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Thema: Wutschachtel

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich schreibe wirklich gerne für Geld. Ich habe auch kein Problem, sonderbare Sonderwünsche, weirde Keywords und zweifelhafte "Optimierungs"-Maßnahmen in meine Texte einzubauen. Alles okay, dafür bin ich ja Texterin geworden. Aber ohne Quatsch, ey, wenn man Produktbeschreibungen für ein Möbelhaus texten soll und die Liste der verbotenen Wörter so lang ist wie der Nil und das Briefing insgesamt 3 A4-Seiten umfasst (für Texte von insgesamt 75 Wörtern Länge), dann frage ich mich schon, was manche "Marketingexperten" rauchen.

    Und jetzt beschreibt mal ein Sofa ohne die Benutzung von Farben, Adjektiven, Maßen, Stoffvarianten, Mustern, Formen, ohne jegliche Form der Verneinung (inklusive nicht, un-, kein, -los und ohne) und ohne Berücksichtigung der Produktbilder. Und jetzt stellt euch vor, 300 unique Texte für Sofas schreiben zu müssen, ohne auf die EIGENSCHAFTEN DER SOFAS einzugehen.

    Geändert von Caro (13.05.2015 um 16:09 Uhr)

  2. #2
    "Ein Lifestyle-Produkt, das sie sich leisten müssen, denn es verleiht ihrem Wohnzimmer den Chic eines Loft und sicherlich wissen sie genau, wie die Liegewiesen gebührlich genutzt werden können. Unser Produkt verleiht ihrem Zuhause genau das, was sie bisher so schmerzlich vermisst haben."

    So geht erfolgreiches Marketing:
    1. der Kunde darf keine konkreten Informationen über das Produkt erhalten, da er daran womöglich seine Kaufentscheidung oder vielmehr seine Nicht-Kaufentscheidung festmachen könnte
    2. Das Produkt ist kein Nutzungsobjekt sondern ein Acessoire. Sorge dafür das der Kunde glaubt, es würde sein Selbst vervollständigen
    3. Lass es gut klingen ohne ins Detail zu gehen. Der Kunde wird wird sich dabei gut und gutaufgehoben fühlen ohne eigentlich zu wissen warum. Gehen Sie davon aus, das er das aber in der Regel auch nicht hinterfragen wird
    4. Bleib unspezifisch so kann der Kunde die Leerstellen mit eigenen Erwartungen füllen.
    5. Um unique zu sein variiere die Wortstellung und die Begriffe (Thesaurus ist dein Freund! ; wählen sie keine allzu schwierigen Begriffe, jedes stutzen könnte den Kunden veranlassen über die Message nachzudenken, was nicht förderlich ist) ohne allzu groß von bekannten Schema abzweichen
    6. Ein ähnliches Schema lässt später folgende Werbebotschaften vertraut und bekannt klingen. Der Kunde wird vielleicht denken, dass ein Bekannter das schon einmal empfohlen hat. Auf die Idee, dass er so ähnliche mitteilung zuvor schon einmal gelesen hat, wird er gar nicht kommen

  3. #3
    Manche Softwarehersteller gehören echt geschlagen... ich will eigentlich nur die Firmware von meinem Beamer aktualisieren. Leider spinnt das Updatetool rum und findet den Beamer aus unerklärlichen Gründen nicht. Weder auf einer Windows 7 VM, noch auf einer Windows XP VM noch auf einem nativen Windows 7. Soweit ich mich erinnere, hab ich das letztes mal bei einem baugleichen Gerät (das inzwischen wegen Hardwaredefekt ausgemustert ist) gelöst, indem ich ein natives Windows XP genommen habe. Nur wer hat das heutzutage noch zur Hand?

  4. #4
    Seit Tagen hab ich leichte Kopfschmerzen, die mir jede Lust nehmen irgendwas zu machen.

    Geändert von Wiedu (17.05.2015 um 13:43 Uhr)

  5. #5
    Willkommen im Forum!
    Hast du eine Ahnung, woher sie kommen könnten?

  6. #6
    Könnte daran liegen, dass ich zurzeit wenig gegessen habe. Und danke

    Geändert von Wiedu (17.05.2015 um 15:04 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Wiedu Beitrag anzeigen
    Seit Tagen hab ich leichte Kopfschmerzen, die mir jede Lust nehmen irgendwas zu machen.
    Kann dir nachfühlen. Bei mir sinds migräneartige Clusterschmerzen, die vom Wetterwechsel kommen.
    Wenn du das öfter hast, pflege ein kleines Tagebuch in dem du im Kopfschmerzfall notierst wie stark sie sind, wo genau, ob Empfindlichkeit gegen Licht, Ton, Gerüche, etc. dazu kommt und welche Umstände gerade herrschen (Wetter, was hast du gegessen, Krank, Stress, etc.), damit kommt man der Ursache ganz gut auf den Grund.

    Was auch immer man mit der Info dann macht.

  8. #8
    Ich habe vor einigen Jahren die Möbelserie Lilac von Hülsta entdeckt und wollte mir diese gerne kaufen. Insbesondere die schöne Vitrine aber auch der Kleiderschrank. Leider muss das aus finanziellen Gründen warten bis mein Studiuem beendet ist. Dann vor einige Zeit, wurde Lilac aus dem Programm genommen,was mich extrem aufgeregt hat. Zum Glück kam dann Elea II. Das sagt mir auch zu, auch wenn der Schrank nicht das ist,was ich mir vorgestellt hatte und die Vitrine, naja hm. Aber den noch sehr chic. Ok ich werde wenn das Studium fertig ist,diese Serie kaufen.
    So nun ist das Studium fertig,der Job braucht noch etwas,aber kein Panik. Möbelserien gibt es ja schliesslich noch mehrere Jahre.... gibt es ?!? NAAAAAIN. Jetzt wird die Serie ebenfalls aus dem Programm genommen. Das darf nicht wahr sein!!!

  9. #9
    Hab ja vor kurzem in die #WG geschrieben dass ich gerade einen "Job" hab:

    Gestern Abend festgestellt, dass ich nicht 48 Texte zu übersetzen habe, sondern nur 42, was in meiner Zeitplanung so viel heißt, dass ich mir auch mal einen Tag freinehmen könnte. Oder ich bin einfach früher fertig und dann hat sich das. Vorhin habe ich mit meinem Kumpel darüber geredet und er meinte, er hätte gestern Abend festgestellt, dass er nicht 50 Objekte, sondern 150 zu übersetzen hätte. Keine Ahnung warum er sich nach 3 Wochen erst wirklich nen Kopf darum macht, wie viel er tatsächlich zu erledigen hat. Für mich wirklich unverständlich, wie man einfach mal 100 Objekte übersehen kann. Für mich heißt das ersteinmal, dass ich nicht 40 %, sondern nur ca. 20 % bekommen würde, was nem Stundenlohn von weniger als 6 € entsprechen würde. Beggars can't be chosers und da ich schon 1/4 meiner Arbeit erledigt und schonmal für weniger gearbeitet habe, ist das nicht wirklich fatal, sondern einfach nur ein wenig ernüchternd.

    Das Problem ist aber: Das Ding soll in 10 Tagen stehen und wir haben aktuell nichtmal ein Viertel fertig. Die ersten 3 Wochen scheint er irgendwie geslackt zu haben und dass ich ihm meine Hilfe zugesagt habe scheint ihm da auch echt gelegen gekommen zu sein, aber jetzt stellt sich heraus, dass wir das Ding einfach nicht fertig kriegen. Wenn wir uns ranhalten kommen wir am Ende auf die Hälfte. Keine Ahnung wie das ganze geregelt ist, aber ich hab die Befürchtung, am Ende nichts vom Geld zu sehen. Entweder ich lass es jetzt bleiben und kümmer mich um nen ordentlichen Job oder ich geh das Risiko ein, in der Hoffnung, dass mir meine ~50 Stunden trotzdem noch vergütet werden.

    Aber ich bin den ganzen Auftrag mal im Kopf durchgegangen. Wenn man das ganze innerhalb von 4 Wochen stemmen soll, muss man wöchentlich 50-60 Stunden dran sitzen. Whaaaaaaat.

  10. #10
    Ganz ehrlich? Steig nach Möglichkeit aus, wenn du dir sicher bist, dass du das Ding nicht ganz fertig kriegst. Dein Kumpel scheint zu den weniger zuverlässigen Leuen zu gehören, aber deshalb musst du ja nicht zwangsläufig drunter leiden. Ich würds mir gut überlegen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Haudrauf Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich? Steig nach Möglichkeit aus, wenn du dir sicher bist, dass du das Ding nicht ganz fertig kriegst. Dein Kumpel scheint zu den weniger zuverlässigen Leuen zu gehören, aber deshalb musst du ja nicht zwangsläufig drunter leiden. Ich würds mir gut überlegen.
    Eigentlich ist er ja zuverlässig, er ist halt wohl einfach nur etwas planlos an das ganze rangegangen. Morgen wird er sich mit seinem Vermittler auseinandersetzen und das ganze mal abklären, in der Zwischenzeit mach ich das ganze einfach weiter. Ich könnte auch problemlos aus der ganzen Sache austreten, aber sollten wir am Ende ne verlängerte Frist bekommen komme ich bestimmt doch noch auf meine Hälfte, von der ich halt zumindest über die Runden kommen könnte. Da ich ja mit meinem Bereich durchaus fertig werde ließe sich evtl. am Ende doch noch ne Vergütung vereinbaren. Wer weiß.

    Ist ja auch nicht so als würde ich meine Zeit die nächsten Wochen sinnvoller nutzen. Ärgern tut mich das ganze aber doch schon.

  12. #12
    Ich hatte letztens gesagt dass SAP das datenaufbereitungsmäßige Äquivalent zu 'nem schönen weichen Schanker ist. Denn SAP ist schon so ein bisschen behindert - das Berichtswesen-Modul von SAP hingegen ist richtig vollbehindert. Ich meine, so richtig schön "Ich hau mir selbst mit der flachen Hand ins Gesicht und mach dabei Tiergeräusche während ich mir parallel dazu in die Hose mache - oh Moment, ich trag' die Hose auf dem Kopf! Naja, kack ich halt in eine Socke!"-retardiert to the max. Oder, um beim Geschlechtskrankheiten-Beispiel zu bleiben: es ist Space-Tripper (aus dem Weltall) gepaart mit thailändischem selbstgebrauten Super-AIDS.

    Die meisten Funktionen gehen in 99% der Fälle nicht, die Funktionen die gehen gehen nicht so wie sie gehen sollen, einige (wichtige!) Auswertungen funktionieren nur zu bestimmten Uhrzeiten und selbst wenn wir die verkackte Silicon Valley-Serverfarm dazu nützen würden um dieses Stück Labrador-Kot von einem Berichtswesen-Programm zum Laufen zu bringen würde es nicht ausreichen, es würde weiterhin so stabil laufen wie EU West an einem Samstag Nachmittag. GOTT ICH HASSE SAP. GIB MIR DIE KRAFT SAP NOCH MEHR ZU HASSEN!

    Maaaaaann, fuckedi-fuck-fuck es ist schon wieder abgestürzt!

  13. #13
    Ich habe einen Mückenstich genau an der Stelle, an der mein Arm an der Schreibtisch-Kante anliegt.


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