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hmm... was soll ich jetzt dazu sagen.

die gesellschaft akzeptiert mich nicht.
hat sie noch nie getan. ich bin in ihren augen schon immer ein nichtmensch gewesen, der keine freude verdient hat.
immer nur entbehrungen, entmutigungen, schmerz, beleidigungen und körperliche gewalt, die mir angetan wurde. und das schon mein ganzes leben lang.
angefangen hat es, als mein vater mir zu meinem 4. geburtstag sagte, dass er mich nicht liebt, er mich nie wollte und ich nicht sein kind wäre (was ich aber bin, weil die dna übereinstimmt.. haha.... ).
mein vater gab mir damit einen echt tollen start in mein leben. erzählte natürlich auch überall weiter, dass ich nicht sein kind wäre usw.. und alle ham ihm geglaubt. das war dann der auslöser meines noch folgenden beschhhheidenen lebens.
ich war von dem tag an das böse bastardkind, mit dem die anderen kinder nicht spielen durften. man betitelte mich als ding und dass sie es nicht glauben, dass sowas wie ich eine existenzberechtigung hat.
die leute hören ja immer eher auf gerüchte, als auf fakten und so kam es, dass ich von den leuten immer nur tyrannisiert wurde, wo es nur ging.
wenn ich mich zurückerinnere, so hab ich irgendwie keine einzige freudige erinnerung in meinem leben. freunde hatte ich nie. wenn, dann wurde ich nur ausgenutzt oder im beisen einer ganzen klasse bloßgestellt. man tat mir körperliche sowie seelische gewalt an, weil ich aus norddeutschland komme und somit für die schwaben (zumindest in meiner umgebung) eine "ausländerin" war und bloß wieder abhauen sollte.
dann gabs da noch einen sehr feurigen (betonung auf feurig.. es hat ne bedeutung) vorfall, der dadurch ausgelöst wurde, weil ich rote haare hab. haha, was ne ironie..
ich hab von meinen mitmenschen in der vergangenheit nie freudiges erfahren dürfen, musste mir ständig ihre schikanen gefallen lassen.. und ich würde mir am liebsten eine dafür reintreten, weil ich mich nie gewehrt habe und mir irgendwann einredete, ich wäre nutzlos, nichts wert und hätte auf mein leben kein recht.
dann bezeichnen mich die leutz in meiner neuen umgebung als geistesgestört bzw irre, weil ich nicht auf parties gehe, keinen bock auf saufgelage habe, keinen freund hab, mich nicht von den medien beeinflussen lasse und auch etwas anders über die welt denke, als sie.

durch den ganzen müll in meiner vergangenheit und dadurch, dass ich nie gelernt hab, was freunde sind, fehlt mir irgendwas. die fähigkeit zu lieben und zu wissen, was echte freunde sind. habs nie kennengelernt. jetzt hab ich zwar ein paar freunde durchs internet kennengelernt, abe rich tu mich ehrlich gesagt noch sehr schwer. weil ich keinen bock hab, wieder verletzt zu werden, so wie es damals der fall war. immer wieder.

naja, das ist vergangen.. ich kanns auch nicht mehr ändern.
ich finde es nur schade, wie die gesellschaft einen menschen innerlich zerreissen kan, nur, weil sie auf ein dummes gerücht mehr hört, als auf die wahrheit. ja, bei der wahrheit muss man ja den kopf anstrengen, ne?
ich hätte grund genug, die menschen zu hassen, weil ich nie etwas gutes durch sie erfahren habe und auch heute ist es meist noch so.
aber ich tu es nicht.

erstens, weil ich selbst ein mensch bin und mich dann selbst hassen müsste (was irgendwie auch ziemlich dömlich ist).
zweitens, weil es unfair gegenüber denen wäre, die mir nichts getan haben.

ergo: die gesellschaft akzeptiert mich nicht.
nicht, weil ich nicht die neuesten designer-klamotten trage, nein, weil ich in ihren augen ein nichtmensch bin. manche leute sind eben ihr leben lang der sündenbock für alles. man bezeichnet mich lieber als irre, unzurechnungsfähig und als monster. an irgendjemandem muss man ja seine schlechte laune auslassen, ne?
ich könnte hier noch mehr hinschreiben, aber ich hab momentan keinen bock auf nen tvo.

schönen tag noch.