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  1. #1
    In meinen Augen sollte die Schule die Kinder vor allem dazu erziehen ihren Kopf zu benutzen und ein "freies" Denken zu entwickeln. Neben den simplem Wissen für das spätere Leben (Beherrschung von Sprachen, grundlegende Logik, "Rechnen") sollte zum Beispiel auch politische Bildung und gesellschaftliche Themen eine Rolle spielen. Dieser Bereich sollte zum Ende der Schulzeit zusammen mit der Vorbereitung auf die Station nach dem Abschluss immer wichtiger werden.
    Kleidung sehe ich als Teil der Individualität an und Einschränkungen dieser verleiten meine Fußnägel schon wieder zum umklappen.
    Ach, die entwickeln sie gar nicht, sagt ihr? Ist ja eh alles Gruppenzwang? Naja, ist es nicht ein Teil der Entwicklung auch mit so etwas umzugehen? Gibt es denn so etwas im Klischee-Büro nicht?
    Letztlich ist das bei vielen auch eine Phase die sich im Laufe der Jahre wieder verlieren wird. Jeder muss erst mal seinen Platz finden und Sachen probieren.

    Problematisch wird es natürlich, wenn dieses Verhalten nicht mehr abgelegt wird aber als reine Prävention erst mal alles radikal vereinheitlichen? Ist für mich der gleiche Ansatz wie in der "Killerspiele"-Diskussion. Erstmal alles verbieten - das macht am wenigsten Arbeit und ist leicht zu kontrollieren.
    Differenzierter Umgang kostet nun einmal Zeit und Geld wird aber vom Michel auch meistens als Wischiwaschi-Getue abgetan. Ok, die Ergebnisse sind nun mal auch nicht in einer Legislaturperiode sichtbar und wenn sich kein kurzfristiger Erfolg kann es ja nicht gut sein.

    Mir erscheint dieser Lösungsansatz im Allgemeinen jedoch nicht bis ins Ziel gedacht und mehr wie eine Zwangsdosis Valium aus Baumwolle vor - da können wir auch die Kinder nachmittags vorm TV abladen. Das macht den (kleinen Teufels-)Braten auch nicht mehr... doch klar: es macht ihn fetter.

  2. #2
    Ich finde Schuluniformen sind gar nicht so eine schlechte Idee. Solange sie nicht aus einem hässlichen T-Shirt und einer zu weiten Hose bestehen. Muss schon irgendwie nett aussehen.

    Die Kids müssen sich keine Gedanken darum machen, was sie jetzt genau anziehen sollen zur Schule, man fällt nur durch den Charakter auf und nicht durch das Äußere. In vielen Berufen muss man später auch bestimmte Kleidungsordnungen einhalten, daher keine schlechte Übung.
    Und viele Gründe mehr, die hier schon angesprochen wurden.

    In der Grundschule normale Klamotten, ab den höheren Stufen Uniformen, an der Uni locker, bei der Arbeit bestimmte Kleidungsordnung. Finde ich ok. In der Freizeit hat man eh genug Möglichkeit seinen eigenen Stil zu finden.

  3. #3
    Nichts persönliches aber ich nehm' mal exemplarisch den Post, da steckt so viel drinne.

    Zitat Zitat von Princess Aiu Beitrag anzeigen
    Ich finde Schuluniformen sind gar nicht so eine schlechte Idee. Solange sie nicht aus einem hässlichen T-Shirt und einer zu weiten Hose bestehen. Muss schon irgendwie nett aussehen.
    Ähnlich den 2 Kollegen über mir mit "modern" und "kein grau in grau".
    Wer legt denn nun fest was hübsch ist. Und vor allem glaubt ihr wirklich, dass die vermutete fehlende Individualisierung auch bedeutet keinen eigenen Geschmack zu haben? Was wäre, wenn ihr nun alle einen Kartoffelsack anziehen müsst? Ihr versteht den Punkt, right?


    Zitat Zitat
    man fällt nur durch den Charakter auf und nicht durch das Äußere.
    Haarschnitte werden auch angepasst? Zwangsbrillen für alle oder doch lieber Kontaktlinsen für die Blindschleichen? Alle benutzen die gleichen Stifte etc. Und wehe jemand ist dick oder hat nen Quadratschädel - oder formen wir die auch zurecht?
    Ein absolute schwaches Argument.


    Zitat Zitat
    In vielen Berufen muss man später auch bestimmte Kleidungsordnungen einhalten, daher keine schlechte Übung.
    Du musst üben, morgens die Sachen anzuziehen die dein Beruf erwartet? -langer Blick-




    Ironisch an den ganzen Diskussionen finde ich, dass die Leute, die fordern mehr auf den Charakter zu achten eigentlich total auf das Äußere fixiert sind. Sind vielleicht eher die Steine im Kopf das Problem und weniger die Baumwolle auf der Haut?

  4. #4
    Da Individualität in unsere Gesellschaft nicht wirklich unwichtig ist würden Uniformen dem entgegenlaufen, außerdem sprechen wir von Schulen und nicht von Kasernen.
    Wie die Uniformen aussehen ist mir, wie einigen anderen hier egal, Uniform wäre Uniform und sieht halt an manchen nicht gut aus. Außerdem von wegen Markenklamottenblabla, auch bei Unifomen würde man irgendann einen unterscheid sehen von wegen während die einen Eltern ständig neue kaufen können, müssen andere Uniformen länger halten oder geflickt.
    Ich finde auch in der Schule sollte man sich kleiden können dürfen wie man will, schonmal was von freier Entfaltung der Persönlichkeit gehört? Das ist ein grundrecht, was soviel bedeutet wie das man es nicht an allen Ecken und Ecken einschränken darf.

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  5. #5
    Ich war auf einem Gymnasium, wo es noch recht wenig Markenzwang gab (ist aber auch schon ein paar Jahre her ^^), aber gegen eine Uniform hätte ich nichts gehabt. Ich mag Verkleidungen
    Ob es die Disziplin steigert sei mal dahingestellt, aber die morgendliche Frage "Was soll ich nur anziehen?" wäre damit abgeschafft. Aber im Grunde sind die H&M-Klamotten, die Teilchen von New Yorker (wo kaufen eigentlich die Jungs ein???) und ähnliches nicht gerade individuell, das Argument, Uniformen würden die Persönlichkeitsentfaltung einschränken, gilt also nicht wirklich. Ich selber habe erst im Studium meinen eigen Stil gefunden bzw. mich getraut, ihn auszuleben. In der Schule mit irgendwelchen ausgefallenen Klamotten? Keine Chance, man muss sich ja nicht unbedingt als Zielscheibe anbieten. Aber das war auch lange vor den Emos, Jungs mit schwarzen Fingernägeln und Mädchen mit Tüllröckchen und Pseudo-Miedern im Alltag.
    Fazit: Gruppenbildung gibt es mit und ohne Uniformen, die Kiddies zwischen 12 und 16 Jahren sind eh alle gleich gekleidet und Individualität setzt meist erst später richtig ein.

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