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Thema: KOTT #18 - Check Out Kirby's Epic ... Uh ...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ja, klar. Die Erwartungen sind da definitiv viel wert. Ich würde mich da aber als Entwickler nicht drauf verlassen wollen.

    Hier ein toller Kickstarter zu Videospielbüchern. *-* Das erste dreht sich um Earthbound (und klingt schon wahnsinnig interessant), und ich würde gern mehr aus der Reihe sehen. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich am Ende die Motivation hätte, viele davon zu lesen. Ist halt doch VIEL für ein einzelnes Spiel, kein Wunder dass das über Kickstarter geht.

  2. #2
    Was wollen die denn da reinschreiben?

    Ich fänd n KIckstarter,dass orginal Retrogameart aus alten Studios aufspührt und daraus hochauflösende Poster etc Produziert viel interessanter.

  3. #3
    Das hat damit aber, well, gar nichts zu tun.

    Sonst lies doch den Text. O_ô Steht eigentlich sehr deutlich drin, und klingt imho vernünftig und interessant.

  4. #4
    Wo ist das Problem? Die Sätze sind doch durch einen Absatz getrennt.

    Was Buch angeht; Ich frage mich eben wo jetzt plötzlich nach Jahren die ganz besonderen Infos über die Spiele herkommen sollen,die es vorher nicht gab.

  5. #5
    Projekte solcherart finde ich eigentlich klasse, aber nach kurzer Lektüre der EarthBound-Auszüge, habe ich zumindest auf das Buch keine Lust mehr. Und ich kann nichtmal genau sagen, warum. Irgendwas stört mich an dem Stil. Nichtmal, dass das bisschen zu autobiografisch ist (für meinen Geschmack allerdings der Fall), sondern die typische Selbstgefälligkeit des Internet-Spiele-Feuilletons. Wahrscheinlich interpretiere ich in letzter Zeit überall Zynismus, Reality-Show-Attitüde und hochgestochene Lobhudelei hinein, aber in einem Satz von EarthBound als philosophiosches Werk zu schwärmen und im anderen die Probleme mit dem Bruder anzusprechen - das ist nicht mein Ding.

  6. #6
    Das muss ich leider auch unterstreichen.

  7. #7
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.

  8. #8
    Zumal es heutzutage Online Selbstverläge wie http://www.lulu.com/ gibt.

  9. #9
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.
    Danke genau meine Meinung.
    Wenn ihre "Bücher" gut sind dann finden sie auch einen Verlag. Wenn nicht, dann nicht... so ergeht es ja jedem Autor.

  10. #10
    Naja, wenn sie ein bestimmtes Design/Layout brauchen, sind die $5000 durchaus berechtigt – Selbstverlag oder Print-On-Demand-Möglichkeiten hin oder her. Das wird zwar auch aufgelistet, aber bis auf die Cover in keinster Weise gezeigt. Von daher: Keine Ahnung. Ist etwas undurchsichtig und der Auszug zeigt diesbezüglich ja auch nichts.

    Ich würde deshalb auch nicht backen, aber hey, das Schöne ist ja, dass man nichts dafür zahlen muss, wenn man nicht will. . Und auch, wenn ich Jagged Alliance 2 eines der tollsten Spiele evar finde: Ich wüsste nicht wirklich, was ich mit einem Buch darüber anfangen soll. Wenn es eine Sammlung von Planungen, Concept Arts und Tralala wäre – also eben eine Dokumentation des Prozesses – dann vielleicht. Ansonsten wüsste ich auch nicht, was mich da ein Buch lang fesseln sollte, da es für mich eher so klingt, als würde man den Fokus auf eine Retrospektive und die Auswirkung des Spiels legen. Das ist jetzt nicht unbedingt mehr als ein Kapitel.

    Aber irgendeine Nachfrage scheint wohl zu bestehen, also: Shrug.

  11. #11
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.
    Great thing about kickstarter: it is totaly optional.

  12. #12
    Zitat Zitat von Waku Beitrag anzeigen
    Great thing about kickstarter: it is totaly optional.
    Und für viele wohl einfach nur eine Gelddruckmaschine ...

  13. #13
    Wenn du dir die Erfahrungsberichte durchliest, eher das Gegenteil. Man kann wohl an einer Hand abzählen, welche Leute mit Kickstarter ernsthaft Geld gemacht haben, während die Zahl derer, die damit auf die Schnauze geflogen sind, erheblich höher sein dürfte.
    Im Ernst, wenn du einfach nur Geld machen willst, machst du nicht hunderte Seiten zu einem Spiel. Ist doch offensichtlich, dass die Zielgruppe dafür minimal sein dürfte.

    Zitat Zitat
    Wenn ihre "Bücher" gut sind dann finden sie auch einen Verlag. Wenn nicht, dann nicht... so ergeht es ja jedem Autor.
    Ich bin in jedem deiner Punkte anderer Meinung. Das Verlagssystem ist nicht gerade freundlich, und wenn es heute andere Möglichkeiten gibt, was genau spricht dagegen?

  14. #14
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Wenn du dir die Erfahrungsberichte durchliest, eher das Gegenteil. Man kann wohl an einer Hand abzählen, welche Leute mit Kickstarter ernsthaft Geld gemacht haben, während die Zahl derer, die damit auf die Schnauze geflogen sind, erheblich höher sein dürfte.
    Wie man es nimmt.
    Wenn ich ein Buch schreiben möchte und 5.000 US$ per Crowdfunding einnehme und meine Unkosten bei praktisch Null liegen, habe ich ~5.000US$ gewinn gemacht

  15. #15
    Wieso sollten bei einem Buch die Unkosten praktisch bei 0 liegen? Drucken ist nicht billig (vor allem mit einem gewissen Qualitätsanspruch, der z.B. bei Print-On-Demand total eingeschränkt ist), Arbeitszeit ist Arbeitszeit, Bildrechte braucht man hier bestimmt auch und Designer braucht man eventuell zusätzlich. Allein schon bei einem Design für 5 Bücher sind $5000 nicht viel.

    Ich sag ja nichts dagegen, dass man sich wundert, was man denn mit den $35000 macht, die man bei diesem Projekt quasi ohne vorhandenes Produkt einnimmt, aber die $5000 sind jetzt nicht wirklich unrealistisch.

  16. #16
    Naja, in erster Linie ist ja der Verlag für den Druck zuständig nun nicht der Autor.
    Was das Design angeht, bekommt man, wenn man einen Verlag gefunden hat idR ein Corporate Design, welches eingehalten werden muss. Also ein gewisses Design ist schon vorgegeben.
    Wie das bei den Bildrechten aussieht, weiß ich nicht, wenn man Screenshots verwendet. Da kenn ich die rechtliche Grundlage nicht.

    5.000 US$ ist auch eine Summe, die man auch ohne Crowdfunding bewuppen könnte. Schließlich sind das fünf Autoren. Also für jeden 1.000 US$.
    Für mich klingt es mehr, dass die Autoren nicht das Risiko eingehen wollen, 1.000 US$ zu investieren, und darüber hinaus noch ein nettes Sümmchen ohne Kraftanstregung kassieren wollen.

    Bei solchen kleinen Summen frage ich mich immer wieder, was sie machen würden, wenn das Crowdfunding nicht erfolgreich gewesen wäre? Hätten sie dennoch weitergemacht?

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