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Thema: [Werwölfe IV] Tag 2

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Roland indes hatte seine Karte mittlerweile nur so mit Kreuzen versehen, dass sie kaum noch als solche zu erkennen war. Es waren so viele Spuren zu finden, dass er feststellen musste, dass es ihm nun erst recht nicht mehr weiterhalf. "Die sind eindeutig intelligent, das wird noch erheblich schwieriger, als befürchtet." Roland hatte nichtmal mitbekommen, dass der Regen bereits aufgehört hatte, als er wieder im Dorf ankam. "Das einzige, was ich herausgefunden habe, ist dass sie auf jeden Fall wieder in den Wald geflüchtet sind, nachdem sie diesen Hexenjäger erwischt hatten..." völlig in Gedanken versunken, stürzte Roland und schlug jäh auf dem Boden auf. Dabei fiel ihm die Karte aus der Hand und als Roland aufblickte, sah er eine Spiegelung auf dieser, welche durch die strahlende Sonne veursacht wurde und da fiel es ihm auf: Die meisten Spuren waren in der Nähe eines bestimmten Berges zu finden. Warum war ihm das nicht früher aufgefallen? So stand Roland auf und eilte schnellstmöglich nach Hause, er wollte nachsehen, aber vorher wollte er noch seinen alten Degen holen, denn unbewaffnet sollte man nicht in den Wald gehen, auch wenn die Werwölfe scheinbar nur nachts aktiv waren. Auch wenn die Waffe schon bessere Tage gesehen hatte. Allerdings war Roland auch bewusst, dass er so schnell wie möglich wieder zurück sein musste, noch lange, bevor es Nacht wurde.

  2. #2
    Der Tatendrang aller war diesmal noch stärker als am Vortag. Lilith beobachtete Godfrey, dem man ansah, dass ein Feuer der Entschlossenheit in ihm brannte, und auch die anderen Hexenjäger wirkten zuversichtlich und bereit, den bösen Mächten zu trotzen. Die Bäckerin musste unweigerlich lächeln, als Lester seine Entdeckung verkündete, denn auch in seiner Stimme lag so viel Hoffnung, wie sie noch nie von ihm gehört hatte. Strahlend blickte Lilith die Männer vor sich an, und die Sonne, die nun hell über ihnen schien, war bestimmt nicht der einzige Grund, warum ihr endlich wieder etwas wärmer wurde.
    "Ich möchte auch mitkommen, wenn es Euch nichts ausmacht." ,sagte sie, als Andreas sich gezwungenermaßen bereit erklärte, die Jäger zum Hexenfelsen zu führen. "Es widerstrebt mir, einfach nur tatenlos zu warten, dass etwas geschieht." ,fügte sie hastig als Erklärung hinzu, da sie fast befürchtete, ihnen allen keine große Hilfe zu sein. Den Weg zu diesem Felsen kannte sie nicht allzu gut, aber Andreas würde schon wissen, wo es hinging...

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