Ergebnis 1 bis 20 von 84

Thema: [Werwölfe IV] Tag 2

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Verwirrt betrachtete Lester den Zettel. Vor allem aus dem Ende wurde er absolut nicht schlau. Sollte das ein Code sein? Wusste Raphael etwas über die Werwölfe und konnte ihm das nur in dieser Forum wissen lassen? Wenn ja war es nur zu blöd, dass er absolut keine Ahnung hatte wie er das knacken sollte. Vielleicht spielte Raphael auch nur mit ihm und der Zettel bedeutete gar nichts...
    "Wenn es denn reichen würde einfach alle Häuser zu dursuchen, aber die Werwölfe werden kaum Hinweise auf ihre Verwandlung dort verstecken. Wobei Diran in der Hinsicht verdächtig ist, denn sein Haus ist nur so mit Fallen gespickt, wodurch es so gut wie unmöglich ist hineinzugelangen.", jedoch sagte Lester das mehr zu sich selbst als zu Raphael, denn dieser hatte sich mittlerweile schon längst enfernt.

  2. #2
    Lilith sah zu, wie Winfried sich immer mehr in Rage brüllte, während andere versuchten, ihn ein wenig zu beschwichtigen. Sie selbst war nicht der Typ, der einem anderen drein redete und versuchte, jemanden vehement von ihrer eigenen Meinung zu überzeugen, außerdem hatte sie ja schon gesagt, was sie grundsätzlich über die Sache dachte.
    Trotzdem schüttelte die Bäckerin immer wieder den Kopf, unfähig, Winfrieds Handlung nachzuvollziehen. Was dachte er sich nur dabei? Jeder im Dorf wusste, dass der Schreiberling seit langer Zeit eine Abneigung gegen den Wirt hegte, und nun wirkte es, als würde er die Katastrophe, die das Dorf heimsuchte, benutzen um Lester los zu werden. Dabei hatte man am Vortag doch gesehen, dass einem die Sympathien nicht unbedingt zuflogen, wenn man seinen persönlichen Groll nicht zügeln konnte.
    Selbst wenn Winfried einen Grund zur Annahme, der Wirt sei ein Werwolf, haben sollte, hatte er sich äußerst unklug verhalten. Der Klang seiner Stimme und die Worte, die er nutzte, waren so voller Abscheu, dass es weit über eine vorsichtige Verdächtigung hinaus ging, über die man ruhig diskutieren und beraten konnte. So allerdings würde niemand ihn richtig ernst nehmen.
    Zum Glück“, fügte Lilith gedanklich hinzu und sah nun zu Lester, der eher verwirrt schien, als sich ernsthaft angegriffen zu fühlen, zumindest blieb er relativ ruhig. Auch wenn es eine Fassade sein mochte, momentan waren die Art und das Vorgehen des Hauptmanns eine Stütze für das Dorf. Außerdem hatte die Bäckerin vor nicht allzu langer Zeit ein Versprechen abgegeben, wonach sie Lester ohnehin niemals in den Rücken fallen würde.

    Statt nun weiter über den Wirt und den Schreiberling nachzudenken, schweiften Liliths Gedanken zum Vortag, an dem sie Diran am verdächtigsten gefunden hatte. Was hatte sich seitdem eigentlich geändert, außer ein paar Stimmen von Individuen, die sich immer den naheliegensten Sündenbock suchten?
    Auch der Barde war ihnen durch sein Gebrüll schon lange nicht mehr auf die Nerven gegangen… und warum schlich sich der Bader oft hier herum, ohne aber ein Wort zu sagen oder etwas beizutragen?

  3. #3
    "Da es absolut keinen Grund gibt eure 'auptmann zu verdäschtigen, sollten wir uns lieber überlegen wer stattdessen in Frage käme.
    Als erstes möchte isch Diran den Alschimisten nennen. Solsche Gestalten waren mir schon immer suspekt, doch ist er auch ein Werwolf? Isch denke nicht. Stattdessen möchte isch Andreas verdächtigen. Er ver'eimlischt uns etwas, soviel ist klar! Andreas scheint absolut kein Interesse daran zu 'aben, dass wir die Wölfe erschlagen! Auch seine Unwissen'eit in Bezug auf Konrads Tod 'alte ich für gespielt!"

    Nicolo ging auf Andreas zu bis er unmittelbar vor ihm stand und flüsterte ihm zu: "Misch könnt ihr nicht täuschen, Werwolf."

  4. #4
    "Was?" Andreas war empört. "Erst wollt ihr, dass ich euch durch die Gegend führe, und keine fünf Minuten später soll ich ein Werwolf sein? So, mir reicht's! Sucht euch den blöden Felsen doch selber! Ich hab jedenfalls keine Lust, mich mit Leuten, die einfach behaupten, ich sei ein Ungeheuer wie aus einer Schauergeschichte, herumzutreiben!"
    Damit trat er durch den Eingang der Schänke und knallte die Tür hinter sich zu.

  5. #5
    "Das Dorf zwingt mich, gegen Diran zu sprechen, doch aufgrund der Sinnlosigkeit der qualvollen Todesstrafen bin ich lieber für den schnellen Hackblock oder "Hausarrest" in Dirans tiefsten Zinngewölben, welche er zur Goldanfertigung genutzt hat."

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •