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Held
Du scheinst mir da noch sehr freundlich zu sein, dass du noch nicht längst die Geduld verloren hast 
Ich kenne das zwar nur auf Tutoren-Ebene, aber bei uns war es so, dass Studienleistungen vor Belegfrist eingetragen sein mussten, Studierende wussten also vor der Anmeldung schon sehr genau, worauf sie sich einlassen. Wer da nicht von Anfang an kommuniziert hat, wenn da was nicht machbar war, war raus, wenn es nicht sehr gute Gründe gab. Alleine schon aus Fairness gegenüber den Kommilitonen. Ich hab da mehrere Leute gehabt, denen ich Mitte des Semesters erklärt habe, sie brauchen jetzt auch nicht mehr kommen, da der Zug eh abgefahren ist. Sah die Dozentin, mit der ich da zusammengearbeitet habe, glücklicherweise genauso.
Wobei ich auch mal einen Kurs hatte wo das besonders häufig vorkam und ich denen dann mal ne Stunde erklärt habe, ob sie sich bewusst sind, wie das ankommt und was für einen Ruf sie sich da Staff-intern mit schaffen - und wie ihnen das noch später Probleme bereiten kann, bspw. bei der Betreuer-Suche für ne Bachelorarbeit. Vielen Studienanfängern ist das fürchte ich echt nicht bewusst.
Ist aber letztlich wie du sagst: Ein Studienabschluss soll ja auch bescheinigen, dass man sich selbst organisieren und eigenverantwortlich hochqualitativ arbeiten kann (weswegen ich Anwesenheitspflicht auch für total widersinnig in dem Kontext halte). Wer das nicht schafft... sollte nicht studieren, ja.
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