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Thema: KOTT #18 - Check Out Kirby's Epic ... Uh ...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Fast so, als wenn man sich in anderen Spielen nie diese Gedanken macht, bzw. man nie diese Dissonanz zwischen Gameplay und Story empfindet.
    Ludonarrative Dissonanz ist das Schlagwort, das du suchst.

    Zu deiner Frage: Ich kann das auch nicht verstehen, bzw. verstehe ich nicht, warum die Erkenntnis, dass ein Spiel auch als Kommentar auf sein Genre gesehen werden kann, dieses Spiel aufwertet. Ich fühle mich da tatsächlich immer ein bisschen verarscht - ich will entweder eine direkte Parodie oder ich will ein Spiel, das seine Kritik direkt umsetzt und es einfach besser macht. Mir einen schmutzigen Spiegel vor's Gesicht zu halten und so zu tun, als hätte ich Dreck an den Händen, ist halt einfacher als ein Meisterwerk zu schreiben.
    (Das ist übrigens eine Kritik, die ich generell an moderner Kunst habe. Viel zu häufig wird nichts Eigenes mehr geschaffen sondern "kritisch kopiert". Erst vorgestern war ich auf einer Vernisage und ein Bild bestand nur aus Facebook-Schnipseln. "Sieh, was für einen Scheiß ihr von euch gebt!", schien es sagen zu wollen. "Sieh, was für einen Scheiß du Kunst nennst!", wollte ich zurückrufen.)

    @La Cipollas Spoiler: Sowas wiederum finde ich schön. Das ist für mich auch nicht meta an sich, sondern es nutzt sein Metawissen ("der Held besiegt das Böse" als klassisches Szenario eines Abenteuers) auf gelungene Art und Weise.

  2. #2
    Ich finde, wenn man sich verarscht fühlt, haben die Entwickler versagt. Das ist sozusagen die dunkle Seite.
    Es muss halt subtiler sein.

  3. #3
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich finde, wenn man sich verarscht fühlt, haben die Entwickler versagt. Das ist sozusagen die dunkle Seite.
    Es muss halt subtiler sein.
    Ist halt auch subjektiv. Wenn man für Spec Ops: The Line 60€ zahlt und tatsächlich einen normalen Millitary Shooter erwartet, oder es für ein paar groschen beim Steam-Sale aufschnappt, weil es scheinbar eine coole Adaption von "Heart of Darkness" ist (war meine Motivation).

    Ich hab genau das bekommen was ich wollte, dass es noch etwas selbstkritisch ist, war noch Sahne auf dem Kuchen. Auch das es gegen Ende etwas zäh wird, passt mir da gut. Sonst könnte ich das auch nicht ernst nehmen.


    Ich will meine Meinung aber nicht absolut stellen. Auch ist es nicht so, dass diese Art der kritischen Reflexion sonderlich intellektuell ist. Näh. Überhaupt nicht, aber für vidja games ist das schon was.

    SotC ist eigentlich nur BOSSFIGHTS, the game. Jedes Spiel von Team Ico fokussiert sich auf einen Bereich, den sie gut auschmücken, der Rest dient nur dazu, dass zu fördern. Ebenfalls mein Bild, aber mehr als das hab ich auch nicht erwartet.

  4. #4
    Ja, klar. Die Erwartungen sind da definitiv viel wert. Ich würde mich da aber als Entwickler nicht drauf verlassen wollen.

    Hier ein toller Kickstarter zu Videospielbüchern. *-* Das erste dreht sich um Earthbound (und klingt schon wahnsinnig interessant), und ich würde gern mehr aus der Reihe sehen. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich am Ende die Motivation hätte, viele davon zu lesen. Ist halt doch VIEL für ein einzelnes Spiel, kein Wunder dass das über Kickstarter geht.

  5. #5
    Was wollen die denn da reinschreiben?

    Ich fänd n KIckstarter,dass orginal Retrogameart aus alten Studios aufspührt und daraus hochauflösende Poster etc Produziert viel interessanter.

  6. #6
    Das hat damit aber, well, gar nichts zu tun.

    Sonst lies doch den Text. O_ô Steht eigentlich sehr deutlich drin, und klingt imho vernünftig und interessant.

  7. #7
    Wo ist das Problem? Die Sätze sind doch durch einen Absatz getrennt.

    Was Buch angeht; Ich frage mich eben wo jetzt plötzlich nach Jahren die ganz besonderen Infos über die Spiele herkommen sollen,die es vorher nicht gab.

  8. #8
    Projekte solcherart finde ich eigentlich klasse, aber nach kurzer Lektüre der EarthBound-Auszüge, habe ich zumindest auf das Buch keine Lust mehr. Und ich kann nichtmal genau sagen, warum. Irgendwas stört mich an dem Stil. Nichtmal, dass das bisschen zu autobiografisch ist (für meinen Geschmack allerdings der Fall), sondern die typische Selbstgefälligkeit des Internet-Spiele-Feuilletons. Wahrscheinlich interpretiere ich in letzter Zeit überall Zynismus, Reality-Show-Attitüde und hochgestochene Lobhudelei hinein, aber in einem Satz von EarthBound als philosophiosches Werk zu schwärmen und im anderen die Probleme mit dem Bruder anzusprechen - das ist nicht mein Ding.

  9. #9
    Das muss ich leider auch unterstreichen.

  10. #10
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.

  11. #11
    Zumal es heutzutage Online Selbstverläge wie http://www.lulu.com/ gibt.

  12. #12
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.
    Danke genau meine Meinung.
    Wenn ihre "Bücher" gut sind dann finden sie auch einen Verlag. Wenn nicht, dann nicht... so ergeht es ja jedem Autor.

  13. #13
    Naja, wenn sie ein bestimmtes Design/Layout brauchen, sind die $5000 durchaus berechtigt – Selbstverlag oder Print-On-Demand-Möglichkeiten hin oder her. Das wird zwar auch aufgelistet, aber bis auf die Cover in keinster Weise gezeigt. Von daher: Keine Ahnung. Ist etwas undurchsichtig und der Auszug zeigt diesbezüglich ja auch nichts.

    Ich würde deshalb auch nicht backen, aber hey, das Schöne ist ja, dass man nichts dafür zahlen muss, wenn man nicht will. . Und auch, wenn ich Jagged Alliance 2 eines der tollsten Spiele evar finde: Ich wüsste nicht wirklich, was ich mit einem Buch darüber anfangen soll. Wenn es eine Sammlung von Planungen, Concept Arts und Tralala wäre – also eben eine Dokumentation des Prozesses – dann vielleicht. Ansonsten wüsste ich auch nicht, was mich da ein Buch lang fesseln sollte, da es für mich eher so klingt, als würde man den Fokus auf eine Retrospektive und die Auswirkung des Spiels legen. Das ist jetzt nicht unbedingt mehr als ein Kapitel.

    Aber irgendeine Nachfrage scheint wohl zu bestehen, also: Shrug.

  14. #14
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Mir persönlich geht momentan der ganze Kickstarter-Hype auf den Sack.
    Sie wollen Bücher schreiben? Bittesehr, dann sollen sie es tun ... Wofür brauchen sie nun 5.000 US$? Und so viel gibt es über die Spiele auch nicht zu berichten, dass man gleich ganze Bücher füllen kann ...
    Der Earthbound-Abschnitt liest auch sich so, als ob der Autor seine Kindheit nachfiebert ... nee, muss ich nicht haben, und rechtfertigt auch nicht die 5.000 US$.
    Great thing about kickstarter: it is totaly optional.

  15. #15
    Zitat Zitat von Waku Beitrag anzeigen
    Great thing about kickstarter: it is totaly optional.
    Und für viele wohl einfach nur eine Gelddruckmaschine ...

  16. #16
    Wenn du dir die Erfahrungsberichte durchliest, eher das Gegenteil. Man kann wohl an einer Hand abzählen, welche Leute mit Kickstarter ernsthaft Geld gemacht haben, während die Zahl derer, die damit auf die Schnauze geflogen sind, erheblich höher sein dürfte.
    Im Ernst, wenn du einfach nur Geld machen willst, machst du nicht hunderte Seiten zu einem Spiel. Ist doch offensichtlich, dass die Zielgruppe dafür minimal sein dürfte.

    Zitat Zitat
    Wenn ihre "Bücher" gut sind dann finden sie auch einen Verlag. Wenn nicht, dann nicht... so ergeht es ja jedem Autor.
    Ich bin in jedem deiner Punkte anderer Meinung. Das Verlagssystem ist nicht gerade freundlich, und wenn es heute andere Möglichkeiten gibt, was genau spricht dagegen?

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