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Thema: Bollfrat #4: Wash me white like one of your French girls

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Meine Frage ist, wofür braucht man einen teuren Ryan Reynolds für motion capturing? Ist nicht so, als könnte man da nicht irgendwen nehmen. O_o
    Oder wollen die Pikachu mit den Gesichtszügen von Ryan Reynolds?
    Zumindest in der Vorlage kann Detective Pikachu sprechen. Ich nehme mal an, dass sie ihn also nicht nur für MoCap wollen.

  2. #2
    Nicht Danny DeVito?


  3. #3
    Von dem Projekt las ich schon vor längerer Zeit etwas und fasste mir ratlos an den Kopf, aber jetzt bei der neuen Casting-Info zu Reynolds hab ich mich zuerst auch gefragt, ob das nicht doch ein Teil der Deadpool 2 Marketing-Kampagne ist

    Das einzige, was mich denken lässt, dass der Film vielleicht nicht so absolut furchtbar wird, wie er gemessen an all den auf dem Tisch liegenden Fakten eigentlich werden sollte, ist die Beteiligung von Alex Hirsch. Gravity Falls war eine der, wenn nicht die beste Cartoon-Serie des vergangenen Jahrzehnts, meiner Ansicht nach. Wundervolle Struktur, faszinierende Geheimnisse, nostalgisch-cleverer Humor und vor allem tief inniges, Charakter-basiertes Storytelling. Hirsch hat offensichtlich ein Talent dafür, Mysterien und schrullig-exzentrische Figuren zu erschaffen. Wenn das meiste vom Drehbuch auf ihn zurückgeht, hoffe ich, dass "Detective Pikachu" uns angenehm überraschen kann, egal wie abschreckend die grundlegende Prämisse auch klingen mag...


    @Cipolla: Nicole Perlmans ursprüngliches Skript für Guardians of the Galaxy wurde verworfen. Sie war zwar auch weiter aktiv an der Entwicklung des Films beteiligt, aber ein überwiegender Großteil des finalen Drehbuchs stammt von James Gunn. Perlman hat bestimmt ein gewisses Talent, aber bis jetzt noch nicht viel auf dem Gebiet als Autorin vorzuweisen. Zusammen mit Meg LeFauve sollte sie Captain Marvel für Disney verfassen, beide wurden inzwischen allerdings durch Geneva Robertson-Dworet ersetzt (von der ich bis jetzt noch nie was gehört hatte, außer dass sie eine der beiden Schreiberlinge für den neuen Tomb Raider Film ist). Meine damit nur... Ich will Perlman nicht schlechtreden, doch als hochkarätigen Indikator für Qualität würde ich ihre Mitwirkung jetzt (noch) nicht unbedingt nehmen.

    Geändert von Enkidu (07.12.2017 um 22:10 Uhr)

  4. #4

    ok bis ausser die riesen glubscher von alita isses cool (auf den ersten blick)

  5. #5
    Hier etwas anderes aktuelles vom selben Studio. Das hab ich jetzt gebraucht, um mir die unangenehmen Eindrücke von Alita von der Netzhaut zu waschen:






    Ich mochte die beiden vorangegangenen Maze Runner Teile und habe auch Lust auf diesen. Verspricht ein gelungenes Finale zu werden. Und hey, Rosa Salazar macht auch mit, hier allerdings ohne in ein beunruhigend künstliches CG-Monster transformiert zu werden -_^ Die Vorschau sieht gut aus und hat einige imposante Actionszenen. Scheint nur mal wieder einer dieser Trailer zu sein, die praktisch schon den halben Film in Kurzfassung zeigen... Hm.

  6. #6
    Ich habe die Alita-Posts in einen neuen Thread geschoben.

  7. #7


    CHEERS LUV THE 80S ARE HERE

    ... I... guess.

  8. #8
    Bin immer noch nicht so ganz überzeugt davon, aber der Trailer macht auf jeden Fall einen besseren Eindruck als der erste.

  9. #9
    Alles an Ready Player One macht mich aggressiv, und genauso aggressiv werde ich diesen Film auch ignorieren.


    Guckt mal lieber Preacher! Bin gerade mit der zweiten Staffel durch und die Serie ist sowas von durchgeknallt im allerbesten Sinne. Ich habe glaub ich noch nie erlebt, dass derber Slapstick-Humor, wirklich heftige negative Emotionen, Comic-Logik und ein menschlich absolut glaubwürdiger Hauptcast so einwandfrei nebeneinander funktionieren – die erste Staffel beginnt zwar etwas ruhiger, düsterer, aber es wird unglaublich farbig mit der Zeit. Jesse, Tulip und Cassidy sind einfach nur soooo fucking Wahnsinn in ihrer Vielseitigkeit, und der Nebencast ist ab Staffel 2 mindestens genauso toll.



  10. #10
    Ihr solltet alle Dark auf Netflix gucken, die Serie ist absolut super.


  11. #11
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Alles an Ready Player One macht mich aggressiv, und genauso aggressiv werde ich diesen Film auch ignorieren.
    Warum das? Care to elaborate? Interessiert mich wirklich. Bin selbst nicht begeistert aber kann nichtmal exakt sagen, warum. Ist ne Menge von Kleinigkeiten und ästhetischen Fragen, die da zusammenkommen. Habe das Buch nie gelesen. Mir ist klar, dass letzteres auch schon sehr auf 80er Nostalgie gebaut hat, auch als Handlungselement, aber soweit ich das mitbekommen habe, scheint der Film diesen Faktor noch weiter aufzudrehen. Das ist mir eine Spur zu dick aufgetragen und rückwärtsgewandt. Und meine Haltung gegenüber zu offensichtlichen oder einfach nur zu betonten CGI-Elementen hab ich ja schon oft zum Ausdruck gebracht. Man mag argumentieren, dass es in diesem Zusammenhang - einem virtuellen Spiel - visuell durchaus Sinn macht, aber dann find ichs komisch, wie wenig sich das Grafikniveau in 30 Jahren entwickelt hat, oder dass Oasis selbst zumindest in den Trailern so monoton, kalt und grau aussieht, wenn es doch gerade als Weltflucht naheliegend gewesen wäre, es durch etwas "knalligeres" mit der harschen Zukunftsrealität im Film zu kontrastieren.

  12. #12
    Commander Shepard beim Versuch zu tanzen? Gut gespielt, Senior Spielbergo! Wird geschaut!

  13. #13
    Zitat Zitat
    Warum das? Care to elaborate? Interessiert mich wirklich. Bin selbst nicht begeistert aber kann nichtmal exakt sagen, warum. Ist ne Menge von Kleinigkeiten und ästhetischen Fragen, die da zusammenkommen. Habe das Buch nie gelesen. Mir ist klar, dass letzteres auch schon sehr auf 80er Nostalgie gebaut hat, auch als Handlungselement, aber soweit ich das mitbekommen habe, scheint der Film diesen Faktor noch weiter aufzudrehen. Das ist mir eine Spur zu dick aufgetragen und rückwärtsgewandt. Und meine Haltung gegenüber zu offensichtlichen oder einfach nur zu betonten CGI-Elementen hab ich ja schon oft zum Ausdruck gebracht. Man mag argumentieren, dass es in diesem Zusammenhang - einem virtuellen Spiel - visuell durchaus Sinn macht, aber dann find ichs komisch, wie wenig sich das Grafikniveau in 30 Jahren entwickelt hat, oder dass Oasis selbst zumindest in den Trailern so monoton, kalt und grau aussieht, wenn es doch gerade als Weltflucht naheliegend gewesen wäre, es durch etwas "knalligeres" mit der harschen Zukunftsrealität im Film zu kontrastieren.
    In kurz: Ich bin nicht der größte Fan von Nostalgie, kann aber damit leben, wenn sie gut gemacht bzw. einfach nicht alles ist – Stranger Things macht das ja gerade ziemlich hervorragend. Alles, was ich zu diesem Film hier sehe, schreit danach, dass er nicht nur pandert wie ein untalentierter Schleimer in der fünften Klasse, sondern dass ihm auch die persönliche Identifikation mit dem Material fehlt. Es wirkt, als hätten sich ein paar CEOs zusammegesetzt und überlegt, wie man die blöden Videospielnerds der letzten drei Jahrzehnte am besten abholen kann, oder als hätte sich ein Autor mit etwas beschäftigt, das ihn immer nur mit gehörigem Abstand fasziniert hat, und das er jetzt so behandelt wie wir Europäer die "exotischen Pazifikinsulaner" um 1900. Tatsächlich hab ich von der Buchverlage sehr ähnliches gehört (wobei die Meinungen da wohl auseinandergehen), mal ganz davon abgesehen, dass sich hinter der Nostalgie ein sehr unmotiviertes Stück Young Adult mit vielen nervigen bis fragwürdigen Tropen verbergen soll.
    Und wenn man diesen intertextuellen Clusterfuck dann auch noch optisch darstellt und dabei so tut, als wäre er nicht vollkommen lächerlich, ist bei mir schon Klappe zu.

  14. #14
    Danke fürs Erklären. Jo, hab da zum Teil recht ähnliche Eindrücke. Es wirkt wie Nostalgie zum Selbstzweck, die dem Zuschauer dick ins Gesicht gerieben wird, indem sie einfach alles mögliche aus der Zeit (anders als im Buch offensichtlich viel loser definiert und auch die 90er mit einschließend) oberflächlich zusammenpacken, als würde es dadurch irgendwie plötzlich toll und profund werden. Kommt dagegen in der Tat eher willkürlich und wenig authentisch herüber. Als reines Hintergrundsetting mag ich so etwas auch, gerne mit ein paar Anspielungen ("Es" wäre ein anderes aktuelles Beispiel). Doch das wird in der Vorschau und den Beschreibungen auch zum Buch so sehr betont und in den Vordergrund gestellt, während der Rest der Geschichte völlig klischeehaft und generisch klingt, dass ich das Gefühl kriege, es hat nicht viel mehr zu bieten als diesen generationenspezifischen Fanservice.

    Noch verschlimmert dadurch, dass diese Dinge soweit bekannt bloß in der Oasis-Spielwelt vorkommen, das heißt computeranimiert sind. Reale Requisiten (der DeLorean etc.) wären da zumindest schonmal wertiger gewesen. Auch ästhetisch hätte man damit meiner Meinung nach sehr viel kreativer sein können. Im Trailer wird unter anderem ein Gundam und Brad Birds Iron Giant gezeigt, beides bloß als CGI - da frag ich mich doch, warum man die nicht traditionell in 2D animiert hat (vgl. "Who Framed Roger Rabbit"), was dem Original nicht nur näher, sondern durch die Mischung verschiedener Stile auch interessanter und origineller gewesen wäre. Insgesamt ist dieser Nostalgie-Overkill ein Gimmick, egal wie sehr es in die Handlung eingewoben wurde. Mutiger wäre es gewesen, wenn der Autor sich die innerhalb der Geschichte nostalgischen Easter Eggs für die Schnitzeljagd selbst ausgedacht und erläutert hätte. Habe entsprechende Zweifel, dass noch viel Substanz übrig bleibt, wenn man all diese Aspekte subtrahiert.

  15. #15
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Alles an Ready Player One macht mich aggressiv, und genauso aggressiv werde ich diesen Film auch ignorieren.

    Guckt mal lieber Preacher!
    Ja, ich mochte das Buch ganz gerne bis zu dem Moment, als ich feststellte, dass die hohle Bedeutungslosigkeit des Ganzen eben nicht das Thema sein wird.


    Und ja, Preacher ist cool, ich sollte mal die zweite Staffel anfangen. Aber irgendwie hab ich auf die Serie immer nur dann Bock, wenn es draußen heiß ist. Die Serie hat eine gewisse schwitzig-träge Südstaaten-Atmosphäre, die im Winter einfach nicht funktioniert. ^^

    Zu Ocean's 8: ist das das neue All-Female Reboot, so wie Ghostbusters? Wirkt rein von der Beschreibung her wirklich ziemlich uninspiriert. Danny Ocean - Debbie Ocean. Sogar phonetisch ähnlich gehalten.
    Aber haha, ich wusste nicht, dass Sextina Aquafina von BoJack Horseman anscheinend auf einer echten Entertainerin namens Awkwafina basiert!

    Übrigens, über BoJack sollte hier auch mehr geredet werden. Großartige Serie. Unglaublich guter Mix aus absurdem Humor und gelungenem Drama über Sucht und Depression.

  16. #16
    Ab in den Cartoon-Thead! Mir ist Bojack ja erheblich zu negativ.


    Ocean's 8 hatte mich, als die ersten Töne der "Boots" angeschlagen haben. ^^ Hab aber auch nie einen der Filme gesehen, obwohl ich interessiert war, also mal schauen, ob es sich diesmal anbietet.

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