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Thema: [Werwölfe IV] Tag 4

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    "Wählt nur, wen ihr wollt. Roland läuft doch immer mit seinem Hut herum und verbirgt seine menschengierigen Augen! Außerdem hat er erzählt, er sei sicher vor organsierten Verbrechern geflohen. Ist er wirklich hilflos entkommen, oder hat er seine Gestalt benutzt, um seine Verfolger zu eliminieren?"

    Geändert von relxi (06.09.2010 um 13:54 Uhr)

  2. #2
    Die Bäckerin und die Hexenjägerin machten sich also auf die Suche nach Nadeschka doch als sie sie in der Taverne vorfanden blieb diese stumm und starrte nur traurig vor sich hin. Isabella entschied das Mädchen in Frieden zu lassen, bot ihr aber noch flüsternd an das sie sie später noch zum Friedhof begleiten würde.

    Avery hatte sich anscheinend auch daheim zurückgezogen und so entschieden die beiden Frauen zu zweit baden zu gehen - allerdings wurde ihre Aufmerksamkeit, als sie die Taverne verließen, von der heißen Scheindiskussion um das Opfer dieses Tages gefesselt.

    "Einen Mann Gottes töten zu wollen ist das abscheulichste, was ich je gehört habe. Liegt irgendetwas gegen Pater Raphael vor? Oder seid ihr euch nur dem Zwist in euren Herzen bewusst und das ihr euch nicht sicher seid wen ihr nun hängen sollt?

    Ich stimme, wie gestern für unseren Hauptmann Lester. Und hört gut zu warum - es ist nämlich nicht so das ich ihn wähle, weil er mich gestern aufs ungehörigste bespannt hat, sondern weil jeder der ihn angeklagt hat zum Opfer der Wölfe wurde. Jeder. Ralf, Diran hatten ihn beschuldigt, Justus war zuerst von ihm verdächtigt worden und Konrad hatte etwas gesehen - da bin ich mir sicher.

    Schließt euch meiner Meinung an und lasst uns sehen was unter seiner Hülle steckt - falls er kein Wolf ist, lasse ich mich gerne auch zum Schaffott führen. Aber tötet keinen Mann Gottes, falls ihr nicht noch irgendwo ein Fünkchen Glaube habt das euch aufrecht erhält in diesen dunklen Tagen."

    Alle die gestern darauf bestanden hatten das Mädchen Yukari zu hängen waren in ihren Augen ebenso verdächtig: Wilhelm, Winfried und die schöne Bäckerin, die neben ihr herging. ... Was ihren Kampfgefährten Nicolo anging zauderte sie noch. Vielleicht unterlag er einem Fluch? Vielleicht...

    Mit diesen Worten drehte sie sich um und zog die Bäckerin mit sich in einem Bogen, um keine Verfolger neugierig zu machen, zu den heißen Quellen. Sie hatte vor sich mit ihr gründlich zu unterhalten. Auf ihre Art.

  3. #3
    Avery grübelte in seinem Haus über dies und das. Auch er ging die Liste der Dorfbewohner durch.
    Am verdächtigsten kam ihm eindeutig Lester vor. Man wählte ihn zum Hauptmann und zack, begannen die Katastrophen. Und vor allem war er unfähig, etwas dagegen zu unternehmen. Avery war sich sicher, dass er mit allem zusammenhing. Auch bei Winfried, den er schon länger im Visier hatte, traf dies zu.
    Etwas bizarr war auch der Kopf der Hexenjäger höchstselbst. Er kam aus dem Nirgendwo. Und was noch seltsamer war, ihm wurde von allen seiten vertrauen geschenkt. Leicht komisches Verhalten gegenüber einem fremden. Aber er war noch lange nicht so gefährlich wie der Hauptmann.
    "Argh! Das geht mir hier alles auf die Nerven!!!!!", brüllte er, von seinen eigenen Gedanken verwirrt. Er verließ schlecht gelaunt seine Hütte und schritt auf die Schänke zu.
    Dort angekommen, staunte er nicht schlecht. Jemand hatte bereits für den Hauptmann gestimmt! "Klasse.", sagte Avery sich, "ein Sympathisant." Er schmierte einen weiteren Strich neben den bereits dagewesenen. "Lester.", fing Avery an. "Ich wählte dich zum Hauptmann, doch so langsam fange ich an, an dir zu zweifeln. Die erste Sache: Der Wölfe Gefahr ist nun einmal ein Hauptmann. Wieso töten sie dich dann nicht? Die zweite Sache ist: Bisher verzeichneten wir unter deiner Führung keinerlei Erfolge. Was heißt, einen neuen Hauptmann zu haben, der seine Sache besser macht, kann auch nicht schaden. Die dritte und letzte Sache ist: Dass jeder bisher, der von dir gewählt wurde, nun unter der Erde weilt. Damit ist nun Schluss. Ich fordere deinen Kopf, Lester!!!!
    Zu Lesters letzten Bemerkung meinte Avery: "Ganz einfach deswegen, ich habe es schon angedeutet: Weil wir unter deiner Führung bisher keinen einzigen Wolf erwischt haben. Und das ist heute Abend auch nicht anders."

    Just in diesem Augenblick sah er im Augenwinkel Isabella und Lilith, die von Dannen schritten. Wohin sie wohl gingen? und vor allem auch noch ohne Begleitung? selbst, wenn es dieser zwielichte Hexenjäger war......nein, so ging das nicht. Er entschied sich, ihnen zu folgen.

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