Ist das Beispiel von "Train" nicht so ähnlich wie das Beispiel mit dem Schach? Solange die Figuren nicht eindeutig als Juden erkennbar sind, ist es ziemlich willkürlich.
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Ich messe der Intention des Autors noch mehr Wert bei, als du glaubst .
Brenda sagt, die Spielfiguren sind Juden, also sind die Spielfiguren Juden. Nolan Bushnell sagt, die weißen Striche in Pong sind Tennisschläger, also sind sie Tennisschläger. Die meisten Spieler akzeptieren, was ihnen gesagt wird und hinterfragen nicht. Weder vor, während, noch nach dem Spiel. Das machen sich "Train" und andere Serious Games (Gott, ich hätte nie gedacht, diesen Begriff jemals auszuschreiben :/) zunutze. Ich finde das vollkommen okay. Spieler bei ihren Gewohnheiten zu packen ist spannend. So oft habe ich es in der Indie- Szene auch noch nicht erlebt, dass Entwickler ihre Spiele zu wichtig nehmen und mit haltlosem Geschwafel zur Substanzbestie aufblähen.
Deine Gedanken dazu finde ich trotzdem nachvollziehbar und Train ist sicherlich total auf die Fresse. Ich hoffe nur, dass Gespräche um solche Spiele niemals so enden, wie Gespräche, um europäisches Kino, oder abstrakte Malerei...
Zitat
Aber man wird den Kern vom Anime vermutlich nicht treffen, wenn man sich nicht doch wieder auf das Erzählerische konzentriert. Ich mach mal Spoiler:
[SPOILRE]Kelven- Bot wird über Tokio abgeworfen und macht alle Einwohner zu seinen Lustknaben.[/SPOILER]
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Simulation war wohl nicht der richtige Ausdruck. Ich weiß nicht, in welches Genre man Stranded Kids, Lost in Blue oder Desert Island einordnet.
Zitat
Selbst wenn ihm das gelingt, sehe ich immer noch das Problem, dass die Spieler abstumpfen werden. Das Risiko ist bei einem Spiel, bei dem man selber Hand angelegt, größer als bei Büchern oder Filmen.
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Bei so einem extremen Beispiel ist die Gefahr sicherlich enorm hoch. Davon abgesehen, sehe ich keine Zeit und keinen Ort, wo das Spiel nicht schon im Vorfeld heftigst abgelehnt werden würde.
Spiele, wie ich sie mir vorstlle, werden vielleicht immer das Problem haben, das eine große Guppe Spieler sie zerpflückt und ihren Inhalt als zusammengesponnene Interpretation abtut. Wenn die Interpretation gerechtfertigt scheint, halte ich allerdings immer zum Autor.
Ich weiß nicht, in welches Genre man Stranded Kids, Lost in Blue oder Desert Island einordnet.
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Survivial, denke ich.
Zitat von Kelven
Ich setze meine Spiele auch so um wie sie mir selber gefallen würden und glaube, dass es den anderen genauso gehen muss. Aber ich denke beim Entwickeln schon darüber nach, ob das Gameplay so auch Spaß macht oder ob die Handlung so auch verständlich ist bzw. ich das rüberbringe was ich rüberbringen möchte. Man muss sein Spiel sozusagen aus den Augen des Spielers anschauen.
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Hast du das eigentlich von Anfang an bei deinen Games so geregelt? Ich zumindest hab bei der 1. Demo nie aus den Augen des Spielers geschaut, das kam erst Jahre später mit der Erfahrung.
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Hast du das eigentlich von Anfang an bei deinen Games so geregelt?
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Ne, das geht nie auf Anhieb und selbst später braucht man dazu eigentlich Diskussionen über die Spielmechanismen. Erst wenn man die hinterfragt - wie z. B. jetzt gerade durch den Thread über Zustände - erkennt man was alles besser gemacht werden könnte.