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Thema: Zwei Beschwörer unterwegs auf den Shivering Isles

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Als sie im Hauptschiff der Kirche angekommen waren und nun auf eine Gestalt im hinteren Bereich, hinter dem Altar zugingen, stellte sich heraus, dass es eigentlich 2 Männer waren. Einer mit dunkelgrüner Robe und Tonsur, der andere in einem feuerroten Gewandt. Sein Haupt wurde von einer Kapuze bedeckt.

    Als die beiden Herren keine Anstalten machten, sie anzusprechen und Meryann auch nicht gleich redete, ergriff Arranges das Wort, inwzischen hatte ein starkes Brennen eingesetzt, das auch im Zwechrfell zu spüren war und ihn jetzt deshalb beim Atmen behinderte, wodurch seine Worte etwas gepresst klangen. 'Guten Abend... die Herren!' Bemühte sich der Kaiserliche um geflegte Sitten. 'Eine dunkle Verführerin schickte mich und meine Begleitung hier her, damit ich mich heilen kann, in der Vornacht wurde ich auf halbem Wege hier her von einer großen Kreatur in den Sümpfen angegriffen und verletzt...' Er nahm die Hand vom Bauch, damit der Blick auf die jetzt grässlicher denn je aussehenden vier Löcher, frei wurde.
    'Wahngotts Segen!' Sagten beide wie aus einem Munde, woraufhin der Mann in der grünen Robe ärgerlich zu seinem Kollegen schaute und ihn daraufhin hörbar sauer anschnautzte: 'Ihr braucht euch nicht einzumischen, sie kamen von Tiegeln. Es sind meine Gäste und Hilfsbedürftigen!' Der Mönch in der roten Robe wollte etwas erwiedern, klappte aber dann den Mund zu, verschränkte die Arme vor der Brust und ging davon.
    'Nun, der Fürst duldet es nicht, dass Kreaturen aus den Sümpfen seine Schäfchen... seine Dementen, angreifen, aber dennoch kommt das manchmal vor... lasst mich mal sehen.' Sagte der Mönch in grün wieder freundlich an sie gewandt. Er kam näher, bückte sich etwas nach vorn und besah sich die verletzung. 'Hmm, das Monster, welches euch angefallen hat, war groß, hatte Schuppen und einen hässlichen Kopf, der mehr Kiefer als Gesicht war?' Fragte der Geistige fachmännisch, als er sich wieder aufgerichtet hatte.
    'So ist es...' Antwortete Arranges knapp und leicht ärgerlich. Heilt mich doch einfach!
    'Dann war es ein Skalon... und wenn ihr jetzt schon mindestens ein Tag ohne ordentliche Behandlung mit dieser Wunde herumlauft, ist es erstaunlich, dass ihr überhaupt noch gehen könnt... Skalons sind die mit Abstand gefährlichsten Tiere, die hier wild in der Natur zu finden sind... sieht man mal von ihrer brutalen Aggressivität ab, übetragen sie auch noch üble Krankheiten... was in euch wütet ist das Sumpffieber...'
    Der Mönch musste wohl trotz Arranges schmerzverzerrtem Gesicht dessen aufsteigenden Ärger in seinen Augen gesehen haben und fügte direkt hinzu: 'Ich will versuchen euch zu heilen, aber ich verspreche nichts... normalerweise bringen sich die Leute hier nach sowas direkt um... wäre wahrscheinlich auch für auch das Beste, aber die Gebote Arden Suls sagen, dass man auch den Bürgern aus Dementia eine Chance zu geben hat, auch wenn es aussichtslos ist.' Ohne zu zögern oder zu fragen, legte der Mönch dem Kaiserlichen die Hand auf die Stirn und murmelte etwas. Man sah nichts, kein Leuchten oder ähnliches, als der Mönch die Hand wieder zurücknahm. Arranges spürte auch keinerlei Veränderung, im Gegenteil, er spürte förmlich, wie er stark zu fiebern begann. 'Geht in die Taverne hier in Tiegeln und schlaft eine Nacht darüber. Der Zauber muss seine Wirkung erst entfalten... wenn ihr morgen wieder aufsteht, habt ihr es überlebt... daran zweifle ich allerdings...'

    Allgemein wirkte der Mönch während des Gesprächs ganz normal, was schon unnormal genug war, aber irgendwie schimmerten bei ihm die für Dementia typischen Verhaltensmuster durch: Er war gut depressiv, hatte nicht wirklich viele Worte zur Aufmunterung übrig und machte einen ungesund dementen Eindruck. Arranges drehte sich zu Meryann und bedeutete ihr wortlos, dass sie gehen sollten.

  2. #2
    Als sie den hinteren Teil des Sacellums erreichten, sah auch Meryann den zweiten Mann. Nach einem erstaunten Ausruf der beiden mußten sie sich kurz einig werden, wer von beiden denn verlangt war, und der mit der roten Robe zog sich bald beleidigt zurück. Sie hörte dem Dialog - eigentlich war es eher ein Monolog des Priesters - zu, Ach, manchmal? Was ist bei euch dann oft?, und sah wie der Priester schließlich anlauf dazu nahm, Arranges endlich zu heilen, nachdem er sich darüber ausgelassen hatte, dass die meisten eh nicht überleben. Du kannst einem auch Mut machen, ich dachte mein Realismus wäre schon nah am Pessimismus... Er legte Arranges die Hand an die Stirn und es geschah scheinbar gar nichts. Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? Sie musste sich arg zurückhalten, den Mann nicht anzufahren, was er da eigentlich für ein Theater veranstaltete. Er empfahl ihnen schließlich, sich ein Zimmer zu nehmen und zu warten, ob Arranges morgen wieder aufstehen würde. Na wunderbar. Sie sah zu Arranges, der inzwischen noch kränker wirkte, und sagte: "Suchen wir eine Herberge." Sie ging voran, und beide verliesen das Sacellum wieder. Meryann hatte auf dem Weg die Treppen nach oben eine Herberge gesehen, auf diese ging sie jetzt zu. Die Straßen waren immer noch leer, bis auf die Wache beim Tor. Kränkel-Klara stand auf dem Schild bei der Tür der Gaststätte. Macht ja auch nicht den besten Eindruck... Ihr Gedanke bestätigte sich, als sie die Metalltür aufschob. Drinnen war es irgendwie düster und trostlos, ausserdem fiel einem sofort die stimmungsvolle Dekoration aus Spinnweben an der Decke auf. Aus dem großen Vorraum in den sie gekommen waren, konnte sie Rechts einen zweiten Raum sehen, in dem eine Bar stand, dahinter eine Frau in einem seltsam ausladendem Kleid. Sowas hatte sie in Cyrodiil noch nie gesehen. Sie ging auf die Frau zu, die irgendwie schlecht aussah. Nicht dass sie unbedingt hässlich war, eher ungesund. "Guten Abend, wir bräuchten bitte zwei Zimmer für heute nacht.", sprach Meryann sie an.
    "Kommt mir nicht zu nahe, sonst steckt ihr euch an."
    Meryann trat unbewußt einen Schritt zurück, bevor sie weitersprach: "Wir brauchen trotzdem zwei Zimmer." Sie hatte jetzt wirklich keine Lust mehr, lange mit Bewohnern von Sheogoraths Reich zu diskutieren.
    "Schlaf ist immer wichtig, sonst werdet ihr krank... 20 Münzen pro Zimmer die Nacht.", sagte sie matt als antwort. Ihr Blick war inzwischen auch auf Arranges gefallen: "Ihr seht ebenfalls nicht gut aus, wollen wir zusammen sterben? Ich fürchte, ich mache es auch nicht mehr lange..."
    Meryann hatte inzwischen 40 Septime aus ihrem Beutel gezählt, und hoffte dass die Währung hier akzeptiert wurde. Die Wirtin steckte das Geld allerdings einfach ein und ihre Befürchtungen bestätigten sich nicht. Mit einer kraftlosen Handbewegung legte sie die Schlüssel auf die Theke, und sah Meryann müde an: "Durch die Tür nach oben, die beiden Zimmer rechts, es gibt eh nur drei. Lasst mich jetzt in Ruhe sterben."
    "Gute Nacht.", antwortete sie, und drehte sich zu Arranges, die Schlüssel hatte sie von der Theke genommen. Sie gab einen Arranges, und ging wieder durch den Vorraum und die Tür in den ersten Stock. "Braucht ihr noch etwas?", fragte sie ihn vor den Zimmertüren.

  3. #3
    Arranges hörte nur halb zu, als sie in der Taverne angekommen waren und Meryann ihnen zwei Zimmer beschaffte. Er folgte ihr wieder vor die Zimmer die Treppen hinauf, als sie ihn fragte ob er noch etwas brauchen würde. 'Nein, ich bin schon froh, wenn ich überhaupt einschlafen kann...' Sagte Arranges keuchend. Er schloss die Tür zu seinem Zimmer auf und trat ein.

    Entgegen aller Erwartungen war das Zimmer relativ nobel eingerichtet. Ein großes Bett beherrschte den Raum. Etwas seltsam war die Tatsache, dass alle Möbel auch das Bettgestell aus Stein waren. Aber das störte Arranges im Moment nicht weiter, er ließ den Umhang zu Boden gleiten, zog die Stiefel aus und legte vorsichtig die Rüstung bis auf den Mithrielpanzer ab. Als er sich gerade überlegte, wie er es vermeiden könnte, dass er hier alles vollblutete, fiel ihm auf, dass die Wunden aufgehört hatten zu nässen. Ob das wohl schon der beginnende Heilungsprozess ist? Der Kaiserliche entledigte sich vorsichtig seiner wertvollen Rüstung. Danach konnte er sehen, wie schlimm die Wunden tatsächlich aussahen. Außer den recht stark geschwollenen Wundstellen, hatte er überall auf dem Bauch und der Brust dunkle Flecken, aber keine Blutergüsse. Ich hoffe der Heiler versteht sein Handwerk... Dachte sich Arranges, während er sich mit den restlichen Kleidern ins Bett legte und sich halbherzig zudeckte.

    Der Magier schlief direkt ein. Allerdings hatte er den wahrscheinlich bis hier her unerholsamsten Schlaf in seinem Leben. Im Geiste schlief er, im Unterbewusstsein jedoch nicht. Der Heilungsprozess ließ ihn sich die ganze Nacht hindurch von einer Seite auf die Andere drehen, ebenso schwitzte er stark. Begleitet wurde das Ganze von starken Schmerzen am ganzen Körper. Erst gegen Morgen wurde er ruhiger, bis er schlussendlich, kurz bevor die Morgenröte einsetzte, ruhig, flach atmend und mit einer schmerzverzerrten Fratze, liegen blieb.

  4. #4

    Tiegeln - Kränkel-Klaras Taverne

    Als Arranges in seinem Zimmer verschwunden war, schloss sie die Tür zu ihrem auf. Es war erstaunlich geräumig, die Möbel machten einen noblen Eindruck, auch wenn sie alle seltsamerweise aus Stein waren. So lange das Bett eine normale Matraze hatte, störte das Meryann wirklich nicht, und das Bett war in der Tat nicht schlecht. Sie legte den Bogen, Pfeile und ihr Gepäck ab, bevor sie den Mantel über einen Stuhl hängte, danach sperrte sie die Tür zu. Dann lies sie sich einfach nur noch auf das Bett fallen - ihre Schuhe hatte sie auf der Kante sitzend noch ausgezogen - deckte sich zu und war auch schon eingeschlafen, sie war inzwischen auch ziemlich müde gewesen. Diese Nacht träumte sie nicht, allerdings war das Gefühl verfolgt zu werden über Nacht zu einer Art Gewissheit geworden. Mehr eine Ahnung zwar, aber sie begann die Tatsache langsam zu akzeptieren. Sie erwachte mit diesen Gefühlen, und sah durch das kleine Fenster dass es schon heller Tag war. Arranges! Sofort war sie hellwach, sprang aus dem Bett, zog sich die Schuhe an und ging, ihre Zimmertür derweil offen lassend, zu der von Arranges. In der Herberge war es noch ruhig, obwohl es fast Mittags sein dürfte. Sie klopfte an seine Tür, erst vorsichtig, dann doch etwas kräftiger und wartete angespannt auf eine Reaktion.

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