Mit goldener Zeit meine ich,eine Fülle an Spielen.Zumindest was die Rpgs,welche ich kenne angeht,hatten die eine sehr hohe Qualität.FFX und Qualität? Nein.Das hatte eine niedrige Qualität.
Mit goldener Zeit meine ich,eine Fülle an Spielen.Zumindest was die Rpgs,welche ich kenne angeht,hatten die eine sehr hohe Qualität.FFX und Qualität? Nein.Das hatte eine niedrige Qualität.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Humble Bundle hat mal wieder ein neues komisches Konzept. Kein Bundle mehr.
Das interessante ist wohl lediglich das "Merchandise" pack. Man kriegt Bastion und ein paar Extras. Eine bandana, zwei Postkarten (einmal Bastion, einmal deren neues Projekt) und eine physische Version des Soundtracks. Leider keine Disc des Spiels, so wie das aussieht.
Ursprünglich wars ja Humble Indie Bundle. Seit THQ machen sie mehr als Indie Spiele. Jetzt auch ohne Bundles. Dann bleibt ja nur noch "Humble". Die entsprechende Web-Adresse ist aber schon vergeben, wenn auch nur für eine blank-Seite.
THQ gibt es aber seit Januar nicht mehr.
Ich denke das ist egal. Bastion ist auch kein Indie-Spiel. Das hatte Warner Bros als Publisher. Was man wohl kaum als Indie Release bezeichnen kann. Aber das ist ja eh komisch, was alles als Indie bezeichnet wird. Auf wiki steht auch direkt zu Journey "Journey is an indie video game developed by Thatgamecompany for the PlayStation 3." und rechts daneben im tab "Publisher(s) Sony Computer Entertainment". Jau, super Indie das ganze.![]()
Indie ist für die meisten eh nur ein Feeling. Wie ein Geschmack beim Essen. Aber selbst nach dem Kriterium waren die THQ Spiele wie Saints Row nicht Indie.
Mir gings nur um den Präzedensfall. Vielleicht wird das ja jetzt ne Tradition mit großen Publishern kurz bevor sie sich auflösen.
Ihr habt nicht verstanden, was "Indie" bedeutet.
Es ist völlig unerheblich, welcher Publisher nun das Spiel veröffentlicht hat. Ein Indie-Spiel wurde unabhängig vom Publisher entwickelt. Sprich, sie haben weder Geld vom Publisher, noch einen Auftrag bekommen, das Spiel zu entwickeln.
Sie haben dann letztendlich das fertige Spiel einigen Publishern vorgestellt, und irgendein Publisher hat sich bereiterklärt, es zu vermarkten.
Wohl kaum, da THQ der Initiator für die Kooperation war, und sich damit erhofften, die Insolvenz aus dem Wege zu gehen.
Aber ob das bei Journey zutrifft? Ich glaub kaum. Afaik hat der Hersteller x Spiele Aufträge von Sony bekommen. (bzw. einen Vertrag über x Spiele) Journey ist eben eins davon. Darum erscheint das auch nicht aufm PC oder so.
Bei Bastion weiß ichs ehrlich gesagt nicht. Aber normalerweise investiert ein Publisher irgendwie. Sonst brauchst du den nicht. Sprich, sobald du da einen großen hast, wär man imo kein wirklicher Indie mehr. Man hat halt wen, im Gegensatz zu den ganzen anderen die nichts haben, erst mal um Steam kämpfen müssen etc.
@La Cipolla: Ich wollts nicht so schreiben, aber ja, Indie ist mittlerweile ein Begriff für "cool", aber dann auch nicht nur. Für manche ist der Begriff auch negativ. Ich glaube aber, dass es deshalb auch von einer Gruppe als "cool" angesehen wird.. weil es so alternativ klingt. Etwas schade. Gibt einige gute Indie Spiele, wobei das meiste leider nicht über gute Ideen herauskommt und sich einfach schlecht spielt.
Sie hatten einen Vertrag mit Sony über drei Spiele (flOw, Flower und Journey), und haben von Sony ein Startkapital und Büros für die Gründung erhalten.
flOw war eine Masterarbeit von einem Studenten und Sony war begeistert von diesem Spiel und haben ihm dann den Vertrag angeboten.
Man mag sich jetzt drüber streiten, ob Flower und Journey Indie-Spiele sind. Fest steht aber, dass Sony sich nicht in der Entwicklung eingemischt haben und auch Verständnis gezeigt haben, als flOw nicht pünktlich fertig wurde.
thatgamecompany hatte freie Hand, was die Entwicklung der Spiele anging, und das kann man durchaus als "Indie" bezeichnen.
Es gibt auch noch andere Arten von Investoren, die Spieleentwickler unterstützen. Es muss nicht gleich ein Publisher sein.
Mir fällt jetzt grad der Name nicht ein, aber in Deutschland gibt es ein Institut, was Spieleentwickler mit Hardwareequipment, wie z.B. Tonstudios, unterstützt.
Kleine Entwickler kommen auch sehr schlecht an Verträge mit großen Publishern ran. Meist wird jedes Spiel ausgehandelt, ob die Publisher es veröffentlichen wollen, oder nicht, und meist tun sie es nicht.
Deadalic Entertaiment agiert auch als Publisher, aber sie suchen dennoch erst mal für ihre eigenen Spiele einen Publisher, weil es günstiger wird.
Geändert von Whiz-zarD (20.03.2013 um 13:57 Uhr)
Mir fällt jetzt so akut die Stadt Leipzig ein, die damals, als die Games Convention/Gamescom nach Köln abgewandert ist, Spieleentwicklern (unter anderem meinem damaligen Arbeitgeber) kostenlose Büros in der Nähe des Messegeländes angeboten hat, in der Hoffnung, auf die Art Leute an eine Konkurrenzmesse zur GC zu binden. Wie gut das lief, muss ich wohl niemandem sagen.
Naja, gut, das ist Leipzig. Hinterste Ecke von Deutschland und auch nicht grad für ihre Familienfreundlichkeit bekannt
In Hamburg gibt es ja die gamecity:Hamburg und das scheint recht gut zu laufen.
Bastion hat sich aber auch fabelhaft gespielt und darüber hinaus einige Awards zurecht gewonnen. Daher gibts nun auch den inoffiziellen Nachfolger und das entsprechende Humble Bundle als Marketing. Transistor sieht auf jedenfall richtig klasse aus und scheint auch genug Änderungen beim Gameplay bieten zu können, um für ausreichend neuen und unbekannten Spaß zu sorgen. Und natürlich weiterhin: Tolle Grafik, grandioser Soundtrack. Dieses leicht angehauchte verrückt-japanische Design gefällt mir echt gut.
Klar, Bastion war eines der besseren. Ich mochte es sehr. Spiele dieser Art, die auch noch so gut sind, gibt es ja kaum. Aber ich hab diverse Indie Bundles gekauft und das meiste ist irgendwie anfangs interessant, hat ein nettes Konzept oder so, aber dann fehlt was.
Z.B. Grimrock. Das Spiel macht durchaus Spaß und ich finds gut. Aber die Charklassen sind VIEL zu linear. Man legt sich quasi am Anfang fest und hat dann alle Entscheidungen getroffen. Neue Techniken gibts auch kaum. Es wirkt alles monoton. Das Kampfsystem ist auch interessant, aber eben auch nichts, was auch nur annähernd gut genug ist, um das Spiel alleine zu halten. Ist kein schlechtes Spiel, aber es kränkelt an diversen Stellen. Hätte richtig gut sein können, die Basis war da.
Oder Snapshot, tolle Idee sicherlich. Aber die Steuerung ist einfach nur murks. Mit gamepad funktioniert das mit den Snapshots und mit Tastatur + Maus der andere Kram nicht wirklich. Es spielt sich leider schlecht. Was das Spiel auch tatsächlich schlecht macht, was nicht hätte sein müssen.
Dann Closure: Ein tolles Konzept, manche Level sind aber wirklich sehr schlecht entwickelt worden. Sehr stark schwankende Qualität.
Bastion ist ziemlich gut, da gibt es nicht wirklich was, was ich ändern würde. (Ok, über Story kann man streiten) Ansonsten gefiel mir auch noch Braid super, wenn das auch manchmal etwas komische Erwartungen von dem Spieler hatte. Aber im Endeffekt ist das auch nichts anderes als bei kommerziellen Spielen. Gutes und schlechtes, sowie Spiele die Potential verschenken gibts ja immer. Und so Sachen wie Steuerung sind ja auch nicht selten mal generell schlecht.
Mir gehts eher ums Gesamtkonzept/werk, als um irgendwelche "Kleinigkeiten" - also, wenn ich danach gehen würde, hätte ich ja an jedem Spiel was auszusetzen. Und gerade bei den kleinen Indie-Entwicklern ist es mir ehrlich gesagt ziemlich egal und sehe ich auch etwas drüber hinweg, wenn die Steuerung nun etwas hakelig oder nicht jedes Level grandios designt ist, besonders wenn man die Spiele dann noch im Bundle halb geschenkt bekommt. Klar ist Grimrock nicht perfekt, genauso wenig wie ein Closure, Cave Story+, FLY'N und Co. - aber ehrlich gesagt nehme ich diese Macken & Kanten beim Zocken kaum wahr. Ich will einfach nur etwas Unterhaltung. Grimrock hat ein Genre bedient, was lange Zeit in der Versenkung verschwunden ist und alleine aus dem Grund hats mir schon echt Spaß gemacht. Wenn wir dann von solchen Größen wie Blizzard sprechen, ja, da erwarte ich dann auch eine gewisse Qualität, alleine schon aufgrund des Namens und ihrer enormen Erfahrung.
Was hast du denn von einen Grimrock erwartet? Das es der neue Meilenstein im Genre wird, mit ganz vielen neuen tollen Ideen? Ich glaube, das wird auch den Kickstarter-Projekten zum Verhängnis: Die Leuten erwarten dann einfach zuviel. Sieht man ja immer dann an den Shitstorms a la Diablo 3 und Mass Effect 3.
Ich erwarte ein Spiel, was mir mehr als nur für 20% seiner Spielzeit Spaß macht.
Dazu sehe ichs auch nicht als Kleinigkeit an, wenn die Steuerung absolut gar nicht funktioniert (wie bei Snapshot).
Bei Closure warns auch nicht schlechte Rätsel oder so, sondern gewisse Dinge, die einfach sehr deplatziert und "nicht getestet" wirken. Etwas, was man nach einmal Probespielen eigentlich merken müsste, dass das Element nicht existieren sollte, imo natürlich.
Aber wie ich ja sage, in gewisser Weise kann das auch bei allen anderen Spielen passieren. Fehlerfreiheit brauch ich auch gar nicht. Spaß muss es bringen. Und da ist ja eben das Problem. Vor allem wenns Kleinigkeiten sind, die das verhindern. (Bei Grimrock ists ja leider keine Kleinigkeit, sondern das arg minimalistische Design. Kaum neue Ausrüstung, kaum sichtbare Entwicklung durch Level ups..)