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Thema: Pen&Paper-Projekt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Also man soll sich halt weniger so n ödland wie in fallout 3 bildlich vorstellen als vielmehr ein düsteres, osteuropäisches gebiet mit nuklearem niederschlag wie im spiel s.t.a.l.k.e.r. nur dass die bäume halt durch mutation recht komisch aussehn und auch alles andere. ich schwanke noch ob das wasser durch eine art chemische reaktion zwischen der radioaktivität und einem anderen material gereinigt wird (ironischerweise). oder ob es sich dabei vllt um eine art nano apparatur handelt. wie gesagt der osten europas (größtenteils eben russland) bildet die sogenannte "Nukleare Todeszone". Jeder RPGler kennt das sicher dass der eigene chara im rpg durch eine unglückliche reihe von situationen diverse gliedmaßen verliert. in meinem rpg ist das net ganz so "tragisch" da es möglich ist diese durch kybernetische prothesen zu ersetzen die die volle leistungsfähigkeit des charakters zumindest teilweise wiederherstellen. ich denke darüber nach im regelwerk eine art lebenssimulation zu verankern sodass der nahrungs und wasseraufnahme eine besondere bedeutung zuteil wird. aber ob dies nicht zu kompliziert umzusetzen ist oder im endeffekt beim spieler zur frustration gibt kann ich nicht sagen. ich habe mir da schon einige gedanken gemacht aber die alle in einem post aufzuzählen wäre warscheinlich etwas zuviel. ich hätte aber schon ne skizze für ne "Weltkarte". wenn die jemand einsehen will. is aber nix besonderes. europa mit neuen städten eben. Außerdem freue ich mich darauf auch konstruktive ideen von anderen einbinden zu können. Alleine dran zu arbeiten wird auf dauer langweilig. Auch das Wetter spielt eine wichtige Rolle da der radioaktive Regen natürlich auf dauer schädlich ist und das reisen bei sonnenschein eine wahre qual ist. Außerdem find ichs en bisschen öde dass solche endzeitszenarios (wenn reale orte genannt werden) fast immer in den USA angesiedelt sind.

    Geändert von RPGator (25.07.2010 um 00:54 Uhr)

  2. #2
    (Kleine Anmerkung: Die Strahlung ist bei S.T.A.L.K.E.R. eher Dekoration; das Spiel besteht zu 75% aus Mutanten mit magischen Kräften. Zumindest, wenn man später die Backstory gelernt hat. Dito für Metro, nur daß es da Dämonen mit magischen Kräften sind.)

    Ich glaube, daß du es bei der Suhe nach Mitarbeitern hier nicht einfach haben wirst; MagicMagor hatte vor ein paar Jahren ein fast identisches Konzept, aus dem das (mittlerweile leider eingeschlafene) Solatic-Projekt geworden ist. Sprich: Das interessierte Talent wurde bereits abgeerntet und ich bezweifle, daß die meisten sich die selbe Arbeit noch mal machen wollen.

    Wenn du es durchziehen willst: Wähle ein einfaches und/oder fertiges System. Detaillierte Systeme sind interessant, aber ich empfehle dir etwas, bei dem du das Hauptaugenmerk auf den coolen Teil (das Setting) legen kannst. Du wirst so oder so einen Haufen Finetuning haben und wenn du parallel deine eigene Variante von GURPS entwickeln und tunen mußt, macht das vermutlich mehr Arbeit, als du auf einmal bewältigen kannst.

  3. #3
    irgendwo muss es doch wen geben der bock hat an sowas mitzuarbeiten oder is die pen&paper szene was eigene projekte angeht so unkreativ?

  4. #4
    Zitat Zitat von RPGator Beitrag anzeigen
    irgendwo muss es doch wen geben der bock hat an sowas mitzuarbeiten oder is die pen&paper szene was eigene projekte angeht so unkreativ?
    Eher zu kreativ. So ziemlich jeder, den ich in der Szene kenne, steckt in mindestens drei Projekten. Zugegeben, die meisten sind eher theoretischer Natur und werden nie über ein Testspiel rauskommen, aber ja...

    Sowas bindet die Leute. Beispielsweise würde ich eher an Solatic weiterarbeiten, als NOCH ein Endzeitrollenspiel mitzuentwickeln.

  5. #5
    Exakt. Ich meine, was habe ich gerade angedacht oder in Arbeit?


    Solatic. Das Team hat bereits Testspiele absolviert und ich habe lange Dokumente bezüglich verwendeten Waffen und Munitionstypen verfaßt.

    Ein eigenes Magiesystem für DSA 3. Durchläuft derzeit ein Testspiel, auch wenn noch kaum Zauber ausdefiniert sind.

    Ein W10-basiertes Spiel, bei dem die Spielercharaktere Programme im Cyberspace sind, entfernt á la Megaman Battle Network. Kaum über ein paar Grundgedanken hinaus.

    Ein anderes Spiel, das in einer Biotech-lastigen Zukunft spielt; es wird davon ausgegangen, daß die meisten Spielercharaktere genetisch verändert sind. Könnte ggf. in der selben Welt wie das Cyberspace-Spiel spielen. Ebenfalls kaum ausgearbeitet.

    Eine eigene Magic: The Gathering-Spaßedition. Hat derzeit mehrere Dutzend Karten ausgearbeitet und wächst langsam, aber konstant. Theoretisch spielbar.


    Und das sind nur die für dieses Forum relevanten Projekte. Dazu kommen noch haufenweise Kurzgeschichten, Programme, die Mitentwicklerschaft bei einem Computerspiel und sogar ein Satz Drehbücher für eine theoretische Fernsehserie. Du siehst, mir mangelt es nicht an eigenen Projekten. Wenn ich mich also für das Projekt eines Anderen begeistern soll, dann muß es richtig interessant sein.

    Du hast eben das Pech, daß vor relativ kurzer Zeit bereits ein fast deckungsgleiches Projekt angeleiert wurde. Von daher sind die meisten am Thema Interessierten bereits abgeerntet. (Dazu kommt noch, daß Solatic zum Zeitpunkt der Anwerbung etwas stärker präsentiert wurde; Magor hatte schon einiges vorzuweisen und durch Vorarbeit bereits demonstriert, daß er bereit war, Zeit und Energie zu investieren.)

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