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  1. #28
    Ich glaube, der Schwierigkeitsgrad ist - wenn überhaupt - eines der kleinsten Probleme, mit dem das Genre zu kämpfen hat. Denke auch, dass ein paar Fluktuationen zum Trotz seit jeher alle Schwierigkeitsgrade irgendwie vertreten waren und das auch heute noch so ist. Habe auch nichts gegen relativ einfache Spiele, solange sie dennoch eine gewisse Gameplaytiefe bieten und ansonsten gut inszeniert sind. Ist mir auf jeden Fall lieber als Frust und ständiger Grinding-Zwang. Wild Arms zum Beispiel mag recht einfach sein, aber das Tolle dabei ist, dass es in der Serie immer glei8ch mehrere Wege gibt, die zum Ziel führen. Ob du nun an Gegnern grindest, oder lieber ein paar Bosse mit EXP-Karten bewirfst, ob du seltene Heilitems im eigenen Garten züchtest oder von besonderen Monstern klaust... die Spiele lassen verschiedene Stile zu, sie durchzuspielen. Wir als Genre-Kenner () sind uns natürlich über die Möglichkeiten im Klaren und machen ggf. oder wenn doch mal nötig von allem Gebrauch, was gerade zur Verfügung steht. Jemand, der nicht so viele RPGs spielt kommt aber auch gut klar, zur Not halt mit dem Kopf durch die Wand.
    Wer in FFXII gut mit den Gambits umgeht, kann sich für jede Situation sorglos spielen, in FFVII gibts unendlich viele Materia-Kombinationsmöglichkeiten.

    Und in dem Zusammenhang finde ich es immer schade, wenn ein Spiel dann doch ziemlich einschränkend ist, bei der Art, wie man gewinnen kann, Schwierigkeitsgrad hin oder her. Denn das war in XIII so, wie Loki ja gerade auch erwähnte. Mir waren die Kämpfe da zu losgelöst von allen anderen Gameplay-Elementen.


    Viel mehr stört mich an den Rollenspielen seit (zum Teil einschließlich) der PS2-Ära, dass sie immer linearer und filmischer werden und die Welten damit zu einer eindimensionalen und extrem unrealistischen Location-Kette verkommen, in der man sich allenfalls noch per Auswahl-Menü hin und her teleportieren kann. Mit dem Verlust der Weltkarte, der sich ja definitiv nicht nur auf Final Fantasy beschränkte, hat das ganze Genre für mich leider massiv an Reiz verloren. Ich hoffe sehr, dass Type-0 und demnächst FFXV einen erneuten Paradigmenwechsel (haha, got it?) herbeiführen, was das angeht.
    Geändert von Enkidu (09.03.2014 um 17:41 Uhr)

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