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Thema: Wutschachtel

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Windows 7 (HP) hat wohl gemerkt, dass es nicht mehr als Produktivsystem zum Einsatz kommt, sondern nur um zu spielen und hat jetzt endgültig den Dienst quittiert (siehe hier). Ich komme nicht mal mehr an meine Daten dran. Glücklicherweise ist auf dem PC nichts wichtiges (außer Spielständen, aber das tut ja nicht so wirklich weh), nur ists schon ärgerlich, wenn nicht einmal das, was man im Netz findet und das Problem genau so beschreibt wie es vorliegt (!!!111oneeinselfeinhundertelfblahblubb) nicht helfen will...

    Bin nur froh, dass auf der Kiste KEINE der wichtigen Daten wie FebXP oder meine ganzen Dokumente liegen... wäre für mich irgendwo etwas ähnliches wie der SuperGAU...

  2. #2
    @Alzi das erinnert mich daran, dass ich schon sein Ewigkeiten ein neues Backup von meinen Daten anlegen wollte. Das letzte ist bereits ein Jahr alt. Wäre ja ärgerlich, wenn man ganzen Fotos irgendwann weg wären, die ich im letzten Jahr geschossen habe. Da ich mir in dem Zeitraum eine neue Kamera gekauft habe, sind das schon eine ganze Menge. Ich frage nachher nochmal rum hier, ob irgendwer eine Idee hat. 50% meiner Mitbewohner auf dem Flur sind Informatiker.

  3. #3
    Für Backups?
    Also wenn du genug Zeit UND DVD-Rohlinge hast, brenn die Fotos auf solche und lagere sie lichtgeschützt. Wenn du noch mehr Zeit hast, brenn sie auf CD-Rohlinge ()
    Oder aber du verfügst über ne externe Platte, die du ausschließlich zur Datensicherung verwendest. Ist zwar (wegn Sturz und magnetischen Einflüssen) doch anfälliger als DVDs/CDs, aber... nja... brauchst keine Rohlinge für.

    In meinem Fall ist da auf dem Windows-Rechner nichts von Bedeutung verloren gegangen. Die paar Spielstände... nimmt man sich halt die Zeit und fängt nochmal an, für mich jetzt nicht DAS Drama. Alles wichtige läuft eh über den Mac und Backups dieser wichtigen Daten sind auch 1x im Monat fällig (wenn sich was geändert hat, was wichtig wäre; das letzte Backup vom Mac war gestern, insofern...)

  4. #4
    Heute alles mögliche schiefgelaufen. Bekomme meine Pläne jetzt doch nicht und darf alles umständlich (und inaktuell) über Google Earth rekonstruieren. (Für nen Schwarzplan o/ yeah.) Zeit läuft aus, Modell wird kacke, Fahrrad hat jetzt nen Platten und dann kackt mich mein Arbeitgeber an, dass ich für 3 Schichten krankgeschrieben bin. O-Ton. "Wollen Sie denn überhaupt noch arbeiten?" (weil ich mir durch die ganzen Überstunden zum zweiten Mal meine rechtes Schultergelenk überlastet habe und jetzt auf Schmerztabletten zur Zwischenpräsi kriechen darf. Als ob ich das geil finden würde o__O)
    Ich glaub es hackt. Im Ernst.

  5. #5
    Sollen wir einen Marco drauf loslassen, Ty Ni?
    Lass dich nicht unterkriegen!

  6. #6
    Gerade von Bahn und Vectus eine Stunde lang im Kalten stehengelassen. Dabei bin ich gesundheitlich eh schon seit Wochen stark angeschlagen, das gibt mir jetzt vermutlich den Rest. Und die Zeit, um bis heute Nachmittag (dann muss ich wieder zur Uni) noch alles zu erledigen, was erledigt werden muss, fehlt mir jetzt auch. Drecksladen! Aber ist ja bei der Bahn, dieser Bande von Verbrechern, nichts Neues.

  7. #7
    (Nicht wirklich Wut, eher zu Galas Belustigung, weil ich es selber ein bisschen lustig fand.)

    Meine ehemalige Mitbewohnerin hat gestern einen Bekannten von mir im Bus überfallen (überfallen, weil sie sonst mit ihm nichts zu tun hat), ihn gefragt, wo ich denn jetzt wohnte, ob ich Sachen bei ihm zwischengelagert hab und mir Diebstahl unterstellt. Das ist so eine armselige Vorstellung, dass ich echt ein bisschen mitleidsvoll gegluckst hab, als er es erzählt hat. Das wird voll cool, weil ich nur ein paar Häuser weiter gezogen bin. Ich nehme gern Wetten darüber an, ob sie mir vor die Tür kackt, sobald sie meine neue Adresse rausgefunden hat, oder einbricht, oder einen Geisterbeschwörer anschleppt.

  8. #8
    Ich hab grad nen tierischen Hass auf meinen Ex-Freund. Da ich bisher noch nicht dazu gekommen war, habe ich meine Winterreifen noch bei ihm in der Garage liegen. Hab letzte Woche dann mit ihm noch ausgemacht, dass ich die diese Woche holen möchte, weil ich am Samstag einen Termin zum Reifenwechsel in der Werkstatt habe.
    Jetzt habe ich ihn heute angeschrieben, ob ihm heute oder morgen Abend lieber wäre, und als Antwort bekomm ich nur: Sorry, bin dieses WE 4 Tage nicht in der Stadt. Ich könnte kotzen! Jetzt darf ich schauen, wie ich an die Reifen komme. Gibt noch nen Kumpel, der auch nen Schlüssel von der Garage hat und ich hoffe, dass der Zeit hat.
    Was mich am meisten aufregt ist, dass er genau wusste, dass ich die Reifen brauche, und er sich nicht mal vorher gemeldet hat, dass ich die Reifen schon gestern oder so hätte abholen können.

  9. #9
    Manchmal könnte ich mich über meinen Vater echt aufregen. Diese Woche gabs gleich mehrfach Anlass dazu.

    • Seine Freundin war vergangenes Wochenende da und er hat sich von ihr gewünscht, dass sie das Haus weihnachtlich dekoriert. Sie wohnt wohlgemerkt ein ganzes Stück weg und wird frühestens im neuen Jahr wieder hier sein. Während sie sich abgemüht hat, saß er gemütlich auf der Couch und hat mit ihrem vierjährigen Sohn Youtube Videos geschaut. Als sie weg war, hat er mir ganz verständnislos erzählt, sie hätte sich darüber beschwert, dass er nicht geholfen hat. Wie das nur kommt...
    • Unsere Spülmaschine zickt seit geraumer Zeit rum und wir wissen nicht genau, wo der Fehler liegt. Als ich ihm vorgeschlagen habe, mal den Kundendienst zu kontaktieren, hat er abgelehnt mit "Dann steht der hier ne Stunde rum und findet auch nix." Ich sollte mir selber was einfallen lassen oder halt ohne Spülmaschine auskommen. So mit dem Unterton, er bräuchte ja auch keine. Kein Wunder, wenn er mir sein dreckiges Geschirr hinstellt. Als ich ihn gestern nochmal drauf angesprochen habe, hat er mich angeblafft, warum ich mich denn noch nicht drum gekümmert hätte, einen Termin mit dem Kundendienst zu vereinbaren. Jetzt also doch? Und warum ist das plötzlich mein Job? Er ist unter der Woche wesentlich häufiger daheim, als ich und viel wichtiger: er hat die Unterlagen zur Spülmaschine.
    • Ich rede mit ihm, er geht mittendrin in den Keller und als ich lauter rede, damit er mich weiter hört, brüllt er mich an. Ich gehe auch in den Keller (obwohl ich in der Küche zu tun hätte) und er blafft mich an, ich könnte doch nicht einfach so durchs Haus schreien. Auf den freundlichen Hinweis, dass er dann halt nicht weglaufen soll, während ich mit ihm rede, reagiert er ziemlich unhöflich.
    • Nachdem ich also den halben Nachmittag damit verbracht hab, auf sein Essen vorzubereiten (frische Rinderbrühe muss nunmal 2 bis 3 Stunden köcheln, damit sie nach was schmeckt und ich habe keine Lust, das unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen zu lassen), kommt er irgendwann hier rein und wirft mir nur ein "Wie siehts eigentlich mit essen aus?" an den Kopf. Ich decke den Tisch, wärme die Brühe auf, Koche Nudeln und backe Kartoffelpuffer (Reibekuchen) für ihn. Er hat sich derweil wieder ins Wohnzimmer verkrümelt. Als ich ihn zum Essen rufe, ist sein einziger Kommentar "Kannst du mal den Krach ausmachen?". Ich hatte einfach SWR3 im Radio laufen. Popmusik also, kein Metal. Er holt sich derweil ein Messer. Ich erkläre ihm, dass ich ihm schon eins hingelegt habe. Kommentar: "Sei doch einfach still." Während dem Essen hat er ansonsten kein Wort gesagt. Kein Danke, kein Kommentar, ob es ihm schmeckt.


    Seit meine Mutter vor einem Jahr ausgezogen ist, hat er kein einziges Mal gekocht und sich auch sonst quasi nicht um die Küche gekümmert. In einem Fall hatte ich ihn gebeten, eine Pfanne abzuspülen, weil ich dringend weg musste. Als ich nach dem Wochenende wieder kam, stand die Pfanne unangetastet da, wo ich sie zurückgelassen hatte. Sein Kommentar: er wäre nicht zuständig. Aufgabenteilung ist ja schön und gut, aber sowas muss doch echt nicht sein. Teilweise redet er sich damit raus, dass er ja den ganzen Tag arbeiten muss und deshalb abends keine Lust auf Hausarbeit hat. Klasse Sache, was soll ich sagen? Ich studiere und habe nebenher einen 400 Euro Job. In den Ferien arbeite ich teilweise sogar Vollzeit. Da verbringe ich tatsächlich MEHR Zeit im Büro, als er und soll ihm trotzdem noch hinterher räumen.

    Nachtrag:
    Er hat übrigens mehrfach betont, dass ich ja kein warmes Abendessen kochen müsste. Er würde schließlich schon in der Mittagspause im Restaurant warm essen. Ich frage mich, wie begeistert er wäre, wenn ich das auch machen und ihm die Rechnung präsentieren würde. Da, wo er isst, kostet das Tagesessen im Schnitt 6,50. Bei 20 Werktagen im Monat macht das immerhin 130 Euro.

    Geändert von DFYX (30.11.2012 um 19:24 Uhr)

  10. #10
    Das Kleingedruckte (aber fett Geschriebe) des Bachelor-Master-Systems ist mehr als hinderlich für Wissenschaftlichkeit. Das fällt mir nicht jetzt erst auf, sondern jetzt in erhöhtem Maße. Und es macht mich jetzt erst ein bisschen traurig: Man ist also nicht mehr förderungswürdig, wenn man nicht jede freie Sekunde darauf verwendet, höchstens annähernd befriedigende (aber niemals angemessene) Leistungen zu erbringen.

    Mir fehlen anderthalb Monate, die ich für mein Pflichtpraktikum hergegeben habe, und fünfzehn Migräne-Tage, um alle Bachelor-Leistungen bis zum Ende des 6ten Semesters zu erbringen. Die sind aufholbar, aber nur wenn ich alles Fakultative rausschmeiße und mir die Wochenenden unterstehe. Und im Februar keinen Strasbourg-Ausflug mache. Und im 6ten Semester noch drei hübsche Klausuren neben die Bachelor-Arbeit platziere. Ich habe jetzt den ersten echten freien Tag seit 5 Wochen hinter mir und ich habe ihn damit verbracht, meine Küche weiter aufzubauen, in meiner Wohnung, die ich seit 5 Wochen bewohnen könnte, ständen hier nicht so viele Kisten und Tüten und unaufgebaute Bretter und Schränke herum.

    Ich weiß nicht genau, was diese Leute erwarten, die die Förderungshöchstdauer an die Regelstudienzeit binden. Kommt da einer mit Determinativkomposita nicht klar? Regelstudienzeit, so lange wie man in der Regel braucht. Die Regel scheitert hin und wieder. "So, deshalb subventionieren wir dir deine Bildung, die du danach in den Dienst dieser Gesellschaft stellen wirst, nicht mehr. Bist ja aus der Norm gefallen. Hihi. Haha.", sagen sie. Ich darf mich also über Weihnachten und im Zwischensemester hinsetzen und krampfhaft versuchen 2 Monate an Arbeit wett zu machen, oder meine Bachelor-Arbeit im Modus Taiwan-Fließband-Maschinerie schreiben. Für die beiden karrieresichernden Vorträge, die ich im Sommer halten dürfte, bleibt dabei freilich keine Zeit. Gottbewahre, dass man seine wissenschaftliche Ausbildung so ernst nimmt, dass man Kontaktmöglichkeiten und eine Anstellung ins Auge fasst und sich hin und wieder wünscht, das System würde einem die Sicherheit geben, dass man nicht hinten von der Kante rutscht, wenn man mal kurz seine Prioritäten von Deadline-Rennerei zu Karriereoptionen verlagert. "Aber nö, du Mongo. Regelstudienzeit und so. Ist ja nur ne 45-Stunden-Woche, die du noch mit an die 10 Stunden Erwerbsarbeit aufstocken musst, weil wir dir nicht nur für eine urst geringe Dauer vertrauen, dass du unsere Scheiße zu Gold machen wirst, sondern weil wir dir auch nur kleine Häufchen vorsetzen, die gerade so für deine Miete reichen. Du oller Geld-Verschwender, du."

    Mir stinkt's ein bisschen. Gewaltig. Und morgen hab ich wieder einen 12-Stunden-Tag.

  11. #11
    Ab morgen ist genau die Person wieder da, die ich am aller wenigsten ausstehen kann, so wenig, dass ich schon zuviel bekomme wenn sie sich im selben Land aufhält wie ich. Klasse! Wenn man's denn wenigstens zeigen dürfte. Ich hasse gestellte Freundlichkeit.

  12. #12
    Okay, also... ich ging bisher davon aus, dass meine Zwischenmieter meine alte Wohnung übernehmen würden. Denn meine Hausverwaltung meinte, sie würden sich noch einmal melden, wenn etwas wäre, und meine Mieter machten einen hervorragenden Eindruck und meinten auch, dass bei ihnen finanziell alles in Ordnung sei.
    Heute habe ich mal bei der Hausverwaltung wegen Übergabe etc. angerufen und dabei erfahren, dass die Schufa-Auskünfte der beiden so katastrophal sind, dass sie unter keinen Umständen als Nachmieter in Frage kommen. Insbesondere da sie dieses Thema bisher komplett verschwiegen hatten und die Schufa-Auskünfte auch von der Hausverwaltung selbst eingeholt werden mussten, da sie sie bei ihrer Bewerbung nicht beigelegt hatten.

    Das heißt, dass die beiden jetzt aus der Wohnung raus müssen, bevor ich über Weihnachten zu meinen Eltern fahre. Also dieses Wochenende.
    Das wird so eine Katastrophe werden. Und ich möchte einfach nur allen Beteiligten den Schädel einschlagen.
    - Mir, weil ich so lange gebraucht habe um diesen Anruf zu tätigen
    - Der Hausverwaltung, die ihrerseits nicht auf mich zukam und mich auf dem Laufenden hielt
    - Ganz besonders aber den beiden Volltrotteln, die dachten, dass eine negative Schufa-Auskunft schon nicht auffällt. Ich meine, mir fehlen die Worte. Was dachten die denn, was passieren wird? Natürlich sieht sich die Hausverwaltung das an, und wenn man es vorher nie auch nur erwähnt hat, dann macht das eben einen besonders schlechten Eindruck. Ganz besonders erstaunlich finde ich es aber, dass sie diesen Fall auch einfach partout nicht wahrhaben wollten und überhaupt keine Vorkehrungen getroffen haben. Ich habe ihnen gesagt "Ende Dezember läuft mein Vertrag aus, mal sehen was dann passiert", und sie wussten dass sie eben keine gute Bewerbung haben, und trotzdem haben sie sich nicht um eine neue Wohnung gekümmert?! Um irgendeinen Plan B?!

    Was mich hierbei aufregt ist, dass ihre Dummheit sowohl ihnen als auch mir das Leben schwer macht, ohne dass irgendeine Möglichkeit für sie bestand, besser herauszukommen als wenn sie die Wahrheit gesagt hätten. Ich hab sie ständig gefragt "sind eure Unterlagen in Ordnung?", und sie dachten irgendwie dass sie mit Lügen etwas erreichen könnten, aber was genau wussten sie wohl offensichtlich nicht.
    Wie Kleinkinder, wirklich. Das erinnert mich an den Moment, als sie einen der beiden Hausschlüssel verloren hatten. Zwei Wochen lang haben sie kein Wort gesagt und sich stattdessen mit einem Schlüssel arrangiert. Obwohl ich einen Ersatzschlüssel habe, den ich ihnen sofort gegeben hätte.

    Und ich seh es schon kommen: So wie ich die beiden gerade einschätze, werden sie jetzt versuchen, die Hausverwaltung doch noch zu überzeugen anstatt sich um eine Lösung für ihr Wohnproblem zu kümmern. Und dann muss ich die Polizei rufen, und darauf habe ich echt kein Bock und die beiden hätten davon auch nichts gewonnen und genau so werde ich es ihnen auch sagen. Aber bei Gott, ich schwöre dass es trotzdem genau so kommen wird.

    Na frohe Weihnachten.

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