Was braucht man denn als Grundstudium für Computerlinguistik? Reicht der Toningenieur (Bachelor) und die ersten zwei Jahre der Logopädie-Ausbildung dafür aus? Das könnt ich mir auch noch überlegen. Grundständig will ich nichts mehr studieren.
@Topic: Es ist wirklich so, dass in Bayern solche Sachen gehäuft passieren. In Bayern ist es schwerer. Das sieht man an der Chancengleichheit, die dort (nicht) vorherrecht. Von meinem Bekanntenkreis haben viele im Ausland (bevorzugt Berlin und Köln studiert) und konnten es bestätigen, dass zumindest die Mentalität dort mit mehr Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft angereichert ist. Die Menschen haben dort auch interessanterweise genauso reagiert, wie ich es tun würde, als bspw. Personalwesen, BWL oder Bänker die Gesprächsthemen waren. Da ist so was eher noch verpöhnt. In Bayern hingegen geht es darum, möglichst erfolgreich zu sein. Da wird man eher für einen Assi gehalten, wenn man nicht BWL studiert hat. Selbst Lehrämtler werden da schon verarscht, weil (natürlich auch) die Berufsaussichten momentan megaschwierig sind. ich kenne da einige, die Englisch-Erdkunde studiert haben und sich jetzt wundern, dass das Arbeitsamt mit ihnen genauso umspringt wie mit mir, obwohl sie keinen so exotischen Beruf haben.
Wenn ich demnächst meine Ausbildung abbrechen muss, dann habe ich zwei Möglichkeiten: Elektrotechnik/ Mechatronik studieren oder in NRW arbeiten. Da ich schon 30 Lenze zähle, habe ich keine Lust noch mal ein Studium zu machen. Also wird's wohl letzteres.





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Ich bin grade dabei, unverschuldet in ein tiefes Loch zu fallen, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Und es ist einserseits maßgeblich die bayerische Engstirnigkeit daran schuld (die Ausbildung musste ich abbrechen, nur weil mich die Ausbilderin nicht mag und mir eine einzige schlechte Note gegeben hat, weshalb ich das Jahr nicht mehr bestehen kann - und keiner kann was machen, weil, es ist halt so.) Andererseits ist das System ein absoluter Greuel. Nur wer viel Geld mitbringt wird bevorzugt. Wer dann aber für die Zukunft eben vorgesorgt hat (durch Riester etc.), dass er dem Staat mal nicht auf der Tasche liegt, der bekommt keinerlei Unterstützung, auch wenn er sie bräuchte.

