine Uhr. Jetzt müsste es gleich vorbei sein. Aber dann, nach drei Minuten und 57 Sekunden hörte ich einen lauten Knall. Das Geräusch der Mikrowelle verstummte. Ich musste mit dem äußersten rechnen. Und ich versicherte mir die Position des nächsten Feuerlöschers, wenn es wirklich dazu kommen sollte… Nachdem ich wie Tür wieder geöffnet hatte, wurde ich Zeuge des Unheils, dass sich gerade ereignet hatte.
Nunja, ich habe es tatsächlich überlebt.
Wesentlich weniger überraschend war, dass dieses Fertiggericht meinen Erwartungen vollends entsprochen hat, insbesondere was asiatische Fertiggerichte angeht… es hat schrecklich geschmeckt. Aber immerhin nur ein wenig nach Hühnchen und gar nicht nach Erdnüssen, obwohl wasauchimmer da drin war zumindest ein bisschen nach welchen aussah.