Eden of the East.
Wow, was für eine Enttäuschung. Es sieht hübsch aus, hat sympathische Figuren, hier und da etwas Gesellschaftskritik und eine Prämisse mit verdammt viel Potential, aber die Handlung...
Was soll das überhaupt für ein dämlicher Plan sein. Wir beschießen Tokyo mit Raketen und dann werden sich die Menschen auf irgendeine Weise (?) auf die wichtigen Werte (?) besinnen, und Japan kehrt wieder in den Zustand der Nachkriegszeit (?) zurück. Und das wird dann irgendwie (?) das Land retten?
Und wofür waren die NEETs am Ende gut? Ist ja eine schöne Idee, dass Takizawa das verschwendete Potential nutzen will, aber was soll an dem Plan "Wir holen die Raketen einfach mit Luftabwehrraketen vom Himmel" so genial sein, dass man tausende von NEETs dafür braucht?
Ich war wirklich gespannt, welche Rolle sie letztendlich spielen würden. Ich dachte, da steckt irgendein komplexer Plan à la Yagami Light dahinter, in dem die NEETs irgendwie ein wichtiges Element darstellen. War aber nicht wirklich der Fall.
Und warum hat Takizawa sich nun das Gedächtnis löschen lassen? Offenbar wollte er ja wirklich ernsthaft die ihm gestellte Aufgabe erfüllen. Sich dann plötzlich mittendrin das Gedächtnis löschen zu lassen, das ist ja wohl mehr als kontraproduktiv.
Dabei war die Prämisse wirklich gut. Kann man mit 10G Yen Japan retten? Da gibt es ein paar wirklich interessante Fragen. Wovor retten? Geht das? Wie könnte man das angehen? Woran könnte es scheitern? Allein diese paar Fragen eröffnen so viele Möglichkeiten!
Hat nicht Takizawa die Neets mit den Raketen ermorden lassen? Die ganze Serie war größtenteils Parodisch gemeint, weißt du. Parodisch auf solche Sachen wie Otokogumi, Sanctuary oder Kazumeku. Es ist mehr "A Modest Proposal" als "Der Sonnenstaat".
Die Klagen über die Shinjins und ihrer Rolle im Untergang der Nation sind nicht neu. Das Konzept hinter der Neet-Aktion schloss daran an. Ist sehr wahrscheinlich, dass solche Sachen nicht hundert Prozent Einsichtig sind...
Und der Preis für die klischeehafteste Serie dieser Saison geht an Hidan no Aria und das, obwohl wir diesmal u.a. 2 Dating-Sim-Umsetzungen haben ┐( ̄ー ̄)┌
Ansonsten sind Ano Hana, Denpa Onna to Seishun Otoko, Ao no Exorcist und Deadman Wonderland so gut geworden wie ich es mir erhofft hatte, [C] und Hyouge Mono hingegen könnten ruhig noch was zulegen. Fehlt nur noch Moshidora.
Und der Preis für die klischeehafteste Serie dieser Saison geht an Hidan no Aria und das, obwohl wir diesmal u.a. 2 Dating-Sim-Umsetzungen haben
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Irgendwo hab ich das bei den Seiyuu Wahlen erwartet... aber hast du Dog Days geschaut? Diese Serie wird echt durch mieses directing und Klischee durchzogen. (und stellenweise miese Animationen, aber das ist eher die Schuld vom directing.)
Das Klischee ist in der Serie gar nicht schlimm, in der Theorie, aber es funktioniert irgendwie nur so halb. Manche der Szenen sind unnötig vorrausschaubar:
-Mädchen: Blabla, wir brauchen keinen Helden!
-Spezial-AOE-attacke von ihr, ein Soldat kommt, oh Wunder, durch und der "Held" rettet sie mit seinem "Hero-Kick"
Da hörts dann aber auf, sie beschwert sich nicht sofort bei ihm nach dem Motto "geh nach Hause". Mitten im Kampf. Das kommt erst ein wenig später und auch etwas anders. (anders im Sinne von: Es ist ok)
Hidan no Aria müsste also schon einiges reißen um Dog Days, eine Serie die extra versucht voller Klischee's zu sein, zu schlagen. Bisschen schade, dass der Serie der Spagat nicht ganz gelingt und das directing einiges verschlechtert. Immerhin ist der Cast nett. Selbst der Protagonist.. 13 und von keiner Frau vertont, aktuell sportlich, sympathisch etc. Schock.
Bin dann ja mal auf Hidan no Aria gespannt.
Ja, aber nur die erste Folge und ich kann nur anhand dessen beurteilen. Mag sein, dass DD später sich noch "steigert", die erste Folge war aufgrund des "neuartigen" Settings schon erfrischend anders, nur halt nicht gut
Ja, aber nur die erste Folge und ich kann nur anhand dessen beurteilen. Mag sein, dass DD später sich noch "steigert", die erste Folge war aufgrund des "neuartigen" Settings schon erfrischend anders, nur halt nicht gut
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Ui ok. Alleine die ersten 2-3 Minuten von Ep1 Dog Days zeigen eigentlich die volle Breite von den Klischees. Schlimmer wirds nicht. Eher besser. (in ep2. Wer weiß was da noch kommt)