Weil das, was als DLC angeboten wird, zum Release meistens noch nicht fertig, oder erst in Planung ist. Und ein Release lässt sich eben auch nicht bis auf ewig hinauszögern. An sich ist DLC eigentlich auch eine feine Sache: Bei RDR (Red Dead Redemption) wurde z.B. eine komplette Kampagne angeboten. Ist doch für sich besser, als ein komplett neues Spiel bzw. ein Sequel zu produzieren. Solche Sachen wie neue Kostüme, was man inzwischen bei fast jedem Spiel mittlerweile als DLC nachgereicht bekommt, sind eben Kleinigkeiten für Leute, die ein bisschen Abwechslung wollen.
Komplett verteufel ich DLC nicht, denn sie können ein Spiel auch langfristig interessant machen. Dass ein Spiel auf DLC angewiesen ist, weil es an sich unfertig verkauft wird, scheint mir eher die Ausnahme zu sein. Zumindest fällt mir da gerade kein Beispiel ein.
Das ist etwas oberflächlich formuliert.Zitat
Vor dem Hintergrund, dass die Spiele immer umfangreicher werden, und die Produktion heutzutage weit mehr Geld verschlingt als früher, die Preise für die Spiele aber kaum bis gar angestiegen sind, kann man sich über das, was man für sein Geld bekommt, eigentlich nicht beschweren. Online-Modi sind z.B. bei vielen Spielen komplett gratis bzw. schon im Preis enthalten. Dafür, dass man im Online-Modus locker nochmal das doppelte und dreifache der eigentlichen Spielzeit verbringen kann, ohne dass es wirklich langweilig wird, spricht schon für sich. Was über die Disc in der Box hinaus noch als DLC angeboten wird, ist letztlich auch freiwillig, von "Geld abnehmen" im Sinne von "erzwingen" zu reden, wäre also übertrieben.
Ich kanns zwar nachvollziehen, wenn man sich mit DLC nicht anfreunden mag, aber man sollte das ganze auch aus anderen Perspektiven betrachten.

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