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Thema: Ist das in Japan wirklich so?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat
    Naja als Sumo kann man doch noch als Mann seine Karriere machen, ist man "etwas" kräftiger gebaut.
    Nee, das ist kein Abstellgleis für fette Männer. Die Kinder, die Sumo machen fangen schon als Kinder mit dem Ringen an. Der massive Gewichtsaufbau kommt erst später und nur für recht wenige, in der ersten Liga des Sumo.

    Zitat Zitat
    Wobei ich mich schon frage: Wieso können die nicht zuhause poppen sondern gehen dafür aus?! - Ist irgendwie gaga!
    Naja, kleine Wohnungen plus mies gebaute Wände plus anderes Framing = Niemand will unbeding Sex zuhause ham. Weiters ist die Stadt auch 'n bischen anders gebaut als in Mitteleuropa und die ganze Ausgeh-Gschicht wird anders geframed als bei uns.

    So in etwa wie man in Amerika gerne Sex im Auto hat und Autos mit Sex im Auto verbindet, aber der Rest der Welt eher wenig davon hält.

    Zitat Zitat
    Die haben wirklich immer noch zum Teil Papierwände?!
    "Die" hatten nie Papierwände. Das sind Türen oder Lichtöffnungen. Wände baut man in der klassischen Architektur aus Flechtgitter plus Lehmbewurf oder Holzplanken auf tragendem Holzskelett. Das Prinzip der tragenden, schalltrennenden Wand ist nur nicht allzu verbreitet in Massenwohnungen.

  2. #2
    Zitat Zitat von Ranmaru Beitrag anzeigen
    Glaub mir, die japanische Gesellschaft ist gnadenlos mit diesen Menschen. Wenn du da mit 30, spätestens Mitte 30 nicht verheiratet bist und keine Kinder hast, dann ist der Zug abgefahren. Und ich meine abgefahren. Mit Glück hast du 'ne Karriere in die du dich flüchten kannst, aber im Normalfall sitzt du alleine zuhause rum und keine Sau interessiert sich für dich. Im Extremfall nicht mal mehr deine Familie, weil du als Single peinlich bist.
    Als Frau ist das noch 'ne ganze Spur krasser, die finden einfach keinen Kerl mehr. Minderwertigkeitskomplexe? Vielleicht, aber die Gesellschaft impft es denen auch auch total ein. (...)
    Kann man das auch mit der hohen (?) Selbstmordrate in Japan in Verbindung bringen? Ich meine, von der Gesellschaft ausgeschloßen zu werden ist schon hart, aber in meinen Augen ist es noch härter, den Rückhalt der eigenen Familie zu verlieren, kein kurzes "Ich rufe mal schnell Mutti an...". Und wenn man sich nicht in sein Arbeitsleben flüchten kann (wie bereits von dir erwähnt) kommen doch von ganz alleine Gedanken wie "Du bist nichts. Du kannst nichts usw.", daher sind Suizidgedanken, die wahrscheinlich jeder von uns schon einmal hatte, nicht selten. Und ohne den Rückhalt anderer Menschen, ist die Wahrscheinlichkeit, dieser Gedanken Taten folgen zu lassen, sicherlich größer, als wenn man mit beiden Beinen fest im Leben steht...

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