Was sie nie diagnostiziert bekam. Sie schilderte mir in anderen Erzählungen, bei denen sie ebenfalls gern aus dem Nähkästchen plaudert auch keine unterschiedlichen Versionen. Es war immer genau so gewesen, wie sie es sagte, da wich das nie großartig ab.
Ich verweise an dieser Stelle auch gerne noch einmal darauf, dass sie für ihren Geiz bekannt ist und sie nicht gerade viele "Durchschnittsmenschen" an sich heran lässt und auch ließ. Sie war die Frau eines reichen Professors des Max Planck-Instituts, der dann irgendwann gestorben ist und ihr logischerweise so gut wie alles vermacht hat. Da muss sie ca. 60 gewesen sein, also noch vor meiner Zeit. Und meine Eltern und auch andere, die mit ihr bekannt sind sagen auch, dass genau da schon sehr viel von ihrer Arroganz hatte. Gehobene Gesellschaften oder Essen gingen immer, Leute, die nebenher jobben, weil sie nun mal nicht die finanziellen Mittel im Überfluss haben oder nichts akademisches machten gingen gar nicht. Ich wundere mich, dass sie mich überhaupt solange duldete. Meine Familie gehört zu den wenigen glücklichen, die sie an sich heranlässt.^^
Edit: Sehr schön, meinen Eltern gegenüber unterstellt sie, ich habe sie bedroht, sollte ich das Geld nicht erhalten. Nee ist klar, dabei habe ich ihr den lächerlichen Zehner, den die mir "gnädigerweise" geben wollte wieder aufm Tisch geknallt, bevor ich abgehauen bin. Wenn ich sie damit ein bisschen erschreckt habe, dann geht das für mich in Ordnung, sie hat mich mit ihrem Verhalten auch erschreckt. Wir werden sie vorerst meiden, soll sie sehen wo sie ihre Hilfe her bekommt. Sie hat das Geld, sich anständige Pfleger zu besorgen.
Es tut uns natürlich leid aber so endet unsere Loyalität ihr gegenüber.






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