Das scheint mir aber ziemlicher Schwachsinn. Man kann das E-Book ja einfach als eigene Version/Edition/Auflage rausgeben, und schon gilt die Buchpreisbindung nicht mehr. Macht ja z.B. Der Buchclub Bertelsmann macht das ja auch so: Rechte einkaufen. Dem Buch ein anderes Cover verpassen. Es für ein paar Euro billiger rausgeben. -> Einhalten der Geld-Zurück-Garantie: "Bei uns bekommen Sie das Buch billiger als irgendwo sonst."
An sich halte ich die Buchpreisbindung (bei Print-Exemplaren) für etwas sehr sinnvolles, da sie u.a. einen gewissen Gewinn für die Autoren sicherstellt. (Wenn ein Verlag ein Buch für 3 Euro raushaute, wie unverschämt niedrig müsste dann das Autorenhonorar sein? Hm?)
Dass Amazon (z.B. über Re-Importe) versuchte die Buchpreisbindung zu unterwandern, ist einer der zahlreichen Gründe, warum ich Amazon boykottiere, was Bücher angeht ...






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